» »

Soll ich Kassenpatient bleiben?

D)ie!KruAemxi


Mir erschließt es sich nicht, warum dieser Betrag dann nicht zur gesetzlichen KV gezahlt wird?

Privat ja, Bildung von Rücklagen auch...aber gesetzlich nicht. Ich versteh den Grundsatz dahinter nicht.

Musst du auch nicht. Hinter dem Beamtentum steckt eine ganz andere Hirstorie und eine andere Argumentation.

DbiYeKrruemi


Das Kernproblem, nach dem Du gefragt hast ist eben, ob es sich für mich lohnt, in die Private zu wechseln und ob die Nachteile der PKV, die hier von vielen beschrieben wurden, die (momentane) Ersparnis von 150 € pro Monat aufwiegen.

Die Nachteile sind aber subjektiv.... ich bin Beamtin, in der PKV und seit über 20 Jahren in einer Uniklinik tätig. Ich kenne dadurch unser Gesundheitssystem recht gut, beobachte die Entwicklung, sehe, welche Leistungen, gerade wenn es um Innovationen geht, von den GKV-Organen durch Nichtfinanzierung dem GKV-Patienten nicht zugänglich sind etc. Nie und nimmer würde ich GKV-versichert sein wollen.

a6ixlcaxse


Guten Tag,

nicht jedem ist immer Bewusst, welchen Vorteil die private Krankenversicherung anbietet. Sicherlich haben sich die Kosten für diese Versicherung deutlich erhöht. Doch dem Verbraucher wird hier auch eine deutlich bessere medizinische Versorgung geboten. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse, werden bei der PKV deutlich mehr Behandlungen übernommen. Es ist nur wichtig, dass der Nutzer vorher die Angebote vergleicht. Denn nur so können mögliche Leistungsminderungen erkannt werden.

Die Anbieter eine PKV können sich die Antragsteller aussuchen. [...] [Ab] einem bestimmten Alter steigt das Kostenrisiko für die Versicherung. Daher sind sie gezwungen dieses Risiko an den Kunden weiterzugeben.

Utlmer dSopatz


Hallo zusammen,

nach langer Zeit ein Nachtrag meinerseits:

Ich bin jetzt doch bei der gesetzlichen Kasse geblieben.

Ein Grund war, dass die Beiträge da doch voraussehbarer sind.

Beim Angebot der Privaten Kasse hieß es, ich würde vielleicht einen "kleinen" Zuschlag bekommen - aber hinterher waren es satte 20%, was für mich kein "kleiner" Zuschlag ist. Ich dachte mir: "Wenn es schon so los geht, was ist dann erst, wenn ich die wirklich mal brauche und Geld von denen will?"

__________________________________________

Nun hab ich noch eine andere Frage:

Ich bin ja jetzt zumindest in einem Punkt beihilfeberechtigt: wenn es um Zahnersatz geht.

Hier habe ich bislang eine Zusatzversicherung, die mir (in Kombination zweier Tarife) folgendes zahlt:

- ZG 25: 25% der nicht von der Krankenkasse übernommenen Kosten

- ZG 30: 30% dieser Kosten plus eine profesionelle Zahnreinigung im Jahr.

Aber bin ich da nicht "überversichert"?

Ich spiele mit dem Gedanken, zumindest ersteren Tarif zu kündigen.

Oder was meint ihr? Brauch ich diese Versicherung überhaupt noch?

Denn so wie es jetzt ist, würde ich ja von der Beihilfe 50% bekommen und von der Zusatzversicherung 55% - sprich: ich würde in diesem Fall sogar noch was verdienen, wenn ich meine Zähne behandeln lasse. Und das kann ja auch nicht der Sinn sein

Und in der Praxis: muss ich dann beiden die Rechnung gleichzeitig einreichen oder gibt es da eine Reihenfolge zwischen Krankenkasse, Beihilfe und Zusatzversicherung?

Djer klbei[ne rPrinxz


Das hast Du sehr klug gelöst! Glückwünsche!

Von dem Beihilfezeug verstehe ich nix, aber: es ist völlig ausgeschlossen, dass Du von der Beihilfe 50% kriegst und von der PKV 55%. Bei max. 100% ist definitiv Schluss.

Nsannni7x7


Du reichst dann bei der Beihilfe die Rechnung ein mit dem Nachweis was deine private bezahlt hat. Auf den Rest wird dann die Beihilfe berechnet.

U3lmerb Spatxz


Hallo Kleiner Prinz,

ja, davon gehe ich auch aus - deswegen ja die Frage, ob ich dann zumindest auf einen Teil der Zusatzversicherung verzichten könnte.

KbeinUNeGrv:mexhr


Ich bin auch in die PKV gewechselt, da diese erheblich günstiger ist als die GKV.

so wirklich sagt mir das system auch nicht zu, erst mal eine Rechnung zu bekommen und dann darf man kucken, dass man seine Kohle von der Versicherung und von der Beihilfe wieder bekommt. Das mag OK sein, wenn man mal nen Grippalen Infekt hat, aber wenn man mal ernsthaft krank ist und darf sich dann geschwächt auch noch mit Kasse & Beihilfe rumärgern... ich weiß nicht.

Das sind 2 DIN4 Seiten, die du ausfüllen musst. Wenn sich an deiner Adresse und Kontodaten nichts ändert, musst du lediglich die Rechnungssumme angeben und unterschreiben. Dann noch die Rechnung kopieren und fertig. Dafür hast du auch noch 2 Jahre Zeit.

Es heißt dann aber wieder, Privatpatienten werden bevorzugt behandelt – andererseits befürchte ich aber auch, dass die Ärzte dann verstärkt versuchen, mir Dinge aufzuschwatzen, die ich gar nicht brauche. Man ist ja selbst Laie und muß auf das vertrauen können, was der Arzt sagt...

Ich werde definitiv nicht bevorzugt behandelt, aber bei 50% der Ärzte werden mir unnötige Termine und Untersuchungen angedreht und die Rechnungen sind nicht in Ordnung. Aber selbst als Laie weiß ich, dass ich nicht gleich ein EKG und ne Blutuntersuchung brauche, wenn ich mal 4 Tage lang Kopfschmerzen habe.

Dser klVeine Pxrinz


Ich werde definitiv nicht bevorzugt behandelt, ...

Gestern: ich wollte telefonisch einen Termin beim Augenarzt vereinbaren, so für ca. März. Die Dame fragte, ob ich schon mal bei ihnen war. Auf mein "nein" hin, sagte sie,Termine gäbe es wieder ab Mai. Darauf ich: "gilt das auch für Privatpatienten?"

Sie: "nein, können Sie vormittags? OK, dann können Sie am 8. Januar kommen".

Soviel zur Nichtvorzugsbehandlung ;-D

pnr#oble$mbraxtze


Das mag OK sein, wenn man mal nen Grippalen Infekt hat, aber wenn man mal ernsthaft krank ist und darf sich dann geschwächt auch noch mit Kasse & Beihilfe rumärgern... ich weiß nicht.

Das kann bei längeren Krankenhausaufenthalten, die Zwischenrechnungen schicken, echt problematisch werden. Ich bekam während eines Aufenhalts mal Probleme, dass keine Zahlungseingänge von mir kommen.

Tja...ich bin Single...und meine Rechnungen lagen halt alle noch daheim im Briefkasten. ]:D

Die muß ich ja auch erstmal einreichen. Soviel kann man ja nicht vorstrecken... ":/

Hmats8chepsxut_


Gestern: ich wollte telefonisch einen Termin beim Augenarzt vereinbaren, so für ca. März. Die Dame fragte, ob ich schon mal bei ihnen war. Auf mein "nein" hin, sagte sie,Termine gäbe es wieder ab Mai. Darauf ich: "gilt das auch für Privatpatienten?"

Mir hat man auch mal den Hintern gepudert, als ich meine Spange privat bezahlt habe. Notwendig war es nicht.

Bis jetzt kann ich mich als Kassenpatientin absolut nicht beschweren. Wenn es dringend war, habe ich immer einen Termin bekommen. Gut, bei meinem Orthopäde darf ich nicht uns vierte Stockwerk, das ist den Privatpatienten vorbehalten. Dies überlebt mein Ego aber gerade noch.

Krein=NerkvmehSr


@ Der Kleine Prinz:

Ok, aber ich persönlich würde zu so einem Arzt gar nicht hingehen, weil ich ein Problem damit hätte, wenn mich jemand nur des Geldes wegen behandelt. Dann warte ich lieber nach 4 Monate länger und gehe dann zu einem Arzt, der wirklich Interesse am Patienten hat.

D;er k?leinLe Prixnz


Die machen das alles wegen des Geldes. Es gibt dann noch bessere und schlechtere unter ihnen.

Daneben: ich kenne das alles (ich meine GKV und PKV und alles was daran hängt), weil ich 30 Jahre oder mehr in der PKV war.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH