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Diagnosen auf Arztrechnungen

A8le&xandraxT


Und wie mach ich es wenn ich nicht weiss an was ich erkrankt bin? Dann hab ich haufenweise Tests.... ne im Ernst... die Diagnose gehört nicht auf eine Rechnung. Bei Unsicherheit kann die KK sich an den Patienten wenden und Einsicht verlangen... haben sie bei mir auch mal gemacht bei einer teuren Rechnung.

STunf"lowe-r_7x3


WER Einsicht erhält, ist ziemlich klar. Deine PKV, ggf. Beihilfestelle. Abrechnungsstelle, über die die behandelnden Ärzte die Abrechnung laufen lassen.

Basis ist letztlich, dass Kosten für Behandlungen nur übernommen werden, wenn eine Erkrankung vorliegt. D.h. alles, was gemacht wird, muss im Kontext der Erkrankung den Leitlinien entsprechen. Sonst könnte man ja auch Tanz ums Lagerfeuer als Behandlungsmethode für irgendwas abrechnen. Es gibt nun mal Gremien, die entscheiden, was angemessen ist. Ohne Diagnose daher keine Behandlung.

Und selbst wenn die Diagnose NICHT auf der Rechnung steht: Aus Art der Behandlung und verordneten Medikamenten lässt sich das eh schlussfolgern. In den allermeisten Fällen.

Die Angabe einer Dauerdiagnose (v.a. wenn schon im Zshg. stehend mit Akutdiagnose) macht auch insofern Sinn, als das so eine Grunderkrankung die Behandlung der Akuterkrankung beeinflussen kann (andere Medikamente, längerer Verlauf,...). Bei PKV-Pat. kann das ggf. auch über den zu Grunde gelegten Steigerungssatz entscheiden (höherer Satz setzt höheren Aufwand/schwerere Erkrankung voraus).

Wenn Du nicht willst, dass irgendeine Stelle etwas über Diagnosen und Medikamente erfährt, dann musst Du solche Dinge als Selbstzahler abwickeln und biem Arzt um Zahlung direkt vor Ort, unter Umgehung der Abrechnungsbüros, bitten.

StunfloYwer_73


@ Alexandra:

Dann werden Verdachtsdiagnosen (ICD-10 Krankheitscode plus "V" im Anschluss) vergeben, die die Untersuchung rechtfertigen.

MmoVritz27j1


Nur zum Vergleich:

Ich war voriges Jahr in Dänemark wegen akuter Bronchitis zum Arzt.

Auf der Rechnung stand: Privatkonsultation -- 400 Kronen.

Ohne Diagnose.

Und?

Sowohl Versicherung als auch Beihilfe haben anstandslos gezahlt.

Es geht auch so.

SDchm_idti70


Ich habe noch keine Rechnung für Mann und Kind gesehen, wo keine Diagnose stand.

Ich wüsste auch nicht, wie das sonst bei der PKV laufen sollte. Da gibts ja -je nach Tarif- auch Dinge, die nicht oder nur anteilig übernommen werden.

Wir haben gerade eine 3seitige Orthopädenrechnung bekommen (mein Mann hatte ne Radiusfraktur), da ist jeder Verband aufgelistet...Hat aber auch den Vorteil, dass das auch für uns transparent ist... ;-)

Ich sehe das so: ich möchte die Leistung von der Versicherung, also habe ich eh eine Auskunftspflicht.

Ahlexa`ndraxT


da ist jeder Verband aufgelistet.

Das ist ok und auch bei uns so.... Tests und Material wird aufgelistet... aber sicherlich kommt keine Diangnose auf die Rechnung.

SLchmiUdtix70


Doch...die Diagnose steht oben drüber. Aber die bestimmt doch auch, ob die aufgeführten Therapien alle in Ordnung waren. Der Weg, dass die Versicherung immer erst nachfragen muss, ist sicher nicht praktikabel.

Die Alternative wäre eben der Verbleib in der GKV gewesen.

Ehrlich gesagt verstehe ich die Problematik nicht so.

AKlexMandraxT


Doch...die Diagnose steht oben drüber

Ich weiss... ich hab es auch nicht so gemeint. Ich wollte sagen, dass eine Diagnose nie auf eine Rechnung gehört.

S-chmi}dti70


Und ich verstehe nicht, warum... ??? Für mich ist das logisch, dass die KK das zu erfahren bekommt. Warum auch nicht?

Ich will ja nur verstehen, wo das Problem liegt... ;-)

AdlexQandxraT


Die KK muss die Diagnose nicht zwingend wissen. Ich hab etliche Bluttests wegen Müdigkeit etc machen lassen. Was aber nun die Ursache ist muss die KK nicht wissen. Ob es nun ein Eisenmangel ist oder was anderes ist meine Sache.....nicht die der KK.

SounfHlsow$er_x73


Die KK zahlt aber alles an Untersuchungen und Behandlungen und daher ein Interesse an einer korrekten Diagnostik & Behandlung. Keiner von uns zahlt wahllos bspw. Rechnungen einer Autowerkstatt, sondern will auch nur DEN Defekt behoben wissen.

A?lex&andxraT


Aber in anderen Ländern scheint es auch zu klappen ohne die Diagnose zu kennen. ;-)

ANlex/and/raxT


Und... der Arzt ist verantwortlich, dass er die richtigen Untersuchungen anordnet. Dieses Vertrauen sollten die KKs dem Arzt schon entgegen bringen.

MNoritmz27x1


Aber die bestimmt doch auch, ob die aufgeführten Therapien alle in Ordnung waren.

Nein, das glaube ich nicht. Das bestimmt ein Arzt, bei dem man in Behandlung ist.

Ob sie erstatten, hängt von der erbrachten Leistung ab, so steht es in meinem Vertrag. Die schauen auf GOÄ Nummer und erstatten dann. Noch nie habe ich davon gehört, dass die Versicherung (hier geht es nicht um die KK) eine Behandlung, ausgewiesen durch GOÄ Nummer ablehnt, weil sie die Therapie anzweifelt.

Der einzige Grund, warum in meinen Augen die Diagnose draufstehen könnte, ist, dass beim Privatversicherten jemand (extrem hypochondrisch) wegen ein und der selben Sache (sprich Diagnose) zu 10 oder mehr Ärzten geht. Das will man bzw. das kann man damit verhindern. Denke ich mir.

Habe eben nochmal meine Police durchgelesen, da steht: Die KV "erstattet Ersatz für die Aufwendungen für Heilbehandlung". Alles. Nirgends steht anhand der Diagnose. Das Wort taucht in meiner Police gar nicht auf.

S&unflgofwer_x73


Heilbehandlung setzt aber voraus, dass es eine zu heilende Erkrankung gibt...

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