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Act Knie retropatellar (hinter der Kniescheibe), Erfahrungen?

nVinajxäi hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forum'ler, @:)

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum.

Kurz zu mir: Ich bin fast 28 Jahre alt, schlank, athletisch und ansonsten auch körperlich gesund.

Vor sechs Jahren ist mir am linken Bein die Kniescheibe rausgesprungen, dadurch wurde hinter der Kniescheibe ein 3-4 gradiger Knorpelschaden verursacht, der sich seit Herbst 2014 über Schwellungen und stechende Schmerzen bemerkbar machte.

Ich versuchte es erst mit Physio und gezieltem Muskelaufbau, leider kein Erfolg. Dann wurde ich von einem Orthopäden in die Uniklinik (Ort lasse ich mal weg) überwiesen, in welcher man sich auf die sogenannte ACT spezialisiert hat.

Mitte Mai fand dann der 1. Eingriff im Rahmen einer Arthroskopie statt, in welchem mir zwei Knorpelzylinder entnommen wurden. Der Eingriff und die anschließende Nachbehandlung (beim örtlichen Orthopäden und Physiotherapeuten) verlief komplikationslos. Die Wunden heilten gut und schnell. Die Schmerzmittel (Ibu 600) konnte ich schnell absetzen und durfte direkt nach der OP voll belasten. Nach ca. 1,5 Wochen Arbeitsunfähigkeit durfte ich dann für ca. zwei Wochen wieder arbeiten gehen.

Am vorigen Dienstag ( ca. drei Wochen nach dem ersten Eingriff) wurde mein Knie in einer zweiten OP geöffnet (Schnitt von ca. 7 cm) und der gezüchtete Knorpel wurde auf den Defekt hinter der Kniescheibe angebracht. Der Defekt war/ ist recht groß und betraf/betrifft beinahe die komplette Fläche meiner Kniescheibenrückseite.

Ca. zwei Tage lang musste ich stärkere Schmerzmittel bekommen, weil ich arg zu kämpfen hatte. Zwei Tage lang musste das Bein komplett ruhiggestellt werden (dazu kam es in eine Gipsschiene). Am dritten Post-OP- Tag erhielt ich dann im Krankenhaus eine Orthese, welche mich in den nächsten Wochen/ Monaten begleiten wird und verhindern soll, dass ich das Bein zu stark beuge (denn so würde das Knorpeltransplantat "abgeschabt").

Am vierten Post-OP tag übten die Physios mit mir das richtige Laufen (denn ich darf in den nächsten 6 Wochen mein operiertes Knie nur mit 10 kg belasten). Außerdem durfte ich ab diesem Tag 3X täglich für jeweils 40 Minuten mein Bein in eine sogenannte MCP (Motorschiene) einhängen, die mein Kniegelenk "geschmeidig" hält.

Heute, am sechsten Post-OP-Tag werde ich entlassen.

Der Arzt hat mir für zu Hause auch eine MCP-Schiene, einen EMS-Stimulator und einen Duschhocker veordnet, schauen wir mal, ob meine Krankenkasse mir das alles auch finanziert.

In den nächsten drei Wochen darf ich mein Bein nur um 45 Grad beugen, dann wird stetig erhöht.

In gut fünf Wochen (sprich, wenn die sechs Wochen um sind) werde ich mich zum ersten mal zur Nachkontrolle in der Klinik vorstellen. Bis dahin heißt es: Zähne zusammenbeißen und alle Anordnungen vom Arzt genauestens befolgen.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, denn solche Erfahrungsberichte sind ja auch ganz nett für diejenigen, die auch vor einer solchen OP stehen.

Wer von euch hat auch Erfahrungen mit einer ACT am Knie gesammelt? Ganz lieb wären mir aktuelle Erfahrungen (seit 2013), denn die Technik wird ja immer weiter entwickelt.

Viele Grüße

ninajäi *:)

I

Antworten
maiela|8x7


Hallöchen,

Ich wollte mal fragen, wie es dir so geht? Bei mir steht in 1 1/2 Wochen die gleiche Operation an, mit der Entnahme zur Züchtung.

Über jeden Erfahrungsaustausch bin ich derzeit dankbar.

Ich arbeite im Pflegeberuf und hoffe, nach der ganzen Geschichte wieder relativ bald zurück kehren zu können.

LG,

Miela84

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