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Zufallsbefund verschwiegen - jetzt schwere Folgen.

K;AW6


Auch wenn beim Prolaps Strukturen beschädigt werden, heißt das noch nicht zwangsläufig, dass das für die Person Krankheitswert hat

Ja, und zwar kommt es dadruch zustande, dass die Richtung des ausgetretenen Gallertkerns jeweils unterschiedlich ist. Bei einem gehts "nach Vorne, in die Leere" beim anderen nach hinten zum Nerv. Ich denke es gibt kaum eine beschwerdefreie Person die einen BSV in Richtung der Nerven hat.

Aber es geht ja ums Prinzip. Protrusion ist reversibel und Prolaps ist nur mittels ständiger Sportbetätigung im Griff zu halten.

Hast du dich mit einem Orthopäden unterhalten, zwecks symptomatischer Therapie? Sprich Schmerzmittel etc?

ja, allerdings sind die Scmerzen bei mir nicht das Hauptproblem. Deshalb versuche ich auf Schmerzmittel zu verzichten damit ich nicht noch den Verdauungstrakt ruiniere.

... ich würde da schon mal ein halbes Jahr bis Jahr dafür einplanen

Das ist trauirg.Ich kanns mir nicht vorstellen ein Jahr lang im Bett zu liegen die ganze Zeit.

E?hemaliXger NutYzer (j#4B6719x3)


Ich kanns mir nicht vorstellen ein Jahr lang im Bett zu liegen die ganze Zeit.

Ist weder notwendig, noch zielführend.

Was hindert dich daran, deine Rückenmuskulatur zu stärken und Sport zu treiben? Wie sieht es bei dir sonst aus? Stichwort: Körpergewicht?

KcAxW6


Ist weder notwendig, noch zielführend.

Was hindert dich daran, deine Rückenmuskulatur zu stärken und Sport zu treiben? Wie sieht es bei dir sonst aus? Stichwort: Körpergewicht?

Damit meine ich, dass ich nicht studieren kann (nach dem Sitzen gehts mir schlecht, alles blockiert, schmerzen usw...).Die Fahrt zur Uni dauert 3 Stunden hin und her, und je nach Tag 6 Stunden Vorlesungen.... Ausgehen ins Pub oder Cafe mit Freunden geht auch nicht. Und einfach so ziellos durch die Stadt laufen ist nach fast 2 Monaten auch nicht so toll. Was soll ich denn sonst machen? Ich mache Sport, gehe spazieren... dennoch liege ich die meiste Zeit.

Ich mache gezieltes Rückentraining ca. 1 Stunde am Tag + Yoga Übungen im Stehen.

Nach dem Schwimmen gehts mir erstmal auch nicht so gut. Und an adnere Sportarten ist erstmal nicht zu denken.

1 Jahr lang so zu leben ist unvorstellbar...

Alles andere ist i.O. Übergewichtig bin ich nicht :)

E3hemalBiger NHutzer P(#39l3910x)


Bandscheibenvorfall -> irreversibel

:|N

KYAmW6


nein?

KNAW6


:|N

?

m?a^ripxosa


Das war eher die sitzende (Student) Lebensweise, die sicherlich hätte verändert werden können.

Brauchst Du tatsächlich einen an Dich persönlich gerichteten Hinweis vom Arzt, dass die sitzende Lebensweise Gift für den Rücken ist und über kurz oder lang zu Beschwerden führen kann? Das ist doch bekannt.

Mich erinnert das an Leute, deren Kinder permanent an der Flasche genuckelt haben und die sich dann über die Karies wundern, denn niemand hat sie darauf hingewiesen

Bandscheibenvorfall -> irreversibel

Da schließe ich mich devil an: :|N

m{arizposxa


?

In den meisten Fällen reicht eine konservative Behandlung zur Therapie des BV im LW-Bereich aus: Schmerzbehandlung, Stärkung der Rückenmuskulatur usw.

EOhemal6iger Ncutze+r (#4K67193x)


Vorlesungen

Gibt es bei den Vorlesungen Anwesenheitspflicht? Manche Leute tun sich leichter wenn sie den Stoff bei der Vorlesung gehört haben, aber andere machen wiederum alles im Selbststudium.

Ausgehen ins Pub oder Cafe mit Freunden geht auch nicht.

Äh, wieso nicht? Was schränkt dich da konkret ein?

Ich mache Sport, gehe spazieren... dennoch liege ich die meiste Zeit.

Eher schlecht. Schau dass du viel auf den Beinen bist. Es nutzt nichts, wenn du ne Stunde lang täglich deine Übungen machst und dann trotzdem "nur" liegst. Da baut man dann auch ab.

1 Jahr lang so zu leben ist unvorstellbar...

Es wird nach einem Jahr auch nicht schlagartig besser. Das ist ein Prozess der schrittweise erfolgt und wenn man Probleme mit dem Rücken hat, muss man da konstant daran arbeiten, auch damit es nicht wieder schlechter wird.

Was Yoga angeht, wäre ich besonders am Anfang noch vorsichtig.

[[http://www.nbcnews.com/id/25400799/ns/health-fitness/t/bad-karma-when-yoga-harms-instead-heals/]]

Ich würde mich da mal vom Orthopäden beraten lassen, oder einem Schmerzmediziner, der mir entsprechende Optionen offenlegt, wie man die Symptomatik bekämpfen kann. Schmerzmittel können sich natürlich negativ auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Können. Manche Menschen nehmen sie aber auch nicht vorgeschrieben ein oder nehmen keinen Magenschutz dazu. Das sind alles Dinge, die man positiv beeinflussen kann.

Zu Sportarten, was sonst noch geht: Deine Uni bietet doch sicherlich Sportkurse in verschiedensten Varianten an, oder?

Natürlich ist ein BSV lästig und schränkt ein - aber du bist jung, agil und hast zahlreiche Reserven. Der BSV führt nicht automatisch dazu, dass du von einem Moment auf den anderen ans Bett gefesselt bist.

Die Fahrt zur Uni dauert 3 Stunden hin und her, und je nach Tag 6 Stunden Vorlesungen

Das ist natürlich nervig. Aber da kann der Bandscheibenvorfall nichts dafür, dass du lange Wegzeiten hast. Im Studium dawischt es schon ein paar, auch gesundheitlich, aber das ist einfach etwas, womit man umgehen lernen muss - oder eben auch nicht.

Solltest du dahingehend Probleme haben, setz dich mit den jeweiligen Instituten oder mit der Uni in Verbindung, wenn dir das Beschwerden bereitet. Nach so einer langen Zeit im Hörsaal haben viele Menschen Rückenschmerzen, bei dir ist das natürlich noch schlimmer. Aber sollte eben keine Anwesenheitspflicht bestehen, musst du es dir eben im Selbststudium aneignen oder bitte einen Kollegen darum, dir die Vorlesungen per Handyapp aufzunehmen, damit du wenigstens den Audioinput hast.

hpeuLte_*hixer


Ich komme zur ursprünglichen Fragestellung zurück

So vom reinen Menschenverstand und einem Vertrauensverhältnis zum Arzt finde ich die Reaktion von KAW6 absolut nachvollziehbar und keineswegs übertrieben. Das Verhalten des Arztes war das eines Wald- und Wiesendoktors, den ich nicht unbedingt nochmal konsultieren würde.

Habe nicht alles gelesen, habe aufgehört wo es mit Vorwürfen losging ... wirklich überflüssig diese Kommentare.

Wie du jetzt merkst leben wir in einer sitzenden Gesellschaft, die alle Rücken degenerieren lässt.

Yoga und Rückenmuskulatur aufzubauen ist der richtige Weg. Lass dich bloß nicht zu schnell unters Messer legen (wird gern getan, denn daran verdienen die Beteiligten ordentlich und du kannst am Ende mit noch mehr Beschwerden da stehen).

Vielleicht kannst du in kleinen Schritten beginnen. Einen halben Unitag oder zwischendrin immer wieder Pausen im Liegen (ist Sommer und draußen oft schön) einlegen.

Den Groll auf den Arzt vergiß langsam wieder - es werden dir noch mehr solcher Situationen begegnen, an denen du an diesem Gesundheitssystem verzweifeln mögest. Es ist wie es ist und einfach das Beste versuchen daraus zu machen - hilft im Krankheitsfall am meisten.

E<hemaliHge[r NutzeLr t(#467x193)


wird gern getan, denn daran verdienen die Beteiligten ordentlich

Bitte, ernsthaft - wie kommst du auf sowas? Ein Bandscheibenvorfall wird gegenwärtig eigentlich so gut wie immer konservativ therapiert. Das ist auch die Empfehlung. Die eindeutige Indikationsstellung ist wirklich eng gesteckt, sprich Paraparese, Blasen- oder Mastdarmlähmung etc.

k?leinser_drachenxstern


Mit entsprechendem Attest kannst du bestimmt auch im Stehen an den Vorlesungen teilnehmen.

Hatte auch schon schwere Rückenprobleme während meines Studiums nach einem Arbeitsunfall, das war überhaupt kein Problem damals, bekam dann sogar wenn möglich so einen Stehtisch.

Fährst du mit dem Auto oder dem Zug zur Uni? Im Zug kann man auch stehen. Und wirklich jeden Tag 3 Stunden Weg zur Uni? Warum ziehst du nicht dort hin?

Den ganzen Tag rumzuliegen ist absolut kontraproduktiv, da baust du immer mehr ab und es wird eigentlich immer schlechter. Viel bewegen, Schmerztherapie, Sport ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe als Folge des Unfalls 2 Bandscheibenvorfälle und Athrose entwickelt, merke aber relativ selten was davon, außer ich sitze zu viel, dann wird es schlimmer.

KZAW6


Brauchst Du tatsächlich einen an Dich persönlich gerichteten Hinweis vom Arzt, dass die sitzende Lebensweise Gift für den Rücken ist und über kurz oder lang zu Beschwerden führen kann? Das ist doch bekannt.

Mein Gott. Was sollen die ganzen Vorwürfe? Schlechte Laune?

Nach deiner Logik könnte man einem Raucher seinen Lungenkrebs verheimlichen :|N

Um dann, wenn er den Geist aufgibt, zu sagen: er wusste ja was er tut.

Die meisten Büroarbeiter bekommen Ihre Rückenprobeme erst mit 30-40, mit 23 denkt man nicht dran. Es geht um die Fehleinschätzung seiner Reserven. Ausserdem war ich durchaus sportlich tätig, nur seltener als vor dem Studium.

Und ich habe bereits geschrieben - in meinem Studium lässt sich so eine Lebensweise nicht verhindern. Um Job aber schon.

In den meisten Fällen reicht eine konservative Behandlung zur Therapie des BV im LW-Bereich aus: Schmerzbehandlung, Stärkung der Rückenmuskulatur usw.

Ja und? Dann ist die Scheibe komplett regeneriert? Quatsch. Die Tatsache ist, dass ein Bandscheibenvorfall meistens irreversibel ist, d.h. dass die Bandscheibe nie mehr so funktionieren und aussehen wird wie vorher. Es gibt einzelfälle bei denen man den BSV nicht mehr im MRT erkennt, dennoch schrumpft der BSV normalerweise ungefähr zu 50%, und das wars. Keine vollständige Regeneration.

Deshalb verstehe ich das Kopfschütteln nicht. Wenn du eine Studie kennst die von einem reversiblen Schaden asugeht - dann bitte ich um einen Link.

Gibt es bei den Vorlesungen Anwesenheitspflicht? Manche Leute tun sich leichter wenn sie den Stoff bei der Vorlesung gehört haben, aber andere machen wiederum alles im Selbststudium.

Anwesenheitspflicht gibts nicht. Allerdings muss man die Übungen besucht haben um irgendwas zu verstehen. Maschinenbau halt.

Aber da kann der Bandscheibenvorfall nichts dafür, dass du lange Wegzeiten hast.

Es geht ja auch nicht um die Wegzeit an sich, sondern darum 3 Stunden in der Bahn zu sitzen/zu stehen + 6 Stunden an der Uni, mindestens. Da kann ich noch nicht mitmachen.

Aber danke dir Kramuri, du hilfst anstatt wie die meisten hier zu mekern ohne Grund.

So vom reinen Menschenverstand und einem Vertrauensverhältnis zum Arzt finde ich die Reaktion von KAW6 absolut nachvollziehbar und keineswegs übertrieben

Vielen Dank, gut dass es hier auch verständnisvolle Menschen gibt.

KzAW6


Den ganzen Tag rumzuliegen ist absolut kontraproduktiv, da baust du immer mehr ab und es wird eigentlich immer schlechter. Viel bewegen, Schmerztherapie, Sport ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe als Folge des Unfalls 2 Bandscheibenvorfälle und Athrose entwickelt, merke aber relativ selten was davon, außer ich sitze zu viel, dann wird es schlimmer.

Vielen Dank! Solche Geschichten emutigen einen.

Darf ich fragen wo du den BSV hattest und was du aktuell noch für deinen Rücken tust, wenn überhaupt?

Wie lange hat es gedauert bis du wieder sitzen konntest in den Vorlesungen?

E)hemaligedr Nutzer. (#3939x10)


Der Bandscheibenvorfall selbst ist reversibel.

Was eventuell irreversibel ist sind Folgeschäden des Bandscheibenvorfalles.

Aber um das zu verstehen brauchts anatomische Kenntnisse.

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