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Zufallsbefund verschwiegen - jetzt schwere Folgen.

KHA@W6


Der Bandscheibenvorfall selbst ist reversibel.

Was eventuell irreversibel ist sind Folgeschäden des Bandscheibenvorfalles.

Aber um das zu verstehen brauchts anatomische Kenntnisse.

Ihre Anwort ist leider ziemlich algemein gehalten, doch wüsste ich gerne mehr dazu.

Dann klären Sie mich auf bitte.

Oder geben Sie mir einen Link wo die Regeneration eines BVS beschrieben wird.

Ich als angehender Ingenieur besitze genug Verstand die Anatomie verstehen zu können.

Reversibel heisst doch, vollständige Regeneration zum Ausgangszustand.

D.h. dass der Gallertkern wieder in die Scheibe reinkommt (bzw. abgebaut wird und es entsteht ein neuer Gallertkern drin), und dass der Faserknorpelring zuwächst und die dehydrierte Bandscheibe wieder Wasser aufnimmt.

Doch nach meinen Informationen kommt der Gallertkern nicht mehr zurück, sondern trocknet aus und wird ca 50% kleiner.

kZleinerP_dracheznstxern


Darf ich fragen wo du den BSV hattest und was du aktuell noch für deinen Rücken tust, wenn überhaupt?

Wie lange hat es gedauert bis du wieder sitzen konntest in den Vorlesungen?

2 nach außen gewölbte in der Lendenwirbelsäule mit zarten 23 Jahren, wie gesagt Arbeitsunfall.

Und dadurch, dass ich sehr lange sehr schwer körperlich gearbeitet habe, hab ich nun auf noch jede Menge athritische Gelenke und Wirbel, bin jetzt aber auch schon 48.

Dadurch, dass nichts nach innen gedrückt hat, war nur das Sitzen blöd und das linke Bein ist mir ganz oft eingeschlafen. Ich hatte lange Physio und das mit dem Stehtisch war super. Nach 3 Monaten hab ich auch schon wieder ganz normal gearbeitet. In den 3 Monaten hatte ich 3 mal wöchentlich Reha-Training und war jeden Tag 2 Stunden mindestens mit meinem Hund draußen. Aber ich mache seitdem regelmässig Sport (Ausdauer und Fitness),laufe viel oder fahre Rad. Schmerzen hab ich immer, wenn ich sehr lange Autofahren muss oder einen ellenlangen Tag am Schreibtisch habe und vergesse zwischendurch zu laufen, z.B. beim Telefonieren.

F|lamechTen7x9


Darf ich fragen welche Symptome du hattest und wie lange du bis zur "Heilung" gebraucht hast?

Naja, je nach dem wie man schwere Folgen definiert.

Schmerzen kann ich gut vertragen, aber die Taubheit im Fuss und ständige Kribbeln machen mir zu schaffen (vorallem psychologisch, denn es wird nur schlimmer, egal was ic hmache).

Ausserdem ist es nicht angenehm alle Vorlesungen zu verpassen und das Studium zu vernachlässigen.

Ich hatte schon früher (so mit 16,17) immer mal nen Hexenschuss und hab mir nie Gedanken drum gemacht. Ging ja dann irgendwann wieder weg.

Mit 27 war ich mit meiner Tochter zu einer Mutter-Kind Kur und hab sie dort viel getragen (meist auf der Schulter). Eines Morgens kam ich einfach nicht mehr aus dem Bett {:( {:( %:| %:| bin dann zum Arzt, Spritzen, Wärme....leichte Bewegung. Höllenschmerzen!!!!

Als die Kur dann beendet war und wir wieder zu hause waren, bin ich zu meinem Hausarzt,,der mir auch Spritzen setzte und mir eine Überweisung zum Orthopäden gab. Auf dem Termin wartete ich 6 Monate!!!!! Schmerzen wurden dann inzwischen besser und nach 6 Monaten waren sie fast weg. Trotzdem Othopäde...der mich zum MRT überwies....und da stellte man den BSV fest. Ich war schockiert :-o :-o :-o

Bis ich dann schnell erklärt bekam, dass keineswegs raus ist, dass die Schmerzen bei der Kur DER BSV war oder ob das ein einfacher Hexenschuss war und der BSV jetzt nur ein Zufallsbefund war und ich den womöglich schon länger hatte.

Da es mir zum MRT gut ging, hab ich ausser Physio und Hinweise zum Sport nichts bekommen,

In der 2.Schwangerschaft lag mein Baby dann so blöd, dass den BSV wieder extrem geärgert hat. Da hatte ich Taubheitsgefühle im linken Bein und Lähmungserscheinungen. Das fand der Orthopäde dann auch nicht mehr lustig und stand kurz davor, mich zu operieren. Aber ich wollte das nicht. Also hab ich Akkupunktur gemahct und Physio :)= :)= kann ich nur empehlen. ES hat super geholfen.

Hatte dann nach der Schwangerschaft noch 1x eine schmerzhafte Episode, wo ich mal 14 Tage krank geschrieben war aber seit dem nie wieder.

Klar merk ich hin und wieder meinen Rücken, das werd ich nie wieder los...aber wenn man sich an bestimmte Regeln hält, kann man sehr gut damit leben :)z

w~interIsonyne 01


Was du beschreibst ist wirklich richtig, aber:

durch die ausgetretene BS Masse kommt es zur Höhenminderung der BS, natürlich gibt es manchmal auch dadurch später schmerzende Zustände...muss aber nicht sein.

Deine momentanen Schmerzen und Probleme rühren daher, dass die ausgetretene Bandscheibenmasse auf den Nerv drückt. Da diese aber mit der Zeit schrumpft, lassen auch die Probleme nach. Leider dauert das so allgemein 3 Monate, oft leider auch länger. Bei mir hat es fünf Monate gedauert.

Jetzt lebe ich wieder relativ normal, mache drei mal wöchentlich Sport und habe hin und wieder ein paar Rückenzipperlein (kein Vergleich mehr aber zu Zeiten des BSV)

Übrigens hatte ich in jungen Jahren auch schon mal einen BSV , habe danach aber viele Jahre ohne Probleme/Schmerzen gelebt.

Also verzweifele jetzt mal nicht: es wird besser, es dauert nur leider etwas.

Langfrsitig musst du natülich dich um die kleinen Muskeln (Tiefenmuskulatur) um Bauch- und Rückenmuskeln kümmern. Am besten du lässt dich dazu gut anleiten.

Der Hinweis, dass gerne operiert wird, weil dadurch viel Geld verdiehnt wird ist absolut richtig. Es heißt zwar ohne Lähmungen und Ausfallerscheinungen keine OP Indikation, aber wenn nach 3 Monaten die , manche Ärzte raten auch eher schon zur OP, die Symptome nicht verschwunden sind überreden die Ärzte doch gerne zur OP, indem sie vom verkalktem BSV sprechen, der sich nicht mehr von alleine zurückbildet. Also Vorsicht!!!! keine OP aufschwatzen lassen, denn dadurch kann es zu Narbengewebe kommen, welches dann wiederum auf den Nerv drückt und Schmerzen verursacht.

Und persönlich finde ich: ja der Arzt hätte dir die volständige Diagnose mitteilen sollen und nicht sagen alles o.k..... vielleicht bezog sich das o.k. nur auf den zu untersuchenden Sachverhalt ":/ (urologisch)

Aber damit ewig zu hadern, bringt dich nicht weiter.

Konzentriere dich auf die Genesung, liege nicht zu viel..dadruch bauen sich Muskeln ab. Dann lieber Schmerzmittel nehmen, damit du dich bewegen kannst. Sitzen natürlich so gut es geht vermeiden.

KeAWx6


wintersonne 01, kleiner_drachenstern und Flamechen79:

Danke Schön für Eure tolle und mutmachende Geschichten!

Eigentlich habe ich eh schon daran gedacht dass ein BSV gute Seite hat, nämlich den Zwang ein gesundes und sportliches Leben zu führen. Das hat sich nun bestätigt :) Man kanns hinkriegen.

Ich wünsche euch allen Viel Glück :) und weiterhin einen gesunden und starken Rücken ;-)

B-enitxaB.


Würde man 1000 Personen ab 30 mrtlern, hätten davon fast 90 % einen Bandscheibenvorfall. Davon haben aber nur mickrige 5 % überhaupt Beschwerden, und davon sind auch nur wenige, die eine OP brauchen.

Deutschland ist das bescheuertste Land, was OP's dafür für geeigenet hält. Klar, bei Lähmunungen ist dies angesagt, aber ansonsten wollte man konservativ dagegen angehen.

Würde man mein MRT Bild einem Arzt vorlegen, würde der denken können, ich sitze im Rollstuhl. 2 Bandscheiben fehlen inzwischen ganz, ein Bandscheibenvorfall ist seit Jahren bekannt.

Nö, ich habe keinerlei Beschwerden....

w@inte]rso+nne x01


@ Benita

und was soll dein Beitrag dem TE nun sagen ":/

er hat Schmerzen und erhebliche Probleme zur Zeit...also dazu hättest du etwas sagen können

oder zur Eingangsfrage....

Schön, dass du keinerlei Beschwerden hast, aber vielleicht kannst du dich daher auch nicht in die enormen Schmerzen und wirklich schlimmen Beeinträchtigungen hineinversetzen die der TE momentan hat.

Man sollte sich überlegen ob man so einen wenig hilfreichen Beitrag schreibt, genau wie solche mit dem Tenor: ach habe dich nicht so... :(v

FXlaGmecLhen79


Würde man 1000 Personen ab 30 mrtlern, hätten davon fast 90 % einen Bandscheibenvorfall. Davon haben aber nur mickrige 5 % überhaupt Beschwerden, und davon sind auch nur wenige, die eine OP brauchen.

Deutschland ist das bescheuertste Land, was OP's dafür für geeigenet hält. Klar, bei Lähmunungen ist dies angesagt, aber ansonsten wollte man konservativ dagegen angehen.

Damit hat sie aber nun mal recht. Genau das hat man mir damals auch erklärt.

Sic*hm;idxti70


Aber der/die TE hat ja nun mal Beschwerden...

Klar ist ein objektiver Befund immer nur die eine Seite der Medaille und sagt nicht zwingend was über die Intensität von Beschwerden aus, die man hat. Und ob man überhaupt welche hat.

Aber ich kann solche Aussagen auch immer nicht leiden von wegen, mein Gelenk ist viel kaputter und mir gehts ja auch gut. Schön für den Betroffenen... :-|

TE, gute Besserung, Rücken fällt ansonsten nicht in meinen Bereich, ich habs in anderen Gelenken... @:)

B1enit^aBx.


Ich schrieb nirgends, dass der/die TE keine HIlfe in Anspruch nehmen solllte.

Welche unsinnigen Gedanken da manche schieben, ist mir nicht verständlich.

In meinem Beitrag wird nur deutlich, dass zuviel operiert wird und darauf folgere ich, dass konservative Therapie geeignet ist, Hilfe zu erlangen.

Man kann in Rehazentren ambulant 50 Behandlungen bekommen. Als Beispiel. Muß nur bei der Krankenkasse beantragt werden. Den Arzt drauf ansprechen, bei dem man wohl eh in Behandlung ist. Und eine 2. Meinung würde ich mir auch anhören....

Hoffe, das dieser Beitrag dann auch verständlich ist.... :)D

E*hemali~ger N<utzer (#e46L7193x)


Aber der/die TE hat ja nun mal Beschwerden...

Klar hat er die. Aber Beschwerden, die seinen Äußerungen wohl bis dato nur symptomatisch sind und wo keine neurochirurgische Intervention möglich ist. Was ich damit sagen will und das wollten glaube ich auch andere in diesem Faden vermitteln: es ist eine Mentalitätssache, wie man mit der Problematik umgeht.

Soll heißen, es liegt an mir persönlich, dass ich entscheide, inwiefern mich dieses Problem nun (negativ) beeinflusst - oder ob ich schlicht versuche, das Beste daraus zu machen, ohne mich selbst einzuschränken.

Mein Nachbar ist schwerst wirbelsäulenkrank (inkl. OP), weigert sich aber hartnäckigst irgendeine Form von Schmerzmittel zu nehmen. Was dann bei Menschen wie mir durchaus auf Unverständnis stoßen kann. Ich kenne Personen, die haben eine chronische Schmerzproblematik, sind aber von einem Anästhesisten bzw. in einer Schmerzambulanz top eingestellt worden, so dass sie einen (vergleichsweise) unbeschwerten Alltag führen können. Das gibt einem selbst auch ein Stückchen Lebensqualität!

Hin und wieder, macht es find ich keinen Sinn, krampfhaft über lange Zeiten die Zähne zusammenbeissen zu wollen, besonders dann, wenn es eigentlich Optionen geben würde.

Dem TE weiterhin Alles Gute. Drück dir die Daumen, bitte denk daran: du bist sonst ein junger, agiler Student! Sei dir auch bitte bewusst, dass die Problematik des Schmerzgedächtnis leider eine äußerst reale sein kann.

Kpleine%Hexe21


In meinem Beitrag wird nur deutlich, dass zuviel operiert wird und darauf folgere ich, dass konservative Therapie geeignet ist, Hilfe zu erlangen

Nach mehreren Bandscheibenvorfällen innerhalb der Familie und im Freundeskreis kann ich auch etwas dazu beitragen: Es wird heutzutage gar nicht mehr operiert. Außer, der Patient hat ausgeprägte neurologische Ausfälle, die eine schwere Schädigung nach sich ziehen würden, würde man sie nicht sofort beseitigen.

Und selbst dann wird die OP-Methode sehr sehr sorgfältig je nach Patient ausgewählt und teilweise während der OP noch geändert. Eben, damit wirklich keine Schäden durch die OP zustande kommen.

KalJeinKeQHexex21


Lieber TE,

ich kann wirklich gut verstehen, dass du dich maßlos darüber ärgerst, dass dir dieser Nebenbefund nicht mit geteilt wurde. Würde mir auch so gehen.

Vielleicht kann ich deinen Ärger mit den Erfahrungen zu Bandscheibenvorfällen innerhalb meiner Familie und meinem Freundeskreis etwas abmildern: Erstmal hat das Alter scheinbar überhaupt nichts mit der Wahrscheinlichkeit, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden, zu tun. Alle, die in meinem Freundeskreis einen hatten, waren Anfang 20 oder 30. Von diesen 4 Personen hatten 2 ein Sportstudium absolviert und sind entweder im Profisport oder in einem Beruf tätig, in welchem man gut trainiert sein muss. Von den zwei anderen Personen hat die eine sehr auf eine gesunde Lebensweise geachtet, hatte auch einen gut trainierten Rücken, die andere war ein Couchpotato. Die Fälle in meiner Familie waren ähnlich (nur dass alle Personen zwischen 40 und 50 waren), wir sind eine sehr sportliche Familie, trotzdem gab es bei niemand ein traumatisches Ereignis wie beispielsweise einen Unfall oder Ähnliches, welches die Bandscheibenvorfälle rechtfertigen könnte.

Allen wurde von den Ärzten gesagt, dass man Bandscheibenvorfällen in den seltensten Fällen vorbeugen kann, dass das jeden jederzeit erwischen kann und man selbst mit super Rückenlebensweise überhaupt nicht davor geschützt ist.

Trotzdem wurde allen geraten, weiterhin ganzheitlich zu trainieren. Nach einigen Monaten (bei manchen inclusive Reha) waren fast alle wieder in der Lage, an allen Dingen im Leben teilzunehmen. Lediglich eine Person mit mehreren Vorfällen auf einmal wird noch einen längeren Weg vor sich haben und muss bestimmte Sportarten noch meiden.

Fazit ist, dass dein junges Alter keine Ausrede sein darf, warum du zu wenig Sport gemacht hast, allerdings hätte dich der Sport vermutlich nicht davor geschützt.

Jetzt heißt es, bloß nicht rum zu liegen, sondern wirklich sehr aktiv zu sein, in den Rehas wird immer gesagt "bewegen, bewegen, bewegen". Wende dich an einen Facharzt, lass dir Intensivphysio verschreiben und geh danach in Reha. Übungen für den Rücken sind ja ganz nett, aber du musst den ganzen Körper trainieren. Weiterhin empfehle ich dir, Ibuprofen zu nehmen. Das hemmt die Entzündungen und beschleunigt dadurch den Heilungsprozess.

KeAW6


Sooo, Vielen Dank noch mal an euch alle!

Ich freue mich, dass mittlerweile jeder Beitrag postiv und hilfreich ist :)

Heute war ich beim Doc und es sieht so aus:

Orthopäde meinte ich hätte in letzter Zeit zu viel Bewegung gehabt. Schwimmen und Krankengymnastik fand er erstmal nicht toll, weil es den Nerv nur noch mehr reizt. Das würde auch die Verschlechterung der Symptome in letzten Wochen erklären.

Jetzt soll ich Schmerzmittel nehmen und 2 Stunden jeweils morgens und abends in der Stufenlage verbringen.

Spazieren dann wenns mehr oder weniger schmerzfrei ist. Alles andere erst nach Abklingen des Schmerzes.

2 verschiedene Spritzen (eine Normale und eine die tief rein geht) wurden mir angeboten, ich überlege es mir aber bis nächster Woche.

F3lamec9he{n7x9


Ich hatte mal eine Spritze, die "tief" reinging und es diese war einfach nur GENIAL!!!! Binnen weniger Minuten waren meine Schmerzen fast weg!!! Ich weiß nicht, wo er da genau hingestochen hat, aber ich bin fast auf allen vieren da rein und fast hüpfend da wieder raus ;-D :)= :)= :)= Ein Traum. So eine Spritze kann ich dir nur empfehlen.

Alles andere, was die Hausärzte so "oberflächlich" spritzen,zeigte bei mir bisher NULL Wirkung.

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