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Arztwechsel bei Arbeitsunfall bei noch laufendem BG-Fall?

Skchwqar[ze Lxuci hat die Diskussion gestartet


Guten Abend an Alle,

vor knapp drei Wochen (Mittwoch) hatte ich einen Arbeitsunfall. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und bin vom Fahrrad gefallen und mit vom Pedal abgerutscht und umgeknickt. Daraufhin ist das Fahrrad umgekippt und auf den umgeknickten Fuß drauf gefallen. Habe versucht wieder aufzutreten und zu laufen, da ich nicht ausfallen wollte, aber leider keine Chance. Musste abbrechen und wurde von einem Kollegen mit dem Auto abgeholt, da ich nicht laufen, geschweige denn Auftreten konnte.

Mein Arbeitskollege hat mich gleich in die städtische Klinik in die Notaufnahme gebracht und wurde auch schnell geröntgt. Dadurch, dass auf dem Röntgenbild nichts an den Knochen festzustellen war, war die Behandlung relativ schnell abgeschlossen und wurde vorerst drei Tage (restliche Woche, einschl. Sonntag) krankgeschrieben und dann mit dem D-Arzt-Bericht zu meinem D-Arzt geschickt. Die Ärztin in der Klinik meinte außerdem, ich solle meinen Fuß relativ schnell wieder belasten und klärte mich zudem auch über Thrombose auf. Außerdem sagte sie, ich soll, sobald die Schmerzen schlimmer werden oder sogar eine Veränderung am Fuß zu sehen sein, wieder in die Klinik, die mich erstversorgt hat, gehen (Was ja auch auf dem D-Arzt-Bericht auf der Rückseite steht).

Drei Tage später (Freitag) war ich bei ihm und schilderte den Fall er hat dann den Unfall aufgenommen. Bis dorthin bildete sich ein Bluterguss am Außenband am Fuß und es kamen erhebliche Schmerzen dazu und er meinte nach verschiedenen Bewegungstests (u. a. Schubladentest) und Ferndiagnose, dass es eine Bänderdehnung des Außenbandes sei und schrieb mich vorerst weiter eine Woche krank und meinte, ich solle meinen Fuß schonen und mit Gehhilfen gehen, ohne meinen Fuß zu belasten und sollte meinen Fuß kühlen.

Am folgenden Dienstag (Nächster Termin beim D-Arzt war am Freitag der Woche) hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus und ging ein zweites Mal in die Klinik, die mich erstversorgt hat, zur Notaufnahme. Diese haben den Fuß ein zweites Mal geröntgt, um wirklich einen Knochenbruch ausschließen zu können. Die Ärztin hat mir einen zweiten D-Arzt-Bericht ausgestellt mit der Empfehlung ein MRT zu veranlassen.

Am Freitag der Woche bin ich wieder zum D-Arzt und er meinte sofort, als er den neuen D-Arztbericht bekommen hat, er würde mich am liebsten wieder in die Klinik schicken, da er nicht als sinnvoll hält, ständig von dem Arzt zu dem zu wechseln.

Ich würde es einsehen, wenn ich erst zu ihm, dann mal zu dem Arzt in der Stadt und dann in die Stadt und dann mal in die Stadt gehen würde. :-/

Anschließend hielt er mir einen Vortrag, dass nur die Rede vom Außenband des Fußes sei und nicht die Sohle oder die Zehen (da ich diese nicht mehr bewegen konnte), da ich selbst dort erhebliche Schmerzen hatte und immer noch habe. Er hielt mir ebenfalls noch einen Vortrat, was er in seinen Augen als "erhebliche Schmerzen" empfinde und denkt demzufolge, dass ich mich nicht so anstellen soll…was ich nur hab. Danach sagt er, um meine Psyche zu beruhigen, schickt er mich nun zum MRT – also stellt er mich als Simulant und nicht ganz klar im Kopf dar, oder?

Die gleiche Frechheit war nun heute (Montag – Eine Woche später bei Auslauf der Krankmeldung – MRT-Termin habe ich übrigens erst für Morgen…knapp 3 Wochen nach dem Unfall): Er hielt mir heute genau den gleichen Vortrag und die gleiche Laier, dass ich mich nicht so anstellen soll und ich soll nächste Woche wieder arbeiten gehen (obwohl ich einen Lauf-Job hab und meinen Fuß nicht wirklich belasten kann, da die Abrollfunktion des Fußes noch nicht möglich ist) – obwohl seine Rede war, dass diese Verletzung mindestens 6-8 Wochen dauern wird, bis ich wieder voll einsatzfähig bin. Ich bin ja froh, dass ich überhaupt wieder ein bisschen, wenn ich daheim bin, ohne Krücken laufen kann. Sein Zitat: ja, soll ich Sie 8 Wochen krankschreiben? Darauf ich:"ja wenn es sein muss und es nicht anders geht?!"... "Nein….DAS geht gar NICHT! Und wenn das so ist, dann muss ich Sie zum Vertrauensarzt schicken." Zitatende. ??? :-o Er sagte doch, dass es so lange dauern wird?!?!

Und die ganzen Behandlungen bei diesem D-Arzt dauern komischerweise nie länger wie 5 Minuten…..

Es ist sehr ausführlich geschrieben, aber wenn es dazu keinen Anfang und kein richtiges Ende gibt, ergibt das ganze ja keinen Sinn, die Frage zu stellen…

Jetzt endlich meine Frage: Kann ich den D-Arzt wechseln, wenn ich unzufrieden mit meinem bisherigen bin, oder nicht?

Vielen Dank schon mal für die Mühe und die Zeit den Text zu lesen :-)

Antworten
H4ansi leinchxen


D-Arzt ist Durchgangsarzt?

Ja Arzt kann man wechseln aber ist aus verschiedenen Gründen zT sehr unpraktisch, Kostenfrage ggf. vorher mit Krankenversicherung klären.

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