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Waschen im Krankenhaus

UBse/r8x3 hat die Diskussion gestartet


Hi,

leider gibt es in Krankenhäusern keine richtige Privatsphäre. Manche Patienten/innen müssen nun mal gewaschen werden.

Aus Patientensicht ist das ja eher peinlich. Ich hätte z.B. große Angst dabei eine Erektion zu bekommen |-o . Frage mich wie Krankenschwestern/Pfleger die ganze Sache wohl sehen.

Sind sie beim Waschen immer völlig neutral oder denken sie sich vielleicht manchmal: "Hmm, schöner Mann/Frau, der ist aber gut gebaut usw."?

Antworten
S:tedlla( 96


Ich frage mich manchmal ernsthaft über welche Sachen sich manche Menschen Gedanken machen ....?!

Die Pfleger, da im Krankenhaus, die waschen jeden Tag irgendwelche Menschen, ob dick, dünn, hübsch oder hässlich. Die machen ihren Job, machen das regelmäßig und mehr nicht. Ich glaube auch nicht, dass viele Menschen in so einer Situation geil werden und wenn, dann ignorieren die Pfleger das. Die kennen die menschliche Anatomie und wissen, dass so etwas passieren kann.

Was stellst du dir, denn vor? Eine blonde, vollbusige Krankenschwester kommt rein. Sie fängt an dich zu waschen, bemerkt deine Erektion und es geht los, wie in einem schlechten Porno? Mööööööp! In Wirklichkeit kommt Schwester Inge (55 Jahre alt) rein und zieht ihr tägliches Waschprogramm durch ohne Erotik, Hintergedanken oder sonst was!

PS: Manche Sachen im Leben muss man wirklich mit Humor nehmen.

U4seFr83


so hatte ich mir das nicht vorgestellt ;-D

Ich meinte eher was sich im Kopf abspielt. Ob man bei einem attraktiven Patienten vielleicht ein bisschen genauer hinschaut.

Davon abgesehen, gibt es durchaus sehr attraktive Krankenschwestern. Hatte damals bei meiner Musterung auch Angst eine Erektion zu bekommen. War eine gut aussehende Ärztin und Arzthelferin.

Eqmaxx


Hallo User83

wenn man in ein Krankenhaus oder in eine urologische Praxis geht sollte man alle Schamgefühle vorher ablegen.

Wichtig sollte dann nur noch sein, ob das was mit einem geschieht schmerzlos oder schmerzhahft ist. Die Entblößung der Genitalien (vor wem auch immer) tut nicht weh. Und wenn es zu einer Erektion kommt: Ja und? ist doch alles nnatürlich.

Aus meiner Erfahrung:

Fall 1:

Vorbereitend für eine Blasenspiegelung lag ich auf dem Untersuchungsstuhl, abwärts von der Gürtellinie im Freien. Die mich bearbeitende Arzthelferin [...] besprühte meinen Penis ausgiebig mit einem Desinfektionsmittel. Danach kam sie mit einer Spritze ohne Nadel und erklärte mir, dass nun ein Gleit- und Betäubungsgel in meine Harnröhre gefüllt wird. Sie [...] träufelte zunächste einige Tropfen des Gels hinein. Danach [...] den reichlichen Inhalt der Spritze in meine Harnröhre. Ich spürte, wie das kalte Gel bis zu meiner Prostata vordrang [...]. Anschließend verpackte sie meine Eichel mit einem jodgetränktem Tüchlein, das sie mit einer Klammer befestigte, damit das Gel auch nicht auslaufen konnte. Mein Penis stand inzwischen senkrecht. Ich habe mich nicht geschämt. Für die Arzthelferin war anscheinend auch alles normal. Sie fragte mich, ob bei mir alles ok wäre und sagte, dass das Gel nun einige Minuten wirken müsse bis der Arzt die Blasenspiegelung macht und verließ mich danach. Die Blasenspiegelung verlief ohne bedeutende Schmerzen

Fall 2:

Zur Entfernung einer Beinvene kam ich im KH nur mir OP-Hemd und Bademantel bekleidet zum OP-Bereich. Eine Krankenschwester forderte mich freundlich auf, mich (ohne Bademantel) auf einen mitgebrachten Wagen zu legen. Kaum lag ich da hob sie mein Op-Hemd hoch und schaute darunteer kurz hinein. Während sie mich dann in den eigentlichen OP-Bereich hineinfuhr, sagte sie, Ich habe nachgeschaut, ob Sie rasiert sind. Ansonsten hätte ich das jetzt noch machen müssen.

Sie fuhr mich dann in den OP-Vorrraum, schob mein OP-Hemd bis zu den Brustwarzen empor und besprühte mich aqusgiebig mit einem Desinfektionsmittel. Als sie damit fertig war zog sie einen Hemdzipfelr über meine Genitalien herunter und sagte, bis der Arzt kommt, kann man das nochmal zudecken. Obwohl, es kommt ja niemand herein. Darauf ich: Ich habe damit auch keine Probleme.

Nachdem der Arzt die örtliche Betäubung durchgeführt hatte, wurde ich in den OP-Raum gefahren und musste mich auf den Tisch legen. Anwesend waren zwei junge Frauen (wahrscheinlich Schwesternschülerinnen), die zunächst in der Ecke saßen. Die OP-Schwester musste mich nun abwärts vom Nabel mit Jodlösung braun anpinseln. Sie begann am Bauch, ging an den Beinen nach unten und an deren Innenseiten wieder hinauf zum Genitalbereich. Sie fordete mich auf, meine Beine gespreitz nach oben zu richten, damit sie in alle Winkel und Ecken meines Genitalbereichen mit ihrem Pinsel hinein kommen kann. Wegen der örtlichen Betäubung meines OP-Beines hatte ich dazu keine Kraft. Da beauftragte der Arzt eine der beiden Schülerinnen, mein betäubtes Bein nach oben aussen zu halten. Sie hat es gemacht.

Ich habe alles über mich ergehen lassen. Es hat nicht weh getan

K\uxrt


Ich kenne die Peinlichkeit noch ganz gut, vor allem, wenn man jünger ist.

Meine erste Situation dieser Art war natürlich die Musterung, da war aber ein Arzt.

Bei der Vasektomie war allerdings eine richtig hübsche Arzthelferin da und sie sollte mich für die OP vorbereiten.

Also rauf auf den (Röntgen-) Tisch, OP-Hemd hoch, grünes Tuch drüber und einen kleinen Schnitt rein, wo dann nur Hodensack durchgezogen wurde.

Bis dahin empfand ich es alles als super peinlich so entblößt vor einer etwas gleichaltrigen Frau.

Und dann schaute sie auf meine Hoden und sagte: "die guten Stücke ..."

Da wäre ich vor Lachen beinahe vom Tisch gefallen und meinte: "die bleiben ja wohl hoffentlich drin." ... und damit war dann jede Peinlichkeit verflogen.

Und zur vermutlich wichtigeren Frage ... ob sich das Personal attraktive Patienten auch mal genauer ansieht?

Keine Ahnung ... stell Dir einfach das vor, was Dir am liebsten ist.

An der Prozedur kannst Du nichts ändern ... aber wenn Du erotische Phantasien dabei haben willst ... so what.

Behalte sie allerdings für Dich ... denn sonst war die hübsche Schwester das letzt mal bei Dir ... dann bekommst Du nur den Pfleger ... oder Schwester Inge (siehe oben) ]:D

M<elC7x7


Ich glaube, wenn man im KKH ist und gewaschen werden muss, hat man ganz andere Sorgen, als die, ob man eine Latte bekommt.

Weiß das aus eigener Erfahrung!!!

Das personal wiederum hat auch andere Dinge im Kopf, als diese ob der Patient/die Patientin gut aussehen, die müssen nämlich arbeiten!!!

T|heBlackWWi2dow


Meine beste Freundin ist Krankenschwester. Wenn man beruflich zig Penisse gewaschen hat, dann hat man schon alles gesehen: schlaff, steif, links liegend, rechts liegend, Micro, Riesenteil, sauber, dreckig, fleckig, schön, hässlich. Aber eins haben alle gemeinsam: Alle werden gereinigt und man denkt ich nichts dabei. ;-)

SQchw`aFrz6x66


In Wirklichkeit kommt Schwester Inge (55 Jahre alt) rein und zieht ihr tägliches Waschprogramm durch ohne Erotik, Hintergedanken oder sonst was!

Oder Pfleger Herbert.

Ganz ernsthaft, eine Schwester/ein Pfleger wäscht nicht nur die augenscheinlich schönsten Modelle unserer Spezies, oftmals müssen dabei auch Windeln gewechselt werden, künstliche Darmausgänge gereinigt werden usw., das alles im Akkord. Glaub mir, da ist keinerlei Platz für erotische Hintergedanken!

UCserx83


Hallo, danke für die Antworten!

Mir ist schon klar dass man sich nicht schämen muss, aber peinlich ist es schon irgendwie. ;-D

Bin auch nicht davon ausgegangen dass sich das Personal aufgeilt. Sondern habe mich gefragt ob man es registriert. Im Sinne von "oh schöner Mann/Frau, toller Penis."

Wollte einfach mal eure Meinungen hören, vielleicht ist ja auch eine Schwester oder ein Pfleger unter euch.

R ighktNow


@ User83:

Im Sinne von "oh schöner Mann/Frau, toller Penis."

Glaub mir. Penisse sind nicht hübsch ;-D

h2atsc]hixpu


;-D

MhonBgartxa


Hallo User83,

ich habe parallel zum Studium lange als Pflegehelferin im Krankenhaus gearbeitet und entsprechend jeden Morgen Patienten gewaschen.

Was habe ich mir dabei gedacht? ;-D

Ehrlich gesagt, hat es für mich nie irgendeine Art von "Reiz" oder "Brisanz" gehabt. Man muss selbst sehr aufpassen, dass man die Intimsphäre des Patienten im Auge behält und zum Beispiel nicht unnötig Stellen unbedeckt lässt, die man schon gewaschen hat oder erst später waschen wird. Man verliert ein bisschen das Gefühl dafür, weil man in einem kurzen Zeitraum unheimlich viele verschiedene, fremde Menschen zu Gesicht und unter den Waschlappen (oder auch OP-Tisch) bekommt. Die eigenen Grenzen erweitern sich also erheblich durch die Arbeit. Pupsen, Pipimachen, kleiner Penis, stark behaarte Frauen, Popo abwischen, verkrümmte Zehen... ach, im Endeffekt sind es einfach nur Körper. Sie sind sich so ähnlich und nur in den Details unterschiedlich... da ist die Aufregung um irgendwelche körperlichen Aspekte auch nicht mehr gegeben.

Mir sind übrigens gar keine "hässlichen" oder "ekligen" Dinge im Kopf geblieben. Man baut ja innerlich schon irgendwie Distanz auf und lässt Sachen, die einen bei genauerer Betrachtung ekeln könnten, gar nicht an sich heran. Dafür sind mir dann immer schöne Details an Patienten besonders aufgefallen. Eine besonders dicke Patientin mit nur einer Brust und Damenbart, die sehr nach Schweiß und Fisch roch, hatte erstaunlich schöne Haut am Rücken, beispielsweise. Ich habe sie in neutraler Haltung und ohne viele Gedanken gewaschen - aber der Rücken fiel mir so positiv auf, sodass ich plötzlich eine Wertung und Bewertung im Kopf hatte.

Ansonsten: In erster Linie habe ich da starke Grenzen gezogen und bei solchen Prozessen wie Waschen, Operieren, Ausziehen, Umziehen oder auch körperliche Untersuchungen - da sehe ich wirklich nur den Körper. Erst wenn ich wieder einen Meter vom Patienten entfernt stehe und ihm in die Augen blicke und vielleicht auch noch mit ihm rede, ist er wieder für mich "Herr Schmidt" oder "Frau Gabler".

MFong;atxa


Eine Situation, die mir von früher noch einfällt, beschreibt diese zwei Perspektiven vielleicht ganz gut.

Ich hatte damals die Aufgabe, einem Mann (Mitte 40) den Katheter zu ziehen.

Also ging ich in sein Zimmer, sagte, dass der Katheter nun rauskommt. Er stammelte etwas vor sich hin, zog dann aber die Hose runter. Da stieß mir durch den Kopf:" Puh, das riecht aber!" Ich entblockte kommentarlos und mit neutraler Mimik den Katheter, zog ihn und während ich meine Sachen packte, sagte der Mann zu mir:" Wissen Sie, das kam für mich etwas überraschend, dass jetzt doch jemand Zeit dafür hat. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich vorher da unten nochmal etwas frisch gemacht..." - sein Gesicht war etwas verschämt rot angelaufen.

Die Sache ist: Ich habe zwar tatsächlich gedacht "Puh, das riecht aber!", aber das war's auch schon. Ich habe das einfach kurz festgestellt, habe auch die Unreinheiten am Penis gesehen, aber dann musste ich mich auf den Katheter konzentrieren und dafür sorgen, dass es möglichst sauber und für den Patienten schmerzfrei und schnell vonstatten geht. Das hatte für mich Priorität. Da der Patient nicht pflegebedürftig war, war es mir vollkommen gleich, warum er noch nicht gewaschen war und ob das bei ihm die Regel ist.

Der Patient hat womöglich gedacht:" Oh,oh,oh die denkt jetzt auch, ich bin total das Schwein, das sich nie wäscht und immer ungepflegt und so stinkend rumrennt... Gott, ist mir das jetzt peinlich. Ich muss das unbedingt noch klarstellen, dass das bei mir nicht grundsätzlich so ist. Das muss sie unbedingt wissen, sonst denkt sie wer-weiß-was von mir."

So kommen da zwei Welten zusammen. Rechtfertigen braucht man sich für solche Geschichten nicht. Aber ich finde es trotzdem sehr nett von Patienten, wenn sie sich pflegen und auf ihre Hygiene achten.

S5chwaDrz6x66


Mongata

Ein sehr schöner Erfahrungsbericht, der mal beide Seiten betrachtet!

:)^ :)= :)z

EQhemalige$r Nubtzer x(#325731)


völlig neutral oder denken

Ich mache meinen Job, ich bin da nicht auf Fleisch beschau. Außerdem versuchen wir es gerade bei jungen Patienten zu vermeiden das sie vom anderen Geschlecht gewaschen werden, denn vielen ist das zu Recht unangenehm.

Patienten dürfen auch den Wunsch äußern das sie lieber von einer gelichgeschlechtlichen Person versorgt werden wollen und sie tund as auch recht häufig. Auch (ältere) frauen sagen oft das sie noch von einem Pfleger geduscht werden wollen und wir respektieren den Wunsch soweit es uns möglich ist.

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