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Private Krankenkasse bei Geringverdienern?

BPenutze#r'name0x01 hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich bin Privat Versichert. Jetzt habe ich einen Job in Aussicht. Da würde ich auf Honorarbasis arbeiten und nicht unbedingt jeden Monat das Selbe verdienen. Mein Gehalt würde erstmal rund 1200 Euro betragen.

Was müsste ich dann an die Krankenversicherung zahlen?

Gruß

Antworten
NNeuSaxch


Private kv ist unabhängig vom Verdienst.

Also genauso viel wie jezt.

Honorar ist frei berufliche und somit nicht sv pflichtig

C$omraxn


Dein Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter. Daher kann dir niemand was Genaues sagen (außer zwischen 100 und 600 Euro, aber das hilft dir ja nicht weiter ;-D ). Außerdem solltest du zum Einen die Leistungen der Versicherungen vergleichen (offener Leistungskatalog!) und unbedingt Testberichte über die unterschiedlichen Versicherungen lesen, die auch die langfristige Beitragsstabilität berücksichtigen, die Tarifstabilität, und die finanzielle Situation in heutigen Niedrigzinsphasen.

Als ebenfalls PKV-Versicherter kann ich dir nur raten, eine Versicherung mit der Unternehmensform VVaG zu wählen, da diese eine mitgliederorientierte Unternehmenspolitik fahren und nicht Rendite für Aktionäre anhäufen. Wenn du ein Mensch mit bisher ordentlicher Gesundheit bist, empfiehlt es sich auch, nach einem Tarif mit Beitragsrückerstattung Ausschau zu halten.

Pclüscvhbxiest


Geh in die gesetzliche. Sonst jammerst du im Alter über kleine Rente und hohe Kassenbeiträge.

m4 a* r) v i n


jepp - mit dem verdienst hat das gar nichts zu tun. evtl. kannst du aber deinen tarif in einen günstigeren umwandeln (beinhaltet dann natürlich auch weniger leistung). das kannst du aber nur mit deiner krankenkasse besprechen.

C6om ran


Geh in die gesetzliche. Sonst jammerst du im Alter über kleine Rente und hohe Kassenbeiträge.

Wenn sie auf Honorarbasis arbeitet, wird sie nicht in die Gesetzliche reinkommen. Sie hat ja nicht "einen Job in Aussicht", wie sie schreibt, sondern wird so eine Art scheinselbständig.

Das angegebene Einkommen würde mich aber auch grübeln lassen, denn der Sinn einer PKV ist ja, dass man ein ausreichend sicheres und hohes Einkommen hat, um seine Versicherung ohne die Unterstützung eines Umlagemodells finanzieren zu können.

Das angegebene Einkommen lässt mich aber auch grübeln. 1200 Euro reichen nicht für private Krankenversicherung, Wohnen und Lebensunterhalt. Geschweige denn, dass man noch eine Rente für's Alter aufbaut. Dann lieber 1200 Euro als Angestellter in der normalen Sozialversicherung. Aber die Firmen, die solche Modelle praktizieren, wollen sich ja gerade um den Sozialversicherungsanteil drücken ... (was im Geringverdiener-Segment eine unsoziale Sauerei ist).

B$enuJt0zernaxme001


@ NeuSach:

Bist du dir da sicher? Ich zahle aktuell den Arbeitslosen-Tarif. Wieso sollte der beibehalten werden, wenn ich arbeiten gehe?

@ Comran:

Würde mich die Versicherung denn raus werfen, wenn ich zu wenig verdiene?

P2lüsPchb(iest


Wie willst du denn deine Beiträge entrichten bei dem Verdienst? ":/

Hauptsache PVK, egal ob man am Ende des Monats noch Essen kaufen kann?

Warum willst du auf Teufel komm raus in der privaten bleiben?

C,omtran


Würde mich die Versicherung denn raus werfen, wenn ich zu wenig verdiene?

Die Versicherung möchte natürlich, dass du deine Beiträge entrichtest. Das ist zuerst mal dein Problem.

Inwieweit eine PKV heute kündbar ist, da kenne ich mich nicht genau aus. Da hat sich ja viel für den Verbraucher getan, so dass man Altersrückstellungen mitnehmen darf ud auch in einen Basistarif wechseln kann. Was aber genau passiert, wenn man einfach nicht zahlen kann, das weiß ich nicht.

Das sollte aber in deinem Konzept keine Option sein. Dein Problem haben viele Selbständige, dass sie sich privat versichern müssen, aber kaum genug verdienen, um sich dies auch leisten zu können. Gesundheitsvorsorge kostet leider viel Geld und die Leistungen der PKV sind im Vergleich zur GKV sehr gut. Aber auf der anderen Seite erhältst du keine Umlageunterstützung von Besserverdienenden wie in der GKV. Du musst deine statistischen Gesundheitskosten eben über dein Leben lang selbst tragen.

Ganz ehrlich, du gehst da etwas naiv ran. Ich zahle ca. 400 Euro für den PKV-Vollversicherungstarif (bei 1200 Euro freiwilliger Selbstbeteiligung, aber 4 Monatsbeiträgen Beitragsrückerstattung, wenn ich keine Leistung in Anspruch genommen habe). Dein "Job" ist eigentlich Verarsche, denn du arbeitest auf eigene Rechnung. Niemand unterstützt deine Altersvorsorge. Überleg mal, wenn du 1200 Euro verdienst, davon (ich spekuliere jetzt mal auf ein junges Alter) 280 Euro PKV zahlen musst, 400 Euro Miete, 350 Euro allg. Lebensunterhalt, 50 Euro Heizung, 50 Euro Steuer. Dann bleiben dir noch 70 Euro übrig. So hart es klingt, aber mit HartzIV lebst du nicht schlechter. Profitieren tut lediglich dein ominöser "Jobanbieter", denn er hat eine billige Arbeitskraft ohne jede Verantwortung.

Unter 3000 Euro Bruttoeinkommen sollte niemand auf eigene Rechnung arbeiten, weil das ruinös ist.

B}enutz&ernkamex001


Altersvorsorge ist mir total egal, ich werde eh keine 67 mehr. Und 3000 Euro Brutto bei einem Teilzeitjob sind definitiv utopisch.

Cyomxran


Altersvorsorge ist mir total egal, ich werde eh keine 67 mehr.

Bist du da ganz sicher?

Und 3000 Euro Brutto bei einem Teilzeitjob sind definitiv utopisch.

Dann empfehle ich dir dennoch ein Angestelltenverhältnis als so einen ausbeuterischen "Job" auf eigene Honorarrechnung, bei der der Arbeitgeber (entschuldigung ... Auftraggeber) jede soziale Verantwortung in den Wind schießt und auf den Mitarbeiter abwälzt. Ein so geringes Einkommen bei freiberuflicher oder selbständiger Tätigkeit ist dein Ruin, glaub mir. Die Krankenversicherungsbeiträge werden einen beachtlichen Teil davon auffressen.

Wenn du keine Chance auf eine Einstellung bei einem Arbeitgeber hast, bleib lieber arbeitslos. Das ist mein voller Ernst. Mit dieser Beschäftigung wirst du am Monatsende nicht mehr Geld zum Ausgeben haben, nur noch weniger Zeit im Leben. :)z

B-enutzedrname0x01


Nein ganz sicher bin ich nicht, aber selbst wenn ich mit 67 noch lebe, ich kriege eh Mindestrente. Also wieso sollte ich für mein Alter vorsorgen, damit ich dann 700 statt 300 Euro Rente bekomme? So oder so erhalte ich die Mindestrente.

Cto=mxran


Nein ganz sicher bin ich nicht, aber selbst wenn ich mit 67 noch lebe, ich kriege eh Mindestrente. Also wieso sollte ich für mein Alter vorsorgen, damit ich dann 700 statt 300 Euro Rente bekomme? So oder so erhalte ich die Mindestrente.

Das kann ich ja nicht wissen, da ich weder dein Alter kenne noch deinen Ausbildungsstand.

Aber unabhängig von der Altersvorsorge ist es immer noch so, dass du mit deinem Job-Modell kein Geld in der Tasche haben wirst und dir eine PKV kaum leisten kannst.

ByenuGtzdernaMme5001


So oder so werde ich nie Geld in der Tasche haben.

Yftongx11


In welchem Berufsumfeld bist du selbstständig? Und warum möchtest oder kannst du nicht in einen "normalen" Job wechseln?

Es ist ja auch (fast) problemlos möglich - wenn man unter 55 ist - wieder zurück in die GKV zu wechseln.

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