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Freund als Begleitung beim Arzt- Rechnung fliegt ins Haus?

ARprikuosednjoghuxrt


@ Krabbelkäferle

Hätte man offensichtlich... nur leider denkt man ja absolut nicht dran, wenn man ganze drei Minuten im Sprechzimmer zubringt, das dann zwei Monate später ne Rechnung vom Arzt im Briefkasten liegt. Besonders nicht, wenn man diesbezüglich so unbewandert und unerfahren ist wie ich :=o

Dann werde ich das mal bei der Krankenkasse anfragen :)z Trotzdem bin ich echt verwundert, dass so etwas vom Arzt auch verbucht wird... Aber was erwartet man schon im Land der Bürokratie %-|

cWlairxet


Aber ihr hättet schon mal nachfragen können, warum dein Freund seine Daten angeben soll. Ist ja nicht üblich, wenn man nur als Begleitung da ist.

Was die Bezahlung der Rechnung angeht ist immer noch die Frage, ob dein Freund privat oder gesetzlich versichert ist. Er kann auf jeden Fall bei seiner Versicherung mal nachfragen, ob die Kosten erstattet werden. Einfach mal anrufen.

kdnallrtotesD_G?umm0iboot


Trotzdem bin ich echt verwundert, dass so etwas vom Arzt auch verbucht wird... Aber was erwartet man schon im Land der Bürokratie

Vorsicht. Er kann nur ein Rezept ausstellen (egal, was für eines), wenn Dein Freund als Patient aufgenommen ist. Also entweder mit Versicherungskarte oder als Privater mit seinen Daten. Und jede Rezeptausstellung ist eine ärztliche Leistung, die abgerechnet werden kann und natürlich wird. Hättet Ihr das Rezept nicht angenommen (ob Ihr es einlöst, macht keinen Unterschied), wäre auch keine Rechnung gekommen. So wie es lief, hat er aber als Privatpatient eine ärztliche Leistung in Anspruch genommen. Doof, aber ist so.

BLade8`r


Dein Freund ist ja nun kein Körperteil von Dir sondern ein eigener Mensch. Ist doch logisch, dass ein Rezept für ihn auch irgendwie verbucht werden muss. Da habt ihr schon euren Anteil ;-)

Seltsam ist einfach die Kommunikation, wie Ratlos23 schon sagte. Spätestens wenn ich meine Daten abgeben würde, würd ich auch nachfragen wie das mit der Abrechnung läuft.

A^mito{lanxe


Wenn er gesetzlich versichert ist und er vor Ort nichts unterschrieben hat würde ich die Rechnung definitiv nicht zahlen und dem Arzt mitteilen, dass ihr einer Privatärztlichen Behandlung nicht zugestimmt hättet und er gefälligst mit seiner KK abrechnen solle. Das wird nichts an dem zu viel bezahlten Betrag für das Privatrezept ändern, aber immerhin an der 20€ Rechnung.

Sollte er unbewusst einen Behandlungsvertrag unterschrieben haben in der Praxis anrufen, etwas höflicher darum bitten den doch mit der KK abzurechnen, weil man sich der Bedeutung des Vertrags nicht bewusst gewesen wäre und diesem auch niemals zugestimmt hätte, weil man ja eh keine Mehrleistung zur gesetzlichen Leistung erhalten hätte. Notfalls mit der Androhung einer Beschwerde bei der eigenen KK und der Kassenärztlichen Vereinigung und diese ggf. auch wahr machen.

Ist zwar dann im Zweifelsfall etwas Arbeit und bringt das Geld nichts zwangsweise wieder zurück, aber hilft derartiges Veralten in Zukunft zu unterbinden.

Wenn es nichts bringt im Zweifelsfall die Rechnung bei seiner KK einreichen auch, wenn er dann vermutlich nicht den vollen Betrag erstattet bekommt (wird vom Satz abhängen den der Arzt berechnet hat). Theoretisch könnt ihr sogar versuchen ob die KK mehr oder weniger aus Kulanz (angesichts der Geschichte bei diesem Arzt) auch einen Teil des Rezeptes erstattet...

A=mitsolaxne


Dem muss ich wiedersprechen: Es ist relativüblich beim Erstbesuch aus als Gesetzlicher Patient nach diversen Daten gefragt zu werden. Bei meinem Orthopäden füllst du nämlich ein und den selben Zettel aus egal ob du gesetzlich oder privat versichert bist. Auch unabhängig von privater Zusatzversicherung etc.

Und so lange er nicht explizit einen Behandlungsvertrag unterschrieben hat würde ich bei so etwas immer Einspruch einlegen und nicht zahlen. Vor allem in so einem Fall wo es keinerlei logischen Grund gibt warum man als Kassenpatient privat abrechnen sollte.... da soll mir der Arzt einmal nachweisen warum ich da einem privaten Behandlungsvertrag bitte zugestimmt haben sollte....

SAch(warzx666


Und wieso wurde ihm ein Medikament verschrieben, war er auch krank?

clairet

wieso hat dein Freund das Rezept nicht abgelehnt wenn er es nicht braucht?

gmak

Bei einer Geschlechtskrankheit/Infektion werden immer beide Partner behandelt, da es sonst durch den sogenannten Pingpong-Effekt immer wieder zu einer gegenseitigen Wiederansteckung durch den Partner kommen kann.

Wie der Arzt hier vorgegangen ist, ist trotzdem nicht ganz korrekt, normalerweise macht dieser ein Diagnoseschreiben mit Bitte um entspr. Behandlung und gibt es für den Partner mit, dieser geht damit zu seinem Arzt und dieser stellt, meist ohne extra Untersuchung, da die Diagnose ja schon steht, ein entsprechendes Rezept für den Partner aus.

Ahpri@koseBnjogxhurt


Leider ist er privatversichert. Haben wir wohl was dazugelernt: wenn man beim Arzt etwas unterschreibt sollten die Alarmglocken angehen :)z

@ knallrotes_Gummibot

Das Verbuchte auf der Rechnung ist die "eingehende Beratung". Das Privatrezept war in dem Moment echt akzeptabel, aber so etwas überhaupt abzubuchen finde ich echt nicht so ganz in Ordnung :(v

kOnaldlrote+s_GEummixboot


Ja, weil zu einem Rezept eine Beratung gehört (die nicht bei allen Ärzten auch stattfindet...). Klar, ohne Gespräch/Beratung kann man ja nichts verordnen. Also kann man schon, sollte man aber besser nicht ;-D Darum wird auf jeder Rezept-Rechnung immer eine Beratung stehen. Bei einem Wiederholungsrezept wäre es eine andere Abrechnungsziffer, ohne Beratung, da Wiederholungsrezept. Aber er hat es ja zum ersten Mal dort bekommen und war bei dem Arzt auch neu, der kannte ihna lso nicht. Daher erscheint die Beratung mit auf der Rechnung.

klnallliroRtesZ_Gum0mibooKt


Moment mal.

Leider ist er privatversichert

Er ist privat versichert, geht mit rein zum Arzt, gibt seine Daten an, bekommt ein Rezept, und Ihr wundert Euch am Ende über eine Rechnung?

P_lüsvchbixest


Frag doch mal beim Arzt nach, ob das nicht nachträglich über die KK abgerechnet werden kann.

Mvori'tZz271


Leider ist er privatversichert

Wieso leider?

Ich denke, eher das ist gut. So bekommt er es ja wieder. Null Problem also.

q`u-ac\ksalbxerei


Leider ist er privatversichert.

Na, dann das ja geklärt und ich kann meinen verfassten Beitrag in die Tonne kloppen. Will ich aber nicht. ;-D Daher also im Folgenden noch ein paar Ausführungen, öhm, vielleicht interessiert es ja jemanden. ;-D

Das Ganze ist ein bisschen komplexer. Bei der Behandlung eines Mannes durch einen Gynäkologen kann es bei der Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse/kassenärztlichen Vereinigung Probleme geben. Soweit ich weiß, gab es mal ein Gerichtsurteil, nach dem Gynäkologen überhaupt keine Behandlungen von Männern mit der Gesetzlichen abrechnen dürfen, da dies eine fachfremde Tätigkeit ist. Andererseits erlauben die kassenärztlichen Vereinigungen die Abrechnung fachfremder Behandlungen, aber nur in einem bestimmten Prozentsatz der Behandlungsfälle (es gibt ja beispielsweise auch Brustkrebs bei Männern).
Ganz abgesehen davon war die Kommunikation im Falle der TE natürlich miserabel.

M%orit5z27L1


Soweit ich weiß, gab es mal ein Gerichtsurteil, nach dem Gynäkologen überhaupt keine Behandlungen von Männern mit der Gesetzlichen abrechnen dürfen, da dies eine fachfremde Tätigkeit ist.

Bin da nicht so sicher.

bei uns gab es bis vor ein paar Jahren den ärztlichen Notdienst. Das ging bei den Ärzten reihum...

So kam einmal zu mir ein Gynäkologe. Nach deinem Urteil hätte er ja letztendlich nie kommen bzw. abrechnen dürfen.

LAiavn-Jixll


Leider ist er privatversichert.

Was macht er denn sonst immer mit seinen Privatrezepten und Privatrechnungen? Ja wohl bei der Versicherung einreichen, oder?

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