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Kann Arzttermin nicht absagen, muss man dann zahlen?

qTuackAsal+bexrei


Ist wahrscheinlich ganz gut, dass Du den Termin nicht wahrnehmen wirst. Wie ist denn jetzt Dein Plan?

m@onsd+s}ternxe


@ Benutzername001

Ich würde sagen, die Sache ist klar. Wenn Du den Termin nicht absagst, weil Du ihn telefonisch nicht erreichst, kann er Dir das Ausfallhonorar in Rechnung stellen.

Siehst Du das auch so? Hast Du noch weitere Fragen?

@ Shojo

Ich kann an einer Arztpraxis ohne Sprechstundenhilfe nichts bizarr finden, und mich würde interessieren, was du daran so bizarr findest.

Außerdem sehe ich keinen Grund dazu, persönlich zu werden. Ich verstehe auch nicht, warum Du es persönlich nimmst. Denn wie Du weißt, finde ich Deine Beiträge nicht grundsätzlich "doof".

SLhVoxjo


Ich kann an einer Arztpraxis ohne Sprechstundenhilfe nichts bizarr finden, und mich würde interessieren, was du daran so bizarr findest.

Das Gesamtkonzept eines telefonisch nicht erreichbaren Arztes ohne AB, ohne E-Mail, ohne Sprechstundenhilfe, der ein hohes Ausfallhonorar bei Nichtabsagen verlangt: bizarr. Dass ich eine Arztpraxis ohne Sprechstundenhilfe per se bizarr finde, hast du geschrieben, nicht ich.

Dass es sich um einen Psychiater handelt, macht es für mich sogar noch bizarrer, da damit zu rechnen ist, dass man auch immer mal wieder Patienten hat, denen es sehr schwerfällt, irgendwo anzurufen etc., wo also Erreichbarkeit über mehrere Kanäle unabdingbar ist, damit sie im Fall des Falles möglichst zeitnah absagen können. Wenn die Darstellung der TE so korrekt ist, dann ist der Typ entweder nicht besonders kompetent, oder er ist sogar unseriös.

qruackOsalqberei


Ich würde sagen, die Sache ist klar.

Nein.

Ich kann an einer Arztpraxis ohne Sprechstundenhilfe nichts bizarr finden

Das sagt auch niemand. Aber sehr viele Therapeuten/Psychiater bekommen das Organisatorische auch ohne eine Sprechstundenhilfe hin. Und ja: Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen, ohne eine einfache Absagemöglichkeit anzubieten und dem Patienten mitzuteilen, auf welchem Weg die Absage erfolgen soll.

mhnef


Eine Absage per E-Mail würde ich nicht machen, weil man sich nicht sicher sein kann, dass die E-Mails auch abgerufen werden.

(mond+sterne)

Was bei ein paar Tagen vor dem Termin Pech der Arztpraxis wäre, und nicht des Patienten.

Richtig.

Deine weiteren Erläuterungen, Mond+Sterne sind streckenweise ebenfalls einfach nur falsch und/oder unvollständig. Nein, du hast mit deinen Ausführungen niemandem "gedient".

1.

Kann Arzttermin nicht absagen, muss man dann zahlen?

Ja.

Nein, muss man natürlich nicht. Erstmal muss der Arzt sowas überhaupt berechnen. Und dann gibt es auch noch weitere Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen und weitaus enger (zugunsten des Patienten) sind, als du es hier darstellst. Damit kommen wir zu

2.

Ein Ausfallhonorar kann nicht pauschal für jede zu späte oder gar nicht erfolgte Terminabsage berechnet werden.

Voraussetzung ist ein entstandener Ausfall. Wenn der Patient knappe 4 Stunden vorher absagt kann es immernoch passieren, dass 3 Stunden vorher ein Patient anruft, der akute Beschwerden hat und zwischengeschoben wird, wo durch die Absage etwas frei wurde. Theoretisch kann auch jemand fix und alle in die Praxis taumeln, Arzt sieht: "OH Benutzername001 ist nicht da, dann behandle ich den jetzt in der Zeit!"

Ein spät abgesagter Termin kann leicht dazu führen, dass ein Aufall vorliegt, ist aber mitnichten ein ausreichender Beweis für einen Ausfall. Es gibt Gerichtsurteile, die der geneigte Laie sich anlesen darf @:)

Das ein Ersatzpatient reinschneit ist bei einem Psychiater unwahrscheinlicher als bspw. bei einem gut besuchten Hausarzt. Allerdings hast du deine Beiträge ja lange vor der Info, um was für einen Facharzt es sich handelt, getroffen :=o :)=


Wenn du nur deinen Namen sagst woher will man dann wissen, wie du versichert bist? Davon hängt ja ab wann du einen Termin bekommst.

Glücklicherweise hängt das eben nicht in allen Praxen davon ab.

SMeven.oRf.Ninxe


Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen

Das kann der Arzt sehr wohl ankündigen, aber wenn er es tatsächlich nur am Telefon und nicht per Aushang oder es sich hat unterschreiben lassen, dann wird er große Mühe haben, seine Forderung einzutreiben.

qKuacksalFberei


Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen

Das kann der Arzt sehr wohl ankündigen

Ach was!
Herrje, wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Ich tu das jetzt mal für Dich und hebe ein kleines, entscheidendes Wort hervor:

Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen, ohne eine einfache Absagemöglichkeit anzubieten und dem Patienten mitzuteilen, auf welchem Weg die Absage erfolgen soll.

Dass vom Arzt darauf hingewiesen werden soll, in welcher Form die Terminabsage zu geschehen hat, kannste übrigens auch in dem von Dir selbst geposteten Link durchlesen.

AtntjigFone


Und ja: Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen, ohne eine einfache Absagemöglichkeit anzubieten und dem Patienten mitzuteilen, auf welchem Weg die Absage erfolgen soll.

(quacksalberei)

Im Eingangsbeitrag schreibt die TE etwas von einer Email als Möglichkeit zum Absagen.

Das ist doch barrierefrei heutzutage. Wo liegt also das Problem?

Ich würde maximal zwei Mal anrufen um abzusagen - danach nicht mehr, sondern schreiben.

Und gerade Psychotherapeuten und Psychiater haben oft eine Emailadresse, weil es sich um ein besonderes Klientel handelt.

R:ogerRTabbxit


Im Eingangsbeitrag schreibt die TE etwas von einer Email als Möglichkeit zum Absagen.

Nein, sie schrieb das:

Wie soll ich denn die Emailadresse vom Arzt herausfinden?

L\enz!1]1


So, habe nicht alles gelesen, abe wofür dieser ominöse Arzt die Adresse braucht ist doch klar - für die Ausfallrechnung ;-), falls der neue Patient doch lieber woanders hingeht!

A<nt<igonxe


@ RogerRabitt

Im Eingangsbeitrag:

Was mache ich nun? Eine Email schreiben?

Daraus habe ich geschlussfolgert, dass sie eine Emailadresse der Praxis hat.

SLeveni.of.xNine


Ach was!

Herrje, wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Ich tu das jetzt mal für Dich und hebe ein kleines, entscheidendes Wort hervor:

Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen, ohne eine einfache Absagemöglichkeit anzubieten und dem Patienten mitzuteilen, auf welchem Weg die Absage erfolgen soll.

Dass vom Arzt darauf hingewiesen werden soll, in welcher Form die Terminabsage zu geschehen hat, kannste übrigens auch in dem von Dir selbst geposteten Link durchlesen.

Quacksalberei,

bevor man sich Gedanken über die Form der Absagemöglichkeit macht, sollte man zuerst einmal klären, ob man überhaupt einen gültigen 'Vertrag' abgeschlossen ist, denn die TE schrieb ausdrücklich nur von einem Telefonat:

Selbstverständlich ist die Vereinbarung vom Arzt bzw. Zahnarzt und vom Patienten zu unterschreiben und mit einem Datum zu versehen.

(Auszug aus dem Zitat aus meinem Link)

So, und das habe ich jetzt nicht extra für Dich, sondern extra für die TE geschrieben. Es ist also nicht nötig, daß wir uns jetzt für etwas streiten, was die TE anscheinend nicht in der Lage ist zu tun: Uns (bzw. sich selbst) als allererstes die Frage zu beantworten, ob überhaupt eine rechtsgültige Vereinbarung zu stande gekommen ist.

@:)

qWuack1salbPerei


Seven.of.Nine

So, und das habe ich jetzt nicht extra für Dich, sondern extra für die TE geschrieben.

Schöner Konter, könnte von mir sein. ;-D
Okay, vielleicht können wir darauf einigen: Ich stimme Dir zu, dass es, so wie sich die Situation für uns (juristische Laien - ich nehme an, Du bist auch einer?) derzeit darstellt, sehr sicher scheint, dass dieser, öhm, Quacksalber? ;-D rechtlich keine Chance hätte. Im Gegenzug könntest Du mir zustimmen, dass das da

Es ist bizarr und dreist, ein Ausfallhonorar anzukündigen

Das kann der Arzt sehr wohl ankündigen

nun, zumindest unglücklich war, da es an meinem Beitrag vorbeigeht und es durch das verkürzte Zitat und Deine Reaktion darauf so aussieht, als hätte ich geschrieben, ein Arzt könne/dürfe kein Ausfallhonorar ankündigen.
Ich habe mich dabei schlicht auf die laufende Diskussion über die bizarre - und in meinen Augen unverschämte - Vorgehensweise bezogen, während Du auf der rechtlichen Schiene unterwegs warst. Und ja, ich finde es wichtig, auch das Moralische/Menschliche anzusprechen - zu diesem Psychiater würde ich nämlich definitiv nicht in Behandlung gehen (und ich hoffe, die TE bleibt auch dabei, nicht dort zu erscheinen). Was das Rechtliche angeht, möchte ich mich als Laie auch einfach nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Frieden? Frieden! (Hier einen Smiley mit weißer Fahne imaginieren.)

q[uacUksalbnerexi


Okay, vielleicht können wir darauf einigen

Oh, da fehlt "uns". War meinem Unterbewusstsein dann vielleicht doch zu viel Harmonie. ;-D

B#enQutzeErname0x01


@ Quacksalberei:

Mein Plan ist der im Zweifelsfall nicht zu zahlen. Weil eigentlich wollte ich ja zum Psychiater, weil mich meine Privatinsolvenz ganz schön mitnimmt.

@ Mond+Sterne:

Sehe ich natürlich nicht so. Sonst kann sich ja jeder "tot" stellen und abkassieren. Dann würde ich sofort eine Tierpension eröffnen und wenn die Leute ihr Tier abholen wollen mache ich einfach nicht auf, sondern warte noch 10 Tage und berechne die 10 Tage dann noch extra.

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