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Überzogene Arztrechnung?

M,urtxel


Wenn ich das mache wird die Versicherung zumindest die fraglichen Posten nicht bezahlen oder womöglich die ganze Rechnung nicht.

Der Privatversicherung ist es bei solchen geringen Summen völlig egal, ob diese Positionen von dem Arzt wirklich erbracht worden sind oder eben nicht. Die Prüfung und das Nachhalten wäre viel zu kostenintensiv. Auch eine Kontaktaufnahme der Versicherung mit dem Arzt wird es nicht geben. Daher nur der Versicherung melden, wenn der Arzt die Rechnung tatsächlich auf deinen Einwand hin kürzt und erst einmal, die hohe Rechnung einreichen.

tbheR-cavxer


Irgendwie sieht das ein bisschen nach "Sturm im Wasserglas" aus:

- die symptombezogene UNtersuchung und die neurologische Untersuchung haben offenbar stattgefunden. Strittig sind:

- die psychiatrische Untesuchung: Das bedeutet die erhebung eines psychischen Befundes, also Abfragen von Kriterien einer Depression, Angsterkrankung u.s.w. Das kann aus der Ferne natürlich niemand beurteilen ob das gelaufen ist, aber sonderlich viel Zeit braucht das nicht. Man könnte sich natürlich eine Kopie der Akte geben lassen und schauen, ob da entsprechend was drinsteht. Wann ja: Keine Chance.

- das therapeutische Gespräch: Da könnte in der Tat was dabei rauskommen, wenn Du belegen kannst, dass es aufgruind des Parktickets gar nicht stattgefunden haben *kann*. Diesen Beleg wirst Du allerdings brauchen, denn die Dokumentation des Arztes ist zunächst mal ein Anscheinsbeweis. Und was wird dabei rauskommen? Er wird statt der Ziffer 806 die 804 ansetzen (eingehendes therapeutisches Gespräch von weniger als 20 Minuten). Der Unterschied beträgt satte 11 Euro.

Die Versicherung wird da in der Tat kaum tätig werden, da der Verwaltungsaufwand größer wäre als die Einsparung. Die kassenärztliche Vereinigung ist nicht zuständig, da geht's nur um die gesetzlichen Kassen. Ob Du selber Lust hast, wegen 11 Euro (die nicht mal Dir zustehen sondern der Versicherung) Streit anzufangen musst Du selber wissen.

LZian0-JiXlxl


Eine Kollegin von mir hat sich mal mit ihrm Zahnarzt angelegt, weil der auf eine völlig überhöhte Rechnung (da ging es um die beinahe regelmäßige Anwendung des 3,5fachen Satzes) den Rat gegeben hatte, erst mal abzuwarten, ob die Kasse das zahlt.

Dass es auch Leute gibt, die die Beitragsrückerstattung in Anspruch nehmen möchten und auch aus diesem Grund keine überhöhten Rechnungen bekommen wollen, hatte er wohl nicht auf dem Schirm.

BZehi`nd }The Sc)enes


Mit HartzIV privat versichert? Wie geht das denn?

Das soll jetzt keine blöde Frage sein, aber gibt es Fälle, in denen das Jobcenter die PKV-Beiträge bezahlt?

BOenu(tzernamxe001


Klar. Die sind dazu verpflichtet die Beiträge zu übernehmen. Natürlich erzählen sie dir was anderes, weil sie sich vor den Kosten drücken wollen, aber gesetzlich sind sie nun mal dazu verpflichtet.

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