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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

m4uhku@h2xk hat die Diskussion gestartet


Da sich meine Symptomatik derzeit immer weiter verschlechtert würde ich mich gerne über die möglichen Optionen informieren.

Zum einen besteht ja die Möglichkeit mit der Problematik ins nächste Krankenhaus zu gehen. Ob die sich mit dem Problem gut genug auskennen bezweifel ich jedoch.

Wie läuft es denn mit einer Uniklinik ab. Kann man dort auch als Notfall hin, bzw. wird man da vom Hausarzt eingewiesen?

Antworten
E>h\emali-ger NNutzer (#46x9485)


Welche Symptomatik?

Fraglich, ob die als Notfall durchgehen würde. Einweisung durch den Hausarzt ist da sinnvoller.

mOuhku!hx2k


Dauerhafte Benommenheit und Schwindel (zeitweise so stark, dass ich eine Gangunsicherheit habe) durch ein dauerhaftes starkes Völlegefühl und dadurch Atemprobleme.

Kontinuierliche Gewichtsabnahme, Grenze zum Untergewicht wurde unterschritten, nahezu alles an Nahrung ist unverträglich.

B!rOombeBerkrücXhlexin


Einweisung durch den Hausarzt

mwuhkxuhx2k


Ok danke. Dann hoffe ich mal, dass es nicht weiter bergab geht.

t4amtxua


Hängt stark von der Uniklinik ab.

Hier muss sogar mit Einweisung noch mal durch den Ambulanzarzt geklärt werden, ob stationäre Aufnahme nötig ist... es sei denn die Aufnahme ist vorher vom einweisenden Arzt mit dem Klinikarzt so besprochen worden. Nur dann geht es direkt.

Mit chronischen Beschwerden kann man hier nicht als Notfall aufgenommen werden... also ohne den oben genannten Weg.

Finde ich ehrlich gesagt gut... die Klinikbetten sind immer rar und oft muss man lange auf einen Termin warten.

EphemaligGer NlutzerQ (#469485)


Geht also schon recht lange und ist somit kein Notfall.

Einweisung durch den Hausarzt.

Sei mir bitte nicht böse, aber ich frage mich, was Du Dir von einem Klinikaufenthalt versprichst, denn bisher warst Du ja eher Kontra Arzt eingestellt, wenn ich Deine Beiträge so lese.

Wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung

JUulxey


Ich war neulich ohne Einweisung als Notfall in einer Uniklinik. Musste dann dort in die Ambulanz und wurde direkt stationär aufgenommen. Musste allerdings eine Überweisung (keine Einweisung!) vom Hausarzt nachreichen.

s6unshQine83


Entweder man kommt über die Notaufnahme oder per Einweisung in die Uniklinik. Hier bei uns braucht man als Notfall keine Einweisung. Allerdings ist die Notaufnahme nicht für chronische Leiden gedacht.

psel^ztierx86


Nein, das funktioniert mit ziemlicher Sicherheit nicht, auch wenn dein HA eine Einweisung schreibt, jedenfalls nicht über die notfallaufnahme. Bei Patienten, die die notfallaufnahme aufsuchen, wird nur ein geringer Bruchteil stationär aufgenommen. Alle anderen werden entweder kurz dabehalten und "anbehandelt" um sie dann mit Therapieempfehlung heim zu schicken, oder, was der weitaus häufigste Fall meiner Erfahrung nach ist, die Patienten werden nach kurzem Check heimgeschickt, weil sie irgendeine Lappalie haben.

In der notfallaufnahme kann auch keine Diagnostik stattfinden bis auf die absolute Notfalldiagnostik, und da bist du mit Sicherheit kein Fall dafür. Wenn du meinst dich stationär abklären lassen zu müssen, dann tue das, aber gehe über das übliche Prozedere, will heißen über das Patientenmangament. Die notfallaufnahme hat bei derlei Überlegungen nichts zu suchen.die sind dort eh schon chronisch überlastet, und weder denen noch die tust du damit einen Gefallen. Sorry, aber bei so etwas fehlt mir langsam wirklich das Verständnis...mir scheint, niemand weiß heutzutage mehr, für was eine noallaufnahme noch dazu einer Uniklinik zuständig ist. Für Notfälle. Und damit meine ich nicht, wenn man einen Schwindel hat, der einem noch erlaubt hier zu schreiben. Sondern Darmverschluss. Akute Paresen. Massive Atembeschwerden. Schlaganfallsymptomatik und dergleichen. Also Fälle, in denen eine dringende Abklärung und/oder Behandlung zwingend erforderlich ist.

sDun"shi5ne83


Es ist ja keine akute Situation. Das kann in deinem Fall ohne Eile ambulant geklärt werden.

D.iXyana


Ich denke nicht, dass dir in einer Uniklinik geholfen werden kann. Vielleicht solltest du dich an eine Klinik für Diagnostik wenden (in Wiesbaden zb.)? Alternativ ist die Charité in Berlin oft Anlaufstelle für Menschen mit chronischen Beschwerden ohne Diagnose oder die speziellen Referenzzentren für seltene Erkrankungen.

pVeIlzt4ier8x6


Sorry, aber das ist auch kein Fall für ein Zentrum für seltene Erkrankungen. Und da kann man btw sowieso 1,5 Jahre auf einen Termin warten...

DKD? Kann er ja versuchen, aber ich bin mir fast sicher, dass er da nicht reinkommt. Die wählen ihre Fälle ja auch aus, wenn man Kassenpatient ist.

m1uhknuhx2k


Danke für eure Rückmeldungen!

Ja es ist kein Notfall, Pelztier da gebe ich dir recht. Allerdings finde ich es recht unfair, die Tatsache vorzuschieben, dass ich damit bereits so lange ausgehalten habe und mich von Tag zu Tag schleppe (chronisch also...). Der einzige Grund, warum ich damit lange Zeit nicht im Krankenhaus war, ist weil die Baustelle einfach unbekannt war. Ich gehe davon aus, dass viele Menschen mit meinen Symptomen einige dutzend male den Krankenwagen bestellt hätten...

Normalerweise würde ich damit dort auch einen normalen Termin ausmachen (bzw. mache ich jetzt auch). Das Problem ist nur bis dahin durchzuhalten, ich kann mich ja auch nur schlecht für nen halbes Jahr krank schreiben lassen, vor allem für etwas was unter umständen durch ein simples Antibiotikum geheilt werden könnte, wenn man denn die entsprechende Fachkompetenz zur richtigen Diagnose hat.

@ Joker

Danke. Ja du hast recht, allerdings sind die Verschlechterungen teilweise schon sehr massiv. Und die sind es auch, die mir Sorge bereiten.

Nein ich bin nicht generell kontra Arzt. Aber wenn du die ganzen negativen Erfahrungen gemacht hättest, die ich mittlerweile auf dem Buckel habe...

Beispiele:

Chefarzt der Orthopädie: Auf dem MRT der HWS ist nix zu sehen (einzige gemachte Untersuchung). Ihr Problem ist psychisch.

Prof. für Neurologie und Chefarzt der Neurologie: Schwindel von der HWS gibt es nicht. Problem ist psychisch

Und gerade gestern erst beim Internisten: Sie haben Probleme mit der Ernährung? Da haben Sie Pech, Ihnen kann nicht geholfen werden, warum meinen Sie, dass so viele das haben. Sie können ja in den nächsten Jahren ein paar Unikliniken abgrasen und mir dann berichten. Hochdosiertes AB gegen eine Dünndarmfehlbesiedlung? Da halte ich nix von. MRT zur Abklärung der Ursache? Vollkommen sinnlos.

Sry aber bei solchen Sachen beginnt man einfach an der grundlegenden Kompetenz der Ärzte zu zweifeln. Ich habe aber auch sehr gute Ärzte erlebt, so ist es nicht. Aber sie sind eindeutig in der Minderheit.

D iyaxna


Er wollte sich über mögliche Optionen erkundigen und das sind welche.

Niemand von uns kann beurteilen, ob er einen Termin bekommt und wenn ja, wann. Das kann er rausfinden, wenn er sich zu einer Anmeldung entschließt.

Auf der Homepage einer Klinik mit angeschlossenem Referenzzentrum: "Zusätzlich wollen wir bei schwieriger/fehlender Diagnose mit einem Team von Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen Wege aufzeigen und Patienten an die richtigen Stellen vermitteln."

Klingt nicht so, als wäre er dort grundverkehrt.

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