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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

m@nef


Jedenfalls solltest du in Hamburg dann nichts dergleichen sagen.

Wenn du denen erzählst, dass du wegen Gas im Magen einseitige Nackenverspannungen hast die zu Skoliose führen,

werden sie dich belächeln und nicht mehr ernst nehmen, wie der eine Doc damals. Dann hättest du dir den Besuch dort auch sparen können.

mCuhkmuxh2k


Hehe natürlich werde ich das nicht sagen ;-D .

Selbst wenn ich recht hätte, werde ich mit einer solchen Aussage nicht für voll genommen.

mPnexf


Selbst wenn ich recht hätte

Klingt so, als wenn du dir selbst nicht glaubst ;-D

T3uedUelue


Du müsstest aufgrund der geringeren Schwere der Beschwerden physisch und psychisch leichter mit ihnen umgehen können und das kann ich nicht erkennen.

pelztier86

Sorry, aber das ist doch Blödsinn!

Jeder Mensch ist nun mal anders, hat eine andere Empfindung und eine andere Grenze, was für ihn hinnehmbar/aushaltbar ist und was nicht. Ich finde es ziemlich anmaßend, einem anderen Kranken zu sagen, wie er mit seinen Beschwerden umzugehen hätte.

Jeder empfindet sein eigenes Leiden subjektiv als das Schlimmste, das ist normal, weil man ja das vermeintlich noch schlimmere Leiden eben nicht kennt. Nur weil einer objektiv gesehen schwerer krank ist, heißt das nicht, dass es für den objektiv weniger Kranken ein angenehmeres Leben sein muss. Jegliche Beeinträchtigungen schränken ein und Schwindel finde ich sogar sehr einschränkend, ich würde damit z B nicht mehr Auto fahren, was mich dann wiederum in meinem gesamten Leben einschränken würde. Also was sollen diese unsinnigen Vergleiche und die Verharmlosungen seiner Symptome, die dem TE doch überhaupt nicht weiterhelfen!?

mDnxef


Jeder empfindet sein eigenes Leiden subjektiv als das Schlimmste

Äh, nein? Wie kommst du denn darauf? Man kann sich sehrwohl bewusst sein, dass es andere viel schlechter haben. Und es macht auch Sinn, sich das bewusst zu machen, wenn es das nicht sowieso schon ist, um nicht in seinem eigenen Leid zu versinken.

T?ubedHelxue


Natürlich kann man es sich bewusst machen, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht. Ich sprach aber von Empfindungen.

Angenommen ich leide z B unter einem bestimmten Schmerz, der objektiv gesehen weniger schlimm sein sollte als der eines anderen Menschen, dann hilft mir das grundsätzlich trotzdem nicht weiter, wenn ich meinen Schmerz schon als sehr stark empfinde und keinen noch stärkeren Schmerz kenne.

sych:necke1&985


Mir hilft der Vergleich schon weiter.

Vor allem bei Untersuchungen, vor denen ich Angst habe :-)

T2uedQelue


Untersuchungen sind doch was ganz anderes. Natürlich hilft es mental, wenn mir jemand sagt, dass Untersuchung XY gar nicht so schlimm sein soll, wenn sie mir bevorsteht.

Was mir aber nicht hilft (und da sind wir bei dem jeweils individuellen Empfinden), wenn mir jemand mit Schmerz A sagt, dass mein Schmerz B doch gar nicht so schlimm sein kann, unwohl ich es subjektiv als sehr schlimm empfinde.

Weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist!?

mNnef


Man muss sich in sein Empfinden, wie es gerade ist, aber nicht weiter reinteigern und es für unveränderlich halten.

Gerade bei Schmerzen spielt die Einstellung eine große Rolle.

dann hilft mir das grundsätzlich trotzdem nicht weiter, wenn ich meinen Schmerz schon als sehr stark empfinde und keinen noch stärkeren Schmerz kenne.

Muss man auch nicht kennen. Wer ein Glückskind ist und nie stärkere Schmerzen hatte, als ein Schnitt in den Finger an einem Blatt Papier, muss dieses Schmerz trotzdem nicht als höllisch extrem empfinden, sondern kann sich der Banalität bewusst sein. Und wenn sie das nicht wäre, würde ein Vergleich natürlich helfen (außer man will unbelehrbar wehleidig sein).

T}u+edLelue


Ach du, ich kenne starke Schmerzen, also keine Sorge, dass ich einen Schnitt an einem Blatt Papier gemeint haben könnte.

Der Punkt war, dass Menschen unterschiedlich empfinden und eine andere Obergrenze des Aushaltens für körperliche Symptome haben. Und nur weil für pelztier die Beschwerden des TEs pillepalle sind, da sie vermeintlich Schlimmeres kennt, muss das für ihn nicht auch so sein. Ganz einfach.

m7nlef


Du weißt ja sicher, was ein Beispiel ist.

Deine Darstellung hier ist einfach (ich benutze das Wort mal, weil du es auch tust): Blödsinnig.

Schmerzarten zu vergleichen kann sinnvoll sein.

Schmerzempfinden ist nicht unveränderbar und trotz aller Subjektivität kann man sich auch selbst beeinflussen.

Auf seinem "Das ist nunmal mein Empfinden, mir geht es ganz schlecht"-Thron weiterzubrüten macht es nicht besser,

sondern tendentiell eher schlechter.

Wenn es dir nicht hilft oder du nichtmal in Erwägung ziehst, dass es helfen könnte, ists schade drum, aber sprich nicht anderen per se ab, dass es helfen kann, sich bewusst zu machen, dass man vergleichsweise noch Glück im Unglück hat.

Tcuedleluxe


Ach, aber das, was pelztier hier seitenlang tut, das ist ok, vor allem in dem Ton!? (Dieser Umgangston scheint hier im Forum aber gängig zu sein)

Na, ich bin jedenfalls froh, selbst nicht so verbittert zu sein (und ich habe auch einiges hinter mir!), dass ich andere Kranke und ihre Beschwerden herabsetze, nur weil es mir objektiv sicher schlechter gegangen ist.

Ich belasse es nun auch dabei, habe alles dazu geschrieben, was mir wichtig war.

m2nexf


Hier wird niemand wegen seiner Erkrankung herabgesetzt und es wird nicht die Erkrankung selbst (welche auch immer es ist) herabgesetzt. Ich sehe nur dass falsche Annahmen richtiggestellt werden - ein paar Genervte Untertöne bleiben da nicht aus. Von allen Seiten. Verbitterung ist was anderes. ;-)

s}chneNckOe1x985


jemand mit Schmerz A sagt, dass mein Schmerz B doch gar nicht so schlimm sein kann, unwohl ich es subjektiv als sehr schlimm empfinde.

Weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist!?

Nein, das sagt mir nicht Person A, das sage ich mir selber, nachdem ich gesehen habe, was Person A alles durchgemacht hat / durchmachen musste. Mir hilft das. Und ja, auch Schmerzempfinden ist stark subjektiv. Siehe z.B. die Shaolin-Mönche oder das Wegatmen von Schmerzen bei der Geburt.

Ich mache Schmerzkontrolle so ein bisschen als Hobby... wenn ich mich verletze und den Schmerz wegatme + mich darauf fokussiere, dass es nicht weh tut, dann tut es deutlich weniger weh als umgekehrt.

Teue$delxue


Gut, dann noch ein letztes Mal etwas deutlicher, was ich meinte:

Pelztier nimmt sich in einem Laienforum heraus, beurteilen zu wollen, ob jemand Untersuchungen nötig hat oder nicht und ob er ein Fall für dieses Krankenhaus in Hamburg ist oder nicht. Das ist schon wirklich arrogant. Selbst wenn sie Ärztin wäre, was ich bezweifle, sind Ferndiagnosen wohl alles andere als angebracht.

Und nochmal, wenn sie mit Schwindel gut zurechtkommen würde, ist das ja schön für sie, hilft demjenigen, der das anders empfindet, aber nun mal nicht im geringsten weiter.

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