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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

p+elzti<er86


Tja. Papier ist geduldig. Ich habe jedenfalls meine Erfahrung mit solchen Zentren gemacht.

Und bei aller Liebe kann ich mir nicht vorstellen, dass er mit dieser Symptomatik eine seltene Erkrankung haben soll. Schwindel ist eines der häufigsten Symptome überhaupt, und zu 95% ist die Ursache völlig harmlos und ordinär.

Und warum man wegen starken Schwindels ohne exzessives Erbrechen den Notarzt rufen soll, erschließt sich mir auch nicht.

Ein hochdosiertes AB gegen Dünndarmfehlbesiedelung ist auch meist nicht zielführend. Xifaxan ist da eine bessere Wahl. Aber zunächst wäre die Frage, warum du eine DDFB haben solltest...die kommt nämlich viel seltener vor, als die alternative Medizin den Leuten weismachen will.eigentlich nur bei Zuständen, die mit einer Veränderung der Anatomie des Magen/Darmtrakts (postoperativ), starken Entzündungen wie bei Morbus Chron und/oder einer Veränderung der Peristaltik (Dysmotiliät ) einhergehen.

mluhBkuh2xk


Ja, so wie es mir jetzt geht würde ich da nicht als Notfall hin. Aber es ist halt eine Option, falls es schlechter werden sollte.

Grundsätzlich möchte ich es auch lieber ambulant hinbekommen. Ich möchte keinem, der akut in Lebensgefahr ist den Platz wegnehmen. Aber eins muss man sich auch bewusst machen: Ich denke dort sind schon nicht gerade wenig Leute aufgenommen, denen es besser geht als mir und auch der wirtschaftliche Schaden der entsteht, weil ich meiner Arbeit nicht richtig nachgehen kann ist um ein vielfaches höher, als die paar Untersuchungen an Kosten verursachen. Das ist nahezu ein Witz dagegen.

Und umso trauriger ist, dass das was die Ärzte jeden Tag mit Patienten machen, ich auf der Arbeit mit Bauteilen mache. Und dort wird deutlich mehr Energie, Kapazitäten und Know-How reingesteckt, als es bei der Behandlung von Menschen der Fall ist.

E9hemalisger Nu9tzer (#.46v9485)


muhkuh,

eins muss man Dir aber schon ankreiden. Du hast definitiv zu lange gewartet.

Ich hab auch schon massiv schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht.

Höchstwarscheinlich wäre ich, wenn die Ärzte 1998 gescheit geschaut hätten, heute nicht schwerbehindert. Aber beweise das mal.

_(ParvYatix_


Zum einen besteht ja die Möglichkeit mit der Problematik ins nächste Krankenhaus zu gehen. Ob die sich mit dem Problem gut genug auskennen bezweifel ich jedoch.

Meiner Meinung und Erfahrung nach existieren durchaus auch viele sehr gute normale Krankenhäuser und das ist bei deinem Beschwerdebild für den Anfang auch völlig ausreichend. Ich würde es zumindest erst mal dort versuchen. Da kommt man sicher auch schneller stationär unter.

pcelzt?ier86


eins muss man Dir aber schon ankreiden. Du hast definitiv zu lange gewartet.

Nein, hat er aus meiner Sicht nicht. Ich bezweifle auch stark, dass es eine somatische Diagnose für dieses Krankheistbild gibt, also eines, was die Herren Ärzte diagnostizieren können. Wohlgemerkt spreche ich damit NICHT den Verdacht auf eine psychosomatische Erkrankung aus; ich kann nur von meinen Erfahrungen her sagen, dass 95 Prozent dieser undefinierbaren Beschwerden nach dem heutigen Stand der Schulmedizin nicht aufklärbar sind. Man kann das ignorieren und von Arzt zu Arzt gehen, oder man fängt an sich selbst um seinen Körper zu kümmern. Bei solchen diffusen und nicht schwerwiegenden Beschwerden kann der Körper erstaunliche Dinge leisten, wenn man ihn nur ein wenig unterstützt. Auch wenn es sich so anhört: das hat nur sehr wenig bis nichts mit der alternativen Medizin, die die Leute mit irgendwelchen abstrusen Versprechen und Methoden einfängt, zu tun.

mzuhkZuzh2xk


@ Pelztier

Ja, seltene Erkrankung glaube ich auch nicht. Letztendlich ist es eine HWS-Blockade durch zu viel Luft im Bauchraum. Das ist es auch schon. Hoffe ich zumindest ;-)

Xifaxan kenne ich, bzw. hat mir ein Dr. vor ein paar Tagen auch empfohlen allerdings nur eine Tablette für 3-4 Wochen. Durch Metronidazol wurden die Symptome ja schon mal deutlich weniger, hat allerdings nur 2 Tage gehalten. Ich wollte aber wenn möglich noch den DDFB-Test abwarten und mir dazu eine Zweitmeinung reinholen. Alle Veröffentlichungen und Tipps die ich zu Xifaxan/Rifaxinin bei DDFB kenne sprechen von einder deutlich höheren Dosierung. Oder ist dir da etwas anderes bekannt?

@ Joker

eins muss man Dir aber schon ankreiden. Du hast definitiv zu lange gewartet.

Ähm womit denn? Ich war schon ziemlich zu Beginn damit im Krankenhaus, es wurde nur ein MRT gemacht (trotz 5 Tagen Aufenthalt). Da war nix drauf zu sehen, da meinte der Chefarzt es ist psychisch, der Oberarzt hatte mir in einem persönlichen Gespräch nahegelegt damit in eine Uniklinik zu fahren und der Hausarzt sagte, er wüsste nicht in welchen Bereich der Uniklinik er mich überweisen sollte (wusste ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht) => also Pech gehabt.

Ich war auch bei recht vielen niedergelassenen, nahezu ohne Erfolg. Bin dann zu Heilpraktikern und Privatärzten, wobei ersteres nahezu sinnlos war.

@ Parvati

Das wäre die Alternative. Wurde da jedoch zweimal stark entäuscht.

_0Par]vatix_


@ muhkuh

Was erhoffst du dir überhaupt von einem Klinikaufentahlt? Kann mir nämlich kaum vorstellen, dass es was bringt, wenn du schon schreibst, dass du bereits bei vielen verschiedenen Ärzten warst. Gerade, wenn man schon von Arzt zu Arzt gerannt ist und nix bei rum gekommen ist, würde ich statt einem Krankenhaus bzw. einer Uniklinik eher mal eine Psychosomatische Klinik empfehlen, wenn es denn eine Klinik sein muss. In einer Psychosomatischen Klinik erfolgt auch eine körperliche Untersuchung, wobei es hier aber primär um die Psyche geht. In so einer Klinik kann man gut lernen, mit dem vorhanden Beschwerdebild umzugehen um einen halbwegs normalen Alltag nachgehen zu können. Es geht hier dann auch vorrangig um die Linderung der Beschwerden und nicht zwingend um Heilung.

BWade-bxär


In so einer Klinik kann man gut lernen, mit dem vorhanden Beschwerdebild umzugehen um einen halbwegs normalen Alltag nachgehen zu können. Es geht hier dann auch vorrangig um die Linderung der Beschwerden und nicht zwingend um Heilung.

Sollte das Ziel einer psychosomatischen Behandlung nicht sein den ursächlichen Gründen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen und somit eine Grundlage zur Bearbeitung aufzutun?

Psychosomatische Erkrankungen sind doch keine Behinderungen, wo es darum geht damit Leben zu lernen.

_tP0arvatxi_


@ Badebär

Sicher wird man auch nach (psychischen) Ursachen suchen und versuchen diese zu beheben. Das wäre natürlich der optimale Fall. Allerdings gibt es auch Fälle, wo die Ursache nicht so leicht zu beheben ist und auch nicht aufzufinden ist. Dann ist auch nur Symptombehandlung möglich. Zudem halten sich in Psychosomatischen Einrichtungen auch Patienten auf, die auch eine physische Ursache haben, welche aber nicht oder nur schwer behoben werden kann. Für solche Personen sind Strategien, wie sie mit der Erkrankung und den Symptomen am besten umgehen können, auch sehr wichtig.

pVelKztieZr8x6


Für solche Personen sind Strategien, wie sie mit der Erkrankung und den Symptomen am besten umgehen können, auch sehr wichtig.

Das ist richtig.

Aber diese lernt man ganz gewiss nicht in dieser Umgebung. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Da kann man noch froh sein, wenn man als somatisch schwer kranker Patient keine psychische Diagnose untergejubelt bekommt.

m-uhku.h2Kk


@ Pelztier

Naja ich bin der Meinung, dass es dafür eine klinische Diagnose gibt: Roemheld Syndrom. Da mein Zwerchfellbruch nicht groß genug ist habe ich jedoch gott sei Dank keine Herzrhythmus-Störungen. Der Rest passt ziemlich gut.

Um es mal etwas zu veranschaulichen: Ich bin 184 cm groß und knapp unter der Grenze zum Untergewicht (BMI von 19). Ich passe nicht in eine 32er Hose und kaufe meine Unterwäsche in L oder XL. Und nein, so breite Hüften habe ich nicht ;-)

@ Parvati

Was erhoffst du dir überhaupt von einem Klinikaufentahlt? Kann mir nämlich kaum vorstellen, dass es was bringt, wenn du schon schreibst, dass du bereits bei vielen verschiedenen Ärzten warst.

Ganz klar: Diagnostik. Ich war bei vielen Ärzten (fast nur Orthopäden) untersucht wurde aber so gut wie gar nichts. Jeder hat seinen Senf dazu gegeben und ich habe einen haufen falscher Diagnosen bekommen ohne jegliche Untersuchung.

In so einer Klinik kann man gut lernen, mit dem vorhanden Beschwerdebild umzugehen um einen halbwegs normalen Alltag nachgehen zu können. Es geht hier dann auch vorrangig um die Linderung der Beschwerden und nicht zwingend um Heilung.

Sry aber damit lasse ich mich nicht abspeisen. Wenn du jahrelang Zahnschmerzen hast und jeder Zahnarzt guckt dir nur kurz in den Mund und sagt dann da ist nix- würdest du dann in eine psychosomatische Klinik gehen? Oder so lange suchen, bis jemand endlich mal ein Röntgenbild macht?

_GP>ar&vatix_


@ muhkuh

Aber was haben denn die Ärzte mit dir genau gemacht? Kann mir kaum vorstellen, dass da unter denen nicht mal einer dabei war, der dir z.B. mal das Blut untersucht hat.

mruhkuxh2k


Stimmt schon, das wurde häufiger gemacht. Es waren nur ein paar kleinere Abweichungen, zudem war Vit.-D bei 15 (ist mittlerweile hoffentlich höher) und LDL-Cholesterin bei 280, also deutlich zu hoch.

Dass Vit.D zu niedrig ist habe ich erst vom zweiten Arzt erfahren, der es gemessen hat. Den LDL-Wert habe ich irgendwann mal gütigerweise von einer Arzthelferin erfahren ("Herr S. sie müssen weniger Cholesterin essen..."). Was etwas ironisch ist. Zum einen vertrage ich derzeit keine komplexen KH und muss dementsprechend viel Fett essen um nicht zu verhungern. Zum anderen achte ich schon sehr darauf nur gutes Fett zu erwischen. Deutlich wahrscheinlicher ist da, dass die Darmflora da mist baut. Aber das zu erkennen kann ich von einer Arzthelferin nicht erwarten und wenn sich der Arzt das gar nicht erst anguckt oder davon keine Ahnung hat....

P]aul_gReverxe


Deine Nahrungsmittelintoleranzen wurden doch bereits diagnostiziert. Was soll denn in der Uniklinik noch diagnostiziert werden? ":/

_)Parvxati_


Besprichst du deine Befunde nicht mit dem behandelnden Arzt? Da dürfte sowas eigentlich nicht unter gehen. Meine Behandelnden Ärzte haben mir Befunde immer am PC gezeigt, vorgelesen und erklärt.

Zum einen vertrage ich derzeit keine komplexen KH

Was passiert dann?

und muss dementsprechend viel Fett essen um nicht zu verhungern.

Na ja, neben Fett und Kohlenhydraten gibt es ja noch Eiweiß. Warst du mal bei einer Ernährungsberatung? Die können in solchen Fällen sicher auch weiter helfen.

Und wenn du bestimmte Lebensmittel nicht verträgst, sollte eigentlich auch mal eine Magen- und Darmspiegelung gemacht und auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen werden. Ist in der Hinsicht noch nichts gemacht worden?

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