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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

D#reaUms20I15


Ja, ich glaube auch, dass Du, muhkuh, auch hypochondrische Züge zu haben scheinst! Gar nicht böse gemeint, auch kann ich es verstehen nach jahrelangem Schwindel!

Kann es nicht sein, dass Du Dich so stRk auf das Schwindel-Fefühl konzentrierst, dass Dein Nacken noch mehr verspannt? Teufelskreisgefahr!

Das mit dem Alkoholtester finde ich echt geil, wollte ich schon immer haben! Vielleicht kaufe ich mir das Teil, ist gar nicht so teuer! Wollte schon immer wissen, wie viel Promille bei mir wie viele Gläser Wein ausmachen! ]:D

mpuhku-hx2k


@ Pelztier

Dementsprechend kann es auch gut sein, dass die Betroffenen mit einer organischen Ursache deutlich anders reagieren (bspw. Ballaststoffe halbwegs vertragen) als der ganze Rest.

Ballaststoffe sind immer schlecht. Doch nur weil Ballaststoffe Polysaccharide sin, heißt das nicht, dass alle Polysaccharide schlecht sind. Das ist, was ich sagen wollte. Maltodextrin gibt man den z.b. in die Sondennahrung aus dem Grund.

Oh da habe ich mich verschrieben, ich meinte komplexe KH. Aber du hast absolut recht. Nun aber mein Problem: Ich habe ohnehin einen recht trägen Darm. Muss nur alle paar Tage aufs Klo, quasi keine abgehenden Winde. Wenn ich nun keine Ballaststoffe esse wird das noch schlimmer und zusammen mit dem Verzicht auf komplexe KH nochmal eine Stufe. Wie schaffe ich es nun also ohne Ballaststoffe meinem Darm zu sagen, dass er doch mal ein wenig flotter arbeiten soll? Flohsamen habe ich in den letzten Tagen probiert, scheint aber nicht besonders toll zu sein.

weil du offensichtlich deine Ernährungsempfehlungen aus dieser Diät (oder ähnlichen Diäten) entnommen hast, die besagen, dass Monosaccharide okay sind und bzw. besser funktionieren als jegliche Polysaccharide.

Achso, ne. Ich esse nach keinem Ratgeber, sondern nur nach dem, was ich bisher herausgefunden habe. Sonst würde ich Industriezucker ja auch weglassen. Geht ja aber merkwürdigerweise. Im Gegensatz zu Fructose und Glucose.

@ mnef

Dein Bild von einer Angsterkrankung ist offenbar immernoch sehr oberflächlich und einseitig, obwohl es dir mehrere Leute genauer erklärt haben :-/

Ok dann frage ich mal direkt: Gibt es Angsterkrankungen bei denen man keine Angst hat?

Nein.

Wie dann? Ich weiß es ehrlich nicht, wenn mir die Psyche immer als Ausschlussdiagnose präsentiert wird.

Ansonsten kann man sich alles so zurecht drehen, wie man es gerade braucht.

Du merkst wirklich nicht, dass du genau das mit deiner Darmsache tust, oder?

Wir können gerne darüber reden, ob ich mir die DDFB nicht schön rede. Aber nicht darüber, dass die Ernährung mit gewaltigem Abstand den größten Einfluss hat. Und jetzt komm mir bitte nicht damit, dass die Psyche mir unterbewusst sagt ich soll auf Lebensmittel reagieren. Ich lieeebe Kartoffeln und ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich darauf reagiere. Und ich mag Gemüse nicht wirklich und reagiere da genau so drauf. Wenn Stärke drin ist.

Mit Sicherheit nicht. Selbst wenn du eine fette DDFB hast ändert es nichts daran, dass seine Vorgehensweise, deine Theorien und das ganze Gehabe ungesund sind und zwar nicht aus reiner Verzweiflung, wie sie jeder Psychogesunde ein Stück weit hätte.

Hast du mal überlegt, dass mein Verhalten hier größtenteils eine Reaktion auf das ist, was ich hier lese? Oder denkst du, ich laufe in der Realität rum und erzähle das gleiche? Das ganze Gedankenspiel, das hier aufgebaut wird beruht doch einzig und allein auf meiner Abneigung gegenüber einer psychischen Diagnose. Das ist alles. Das einzige Indiz. Und woher ich diese Abneigung habe, wisst ihr doch gar nicht. Der aufmerksame Leser kann es sich denken, weil ich bereits mehrfach erwähnt habe, dass die Psyche immer genau dann ins Spiel gebracht wurde, wenn der Arzt nicht mehr weiter wusste. Wie würde da denn ein psychisch gesunder Mensch drauf reagieren, wenn ich ja so offensichtlich nicht dazu zähle?

Ich habe doch bereits mehrfach gesagt, dass ich die Psyche im Hinterkopf behalte, wenn die somatische Diagnostik nichts ergibt. Also wozu der Stress? Ich verstehe euer Anliegen und ich verstehe auch, dass ihr mir Gutes damit tun wollt. Aber das ist derzeit nicht der Fall, ich ärger mich nur darüber und an meinem Weg wird das nichts ändern.

Wenn du tatsächlich sabbernd apathisch die Wand angetarrt hast, dann stimmt was ganz gewaltig nicht bei dir. Und zwar nicht das im Darm. Da das ganze aber vermutlich absichtlich überdramatisiert war, kannst du das einfach lassen ;-)

Klar war das übertrieben, aber es war schon verdammt nah dran. Ich finde es immer interessant, wenn ich Erfahrungsberichte von Psycho-Schwindlern lese, denen mit AD geholfen wurde. Denn so wie es der Person ohne AD ging, ging es mir mit dem AD. Nicht gut. Überhaupt nicht gut.

Und noch verwerflicher ist es, jetzt zu sehen, dass der einzige, der wirklich alles mögliche, was NICHT medizinisch bedenklich ist, als medizinisch bedenklich meldet, um jemandem eins auszuwischen, du selbst bist.

Ich wollte Pelztier damit sicher keinen auswischen, überhaupt nicht. Ich war der Überzeugung, bzw. nach meinen Informationen war es einfach sachlich falsch. Und ich habe es der Moderation zum überprüfen gemeldet, nicht zum sperren oder sonst irgendetwas, das ist Unsinn. Bin ja über den Input von pelztier dankbar :-)

Ich werde jetzt nicht schon wieder mit dir streiten, also versuch mich nicht weiter zu provozieren. Nein ich habe weder Langeweile noch profiliere ich mich, dein Umgang hier ist aber auffällig und da du das scheinbar bei allen abziehst und nicht nur bei mir, können die ja auch gleich wissen, woran man bei dir ist.

Ich will mich auch nicht mit dir streiten, muss aber auch zugeben, dass ich hitzige Diskussionen mag :-). Aber bitte auf sachlicher Ebene. Wenn ich sage, ich behalte die Psyche im Hinterkopf, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es daher kommt, dann muss es doch auch gut sein. Dann kannst du mir noch sagen, dass ich aufpassen soll, weil genau das ein fieser Trick von der Psyche sein könnte und ich werde auch das im Hinterkopf behalten und alles ist gut :) ;-)

Ein solches Begleitsymptom ist zum Beispiel das ständige Messen irgendwelcher Werte zu Hause. Bei vielen ists der Blutdruck, bei dir sind es die Promille. Natürlich versuchst du das gleich wieder abzuschwächen, indem zu es selbst Partygag nennst. Das ändert aber nichts daran, dass du nicht grundlos doch öfter zu messen scheinst.

Ja ich kann verstehen, dass es hier so rüberkommt, ich hätte es wahrscheinlich genauso intepretiert, wie du es auch tust. tatsächlich lag das Promille-Ding aber wochenlang im Schrank nachdem ich es am Anfang ein paar Tage benutzt habe. Das Blutdruck-Messgerät habe ich letzte Woche mehrfach benutzt, nachdem mir häufiger beim schnellen Aufstehen schwarz vor Augen war, davor lag es Monate im Schrank und jetzt ist es da auch wieder. Ich denke mal das scheidet aus, ein Begleitsymptom, das ich aber vergessen habe zu erwähnen ist die Zwangneurose. Aber auch da konnte ich keinen Zusammenhang erkennen. Ja, muss nichts heißen, ich weiß.

@ Brombeerküchlein

Es ist Perlen vor die Säue geworfen mit muhkuh über die Psyche diskutieren zu wollen. Fakt ist und die Antwort ist er mir bis heute "schuldig" - wie kommt man dazu AD's zu verteufeln, wenn man gerade mal 2 probiert hat.

Oh, ich wollte dir da keine Antwort schuldig bleiben, dann habe ich es wohl versehentlich überlesen.

Auch hier kommt das verteufeln durch meine Erfahrungen. Amitriptylin habe ich monatelang genommen, ohne irgendeine positive Wirkung. Erst beim Absetzen habe ich gemerkt, was ich da wohl offenbar für ein Gift eingeworfen habe.

Citalopram habe ich 6 Monate genommen, also nix mit ein paar Tagen. Der Arzt hat mir große Versprechungen gemacht, eingetreten ist das absolute Gegenteil. Deutliche Verschlechterung und mir wurde immer wieder versichert, ich solle es doch weiternehmen und dass irgendwann eine Besserung eintritt. fail. Auch hier beim Absetzen wieder der gleiche Spaß, Highlight war auch ein Präparatewechsel, der in einer ziemlichen Katastrophe endete (wenn man von sowas keine Psychose bekommen kann, dann weiß ich nicht woher sonst).

kann ich mit den Nebenwirkungen nicht leben

Ich glaube nicht, dass das was ich hatte die Nebenwirkung war. Das war die Wirkung.

Nichts für ungut aber 5-15 Stück? Ich habe nicht vor mich nochmal wie ein Junkie zu fühlen und dementsprechend ist das Thema für mich gestorben. Mal ganz davon abgesehen, dass ich von noch mehr Serotonin keine Hilfe erwarte. Warum auch.

Die Antwort seid ihr mir übrigens noch schuldig geblieben: Warum sollte ein AD gegen Schwindel helfen? Die Etspannung ist die eine Sache, aber wenn das nicht hilft? Was sollte Serotonin mit Schwindel zu tun haben? Wo ist der kausale Zusammenhang? Ich kenne keinen. Und der Arzt konnte mir auch keinen nennen.

m"uhdkuhF2k


@ Dreams

Ja, ich glaube auch, dass Du, muhkuh, auch hypochondrische Züge zu haben scheinst!

Joah das mag sein, aber nichts im krankhaften Bereich. Außer bei Erkältungen. Da bin ich profi-Hypochonder :-D

Kann es nicht sein, dass Du Dich so stRk auf das Schwindel-Fefühl konzentrierst, dass Dein Nacken noch mehr verspannt? Teufelskreisgefahr!

In Situationen, wo es akut schlechter wird ist das der Fall, ja. Zumindest wenn ich mich dann nicht auf den Bauch legen kann, sondern "durchhalten muss". Dann verspannt man natürlich umso mehr.

Das mit dem Alkoholtester finde ich echt geil, wollte ich schon immer haben! Vielleicht kaufe ich mir das Teil, ist gar nicht so teuer! Wollte schon immer wissen, wie viel Promille bei mir wie viele Gläser Wein ausmachen!

Ganz ehrlich, das Teil ist Schrott ^^. Und ich glaube mehr als 20 Euro würdest dafür auch nicht ausgeben oder?

W5illes_nu0r_ve(rsteh*en


Hallo,

keine Möglichkeit dort ein Termin zu machen? Hat das Klinikum eine Augenklinik?

m'nexf


Ok dann frage ich mal direkt: Gibt es Angsterkrankungen bei denen man keine Angst hat?

Das wäre natürlich win Widerspruch, das weißt du auch, deshalb die Frage ;-D Angst ist aber nicht gleich Angst, sondern hat fast unendlich viele Ausprägungen. Angst heißt nicht automatisch, diese ganz bewusst zu verspüren, Panikattacken zu bekommen etc. Angst kann auch sehr subtil sein und (erstmal) gar nicht von einem selbst als solche identifiziert zu werden.

Jemand mit einer generalisierten Angststörung kann auch über die Zukunft grübeln und sich ausmalen, was alles passieren kann, ohne in einem einzelnen Moment von sich selbst zu sagen "Ich habe gerade Angst".

Du z.B. hast ziemlich deutlich Angst, dass es psychisch sein könnte. Du willst psychisch "stark" sein und wenn du feststellen müsstest, dass dem nicht so ist, würde dich das glaub ich extrem in deinem Selbstbild erschüttern. Das will man natürlich nicht, da hat man sich dran gewöhnt, so will man sein und bleiben, irgendweine Schwäche passt nicht ins Bild. Und das wirst du jetzt wieder als "Aufquatschen" empfinden - aber genau das klingt sehr oft bei dir durch.

Wie dann? Ich weiß es ehrlich nicht, wenn mir die Psyche immer als Ausschlussdiagnose präsentiert wird.

Immer? Welcher Arzt, mit dem du mehrere therapeutische Sitzungen hattest (unbedingt erforderlich) und zu dem du komplett offen und ehrlich warst, dem du die Dinge erzählst hast, die du auch hier im Forum sei über einem Jahr schreibst,

hat dir gesagt, dass nichts davon psychisch auffällig ist und das bei dir nur als Ausschlussdiagnose gelten kann?

Keiner. Du hast ja auch noch keine Sitzungen gehabt, meintest du.

Und jetzt komm mir bitte nicht damit, dass die Psyche mir unterbewusst sagt ich soll auf Lebensmittel reagieren. Ich lieeebe Kartoffeln und ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich darauf reagiere.

Jau, und die Partymaus mit den Panikattacken redet sich auch ein, dass sie doch immer totaaal gerne in die Disse gegangen ist und es folglich irgeneinen anderen Grund haben muss, dass sie ausgerechnet dort immer Panikattacken bekommt. Ist klar ;-)

Hast du mal überlegt, dass mein Verhalten hier größtenteils eine Reaktion auf das ist, was ich hier lese?

Auch. Hast du mal überlegt, dass die Antworten hier ausschließlich die Reaktion auf das ist, was die anderen von dir lesen?

Ich habe doch bereits mehrfach gesagt, dass ich die Psyche im Hinterkopf behalte, wenn die somatische Diagnostik nichts ergibt.

Die Diagnostik kann man bis ins Unendliche treiben, das ist ja der Punkt. Egal wie viel noch ausgeschlossen wird, es gibt immer noch abwegigere Theorien von irgendwelchen Heilpraktikern oder Gesundheitsgurus, die man nachverfolgen kann. Das ist ein Fass ohne Boden.

Der andere Punkt ist, dass das eine das andere nicht ausschließt.

ein Begleitsymptom, das ich aber vergessen habe zu erwähnen ist die Zwangneurose.

... die ja auch eine Selbstdiagnose war. Die hast du entweder immernoch, oder du hast nie eine gehabt.

Denn eine richtige Zwangsneurose geht nicht mal eben so wieder weg.

m\nexf


In Situationen, wo es akut schlechter wird ist das der Fall, ja. Zumindest wenn ich mich dann nicht auf den Bauch legen kann, sondern "durchhalten muss".

Und du meinst chronische Nackenverspannungen kommen und gehen im Minutentakt?

Wenn du allein vorm PC sitzt gehts, sobald du in einer Runde von Menschen sitzt stand in irgendeinem älteren Beitrag gehts nicht und du hast Probleme mit dem "durchhalten"? Ausgerechnet in diesen Momenten macht die Luft in deinem Verdauungstrakt stärkere Anspannung, die zu Schwindel führt? %:|

m6uhkGuh2k


@ Willes_nur_verstehen

Hm ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du meinst: Beim Augenarzt war ich aber, da ist alles in Ordnung. Kein latentes Schielen oder so, denke mal dann hätte ich auf Kopfschmerzen.

@ mnef

Das wäre natürlich win Widerspruch, das weißt du auch, deshalb die Frage ;-D Angst ist aber nicht gleich Angst, sondern hat fast unendlich viele Ausprägungen. Angst heißt nicht automatisch, diese ganz bewusst zu verspüren, Panikattacken zu bekommen etc. Angst kann auch sehr subtil sein und (erstmal) gar nicht von einem selbst als solche identifiziert zu werden.

Ja, ich weiß. Ich weiß auch wie sich eine Panikattacke anfühlt, die hatte ich zum WM Finale 2014. Da hatte ich den Schwindel erst seit ein paar Wochen und ich dachte es wäre eine gute Idee dagegen eine Aspirin zu nehmen. War nicht so gut... Wie sich Angst anfühlt weiß ich also schon, so ist es nicht ;-)

Jemand mit einer generalisierten Angststörung kann auch über die Zukunft grübeln und sich ausmalen, was alles passieren kann, ohne in einem einzelnen Moment von sich selbst zu sagen "Ich habe gerade Angst".

...über die Zukunft grübeln können... *träum* ;-D . Wäre echt schön, wenn ich das machen könnte, geht aber mit Dauerbenommenheit nicht, da bist froh wenn du nen paar Meter geradeaus denken kannst. Wenn die Benommenheit weg wäre und nur der Schwindel da, hätte ich wahrscheinlich deutlich mehr Probleme mit der Angst, da man sich dann tolle Szenarien ausmalen kann usw usw... Kann ich aber nicht.

Du z.B. hast ziemlich deutlich Angst, dass es psychisch sein könnte. Du willst psychisch "stark" sein und wenn du feststellen müsstest, dass dem nicht so ist, würde dich das glaub ich extrem in deinem Selbstbild erschüttern. Das will man natürlich nicht, da hat man sich dran gewöhnt, so will man sein und bleiben, irgendweine Schwäche passt nicht ins Bild. Und das wirst du jetzt wieder als "Aufquatschen" empfinden - aber genau das klingt sehr oft bei dir durch.

Ja, damit hast du absolut recht. Es würde mein Selbstbild nicht nur erschüttern sondern zerstören. Denn wenn ich mich so sehr in mir selbst täuschen würde, müsste ich quasi alles in Frage stellen.

Immer? Welcher Arzt, mit dem du mehrere therapeutische Sitzungen hattest (unbedingt erforderlich) und zu dem du komplett offen und ehrlich warst, dem du die Dinge erzählst hast, die du auch hier im Forum sei über einem Jahr schreibst,

hat dir gesagt, dass nichts davon psychisch auffällig ist und das bei dir nur als Ausschlussdiagnose gelten kann?

Keiner. Du hast ja auch noch keine Sitzungen gehabt, meintest du.

Doch, ich war vor ein paar Monaten beim Psychiater, hatte da drei Sitzungen. Habe ihm bewusst alles erzählt ohne irgendwas zu beschönigen oder auszuschmücken. Am Ende sagte er mir, dass er keine klaren Auslöser erkennen kann, er aber aufgrund der umfangreichen ergebnislosen körperlichen Diagnostik davon ausgeht, dass es psychisch ist. Die Anmerkung vom Orthopäden, dass es muskulär ist hat er ignoriert und sich darüber (bzw. über mich und meine Vermutung von welchen Muskeln es kommt) lustig gemacht.

Sry, aber das ist für mich eine Ausschlussdiagnose und vollkommen unqualifiziertes Verhalten. Zusammen mit den beiden extrem gescheiterten AD-Versuchen kannst du dir ja vorstellen, warum die Psyche bei mir so ein Reizthema ist. Egal ob sie die Ursache ist oder nicht.

Jau, und die Partymaus mit den Panikattacken redet sich auch ein, dass sie doch immer totaaal gerne in die Disse gegangen ist und es folglich irgeneinen anderen Grund haben muss, dass sie ausgerechnet dort immer Panikattacken bekommt. Ist klar ;-)

Also ich habe mir eingeredet, dass ich Kartoffeln mag? ":/ %-|

Auch. Hast du mal überlegt, dass die Antworten hier ausschließlich die Reaktion auf das ist, was die anderen von dir lesen?

Jepp. Und ich würde vermutlich das gleiche schreiben, was ihr die ganze Zeit tut. Dass es die Psyche ist. Wie gesagt, man steckt nicht drin und ich würde es auch keinem glauben, der es mir erzählt, wenn ich es nicht gerade selbst so erleben würde.

Die Diagnostik kann man bis ins Unendliche treiben, das ist ja der Punkt. Egal wie viel noch ausgeschlossen wird, es gibt immer noch abwegigere Theorien von irgendwelchen Heilpraktikern oder Gesundheitsgurus, die man nachverfolgen kann. Das ist ein Fass ohne Boden.

Ich bin Naturwissenschaftler, ich glaube ich weiß schon ganz gut wo rationales Denken aufhört und Hokuspokus anfängt. War auch echt schwer beim Bioresonanz-Termin mir das Lachen zu verkneifen. Wurde aber einfacher, als mir eingefallen ist, wie viel Geld ich da gerade liegen lasse. Da musste ich die Tränen unterdrücken ]:D

Ja ich weiß, dass man es bis ins unendliche treiben kann. Ich habe es am Anfang mit körperlicher Diagnostik probiert: Ohne jeden Erfolg. Dann auf die Tipps mit der psychischen Schiene gehört, mit destruktiver Wirkung. Jetzt bin ich wieder bei der körperlichen Diagnostik und höre auf meinen Körper ohne mir etwas einreden zu lassen und es geht seit Monaten gaaanz langsam bergauf. Warum sollte ich jetzt also zur Psyche springen?

... die ja auch eine Selbstdiagnose war. Die hast du entweder immernoch, oder du hast nie eine gehabt.

Denn eine richtige Zwangsneurose geht nicht mal eben so wieder weg.

Naja, man 10 mal in die Wohnung rennt um zu gucken ob der Kühlschrank auch wirklich zu ist brauche ich keinen Psychiater um mir zu sagen, dass das ein Zwang ist. Und wie gesagt, es ging während der Citalopram-Einnahme weg und ja, ich merke auch jetzt noch unterbewusst, dass da was ist bzw. war.

Und du meinst chronische Nackenverspannungen kommen und gehen im Minutentakt?

Tja, wo ist der Unterschied zwischen etwas chronischem und etwas akuten, das über längere Zeit anhält? Meinem Magenbeschwerden sind chronisch, die muskulären Verspannungen schwanken jedoch recht stark.

Wenn du allein vorm PC sitzt gehts, sobald du in einer Runde von Menschen sitzt stand in irgendeinem älteren Beitrag gehts nicht und du hast Probleme mit dem "durchhalten"?

Bist du sicher, dass ich das mal geschrieben habe? Es ist nämlich falsch, ich habe es zuhause vor dem PC oder auf der Couch genauso wie auf der Arbeit. Wobei ich auf der Arbeit nicht machen kann was ich will und es eigentlich nur Drehstühle und Schwingstühle gibt. Nicht wirklich toll bei muskulärem Schwindel. Aber einen grundlegenden Unterschied kann ich nicht erkennen. Einzig bei hektischen Situationen, die kann ich überhaupt nicht abhaben. Also nicht wenn ich selbst hektisch bin, sondern wenn es um mich herum ist. Und da ist es relativ klar die Psyche. (+schnelle horizontale Augenbewegungen, die es verschlechtern ;-D ).

Ausgerechnet in diesen Momenten macht die Luft in deinem Verdauungstrakt stärkere Anspannung, die zu Schwindel führt? %:|

Nö, dem Magen gehts dann gut, vermutlich sogar besser als sonst. Das ist eine rein psychisch bedingte Anspannung. Wobei ich nicht sagen würde, dass es generell durch Druck- oder Stresssituationen schlechter wird, hat eigentlich kaum einen Einfluss.

m;nexf


Ja, ich weiß. Ich weiß auch wie sich eine Panikattacke anfühlt, die hatte ich zum WM Finale 2014. Da hatte ich den Schwindel erst seit ein paar Wochen und ich dachte es wäre eine gute Idee dagegen eine Aspirin zu nehmen. War nicht so gut... Wie sich Angst anfühlt weiß ich also schon, so ist es nicht ;-)

Das war eine Form von Angst. ;-)

...über die Zukunft grübeln können... *träum* ;-D . Wäre echt schön, wenn ich das machen könnte, geht aber mit Dauerbenommenheit nicht, da bist froh wenn du nen paar Meter geradeaus denken kannst. Wenn die Benommenheit weg wäre und nur der Schwindel da, hätte ich wahrscheinlich deutlich mehr Probleme mit der Angst, da man sich dann tolle Szenarien ausmalen kann usw usw... Kann ich aber nicht.

War auch nur ein Beispiel. Und hör auf dir einzureden, dass du vor Dauerbenommenkeit nicht klar denken könntest. Wenn das so wäre, könntest du hier nicht stundenlang diskutieren und klar strukturierte Beiträge schreiben, die zwar inhaltlich nicht so ganz korrekt sind, aber deiner Überzeugung folgend logisch durchdacht sind.

Also ich habe mir eingeredet, dass ich Kartoffeln mag? ":/ %-|

Nö. Aber du denkst, nur weil du Kartoffeln mochtest, wäre es ausgeschlossen, dass du damit jetzt "Schwindel" verbindest, ohne dass sie wirklich ursächlich zu Schwindel führen.

Immer wirklich gerne weggegangen zu sein in Nachtclubs heißt analog nicht, dass diese Lokalitäten nicht später mal mit etwas Negativem für einen verknüpft sein können. Und es deshalb falsch wäre zu sagen "Ich habe keine Panik, wieso sollte ich, ich war immer gerne in Discos" - tja, Zeiten ändern sich. Und du hast jetzt eben die Kartoffel zum Feind auf dem Teller auserkoren.

Ich bin Naturwissenschaftler, ich glaube ich weiß schon ganz gut wo rationales Denken aufhört und Hokuspokus anfängt.

Jaja, glaub ich dir, dass du das bist. Das ist aber wieder dieses hochgehaltene Selbstbild von dir. Als ob Naturwissenschaftler automatisch knallharte, rationale Charaktere sind, denen sowas nie passieren könnte.

Es kann ihnen genauso passieren wie allen anderen - nur dass sie ihr Selbstbild (super rational und stark) davon hindert, es sich einzugestehen.

Und theoretisch zu wissen, dass etwas nicht rational ist, heißt nicht, es auch lassen zu können. Siehe 10x nach dem Kühlschrank sehen.

Meinem Magenbeschwerden sind chronisch, die muskulären Verspannungen schwanken jedoch recht stark.

Das spricht ja wieder gegen deine Erklärung. Wieso sollten die Magenbeschwerden, man starke Verspannungen machen und mal leichte, wenn sie als Ursache relativ konstant sind?

Bist du sicher, dass ich das mal geschrieben habe?

Jo, soll ichs suchen? Kann aber dauern.

Nö, dem Magen gehts dann gut, vermutlich sogar besser als sonst. Das ist eine rein psychisch bedingte Anspannung

Und warum bist du psychisch angespannt, wenn es deinem Magen gut geht und du keinen Schwindel haben dürftest nach deiner These?

m;uh]ku]hx2k


War auch nur ein Beispiel. Und hör auf dir einzureden, dass du vor Dauerbenommenkeit nicht klar denken könntest. Wenn das so wäre, könntest du hier nicht stundenlang diskutieren und klar strukturierte Beiträge schreiben, die zwar inhaltlich nicht so ganz korrekt sind, aber deiner Überzeugung folgend logisch durchdacht sind.

Ja ich kann denken, aber klar denken ist für mich etwas anderes. Tun wir doch einfach mal kurz so, als wäre meine These korrekt und die Propriorezeptoren in einem verspannten Muskel liefern dauerhaft falsche Informationen an das Gehirn. Dann schaltet das Gehirn irgendwann auf Durchzug. Und ziemlich genau so fühlt sich die Benommenheit an.

Und du hast jetzt eben die Kartoffel zum Feind auf dem Teller auserkoren.

Haha, ja, das wäre schön :-)

Jaja, glaub ich dir, dass du das bist. Das ist aber wieder dieses hochgehaltene Selbstbild von dir. Als ob Naturwissenschaftler automatisch knallharte, rationale Charaktere sind, denen sowas nie passieren könnte.

Es kann ihnen genauso passieren wie allen anderen - nur dass sie ihr Selbstbild (super rational und stark) davon hindert, es sich einzugestehen.

Das stimmt wohl.

Aber eine kleine Anekdote am Rande: Mein Neurologe hat es herrlich naiv formuliert: Als Ingenieur sind sie emotional vollkommen abgestumpft, was meinen sie wie viele Ingenieure mit psychischen Schwindel ich habe. Hier nehmen Sie diese Pillen, die werden Ihnen garrantiert helfen. 3 Lügen in zwei Sätzen. Herrlich. Und dann auch noch von einem Arzt hören zu müssen, dass der ganze Beruf emotional abgestumpft ist. Von einem Arzt! Oh man...

Und theoretisch zu wissen, dass etwas nicht rational ist, heißt nicht, es auch lassen zu können. Siehe 10x nach dem Kühlschrank sehen.

Jepp da hast du Recht.

Das spricht ja wieder gegen deine Erklärung. Wieso sollten die Magenbeschwerden, man starke Verspannungen machen und mal leichte, wenn sie als Ursache relativ konstant sind?

Achso, ne. Die Magenbeschwerden sind chronisch aber nicht konstant. Also nicht mehr. Wie gesagt es gibt da bereits deutliche Besserungen, wie dass ich bspw. auf einem ebenen Bett schlafen kann ohne nach 2-3 Stunden mit Brustschmerzen/Sodbrennen wieder aufzuwachen.

Jo, soll ichs suchen? Kann aber dauern.

Ne brauchst du nicht, wer weiß ob ich es mal so geschrieben habe. Ist jedenfalls nicht der aktuelle Stand.

Und warum bist du psychisch angespannt, wenn es deinem Magen gut geht und du keinen Schwindel haben dürftest nach deiner These?

Öhm, gibt es Leute die in Stress-/Drucksituationen vollkommen (und ich meine wirklich vollkommen, denn viel passiert da bei mir auch nicht) entspannt bleiben?

m^nxef


Vergessen

Jetzt bin ich wieder bei der körperlichen Diagnostik und höre auf meinen Körper ohne mir etwas einreden zu lassen und es geht seit Monaten gaaanz langsam bergauf. Warum sollte ich jetzt also zur Psyche springen?

Und deshalb schreibst du laufend "Mir geht es gerade wieder super schlecht, du würdest dich schämen so mit mir zu reden"? Dieser Faden ist ja auch aus purer Verzweiflung entstanden. Besserung langfristig nicht in Sicht!?

Die Anmerkung vom Orthopäden, dass es muskulär ist hat er ignoriert und sich darüber (bzw. über mich und meine Vermutung von welchen Muskeln es kommt) lustig gemacht.

Das ist der entscheidende Punkt. Er hat sich nicht über die diagnostizierten Verspannungen lustig gemacht, sondern über die Erklärung. Was hat der Orthopäde wiederum dazu gesagt?

Zusammen mit den beiden extrem gescheiterten AD-Versuchen kannst du dir ja vorstellen, warum die Psyche bei mir so ein Reizthema ist.

Ehrlichgesagt nicht. Nur weil mir ein paar Personen menschlich nicht gepasst haben, schließe ich doch nicht ein komplettes Krankheitsbild für mich aus!?

mJuhk3uh2xk


Und deshalb schreibst du laufend "Mir geht es gerade wieder super schlecht, du würdest dich schämen so mit mir zu reden"? Dieser Faden ist ja auch aus purer Verzweiflung entstanden. Besserung langfristig nicht in Sicht!?

Ja du hast recht und die Erklärung wird dir wieder nicht gefallen. Vier Tage bevor ich den Faden eröffnet habe, habe ich damit angefangen abends Buttertoast zu essen. Ich dachte ich würde ihn vertragen, weil es mir auch noch mehrere Stunden danach gut ging. Jedenfalls wurde es damit kontinuierlich schlechter. Als ich damit aufgehört habe wurde es wieder besser. Will hier ja aber keiner hören, da nicht wirklich erklärbar.

Wie dem auch sei, ja es war dennoch pure Verzweiflung.

Was hat der Orthopäde wiederum dazu gesagt?

Den nerv ich doch nicht mit so einem sch... Reicht schon wenn ich mich darüber aufrege.

Ehrlichgesagt nicht. Nur weil mir ein paar Personen menschlich nicht gepasst haben, schließe ich doch nicht ein komplettes Krankheitsbild für mich aus!?

Natürlich nicht. Als ich der Psyche hinterhergelaufen bin war ich gefühlt so weit von der Genesung weg, wie nur eben möglich. Es gab keine Besserung. Nicht mal eine kleine. Gar nichts. Warum also sollte ich diesen Weg verfolgen?

Ein Gedankenspiel würde mich jetzt aber mal interessieren:

Was wenn ich Recht habe. Was wenn durch das AB erst die Magenbeschwerden verschwinden und dann anschließend die Verspannung und der Schwindel. Würdest du dann zugeben, dass du dich geirrt hast? Oder gäbe es dafür auch eine Erklärung? Ich ziehe es ja in Betracht, dass ich mich irre, wie ist es bei dir?

ps: Das mit der Unverträglichkeit von Kartoffeln habe ich übrigens nur mit dem Ernährungstagebuch herausgefunden und nachdem es mir 4 mal scheinbar plötzlich aus dem nichts schlechter ging. Es war nicht so dass ich mir dachte "oh jetzt esse ich mal Kartoffeln, oh jetzt ist es aber schlecht"...

pyelzti!er8J6


Propriorezeptoren in einem verspannten Muskel liefern dauerhaft falsche Informationen an das Gehirn. Dann schaltet das Gehirn irgendwann auf Durchzug.

...selbst wenn deine These zutreffend wäre - warum sollte das Gehirn auf Durchzug stellen, insbesondere für ALLE Informationen? Selbst wenn dem so wäre, dann beträfe das nur die Informationsaufnahme, nicht aber die Informationsweiterverarbeitung.

Allerdings sind das von den Proprioreptoren ausgesandte Signal bzw. die Information (im Vergleich zu den höheren kognitiven Funktion) recht "primitiv". Warum sollte dann ein "Durchzug" für diese Signale auch zu einem Nachlassen der höheren kognitiven Funktionen (du kannst nicht mehr "klar denken") führen?

Ich finde, du klabüsterst dir hier einmal mehr wieder ziemlich viel zusammen, was eigentlich nicht gut zusammenpasst.

Nimm's mir nicht übel, aber an einigen Stellen ist deine Denkweise, was deine Erklärungsversuche deiner Symptome und Beobachtungen angeht, zu simpel. Das ist, wie wenn man aus der bloßen Anwesenheit von x und y einen zwingenden kausalen Zusammenhang zwischen x und y folgert.

m`uhkuhx2k


...selbst wenn deine These zutreffend wäre - warum sollte das Gehirn auf Durchzug stellen, insbesondere für ALLE Informationen? Selbst wenn dem so wäre, dann beträfe das nur die Informationsaufnahme, nicht aber die Informationsweiterverarbeitung.

Naja da kann ich jetzt nur als Ingenieur antworten: Wenn du ein Informations-Bussystem mit sinnlosen Nachrichten überschwemmst behinderst sowohl die Aufnahme als auch die Weiterverarbeitung als direkte Folge davon.

Allerdings sind das von den Proprioreptoren ausgesandte Signal bzw. die Information (im Vergleich zu den höheren kognitiven Funktion) recht "primitiv". Warum sollte dann ein "Durchzug" für diese Signale auch zu einem Nachlassen der höheren kognitiven Funktionen (du kannst nicht mehr "klar denken") führen?

Das stimmt. Ich vergleiche es gerne mit dem Typen, der gefoltert wird, indem ihm immer wieder ein Wassertropfen auf den Kopf tropft. Auch der kann nicht klar denken und was bei ihm passiert, kommt ebenfalls durch primitivste Reize.

Ich finde, du klabüsterst dir hier einmal mehr wieder ziemlich viel zusammen, was eigentlich nicht gut zusammenpasst.

Ja klar, ich bin Laie und ich mag einfache Erklärungen.

Nimm's mir nicht übel, aber an einigen Stellen ist deine Denkweise, was deine Erklärungsversuche deiner Symptome und Beobachtungen angeht, zu simpel. Das ist, wie wenn man aus der bloßen Anwesenheit von x und y einen zwingenden kausalen Zusammenhang zwischen x und y folgert.

Ja da hast du absolut recht. Was ich mir nicht erklären kann, ist warum der Körper es nicht schafft sich darauf einzustellen. Also ich kann die Muskeln durch quaddeln betäuben lassen, dann ist es weg. Warum schafft der Körper es nicht die falsche Sensorik "abzuschalten" oder zu desensibilisieren ":/

p@elwztierx86


Was wenn durch das AB erst die Magenbeschwerden verschwinden und dann anschließend die Verspannung und der Schwindel.

...dann gäbe es trotzdem noch zwei Möglichkeiten:

1. es gab einen physischen Link zwischen den Magenbeschwerden, der Verspannung und dem Schwindel (was aber nicht bedeuten muss, dass deine These über die Art des Zusammenhangs zutreffend ist - diese ließe sich nach dem heutigen Kenntnisstand einfach nicht beweisen)

2. deine Erwartung, dass dir das AB auch gegen den Schwindel hilft, hat in schönster Placebo-Effekt-Manier ihren Dienst getan.

Wenn die Entwicklung also so wäre, kann man sie wissenschaftlich betrachtet nicht als Beweis für deine These nehmen.

Sie wäre nur ein Beweis für eine Dysbiose mit entsprechenden Magenbeschwerden, wenn zuvor harte Befunde wie ein abnormer Glukose-Test vorgelegen haben. Dann wäre ein hinreichender Beweis für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Magenbeschwerden und der Dysbiose erbracht. Der von dir proklamierte kausale Zusammenhang zwischen der Dysbiose und dem Schwindel dagegen wäre nicht bewiesen.

mKnef


Ja du hast recht und die Erklärung wird dir wieder nicht gefallen.

Hier gehts nicht um gefallen.

Den nerv ich doch nicht mit so einem sch... Reicht schon wenn ich mich darüber aufrege.

Nicht was er zu dem anderen Arzt gesagt hat, sondern zur Ursache der Verspannungen. Wenn du ihn soweit für kompetent hältst, dass du seine Diagnose annimmst (Schwindel durch Verspannungen), dann dürfte ja auch seine Einschätzung der Ursache für dich interessant sein. Hast du ihm gesagt, dass du meinst, dass es von der Luft kommt? Was sagt er dazu?

. Als ich der Psyche hinterhergelaufen bin

Wir wissen doch beide, dass du das nie mit der nötigen Überzeugung und Ernsthaftigkeit getan hast. Auch während dieser Phase hast du regelmäßig geschrieben, dass du nicht daran glaubst.

Würdest du dann zugeben, dass du dich geirrt hast?

Teils teils. Nach einer bestimmten Zeit der Beschwerdefreiheit würde ich davon abrücken, dass du eine therapiebedürftige Angststörung hast (temporäre Heilung hast du ja auch beim letzten AB vermutet und dann ging es wieder los).

Und den Faktor Zufall oder psychische Beruhigung würde ich auch nicht komplett ausklammern, das stimmt. Auch würde ich dabei bleiben, dass du im gesamten Verlauf z.T. ungesundes Verhalten an den Tag gelegt hast, das alles verschlimmert hat.

Wenn ich ohne Symptome Angst vor einem Hirntumor habe, dann auch wirklich eine Zufallsdiagnose bekomme, heißt das schließlich nicht, dass meine Angst vor einem Tumor, ohne Symptome zu haben, nicht reine Angst war.

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