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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

p%elzteierJ86


Ich vergleiche es gerne mit dem Typen, der gefoltert wird, indem ihm immer wieder ein Wassertropfen auf den Kopf tropft.

Häh? muss ich das jetzt verstehen? wie kann man mittels eines Wassertropfens gefoltert werden? ein Wassertropfen tut mir nichts, und er löst in der Regel auch keine Urängste aus.

Warum schafft der Körper es nicht die falsche Sensorik "abzuschalten" oder zu desensibilisieren ":/

nunja, diese Frage wäre noch am einfachsten zu beantworten. Warum signalisiert der Körper machmal Schmerz, auch wenn die eigentliche Ursache längst passe ist? es gibt vermutlich so etwas wie ein Schmerz- bzw. genereller ausgedrückt Reizgedächtnis. Das Gehirn spult dann immer noch denselben Mechanismus ab, obwohl der eigentliche Reiz gar nicht mehr vorhanden ist.

mLuhkuxh2k


@ pelztier

Ja da hast du vollkommen Recht. Letztendlich ist mir der genaue kausale Zusammenhang auch egal, wir kratzen mit unserem Verständnis eh nur an der Oberfläche von dem, was der Körper tatsächlich macht. Mein Ziel ist es wieder fit zu werden. Erklärung hin oder her. Das ist nur für mich selbst, um (mutmaßliche) Zusammenhänge zu erkennen.

Nicht was er zu dem anderen Arzt gesagt hat, sondern zur Ursache der Verspannungen. Wenn du ihn soweit für kompetent hältst, dass du seine Diagnose annimmst (Schwindel durch Verspannungen), dann dürfte ja auch seine Einschätzung der Ursache für dich interessant sein. Hast du ihm gesagt, dass du meinst, dass es von der Luft kommt? Was sagt er dazu?

Er hält es für durchaus realistisch. Er ist auf Triggerpunktbehandlungen spezialisiert und hat lange bevor ich das mit der Ernährung wusste beim Behandeln des Zwerchfells einen Punkt gefunden, wodurch sich direkt die Muskeln an der Halsseite verspannen. Da war aber kein schmerzhafter Triggerpunkt, sondern Druck auf diese Stelle hat das einfach ausgelöst.

Den von mir vermuteten Zusammenhang habe ich in den letzten Wochen ja auch mehreren Ärzten erzählt. Die meisten halten es für unwahrscheinlich, aber keiner für unmöglich. Interessanterweise bekomme ich auch immer zu hören, wenn ich sage, dass die AD nichts gebracht haben, dass sie nicht glauben, dass es die Psyche wäre.

Wir wissen doch beide, dass du das nie mit der nötigen Überzeugung und Ernsthaftigkeit getan hast. Auch während dieser Phase hast du regelmäßig geschrieben, dass du nicht daran glaubst.

Bei allem was mir bisher in meinem Leben gesundheitlich geholfen hat war es vollkommen egal ob ich daran geglaubt habe oder nicht. Vielleicht gelten für die Psyche eigene Gesetze, ist mir derzeit aber ehrlich gesagt egal.

temporäre Heilung

Da ging es nur um das Völlegefühl, die Atmung und die Verspannung. Der Schwindel war nie ganz weg, bzw. ich kann es durch den Nebenwirkungs-Schwindel nicht genau beurteilen, aber er war definitiv noch da.

Aber ich merke schon, du wiegelst ab. Einen Irrtum würdest du nicht zugeben, sondern einfach die Erklärung anpassen. Interessant, dass du dich da genau so verhältst wie du es mir immer nachsagst ;-)

@ pelztier

Häh? muss ich das jetzt verstehen? wie kann man mittels eines Wassertropfens gefoltert werden? ein Wassertropfen tut mir nichts, und er löst in der Regel auch keine Urängste aus.

Oh, du kennst die Foltermethode nicht? Such mal bei google danach, ziemlich fies ;-)

Hier mal der erstbeste Treffer:

[[http://de.pluspedia.org/wiki/Wassertropfenfolter]]

nunja, diese Frage wäre noch am einfachsten zu beantworten. Warum signalisiert der Körper machmal Schmerz, auch wenn die eigentliche Ursache längst passe ist? es gibt vermutlich so etwas wie ein Schmerz- bzw. genereller ausgedrückt Reizgedächtnis. Das Gehirn spult dann immer noch denselben Mechanismus ab, obwohl der eigentliche Reiz gar nicht mehr vorhanden ist.

Naja er ist ja noch vorhanden, ich merke es ja, wenn ich den Muskel massiere, dann wirds ja direkt besser (so lange ich halt massiere).

mNnef


Bei allem was mir bisher in meinem Leben gesundheitlich geholfen hat war es vollkommen egal ob ich daran geglaubt habe oder nicht.

So ist es aber bei vielen Sachen nicht. Placebo, Nocebo, alles keine ausgedachten Phänomene. Psyche und Einstellung wirken sich auch auf Verdauung, Schmerzempfinden und und und aus. Wieso solltesr du davor gefeit sein? Du bist doch keine Maschine, du unterliegst diesen Mechanismen auch.


Ich wiegle nicht ab. Hab dir ganz detailliert geantwortet. Was hast du davon, würde ich sagen "Ja das wäre DER Beweis und du hattest in allem recht"? Gar nix. Es wäre nunmal kein Beweis.

Willst dass man ehrlich zu dir ist oder dir nach dem Mund plappert?

mZuh<kuh2xk


Wieso solltesr du davor gefeit sein? Du bist doch keine Maschine, du unterliegst diesen Mechanismen auch

Bin ich nicht, aber ich denke, dass man so etwas in starker oder schwacher Ausprägung haben kann. Beispiel: Ich war vorgestern beim Ohrenarzt, da ich immer mit Ohrenstöpseln schlafe und dementsprechend regelmäßig meine Ohren sauber machen lassen muss. Diesmal habe ich wohl etwas zu lange gewartet und bei dem was der Arzt da rausgeholt hat hätte man fast sagen können "kein Wunder, dass man damit Schwindel hat". Ich hatte für kurze Zeit tatsächlich Hoffnung, dass es dadurch zumindest etwas besser wird, geändert hat es aber nix.

SeilkMPearxl


Ich finde auch, Muhkuh, Du hast Dich in Eigenregie sehr festgelegt auf ganz bestimmte Ergebnisse, die in Deiner Vorstellung schon fast als erwiesen existieren.

Klar, das resultiert aus Verzweiflung, das ist sichtbar, aber eigentlich müsstest Du ein "Reset" machen und nochmal ganz von vorn beginnen bzw. einen Arzt finden, der einen ganzheitlichen Ansatz vertritt und der sich nicht gleich in die Richtung schieben lässt, die in Dir schon fast als Fakt existiert. Aus meiner Sicht trägst Du jetzt schon kleine Scheuklappen durch Deine eigenen Forschungen.

Deine Abwehr der Psyche als Hintergrund ist übrigens verständlich, aber auch nicht mehr als z. B. die derjenigen, die aufgrund einer Herzneurose echte Herzschmerzen spüren, obwohl das Herz gesund ist. Fast allen Menschen mit psychosomatischen Erscheinungen fällt es schwer zu glauben, dass "es die Psyche sein soll." Und dennoch ist es häufig so. Das ist eben von außen nicht zu erkennen, und schon gar nicht hier. Du liest aber praktisch von allen, die sich hier mit Dir Gedanken machen, dass sie es auch bei Dir nicht ausschließen.

Was wirklich dahintersteckt, kann von Stoffwechselstörung über Organdefekt bis Depression einfach alles sein

BDrombeer)küchJlein


Oh, ich wollte dir da keine Antwort schuldig bleiben, dann habe ich es wohl versehentlich überlesen.

Auch hier kommt das verteufeln durch meine Erfahrungen. Amitriptylin habe ich monatelang genommen, ohne irgendeine positive Wirkung. Erst beim Absetzen habe ich gemerkt, was ich da wohl offenbar für ein Gift eingeworfen habe.

Citalopram habe ich 6 Monate genommen, also nix mit ein paar Tagen. Der Arzt hat mir große Versprechungen gemacht, eingetreten ist das absolute Gegenteil. Deutliche Verschlechterung und mir wurde immer wieder versichert, ich solle es doch weiternehmen und dass irgendwann eine Besserung eintritt. fail. Auch hier beim Absetzen wieder der gleiche Spaß, Highlight war auch ein Präparatewechsel, der in einer ziemlichen Katastrophe endete (wenn man von sowas keine Psychose bekommen kann, dann weiß ich nicht woher sonst).

Und das war ein Psychiater oder der Hausarzt?

Also ich sag mal so - 6 Monate ohne wirkung nehme auch ich keine Tabletten. Faustregel ist ja eigentlich ein AD bis maximal 8 Wochen zu nehmen. Hilfts ist es gut - wenn keine Wirkung oder massive Nebenwirkungen auftreten, dann sollte man wechseln.

Auf der anderen seite sag ich aber auch, das eine Therapie gegen Ängste usw. den größeren Erfolg ohne Medis haben. Nicht selten brauchts die aber um überhaupt erstmal therapiefähig zu werden.

Und der Präparatewechsel war warum eine Katastrophe?

m~uhkYuh2k


Ich finde auch, Muhkuh, Du hast Dich in Eigenregie sehr festgelegt auf ganz bestimmte Ergebnisse, die in Deiner Vorstellung schon fast als erwiesen existieren.

Ja, da hast du vermutlich Recht mit.

Klar, das resultiert aus Verzweiflung, das ist sichtbar, aber eigentlich müsstest Du ein "Reset" machen und nochmal ganz von vorn beginnen bzw. einen Arzt finden, der einen ganzheitlichen Ansatz vertritt und der sich nicht gleich in die Richtung schieben lässt, die in Dir schon fast als Fakt existiert. Aus meiner Sicht trägst Du jetzt schon kleine Scheuklappen durch Deine eigenen Forschungen.

Könnte ich vielleicht machen, wenn ich einen solchen Arzt kennen würde, das ist aber nicht der Fall. Und ich habe derzeit auch das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, einzig die Wartezeiten halten mich auf.

Deine Abwehr der Psyche als Hintergrund ist übrigens verständlich, aber auch nicht mehr als z. B. die derjenigen, die aufgrund einer Herzneurose echte Herzschmerzen spüren, obwohl das Herz gesund ist.

Das ist richtig, aber jede dieser Personen wurde ja auch untersucht. Bei mir wurden die Muskeln untersucht, und festgestellt, dass sie höchstwahrscheinlich für die Symptome verantwortlich sind. Nun beginnt die Untersuchung des Magen-Darm-Trakts und die ersten Tests waren auffällig und auf die weiteren warte ich derzeit ja.

Du liest aber praktisch von allen, die sich hier mit Dir Gedanken machen, dass sie es auch bei Dir nicht ausschließen.

Tue ich ja auch nicht :)

Was wirklich dahintersteckt, kann von Stoffwechselstörung über Organdefekt bis Depression einfach alles sein

Hm, Depression ist das einzige was der Psychiater ausgeschlossen hat ;-)

mouhkHuh2k


Wenn es interessiert: Ich hatte jetzt in den letzten Wochen mehrfach das Gefühl, als würde Nahrung/Gasblasen im oberen Bereich "Feststecken", es tritt auch auf, wenn ich etwas verträgliches gegessen habe. Wenn das der Fall ist werden Schwindel und Benommenheit recht schnell schlechter. Und wenn ich dann irgendwann wieder etwas anderes hinterher esse (also üblicherweise die nächste Mahlzeit), das im besten Fall auch ein wenig "Volumen" hat, kann es sein, dass es dann gefühlt "weiterrutscht" und von einem Moment auf den nächsten wird es dann wieder recht schnell besser.

Ich frage mich, ob das mit der Stelle 5 cm unter dem Brustkorb zusammen hängt, die mir ja ohnehin seit Jahren wehtut und für das Völlegefühl sorgt. Ob da ein Engpass oder sowas sein könnte ":/ ":/ ":/

m%uhkuh|2Jk


@ Brombeerküchlein

Das war der Neurologe.

lso ich sag mal so - 6 Monate ohne wirkung nehme auch ich keine Tabletten. Faustregel ist ja eigentlich ein AD bis maximal 8 Wochen zu nehmen. Hilfts ist es gut - wenn keine Wirkung oder massive Nebenwirkungen auftreten, dann sollte man wechseln.

Auf voller Dosis genommen habe ich es für 12 Wochen. Der Rest war Ein- und Ausschleichen.

Und der Präparatewechsel war warum eine Katastrophe?

Äh ich glaube da habe ich mich vertan, ich meinte einen Herstellerwechsel bei gleichem Präparat (Citalopram). Hauptsymptom war eine extrem starke innere Unruhe, bei der ich wirklich die Stunden runtergezählt habe und nur irgendwie gehofft habe dass es besser wird. Ein Zustand den ich nie wieder erleben möchte.

S"il]kPeaxrl


Depression ist das einzige was der Psychiater ausgeschlossen hat ;-)

Okay. Zumindest wäre es keine "normale", aber es gibt auch die "larvierte" also hinter einer "Larve" = Maske versteckten Depression. Ich will Dir nichts einreden, aber ruhig mal bedenken:

körperliche Symptome, die eine Depression maskieren können (sogenannte "Larvierte Depression")

Kopfschmerzen

Rückenschmerzen

Atembeschwerden

Herzbeschwerden

Magen-Darm-Beschwerden

Rheumatische Beschwerden

Unterleibsbeschwerden

Offen bleibt so oder so, was ist Henne, was ist Ei. Mit anderen Worten: Steigt der Schwindel etc. durch die Gase oder sind Gase die Auswirkung von etwas, das gleichzeitig Schwindel und Benommenheit bewirkt?

Wie auch immer, viel Glück und dass Du auf den richtigen Arzt stoßen wirst!

mjuhkuGh2k


Ja, von der larvierten Depression habe ich gelesen.

Aber ganz ehrlich: Wenn ich alles in Betracht ziehen würde, wo 1-2 meiner Symptome passen würden, dann würden die abstrusesten Dinge bei rauskommen. Also lasse ich das.

Die oben genannten Symptome passen auch zu verdammt vielen anderen Krankheiten, sind halt Allerweltssymptome.

Soweit ich es von dem Arzt (und meiner Schwester) erfahren habe, sind Schlafprobleme maßgeblich bei Depressionen. Bei mir ist das absolute Gegenteil der Fall, ich schlafe momentan ziemlich gut und liege nie wach und grüble über etwas nach (geht halt mit Benommenheit nicht, ob man es glaubt oder nicht).

Wobei sich das ändert, sobald der Schwindel geringer wird, bspw. als ich das AB genommen habe, hatte es einige Minuten gedauert bis ich eingeschlafen bin, weil ich tendenziell etwas besser nachdenken konnte.

m)n.ef


Soweit ich es von dem Arzt (und meiner Schwester) erfahren habe, sind Schlafprobleme maßgeblich bei Depressionen

Maßgeblich würd ich das jetzt nicht nennen. Man kann auch mit Depression normal schlafen (oder nur noch pennen und nicht mehr aufstehen wollen).

m7udhkuh2xk


Letzteres ist ja allgemein bekannt, ersteres wohl eher die absolute Seltenheit. Ist aber auch egal, darum soll es hier ja nicht gehen.

mBuhkuh\2k


Für die Interessierten:

Die Verspannung (sowie Schwindel und Benommenheit) sind in den letzten beiden Tagen ein klein wenig zurück gegangen, es passt zu dem positiven Effekt, den ich seit gut zwei Wochen von dem neuen Probiotikum im Magen-Darmbereich spüre. Dooferweise musste ich das Probiotikum heute wieder absetzen, da nächste woche der H2-Glukosetest ansteht.

Neu ist allerdings eine leichte Übelkeit/Unwohlsein, die ich Phasenweise habe. Überlege ob ich es mal mit A-Z Vitamintabletten probieren sollte, bei meiner derzeiten Ernährung (komplett ohne Obst, nahezu ohne Gemüse) würden mich Mangelerscheinungen nicht wirklich überraschen.

m&uhkuh#2xk


So, heute morgen war der H2 Atemtest auf die Dünndarmfehlbesiedlung. Statt dem vorgesehenen Glucose wurde versehentlich Lactulose genommen (ist relativ egal, sollte in 2 Wochen eh getestet werden).

Der Test war vermutlich positiv. Vermutlich deshalb, weil die Helferinnen offenbar keine Ahnung hatten und ich die ersten 5 Messungen immer nur 2-3 Sekunden pusten durfte. Hab mir dann die Bedienungsanleitung von dem Gerät gegoogelt und dann darauf bestanden, dass so gemessen wird wie es auch in der Anleitung steht (und wie bei meinen bisherigen Messungen bei einem anderen Arzt mit dem gleichen Gerät auch) und schwupps war der Test positiv. Allerdings dann erst nach der 6. Messung, also nach 50 Minuten. Was ich nun nicht weiß ist, ob der Nüchternwert tatsächlich 0 war (wie alle 5 Messungen zu Beginn), oder ob das nur am zu kurzen Pusten lag.

Die Interpretation der Arzthelferin war dann auch vollkommen falsch ("jetzt wissen wir, dass sie kein non-responder sind" - na vielen Dank auch, das wusste ich auch durch den Fruktose/Sorbit-Test vorher) aber egal. Eine Kerbe mehr auf Kerbholz, warum ich damit gerne in die Uniklinik will, in der Hoffnung, dass wenigstens dort entsprechende Fachkompetenz vorhanden ist.

Selbst ein absoluter Laie wäre besser dazu in der Lage gewesen diesen Test aufzuführen, da er in die Bedienungsanleitung geguckt hätte. Das war einfach nur Unsinn. Und ich frage mich so langsam echt: Gibt es eigentlich überhaupt keine Qualitätskontrollen bei niedergelassenen Ärzten? Das kann doch echt nicht sein...

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