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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

KyleidneHe,xe21


Mit Joggen. Machst du Ausdauersport?

pXelztxier86


Ich sagte schon vor zig Seiten, dass ein relativ harmloses Mittel, welches man ausprobieren und der HA veschreiben könnte, Motilium ist.

Ansonsten lässt es sich über den Hinton-Test recht einfach feststellen, wenn der Dickdarm zu langsam ist, und auch schwerere Transitstörungen weiter oben würde man sehen.

Wenn der Darm tatsächlich Inhalt nur hin und herschieben würde, dann müsste man das auch schon auf dem US sehen. Es braucht einen gutem Darm-Sonographen (die Darmsono muss extra erlernt werden zur Sono der Abdominalorgane) und dann kann man sehen, dass der Darminhalt zb. nicht mit einer koordinierten Peristaltik weitertransportiert wird, sondern eine inkoordinierte Hyperperistaltik/Pendelperistaltik vorliegt. Ein Hindernis würde man ebenfalls indirekt sehen, denn dann wären die proximalen Schingen aufgeweitet, die Schlingen nach dem Hindernis nicht, und man würde ebenfalls die Pendelperistaltik sehen können.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, dass die Peristaltik zwar koordiniert abläuft, die Kontraktionen aber viel zu schwach sind und zu selten kommen, so dass der Transit ebenfalls stark verlangsamt ist, was dann eine Hypoperistaltik ist. Auch das kann ein geübtes Auge durchs Sono bereits erkennen, auch wenn das Sono diese Erkrankungen nicht wirklich diagnostizieren kann. Dafür braucht es eben Funktionsuntersuchungen, die über den Hinton-Test, Atemtests und CO hinausgehen.

pBelzt"ier86


Aber auch bei dir kann ich eins nicht verstehen: du beklagst dich über Inkompetenz und notwendigem Alleingang deinerseits, ziehst es aber nicht in Betracht dich stationär im IKH abklären zu lassen und jammerst hier lieber noch zig Seiten weiter, wie "lahm" dein Darm doch sei. Wenn das wirklich so ist, dann ist das das beste KH in D., das du haben kannst.

Da wird man dann schnell sehen, inwieweit deine Empfindungen der Realität entsprechen.

m\uhkxuh2k


Habe damit jetzt wieder angefangen, in der Hoffnung, dass damit die Darmtätigkeit angeregt wird. Konnte lange Zeit kein Sport machen, da es mir dafür nicht gut genug ging, seit dem Probotikum hat sich das geändert, kostet aber dennoch einiges an Überwindung, vor allem wenn es gerade schlecht ist.

Bisher bin ich Schwimmen gegangen. Oder war zügig spazieren. Joggen mögen meine Knie nicht besonders, wäre das aufgrund der Erschütterungen denn besonders sinnvoll?

ppelzAtiUerx86


Soweit ich weiß ist insbesondere Fahrradfahren gut für den Darm. Man "fährt" ja schließlich auch Rad mit Säuglingen, wenn die Koliken haben.

mVuhk7uh2xk


Hmm ok, sind es da denn auch die Erschütterungen die helfen sollen? ":/

Direkte Linderung konnte ich bisher durch Yoga Drehhaltungen und "schräge" Situps bekommen. Schwimmen und spazieren hat es manchmal auch gelindert, aber nicht so direkt.

mNuhkCuhx2k


Es fühlt sich wieder so an, als hätte sich etwas verklemmt. So ein Mist. Dabei war es in den letzten Tagen etwas besser, so dass ich auch langsam an Gewicht zulegen konnte.

Kostet echt Überwindung dann die nächsten Mahlzeiten zu essen in der Hoffnung, dass es weiter durchrutscht. Zumal ich in so einer Situation auch nicht wirklich Hunger habe aufgrund des starken Völlegefühls. Und Unwohlsein/leichte Übelkeit kommen dann auch noch mit dazu.

Ich hoffe echt mal, dass es nur Blähungen sind aufgrund einer suboptimalen Flora und mangelnde Darmperistaltik und nicht, dass sich da irgendein Divertikel oder sowas im Dünndarm breit gemacht hat.

pqelzYtierx86


Hergott, dann GEH ins IKH und jammer hier nicht zig Seiten, dass sich irgendwo etwas verklemmt.

Sorry, aber langsam fehlt mir da das Verständnis. Ich hätte damals für jeden Strohhalm alles gemacht, nur gab's den damals bei mir nicht.

Und falls du auf einen Tumor anspielst: das ist sehr unwahrscheinlich, noch dazu im Dünndarm, und würde sich im Sono meist mit einer Auftreibung der proximalen Schlingen und/oder Verdickung der Darmwand der betreffenden Schlinge zeigen.

mIuhkuxh2k


Hergott, dann GEH ins IKH und jammer hier nicht zig Seiten, dass sich irgendwo etwas verklemmt.

Alles zu seiner Zeit und eins nach dem anderen (so gut es geht). Ich denke nicht, dass es sinnvoll wäre jetzt in blinde Panik zu verfallen und durch Aktionismus zu glänzen (auch wenn es mich sehr reizen würde). Morgen habe ich die Nachbesprechung der Atemtests beim Gastroenterologen. Die warte ich erstmal ab. Und dann will sich noch der Arzt aus der Uniklinik melden. Auch das warte ich noch ab. Und wenn ich da das Gefühl habe, dass es keine Hilfe mehr bietet, wende ich mich an das IKH.

Ich will nicht mit Spezialuntersuchungen beginnen, bevor die Standards abgearbeitet wurden und wie mir hier ja auch bereits vorgeworfen wurde, möchte ich niemandem den Platz wegnehmen, wenn es nicht notwendig ist. Evtl. ruf ich nochmal am IKH an und informiere mich über die Behandlungsmöglichkeiten dort und dem möglichen Ablauf, bisher war es ja nur ein fachöiches Beratungsgespräch- mal sehen.

Auf einen Tumor spiele ich übrigens nicht an. Und eine Sono wurde nicht gemacht.

m,uh>kuhh2mk


Sorry, aber langsam fehlt mir da das Verständnis. Ich hätte damals für jeden Strohhalm alles gemacht, nur gab's den damals bei mir nicht.

Wenn ich das machen würde wäre ich mittlerweile wohl beim 3. oder 4. Antibiotikum und das ohne stichfeste Diagnose. Dann wäre spätestens jetzt meine Darmflora vollkommen hinüber und gewonnen hätte ich ggf. gar nichts.

pwelztiger8x6


Mit Strohhalm meine ich einen Hinweis auf gute Ärzte/kliniken - nicht zweifelhafte Therapieversuche...

mQuhk<uh2Bk


Achso, ja da hast du recht. Ich möchte aber auch nicht mit einer neuen Therapie starten, bevor ich die alte (zumindest aus meiner Sicht) abgeschlossen habe. Auch diese Ärzte wurden mir ja mal empfohlen und wenn ich von Arzt zu Arzt gehe, ohne auch nur eine Antwort abzuwarten, kann mir quasi nicht geholfen werden. Jetzt warte ich nur noch auf den Kommentar, dass mir ja eh nicht mehr zu helfen ist...

p@elzOtiebr86


Naja, wenn's nicht so dringend ist, dann musst du hier ja auch nicht ewig rumjammern...

m1uEhRkuhx2k


Naja, mir tut nichts weh und da ich damit ja jetzt schon etwas länger rumlaufe würde ich einfach mal darauf hoffen, dass keine akute Gefahr besteht.

Das ändert aber nichts daran, dass es äußerst unangenehm ist und zwischenzeitlich auch mal auf dem Level, dass ich die Stunden zähle.

Stell dir einfach vor du trinkst Alkohol. Und du fühlst dich ein wenig beschwipst. Das ist für kurze Zeit vielleicht ganz lustig, dann hörst du aber irgendwann auf zu trinken und wirst (auch gedanklich) wieder nüchtern.

Und jetzt stell dir vor, dass du dieses Gefühl immer hast. Ohne Pause. Seit 18 Monaten. 24/7. Immer.

Ja es gibt schlimmeres. Aber es ist schon ziemlich scheiße.

m;uhYkuh2xk


Achja da du den Tumor erwähnt hast...:

Sollte man beim Arzt eigentlich erwähnen, wenn der Opa Dünndarmkrebs hatte? Ist das irgendein Risikofaktor für später oder so? Nach Schilddrüsenerkrankungen in der Familie wurde ich ja bspw. auch mehrfach gefragt.

Und wie gesagt, ich habe nicht die Befürchtung einen zu haben, es würde mich nur interessieren. Angst hätte ich eher vor ner popeligen Polype- bzw. nicht vor dem Ding selbst, sondern davor, wenn man die entfernen müsste. Ist halt ziemlich doof beim Dünndarm. Wenn ich mir vorstelle ich müsste bei einer Schweinswurst im Naturdarm sonen Stückchen wegschnibbeln- nicht gut ;-)

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