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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

m0uhkuxh2k


Wie erwartet hat der Gastroenterologe heute gesagt, dass die Atemtests beide nach seiner Interpretation negativ waren. Dass ich auf den Laktulose-Test bereits nach 40 min. reagiert habe kann passieren.

Schon etwas komisch. In den USA wäre mein Ergebnis klar positiv auf DDFB/SIBO gewesen.

Naja jedenfalls habe ich ihn dann dennoch um Xifaxan gebeten (wird ja auch erfolgreich bei Reizdarm eingesetzt). Er meinte, dass eine Verschreibung nur unter bestimmten Bedingungen nach einer Darmspiegelung geht, als ich daraufhin meinte, dass ich es aber auch als Selbstzahler nehmen würde, habe ich es als Privatrezept bekommen.

Habe keine Lust auf eine unnötige Darmspiegelung und dem damit verbundenen Risiko. Verstehe auch nicht, wo da die Vorteile gegenüber einer Kapselendoskopie sein sollen, wenn die Probleme doch ganz offenbar im Dünndarm sitzen und bei einer Dickdarmspiegelung gar nicht gefunden werden können.

Überlege jetzt, wie ich weitermache. Ob ich die pflanzlichen AB direkt absetze (haben mir bisher bis auf weichen und häufigeren Stuhl nichts gebracht), oder ob ich meinem Dickdarm eine kurze Erholungspause gönne mit dem Risiko dann Resistenzen zu begünstigen.

p elztVierx86


Am Dünndarm ist für einen kompetenten Chirurgen prinzipiell nicht schlechter zu operieren als am Dickdarm.

Und welchen Tumor am Dünndarm hatte dein Opa? Mit so einer ungenauen Angabe kann man ja nichts anfangen.

p#elztiderx86


also war es z.b. ein Karzinoid? ein Lymphom?

m?uhkuhx2k


Habe ich keine Ahnung von, hatte der Arzt mich heute auch gefragt. Muss ich nochmal in Erfahrung bringen.

mnuhkuhZ2k


4. Tag Xifaxan. Die Wirkung hält sich bisher stark in Grenzen. So viel zum Thema Placebo-Effekt bei mir. Als Nebenwirkungen wieder systemischer leichter Schwindel und leichte Benommenheit. An sich halt nichts wildes aber es kommt halt noch auf den eigentlichen Benommenheitsschwindel drauf. Und ich kann ihn nicht durch die Massage des verspannten Muskels beeinflussen. Das macht es sehr unangenehm. %:|

Da hatte ich echt mehr erhofft. Zum gleichen Zeitpunkt mit Metronidazol war das Völlegefühl bereits weg und ich konnte wieder frei atmen. Allerdings waren die Nebenwirkungen auch ne Nummer heftiger.

Kleine Anekdote am Rande: Ich hätte vorgewarnt sein sollen, als mir die Ernährungsberaterin versprochen hat, dass es helfen wird. Wirklich jedes Mal, wenn mir bisher etwas versprochen wurde, konnte es nicht gehalten werden. :-X

p7e|lztie"r86


4 Tage sind beim Xifaxan zu wenig. Was erwartest du von einem Medikament, das deutlich weniger AB-spezifische NW hat? Klar, das Metronidazol haut rein - aber überall. Produziert vor allem im neurologischen Bereich häufig "nette" Symptome.

mkuhkDuahx2k


Ok, ich übe mich in Geduld, danke für die Rückmeldung! Der Gastro hatte auch bereits erwähnt, dass man ggf. die Dosis erhöhen und die Behandlung verlängern müsste, mal abwarten.

Ist halt fies, wenn die Nebenwirkungen einsetzen, die Wirkung aber auf sich warten lässt.

m{u^hdk|uhx2k


Hm geändert hat sich bisher bei mir nichts. Hatte heute einen sehr stressigen Vormittag auf der Arbeit. Erst nach einiger Zeit wurde mein Atem schneller und flacher (also minimal, keine Hyperventilation oder so) und dadurch dann der Schwindel minimal stärker. Das war's. Jede Kartoffeln wirkt sich katastrophaler aus.

Habe heute auch den Brief vom israelitischen Krankenhaus bekommen. Dort wird das folgende empfohlen:

Sono von Leber, Gallenblase, Gallenwegen und vor allem Pankreas. Die Galle wurde bereits gecheckt, das weiß ich.

13C-Octansäure-Atemtest zur Bestimmung der Magenentleerungszeit

H2-Lactitol-Atemtest zur Bestimmung der orocoecalen Transitzeit

3h Glukose Atemtest mit Blutzuckermessung (hatte mir die Praxis ja verweigert...)

Falls sich der Verdacht auf eine DDFB bestätigt wird noch eine MRT-Enteroklysma empfohlen.

Was ich nicht so ganz verstehe..... Warum versteifen sich alle so auf den Glukosetest? Der betrachtet doch nur die oberen 2m Dünndarm. Wenn Bakterien darunter sitzen hat er keine Aussagekraft. Da kommt dann der Laktulosetest ins Spiel. Und der war bei mir ziemlich eindeutig, wenn man sich die einschlägige Literatur anguckt. Sogar auf Wikipedia steht es habe ich mittlerweile gesehen...:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffatemtest#Testarten]]

Ich vermute mittlerweile, dass die Schmerzen und somit ein wesentlicher Teil des Völlegefühls bei mir daher kommen, dass durch den Zwerchfellbruch an der Stelle des Durchgangs der Speiseröhre der Vagusnerv gereizt wird. Daher tut mir das so weh. Wenn ich in den Bauch einatme strahlt der Schmerz bis in den Rücken und den Hals hoch, ist schon ewig so. Und normal ist das nicht würde ich sagen. Als das Völlegefühl mit dem Metronidazol weg war, waren jedoch auch die Schmerzen weg. ":/

m(uhkuhk2k


Hmm mir ist aufgefallen, dass vor allem die Blähungen im oberen Bauchbereich deutlich weniger werden, wenn ich die Dosis an Betain HCl erhöhe. Bin jetzt bei 3 Tabletten (650mg) zu jeder Mahlzeit. Da ich einen ziemlichen Respekt vor den Dingern habe (nicht aufgrund der Nebenwirkungen, sondern weil es ja quasi Salzsäure ist), steigere ich mich nur langsam.

Zu dem Thema zu wenig Magensäure findet man im Internet einen ganzen Haufen an Heilpraktiker-Informationen, deren Seriösität ich nicht einschätzen kann. Etwas schulmedizinisches habe ich bisher nicht entdeckt. Weiß hier jemand Rat? Wie wird zu wenig Magensäure schulmedizinisch diagnostiziert und wie behandelt? Ich hoffe mal, dass das kein reines Heilpraktikerfeld ist....

m^uhku_h2k


Der niedergelassene Gastro hat heute übrigens die Flinte mehr oder weniger ins Korn geworfen. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass Xifaxan nicht geholfen hat, Betain HCl aber zumindest ein klein wenig (er kannte das Mittel nicht) meinte er, ich soll es erstmal 4-6 Wochen damit probieren.

Klar... das wird bestimmt das Problem lösen...

Hatte heute Mittag nach dem Essen mal wieder das Gefühl, als wäre etwas stecken geblieben. Nach etlichen Verrenkungen hat es sich dann irgendwann beim spazieren gehen wieder gelöst und wurde binnen wenier Minuten wieder besser. Was ich gegessen habe war ziemlich sicher verträglich, vielleicht habe ich nicht übergründlich gekaut, aber mein Gott. Normal ist das doch nicht.....

mjuOhkMuh(2xk


Da ich keine neuen Threads eröffnen darf, muss ich meinen Monolog hier wohl fortführen und darauf hoffen, dass doch jemand mitliest und Rat weiß:

Bei der Schlaflabor-Messung kam heraus, dass die Sauerstoffsättigung im Durchschnitt bei 98% lag und der Minimalwert bei 75% lag. Auch noch einige andere Werte, die mir nichts sagen, aber sind ja wohl ok, sonst hätte die Ärztin ja eine andere Diagnose gefällt ;-)

Was mich nur interessieren würde: Ist es normal, dass nachts die Sauerstoffsättigung abfallen kann? Ich dachte die liegt immer so bei >95%.

Versteht mich nicht falsch, es macht mir keine Sorge, würde mich nur interessieren.

m/u+hku$hx2k


Joah, wie erwartet keine Antwort, wäre ja auch ein ziemlicher Zufall, wenn hier jemand reinguckt, der sich damit auskennt. Aber die Moderation wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Macht ja auch Sinn den Phobikern die Bühne zu überlassen, die ohne Probleme 10 Threads zum gleichen Thema eröffnen können.

Nunja nächste Frage:

Der Arzt von der Uniklinik würde gerne den Blutalkohol bestimmen lassen, wenn ich eine größere Menge Stärke gegessen habe. In der Uniklinik könnte ich das kostenlos machen, der Aufwand wäre aber ziemlich groß für mich (da ich nicht selbst zurückfahren könnte).

Weiß jemand wie teuer es ist, den Blutalkoholwerts bei einem lokalen Arzt als Selbstzahler bestimmen zu lassen? Kann man das auch anonymisiert machen? Ich brauche es nicht unbedingt aktenkundig, dass bei mir vormittags der Blutalkohol bestimmt wird und dann ggf. noch etwas bei rauskommt.

p<elOztiAer8x6


Was heißt anonymisiert? Vor wem? wenn das eine ärztlich angeordnete Untersuchung ist, ist doch alles in Ordnung, auch Polizei und Behörden dürfen nicht ohne weiteres in die Patientenakte sehen. Wo ist da also das Problem?

Zum anderen bin ich mir nicht sicher, ob ein niedergelassener Arzt überhaupt den Blutalkohol bestimmen kann...

pwelzitiexr86


Es ist normal, dass die Sättigung in der Nacht etwas absinkt. 75% ist schon etwas arg niedrig, da der Mittelwert aber bei 98% lag, ist das zu vernachlässigen. Vielleicht hattest du kurzzeitig verhältnismäßig lange Atempausen, die können schnell den Wert sinken lassen.

Irgendwann hast du ja mal geschrieben, dass deine Atemfrequenz nachts sehr niedrig ist. Würde dazu passen. Es könnte sich vll auch um einen sehr milden Fall von Schlafapnoe handeln. Jedenfalls nicht behandlungsbedürftig.

mOuhkbu~h2xk


Was heißt anonymisiert? Vor wem? wenn das eine ärztlich angeordnete Untersuchung ist, ist doch alles in Ordnung, auch Polizei und Behörden dürfen nicht ohne weiteres in die Patientenakte sehen. Wo ist da also das Problem?

Ich bin mit Sicherheit nicht paranoid, aber das ist ein Trugschluss. Das geht viel schneller als du denkst, habe alleine schon die Erfahrung machen dürfen. Um Krankengeld zu bekommen (ohne einen riesen Aufriss machen zu wollen) musst du bspw. deine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden. Und da sitzen dann bestimmt nicht die allerhellsten die deinen Fall prüfen, die sehen dann nur nen Alkoholtest, der ggf. auch noch positiv war, kennen den Kontext gar nicht und Schwupps giltst du als Alkoholiker und was das für einen Einfluss auf das Krankengeld hat, will ich gar nicht wissen.

Es ist mein gutes Recht, das Sachen nicht aktenkundig werden, von denen ich es nicht möchte. Die Gründe sind vollkommen egal, ich habe dir meine hier nur genannt weil ich sie recht gut nachvollziehbar finde.

Also machen können sie es, das weiß ich. Bleibt die Frage nach dem Preis. Würde mich ja mal interessieren, wie teuer es ist, wenn du das auf der Polizeiwache machen musst. VIelleicht ist das ja die günstigere Variante ;-D

Es ist normal, dass die Sättigung in der Nacht etwas absinkt. 75% ist schon etwas arg niedrig, da der Mittelwert aber bei 98% lag, ist das zu vernachlässigen. Vielleicht hattest du kurzzeitig verhältnismäßig lange Atempausen, die können schnell den Wert sinken lassen.

Irgendwann hast du ja mal geschrieben, dass deine Atemfrequenz nachts sehr niedrig ist. Würde dazu passen. Es könnte sich vll auch um einen sehr milden Fall von Schlafapnoe handeln. Jedenfalls nicht behandlungsbedürftig.

Ja, ich habe die Atempausen durch den Druck auf das Zwerchfell auch im Verdacht, wollte nur wissen ob eine Absenkung des Werts nachts normal ist oder nicht. Geändert wird daran ja eh nix, solange es im ungefährlichen Bereich ist. Weiß jemand wann der gefährliche anfängt? Müsste ja deutlich weiter unten sein oder?

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