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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

m%uhku[hx2k


Ich habe den Hinweis auch nur gegeben falls jemand interessiert ist. Kein Grund sich aufzuregen ;-). Habe ja auch nochmal alles aufgelistet was gemacht wurde. Mehr gibt es halt nicht.

Ein paar Sachen sind mir aber noch eingefallen, auch wenn sie hier keine Rolle spielen sollten:

CMD war mal der Verdacht, mittlerweile knirsche ich aber nicht mehr. Weisheitszähne waren mal im Verdacht => wurden gezogen, kein Einfluss. Dann sollte ein toter Backenzahn schuld sein. Wurde gezogen, kein Einfluss. Und dann gab es noch ein paar Untersuchungen, weil ich mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus war (hatte vermutlich die HWS zu heftig massiert und dadurch Taubheitsgefühle auf einer Seite). Da wurde noch auf irgendwelche genetischen Schlaganfallmarker untersucht, MRT und CT von Kopf, EMG (glaube jedenfalls dass es eins war). Als ich ein paar Tage später meinem Zahnarzt die Geschichte erzählt habe konnte der mir direkt sagen welcher Nerv das war und exakt beschreiben wo es taub war. Dazu war der Prof. der Neurologie nicht in der Lage.

Paul, ich wollte hier ja auch eigentlich keine Einschätzung haben, ob ein Aufenthalt sinnvoll wäre, danach habe ich nicht gefragt ;-). Dennoch bin ich über jede Anregung dankbar!

P>a;ul_Rwevvexre


Paul, ich wollte hier ja auch eigentlich keine Einschätzung haben, ob ein Aufenthalt sinnvoll wäre, danach habe ich nicht gefragt ;-).

Ich rege mich nicht auf, entschuldigung wenn das so rüberkam.

Doch hast du, denn nur wenn ein Aufenthalt stinnvoll ist wird er überhaupt möglich. Das wird zwar letztenendes der Arzt beurteilen, aber grob lässt sich das auch hier bereits einschätzen.

Aber nicht wenn man nicht weiß, ob alle grundlegenden Untersuchungen schon gemacht wurden. Wer bspw mit solchen Symptomen noch nicht psychologisch begutachtet wird braucht gar nicht erst überlegen in die Uniklinik zu gehen.

m4uhkuxh2k


Achso das hab ich vergessen zu erwähnen, jepp ich war damit beim Psychiater. Ist aber schon ein paar Monate her (jedenfalls bevor ich wusste, dass es davon abhängt was ich esse) und habe dann (Überraschung) die Diagnose bekommen, dass meine Probleme psychisch seien, weil ja nix körperliches gefunden wurde. Ne psychische Baustelle ist aber auch nicht bekannt.

Hatte bereits vor dem Termin bei Psychiater auf Empfehlung meines Hausarztes Amitriptylin gegen die Verspannungen probiert (überhaupt kein Effekt, außer beim Absetzen. Da ging dann die Party los). Und leider, leider auf einen Neurologen gehört der meinte es wäre psychisch und Citalopram würde mir zu 100% helfen. Naja, null Einfluss auf die Symptome aber zusätzlich das Gefühl wie auf Droge zu sein, hat mir diesen Sommer dann vollkommen versaut, dann man es ja erst wochenlang nehmen muss um sicher zu sein, dass es tatsächlich nicht wirkt und dann auch nochmal wochenlang ausschleichen muss.

Ein psychischer Einfluss ist da, keine Frage und wohl auch kein Wunder wenn einem 18 Monate lang pausenlos schwindelig ist. Aber ich denke nicht, dass er als Ursache in Frage kommt.

POaul_ Reve6re


und habe dann (Überraschung) die Diagnose bekommen, dass meine Probleme psychisch seien, weil ja nix körperliches gefunden wurde.

So werden keine Diagnosen gestellt. Die Diagnose hast du also nicht weil sonst nichts anderes gefunden wurde.

Aber solange die psychischen Probleme nicht gelöst wurden lohnt es nicht nach anderen Ursachen zu suchen.

In der Uniklinik würden die auch nichts anderes tun, selbst wenn du die psychische Erkrankung verschweigst.

Fehlende Krankheitseinsicht ändert daran nichts.

m2uhkuh@2xk


So werden keine Diagnosen gestellt. Die Diagnose hast du also nicht weil sonst nichts anderes gefunden wurde.

Ähm doch, so hat er mir das erklärt. Ziemlich genau so. "Weil Sie eine umfassende Diagnostik hatten und nix gefunden wurde muss es wohl psychisch sein". Die Tatsache, dass der Schwindel muskulär bedingt ist hat er nicht geglaubt (weder mir noch dem behandelnden Orthopäden). Ich war eigentlich nur da, weil ich wissen wollte ob die Verspannung auch psychisch sein könnte. Wurde mir nicht beantwortet (mittlerweile weiß ich, dass es zu ca. 20-30% psychisch ist, der Rest halt nicht)

Aber solange die psychischen Probleme nicht gelöst wurden lohnt es nicht nach anderen Ursachen zu suchen.

Na mit dem Trick kannst dir ja alle Patienten vom Hals halten. Wie soll ich bitte psychische Probleme lösen die ich gar nicht habe?

In der Uniklinik würden die auch nichts anderes tun, selbst wenn du die psychische Erkrankung verschweigst.

Äh, welche Erkrankung?

P?aul_Ruevexre


"Weil Sie eine umfassende Diagnostik hatten und nix gefunden wurde muss es wohl psychisch sein"

Und sonst wurde keine Untersuchung durchgeführt? Nur dieser Satz und dann eine Behandlung angeordnet? Falls ja: Zu einem anderen Psycho-Doc gehen ;-)

Na mit dem Trick kannst dir ja alle Patienten vom Hals halten. Wie soll ich bitte psychische Probleme lösen die ich gar nicht habe?

Du hast geschrieben, dass eine diagnostiziert wurde. Dass dem anscheinend doch nicht so war konnte ich nicht ahnen.

Äh, welche Erkrankung?

In der Uniklinik wirst du ebenfalls psychologisch begutachtet. Kommt dabei auch raus, dass eine psychische Erkrankung vorliegt wird man sich ebenso darauf konzentrieren wie jeder andere Arzt.

Deswegen ist es auch sinnlos in eine Uniklinik zu gehen bevor überhaupt in die Richtung untersucht wurde.

E>hemal3igear Nutzerj (#46V9485)


Giarden verursachen sehr selten Durchfall. Es müssen nicht immer zwingend alle genannten Symptome auftreten. Eine Giardeninfektion kann auch völlig symptomlos verlaufen.

Aber egal. War ja nur ein naheliegender Denkanstoß

m)uhkuWh2k


Und sonst wurde keine Untersuchung durchgeführt? Nur dieser Satz und dann eine Behandlung angeordnet? Falls ja: Zu einem anderen Psycho-Doc gehen ;-)

Ne es gab schon drei Termine je eine Stunde bis es die Diagnose gab. Die Diagnose kam aber so ziemlich aus dem nix und hat überhaupt nicht zu dem gepasst, was davor so erzählt wurde. Auf anderen Psycho-Doc habe ich keine Lust, habe nicht das Gefühl, dass mir das in irgendeiner Form hilft, eher das Gegenteil ist der Fall.

Du hast geschrieben, dass eine diagnostiziert wurde. Dass dem anscheinend doch nicht so war konnte ich nicht ahnen.

Ja das stimmt. Aber es wurde ja auch eine CMD als Ursache diagnostiziert. War auch Unsinn ;-). Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht einen psychogenen Schwindel behalten werde, wenn der somatische beseitigt ist. Kann mir nicht vorstellen, dass es spurlos an einem vorbeigeht. Andererseits ist meine Psyche schon recht "robust".

In der Uniklinik wirst du ebenfalls psychologisch begutachtet. Kommt dabei auch raus, dass eine psychische Erkrankung vorliegt wird man sich ebenso darauf konzentrieren wie jeder andere Arzt.

Das stimmt wohl.

Deswegen ist es auch sinnlos in eine Uniklinik zu gehen bevor überhaupt in die Richtung untersucht wurde.

Der Psycho-Doc war so nett mir die Chancen und Risiken einer Behandlung aufzuzählen. Habe mich dann dagegen entschlossen und kann mir auch nicht vorstellen, dass man eine erfolgslose psychische Behandlung als "Eintrittskarte" braucht.

m$uqhk5uh2k


@ Joker

Ist ja nicht schlimm, bin über jeden Hinweis dankbar :-). Aber das einzige Symptom was zutrifft sind Blähungen, in der gesamten restlichen Beschreibung kann ich mich nicht wiedererkennen.

Efhema1ligerr Nutz@er (#4@6948x5)


muhkuh,

da die meisten Giardieninfektionen symptomlos verlaufen, würde ich es trotzdem einfach mal mit abklären lassen. Am besten per Dünndarmbiopsie, da sie im Stuhl häufig nicht nachgewiesen werden können.

m)uhkZuh2k


Ok, an eine Dünndarmbiopsie kommt man aber auch nicht mal so eben dran ;-).

Da ich immer die gleiche Stelle habe, die bei mir am meisten wehtut bzw. das Völlegefühl auslöst (5 cm. unterm Brustkorb, reagiert bei leichtem Druck, strahlt und die Halsmuskeln, lässt mich quasi nicht in den Bauch atmen) hatte ich mal über Kapselendoskopie oder MR-Sellink nachgedacht. Aber dazu müsste ich erstmal nen Arzt finden der davon Ahnung hat... %:|

JDul7ey


Woher kennst du dich so gut aus? Dr. Google? Ich frage, weil ich kaum einen Laien kenne, der Sellink kennt. Oder bist du med. Personal? ":/

m\uchkuh2xk


Ist das ironisch gemeint? ???

Wildes googeln eher weniger, eher Fachbücher und Publikationen, wobei ich das tatsächlich durch googeln, bzw. eine Klinikseite, gefunden habe, weil ich es ziemlich merkwürdig fand, dass man durch eine Darmspiegelung nur das letzte bisschen Darm untersuchen kann und der Rest bleibt unbetrachtet. Da brauch ja nur ein simpler Divertikel zu sitzen.

_`P#arwvatEi_


@ muhkuh

Ich könnte dir noch empfehlen mal überprüfen zu lassen, ob deine Gallenblase richtig arbeitet und die Gallenflüssigkeit auch da angelangt, wo sie hingehört. Die Gallenblase und die Gallenflüssigkeit sind nämlich für die Verdauung sehr wichtig und können bei einer Funktionsstörung auch dafür verantwortlich sein, dass sich Bakterien im Darm ansiedeln können, das Verdauungsstörungen entstehen usw.

Ansonsten schließe ich mich Paul an, die Psyche nochmal genauer unter die Lupe nehmen zu lassen.

Ne es gab schon drei Termine je eine Stunde bis es die Diagnose gab. Die Diagnose kam aber so ziemlich aus dem nix und hat überhaupt nicht zu dem gepasst, was davor so erzählt wurde. Auf anderen Psycho-Doc habe ich keine Lust, habe nicht das Gefühl, dass mir das in irgendeiner Form hilft, eher das Gegenteil ist der Fall.

Drei Stunden reichen nie und nimmer aus, um festzustellen, ob eine mögliche psychische Komponente vorliegt! Zudem ist ein Psychiater auch nicht gerade der richtige Ansprechpartner sondern eher ein Psychotherapeut. Ein Psychiater ist mehr für die Verschreibung von Medikamenten zuständig, führt aber weniger die nötigen Gespräche durch, die für eine Diagnostik wichtig wären. Einen ellenlangen Anamnese-Fragebogen wird dieser dir sicher auch nicht in die Hand gedrückt haben, wo man schon Stunden dafür braucht diesen auszufüllen und mit dem Therapeuten auszuwerten. Sieht in etwas so aus:

[[http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/psychotherapie_materialien/39_Anamnesefragebogen.pdf]]

Ich würde dir da echt noch einmal nahelegen einen anderen Therapeuten aufzusuche

JBulexy


Ist das ironisch gemeint?

Nein, das war ernst gemeint.

Wenn ich nicht selbst schon Sellinks durchgeführt hätte, wurde ich das nämlich nicht kennen ;-)

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