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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

P[auFl_Refverxe


Ne es gab schon drei Termine je eine Stunde bis es die Diagnose gab. Die Diagnose kam aber so ziemlich aus dem nix und hat überhaupt nicht zu dem gepasst, was davor so erzählt wurde. Auf anderen Psycho-Doc habe ich keine Lust, habe nicht das Gefühl, dass mir das in irgendeiner Form hilft, eher das Gegenteil ist der Fall.

Dann kam die Diagnose nicht aus dem Nichts. Auf dich wirkte das nur so. Dass du die Zusammenhänge zwischen den Gesprächen und der letztlichen Diagnose nicht erkennst ist ganz normal.

Ja das stimmt. Aber es wurde ja auch eine CMD als Ursache diagnostiziert. War auch Unsinn ;-).

Passt allerdings auch zu einer grundlegenden psychischen Erkrankung.

Andererseits ist meine Psyche schon recht "robust".

Und das weißt du woher? ":/

Habe mich dann dagegen entschlossen und kann mir auch nicht vorstellen, dass man eine erfolgslose psychische Behandlung als "Eintrittskarte" braucht.

Entweder das oder eben der Ausschluss einer psychologischen Erkrankung. Das ist so als würdest du dich weigern eine diagnostizierte Schilddrüsenerkrankung behandeln zu lassen aber dennoch mit deren Beschwerden in die Uniklinik willst.

Mögliche Ursachen wirst du bei deinen unspezifischen Symptomen hunderte finden. Wenn du aber nur diejenigen behandeln lassen willst die dir auch gefallen dann wird es dir wahrscheinlich niemals besser gehen.

p<elztQier986


Deine Stuhlgangsfrequenz würde auch zum Reizdarm-Syndrome passen.

Gerade wenn der Dickdarm in Ordnung ist, müsste man Durchfall bei der DDFB haben.

MR Sellink? Ich glaube nicht, dass da etwas Wegweisendes bei dir herauskäme. Der wird vor allem gemacht bei Verdacht auf entzündliche Erkrankungen des Magen/Darmsystems.

Den "klassischen" Sellink wiederum findet manchmal noch Anwendung bei der Beurteilung der Motilität, er wird aber insgesamt nur noch selten gemacht.

P}a0ul_Re\vere


@ pelztier86

Deine Stuhlgangsfrequenz würde [...]

möglicherweise auch einfach zu seinem Essverhalten passen. Wenn er schreibt, dass er nur noch wenig isst dann ist das ganz normal.

pCewlztimer8x6


möglicherweise auch einfach zu seinem Essverhalten passen

nun, ich gaube nicht, dass er nur noch wie ein Spatz isst, denn dann würde er deutlich im UG sein, und nicht nur an der Grenze.

m3uhktuhx2k


@ Parvati

Ich könnte dir noch empfehlen mal überprüfen zu lassen, ob deine Gallenblase richtig arbeitet und die Gallenflüssigkeit auch da angelangt, wo sie hingehört. Die Gallenblase und die Gallenflüssigkeit sind nämlich für die Verdauung sehr wichtig und können bei einer Funktionsstörung auch dafür verantwortlich sein, dass sich Bakterien im Darm ansiedeln können, das Verdauungsstörungen entstehen usw.

Das stimmt natürlich, aber wie lässt man die untersuchen? ":/

Der Psychiater bei dem ich war behandelt wohl auch selbst, war aber nicht so mein Fall.^

Derzeit sehe ich eine Therapie nicht als sinnvoll an. Psychische Unterstützung hätte ich mir gewünscht, aber das gibt es wohl ohne Therapie nicht.

@ Juley

Ah ok :)

@ Paul

Dann kam die Diagnose nicht aus dem Nichts. Auf dich wirkte das nur so. Dass du die Zusammenhänge zwischen den Gesprächen und der letztlichen Diagnose nicht erkennst ist ganz normal.

Halte ich für ein Gerücht. Er hat es mir auch als Ausschlussdiagnose präsentiert.

Passt allerdings auch zu einer grundlegenden psychischen Erkrankung.

Dass ich Fehldiagnosen bekomme passt zu einer psychischen Krankheit? Na prost Mahlzeit...

Andererseits ist meine Psyche schon recht "robust".

Und das weißt du woher?

Erfahrung?

Entweder das oder eben der Ausschluss einer psychologischen Erkrankung.

Wenn mir per Ausschlussdiagnose gesagt wird es wäre psychisch ist es praktisch unmöglich eine somatische Ursache zu finden.

Mögliche Ursachen wirst du bei deinen unspezifischen Symptomen hunderte finden. Wenn du aber nur diejenigen behandeln lassen willst die dir auch gefallen dann wird es dir wahrscheinlich niemals besser gehen.

Nö eigentlich nicht. Benommenheit und Schwindel kann man meinetwegen diagnostisch ignorieren, auch wenn sie mich am stärksten beeinflussen. Der Kern ist offenbar zu viel Luft im Dünndarm. Das finde ich schon ziemlich spezifisch.

Wenn du aber nur diejenigen behandeln lassen willst die dir auch gefallen dann wird es dir wahrscheinlich niemals besser gehen.

Nein, ich will die behandeln lassen, die den größten Einfluss haben. Ob ich gute oder schlechte Laune habe ist egal. Stress oder nicht ist egal. Urlaub oder nicht ist egal. Wenn ich aber komplexe KH esse verschlechtert es sich massiv.

Dass die Ursache psychisch sein soll sagten der Neurologe und der Psychiater. Beide als Ausschlussdiagnose. Dass es nicht psychisch ist sagten mir mehr als ein halbes Dutzend anderer Ärzte, inklusive meinem Hausarzt, bei dem ich von Anfang an bin, der mich auch persönlich kennt und der auch zwischendurch zu Beginn mal meinte es könnte psychisch sein.

Achja und im übrigen geht es mir bereits besser seitdem ich auf komplexe KH verzichte. Es geht mir nicht gut, aber es ging mir schon mal noch dreckiger.

@ Pelztier

Ja, Paul hat recht ohne komplexe KH und Ballaststoffe musst du einfach nicht oft auf Klo. Vorher/Früher war es immer so alle zwei Tage, manchmal alle drei.

Ja, wie ein Spatz ist schon richtig. Mit einem aber: Ich vertrage Zucker bis 50g recht gut. Einen Hauptbestandteil meiner Nahrung bilden derzeit Snickers und MilyWay. Ja ist scheiße, ist mir klar, ich würde auch lieber Kartoffeln essen.

_#Par;vatim_


@ muhkuh

Das stimmt natürlich, aber wie lässt man die untersuchen? ":/

Blutbild, Bauchultraschall, MRT und ERCP. Letzteres macht man aber auch nur bei begründeten Verdacht, da die Untersuchung nicht ganz ohne ist. Es gibt Ärzte und Kliniken die sich auf Gallenleiden spezialisiert haben.

Gallensteine hast du aber nicht, oder? Wenn nicht, solltest du schon allein aufgrund deiner Ernährung darauf aufpassen, dass sich keine bilden. Hohes Cholesterin und fettreiche Ernährung fördern die Steinbildung und insbesondere genetische Faktoren. Sind in deiner Familie Gallenleiden bekannt?

Psychische Unterstützung hätte ich mir gewünscht, aber das gibt es wohl ohne Therapie nicht.

Wie hättest du dir die psychische Unterstützung sonst vorgestellt, wenn nicht mit einer Therapie? Das geht nun mal nicht anders. Wenn man eine Therapie macht, kann man ja dem Therapeuten besprechen, wie man sich die Behandlung vorstellt. Es ist ja nicht so, dass die Therapie nach einem bestimmten Muster verlaufen muss.

muu~hku$hx2k


Interssant, danke. Glaube Blut und Sono wurden gemacht und waren ok. Ne Gallensteine habe ich nicht und sind auch in der Familie nicht bekannt. Nierenstein hatte ich mal einen, jetzt aber alles ok, auch keinen Gries oder so.

Gute Frage. Nach meinem Verständnis bedeutet Therapie aber, dass es ein ursächlich psychisches Problem gibt, das man lösen kann. Ich denke das ist bei mir nicht der Fall ist und ich habe ehrlich gesagt keine Lust noch ein psychisches Fass aufzumachen, mit dem Ergebnis, dass ich hinterher vielleicht wirklich ein psychisches Problem eingeredet bekomme und mir dann auch noch anhören muss "Sehen Sie, habe ich doch gesagt".

Keine unnötigen Behandlungen zu machen ist für mich reiner Selbstschutz.

B~adebäxr


Hmm wie kommst Du denn darauf, man könne Dir psychische Probleme einreden? Es gibt keine "Risiken" in Form von Problemen die dadurch erst auf den Tisch kommen. Falls da was ist holt es Dich früher oder später sowieso ein.

Man muss bei solchen Dingen einfach realistisch sein, eine psychische Ursache gehört da einfach zu. Als Betroffener wirst Du das nicht einschätzen können. Das ist einfach ein Fakt und Deiner selbst willen würde ich das so annehmen.

Das heißt aber nicht, dass der erste Psychiater auf den Du getroffen bist, die richtige Anlaufadresse ist.

Es gibt Psychiater die sich nur als Medikamenten-Verschreiber verstehen, solche die gerne zusätzlich Therapie machen würden aber es nicht drauf haben und natürlich auch die guten. Die guten zu finden liegt in Deiner Verantwortung. Du hast ja anscheinend einiges an Ärzten durch - warum dieser Ehrgeiz bezüglich einer durchaus realistischen Möglichkeit und Chance nicht besteht verstehe ich nicht so ganz.

In meiner Familie sind zwei TherapeutInnen und was ich da teilweise an Geschichten höre, ist erschreckend. Menschen die über viele Jahre unter schwersten Symptomen leiden bis endlich mal jemand den richtigen Therapie-Hebel ansetzt. Übrigens auch Menschen mit jahrelangem Schwindel.

Also, soviel dazu. Gerade wegen Deiner offenkundigen Abwehrhaltung würde ich Dir empfehlen das zumindest im Hinterkopf zu behalten.

_:PaXrvatGi_


@ muhkuh

Nach meinem Verständnis bedeutet Therapie aber, dass es ein ursächlich psychisches Problem gibt, das man lösen kann.

Man muss auch mal von den Gedanken wegkommen, dass alles rein physisch oder rein psychisch ist. Es ist wichtig, Körper und Geist als Ganzes zu betrachten. Wenn du eine Grippe hast, geht es dir ja nicht nur körperlich schlecht sondern du fühlst dich psychisch dann sicher auch nicht so gut; bist vielleicht etwas gereizter als sonst oder was auch immer. Das ist völlig normal und ja, sicher auch noch kein Grund gleich einen Therapeuten aufzusuchen.

Problematisch wird es dann eher bei chronischen Beschwerden oder sehr schweren Erkrankungen wie z.B. Krebs. Das stellt für die Psyche eine erhebliche Belastung dar. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Und auch, wenn man meint es gut wegstecken zu können, nimmt man oft nicht wahr, was unterbewusst abläuft.

Die Psyche hat einen sehr großen Einfluss auf unseren Körper. Sie kann bestehende körperliche Beschwerden verschlimmern oder, wenn man es richtig angeht, sogar positiv beeinflussen. Letzteres kann man in einer Therapie lernen. Wenn es nichts bringt, hat man es wenigstens versucht.

Ich denke das ist bei mir nicht der Fall

Das kannst du doch aber gar nicht beurteilen, erst recht nicht, solange du noch keine eindeutige Diagnose hast. Solange weißt du auch nicht, inwieweit deine Psyche mit involviert ist. Sie muss noch nicht mal zwangsläufig die Ursache deiner Beschwerden sein. Sie kann auch einfach eine Begleiterscheinung sein, die z.B. Nur für einen Teil deiner Beschwerden verantwortlich ist.

ich habe ehrlich gesagt keine Lust noch ein psychisches Fass aufzumachen, mit dem Ergebnis, dass ich hinterher vielleicht wirklich ein psychisches Problem eingeredet bekomme

Dir wird schon nichts eingeredet. Man wird sicher keine Diagnosen erfinden. Fehldiagnosen sind aber möglich, so wie überall. Aber damit muss man leben.

und mir dann auch noch anhören muss "Sehen Sie, habe ich doch gesagt".

Emphatische Ärzte und Therapeuten würden dir das nie an den Kopf werfen. Und selbst wenn, sollte man als Patient einfach drüber stehen. Wenn man sich als Patient geirrt hat und doch etwas psychisches hat, sollte man das als Chance sehen. Denn man hat dann schließlich etwas in der Hand, was man behandeln kann und stochert nicht weiter im Dunkeln herum.

mGuhk\uh2xk


Hmm wie kommst Du denn darauf, man könne Dir psychische Probleme einreden? Es gibt keine "Risiken" in Form von Problemen die dadurch erst auf den Tisch kommen.

Öhm doch, hat mir der Psychiater auch ziemlich direkt so gesagt. Also nicht ersteres, das ist meine Beobachtung die ich in den letzten Monaten gemacht habe. Das Einreden passiert mit Sicherheit durch den Patienten selbst, spielt aber auch keine Rolle.

Falls da was ist holt es Dich früher oder später sowieso ein.

Nö. Die Psyche verfügt über ziemlich geniale Selbstheilungsfunktionen. Genau so wie der Körper. Ein Internist läuft auch nicht jedem Furz hinterher.

Man muss bei solchen Dingen einfach realistisch sein, eine psychische Ursache gehört da einfach zu. Als Betroffener wirst Du das nicht einschätzen können. Das ist einfach ein Fakt und Deiner selbst willen würde ich das so annehmen.

Ja, ich habe sie ja auch in Betracht gezogen. Habe mir Fachbücher dazu gekauft und mich in das Thema eingelesen. Ich konnte mich da überhaupt nicht wiedererkennen. Und auch beim Psychiater nicht.

In meiner Familie sind zwei TherapeutInnen und was ich da teilweise an Geschichten höre, ist erschreckend. Menschen die über viele Jahre unter schwersten Symptomen leiden bis endlich mal jemand den richtigen Therapie-Hebel ansetzt. Übrigens auch Menschen mit jahrelangem Schwindel.

Deswegen habe ich die Psyche in Betracht gezogen. Man liest immer wieder von Leuten die damit jahrelang rumlaufen ohne jegliche Besserung und die Psyche nie in Betracht gezogen haben. Diesen Fehler wollte ich nicht machen, daher habe ich mich über das Thema informiert.

Also, soviel dazu. Gerade wegen Deiner offenkundigen Abwehrhaltung würde ich Dir empfehlen das zumindest im Hinterkopf zu behalten.

Das ist absolut richtig. Der Grund ist recht einfach. Die Psyche wurde immer in Betracht gezogen, wenn der entsprechende Arzt mit seinem Latein am Ende war. Nie weil es tatsächlich eine psychische Baustelle gibt, die erkannt wurde. Und diese Argumentation lasse ich nicht gelten, sie ist nicht wissenschaftlich und auch nicht seriös.

Um mal provokativ zu fragen: Lässt sich ein primär psychisches Problem durch ein Antibiotikum lösen?

Dass ich einen sekundären psychischen Schwindel habe oder bekommen werde denke bzw. befürchte ich auch. Aber alles zu seiner Zeit, jetzt geht es darum die somatische Ursache zu finden und zu beseitigen.

Den einzigen psychischen Einfluss der Psyche auf den Schwindel bemerke ich übrigens dann, wenn wir hier drüber diskutieren. Sonst so gut wie nie. Und der Einfluss beträgt ca. 10-30%.

Für mich stellt sich derzeit auch nicht die Frage wo der Schwindel herkommt. Das weiß ich recht gut. Ich will nur wissen, warum so viel Luft im Bauchraum ist und wie ich sie wegbekomme.

P.aul=_Rexvere


Du scheinst ein vollkommen falsches Bild von psychischen Erkrankungen und deren Behandlung zu haben.

Eine psychische Erkrankung kann man dir nicht einreden. Was in Einzelfällen passieren kann ist, dass der Arzt eine diagnostiziert, die gar nicht da ist. Dadurch bekommst du sie aber nicht. Nicht durch die Therapie, oder die Medikamente oder sonst was.

Auch selbst einzuschätzen, ob eine psychische Erkrankung vorliegt oder nicht ist so gut wie unmöglich. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass du dich in ein paar Monaten in ein paar Fachbücher einlesen kannst und fröhlich drauf los diagnostizieren (oder ausschließen) kannst. Ob du meinst dich "darin" (was auch immer das ist) wiederzuerkennen ist schlich irrelevant. Es hat auch seine Gründe warum sogar Psychologen sich nicht auf ihre Selbstdiagnosen verlassen.

Halte ich für ein Gerücht. Er hat es mir auch als Ausschlussdiagnose präsentiert.

Passt allerdings auch zu einer grundlegenden psychischen Erkrankung.

Dass ich Fehldiagnosen bekomme passt zu einer psychischen Krankheit? Na prost Mahlzeit...

Und das weißt du woher?

Erfahrung?

Siehe oben.

Wenn mir per Ausschlussdiagnose gesagt wird es wäre psychisch ist es praktisch unmöglich eine somatische Ursache zu finden.

Nein. Denn a) wird keine Ausschlussdiagnose gestellt, b) gibt es immer Zweitmeinungen und c) wird einfach bei der Behandlung auffallen falls gar keine psychische Ursache vorliegt.

Weder die psychische Untersuchung noch die Diagnose sind ein Endurteil. Das ist eine ganz normale Untersuchung wie bspw bei der Schilddrüse: Manchmal sieht es so aus als wäre da etwas im Argen und dann ist es doch nicht so. Du willst nich daran glauben, dass es so ist nur weil du meinst es besser zu wissen als die Spezialisten. Wenn du dich bei anderen Untersuchungsbereichen ähnlich verhälst erschwerst du nur die Diagnose und machst die Ursachensuche entweder unnötig schwierig oder gar unmöglich.

(Damit meine ich nicht, dass man blind auf die Meinung der Ärzte vertrauen sollte. Es ist wichtig sich selbst zu informieren, aber nicht um aufgrund von eigener Fehleinschätzung einen riesigen Untersuchungsbereich kategorisch abzulehnen)

Nö eigentlich nicht. Benommenheit und Schwindel kann man meinetwegen diagnostisch ignorieren, auch wenn sie mich am stärksten beeinflussen. Der Kern ist offenbar zu viel Luft im Dünndarm. Das finde ich schon ziemlich spezifisch.

Ich hingegen nicht. 'Offenbare Luft im Dünndarm' kann ebenfalls Symptom von hunderten Grunderkrankungen sein.

Nein, ich will die behandeln lassen, die den größten Einfluss haben.

Und welche das sind glaubst du selbst bestimmen zu können. Also bestätigst du meine Aussage.

Ob ich gute oder schlechte Laune habe ist egal. Stress oder nicht ist egal. Urlaub oder nicht ist egal.

oO Was hat denn das mit einer psychischen Ursache zu tun?

Dass die Ursache psychisch sein soll sagten der Neurologe und der Psychiater. Beide als Ausschlussdiagnose. Dass es nicht psychisch ist sagten mir mehr als ein halbes Dutzend anderer Ärzte, inklusive meinem Hausarzt, bei dem ich von Anfang an bin, der mich auch persönlich kennt und der auch zwischendurch zu Beginn mal meinte es könnte psychisch sein.

Es ist doch spannend: Du vertraust in der Hinsicht lieber denjenigen, die nicht die Experten sind, die dir aber trotzdem nicht sagen können woran es tatsächlich liegt.

"Psychisch ist es nicht, wir haben aber keine Ahnung was es genau ist"

ist für dich eine angenehmere Antwort als

"Unsere Untersuchung hat ergeben, dass es psychisch ist. Wir können die Behandlung beginnen."

Abseits davon sind die Dinge, die du über deinen Psychiater erzählst doch sehr abenteuerlich. Wenn er sich tatsächlich so verhält wie du hier beschreibst (und du das nicht nur so interpretierst) solltest du dringend einen anderen aufsuchen.

PIa[u$l_8Revxere


Um mal provokativ zu fragen: Lässt sich ein primär psychisches Problem durch ein Antibiotikum lösen?

Lösen nicht. Verändern oder temporär verschwinden oder lindern lassen ja.

Pfaul_uReverxe


*Die Symptome verändern oder temporär [...]

mfuhku!h2xk


Ja, ich vertraue einem Arzt nicht, der etwas behauptet was sich nicht kausal nachvollziehen lässt. Bisher habe ich jedes Mal wenn ich mich in ein Thema reingelesen habe, massive Fehler in Diagnostik und Behandlung gefunden. Ein Beispiel wäre der Sorbit-Test der bei mir mit 25g gemacht wurde. Das entspräche 2,5kg Rosinen ist fernab von jeglicher Realität und grenzt an Körperverletzung. Oder der nicht erkannte Vit.-D Mangel (weil das Labor falsche Grenzen angegeben hat und es dem Arzt nicht aufgefallen ist). Oder die vorschnelle CMD-Diagnose. Oder oder oder...

Medizin ist nichts magisches was man nur in Hogwarts lernen kann. Wenn ich mich in ein Thema einlese kann ich meist auf Augenhöhe mit den Ärzten reden, manchmal auch darüber. Und im Gegensatz zum Medizin-Studium bestand mein Studium nicht aus auswendig lernen sondern überwiegend aus wissenschaftlichem Arbeiten. Das vermisse ich bei erschreckend vielen Ärzten bei denen ich war.

Es ist schade, dass du dich nicht einfach mal kurz in mich hinein versetzen kannst, dann müsste ich mir hier nicht die Finger Wund tippen (und du auch nicht) ;-)

Geh doch einfach mal davon aus, dass ich mich mit der Psyche beschäftigt habe, dass es nicht zielführend war (im Gegenteil, es wurde eher Schaden angerichtet) und dass ich jetzt wieder auf meinen Körper höre und den naheliegenden Dingen folge.

mNuhjkuhS2k


Ich hingegen nicht. 'Offenbare Luft im Dünndarm' kann ebenfalls Symptom von hunderten Grunderkrankungen sein.

Also ist ne Uniklinik gar nicht so falsch ;-)

Um mal provokativ zu fragen: Lässt sich ein primär psychisches Problem durch ein Antibiotikum lösen?

Lösen nicht. Verändern oder temporär verschwinden oder lindern lassen ja.

Aha und wie?

Wen es interessiert: Die massive Verschlechterung die ich am Wochenende und Anfang der Woche hatte hat sich etwas gemindert. Offenbar war das Toastbrot, das ich seit kurzem abends gegessen hatte Schuld. Ich war davon ausgegangen, dass es gut verträglich ist, weil die Symptome bisher immer ziemlich schnell nach dem Essen kamen. Das scheint für Toast offenbar nicht zu gelten. Interessant ist, dass es die letzten Tage immer auf nüchternen Magen gegen Mittag am schlechtesten war. Das hatte ich vor gut einem Jahr schon mal eine ganze Zeit lang, ich glaube damals habe ich abends immer Brot gegessen (sonst esse ich Quark).

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