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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

pVe`lzti{er86


Ja, wie ein Spatz ist schon richtig. Mit einem aber: Ich vertrage Zucker bis 50g recht gut. Einen Hauptbestandteil meiner Nahrung bilden derzeit Snickers und MilyWay. Ja ist scheiße, ist mir klar, ich würde auch lieber Kartoffeln essen.

Ähm, ich glaube ich habe eine andere Vorstellung von "wie ein Spatz essen". Das wären bei mir max. 500kcal am Tag.

Und dass du Zucker bis 50g recht gut verträgst und dich von Snickers und Co ernährst, spricht stark gegen eine DDFB.

Bzgl. deinen Ausführungen zu Ärzten und deren nicht-wissenschaftliches Denken gebe ich dir völlig Recht.

mTuhkuxh2k


Ok, ne so wenig esse ich nicht, denke eher an die 2000kcal aber halt nur durch Snickers & Co.

Ja das stimmt, der Zucker irritiert mich auch. Und noch mehr, dass Haushaltszucker geht, Fructose und Glucose aber nicht.

Wäre ich mir sicher, dass es eine DDFB wäre, hätte ich auf Gastro Nr. 2 (übrigens Prof. für Gastroenterologie) gehört und würde jetzt bereits Xifaxan schlucken. Stattdessen versuche ich derzeit aber bis zum Atemtest auf DDFB in 2 Wochen durchzuhalten (Glucose) und dann nochmal 2 Wochen später mit Lactulose.

_AParCvIati_


Also ist ne Uniklinik gar nicht so falsch

Und ein Psychotherapeut auch nicht, weil Blähungen durchaus auch psychische Ursachen haben können ;-)

Was machst du denn, wenn in einer Uniklinik nichts rauskommen sollte?

Geh doch einfach mal davon aus, dass ich mich mit der Psyche beschäftigt habe, dass es nicht zielführend war (im Gegenteil, es wurde eher Schaden angerichtet)

Und inwieweit war deine Recherche über körperliche Ursachen bezüglich deiner Beschwerden zielführend? Und schreibst ja selbst, dass da auch Ärzte Schaden angerichtet haben (Sorbit-Test, Vitamin D Mangel übersehen, hohen Cholesterinspiegel übersehen...) trotzdem vertraust du Ärzten mehr (begibst dich immer wieder in unterschiedliche Hände) als Psychiatern/ Psychotherapeuten (wo du bisher nur bei einem Fachmann warst). Dass aber Ärzte, wie auch Psychiater oder Psychotherapeuten, auch nur Menschen sind die Fehler machen können und auch untereinander so unterschiedlich sein können wie Tag und Nacht, siehst du nicht.

_pPa5rveatix_


@ muhkuh

Nicht, dass du mich jetzt falsch verstehst. Ich will dir gewiss keine Psychotherapie aufschwatzen, welche eh nur Sinn hätte, wen man auch gewillt ist, diese durchzuführen. Ich kann nur deine Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen.

P=aul_Re?vexre


Oder der nicht erkannte Vit.-D Mangel (weil das Labor falsche Grenzen angegeben hat und es dem Arzt nicht aufgefallen ist). Oder die vorschnelle CMD-Diagnose. Oder oder oder...

Du sprachst eben von Vit D Werten >10. Das ist kein Mangel. Das sind auch keine falschen Grenzen.

Ein Mangel beginnt bei <10ng/ml. Das bedeutet, aber nicht, dass alles darüber optimal ist. Ein Mangel und die Symptome, die er hervorruft beginnen aber bei dieser Grenze. Im Bereich von ~10-30 ng/ml treten keine Mangelsymptome auf, daher spricht man auch hier nicht von einem Mangel, sondern einer Unterversorgung. Unterversorgungssymptome unterscheiden sich von Mangelsymptomen. Werte über 30ng/ml sind optimal, vorallem zur Prävention von möglichen Erkrankungen (was aber auch nicht heißt, dass man wenn man unter 30 liegt wahrscheinlich eine dieser Erkrankungen bekommen wird).

Und was machen Menschen aus diesen Informationen? Sie interpretieren sie falsch. Deswegen liest man im Internet häufig "Alles unter 30-60ng/ml ist ein Mangel und sehr viele Ärzte wissen das nicht." Das ist schlichtweg falsch.

Und genau so entstehen Situationen in denen Laien meinen den Experten überlegen zu sein. Sie haben aus dem Zusammenhang gerissen Informationen gelesen ohne das nötige Grundwissen zu haben (ich sage nicht, dass das auf dich zutrifft. Es soll nur als Beispiel dienen). So entstehen auch Mythen wie Candida-Darmerkrankungen und und und

Der "böse Mann im weißen Kittel" ist so eine beliebte Anschuldigung, weil ein komplexes Thema nicht immer schnell genug zu gewünschten Ergebnissen führt. Und was tut der Mensch? Versucht selbst Doktor zu spielen, ist dennoch auf die Hilfe von Ärzten angewiesen und erschwert deren Diagnostik meint aber letztlich es wäre deren Schuld.

Wenn ich mich in ein Thema einlese kann ich meist auf Augenhöhe mit den Ärzten reden, manchmal auch darüber. Und im Gegensatz zum Medizin-Studium bestand mein Studium nicht aus auswendig lernen sondern überwiegend aus wissenschaftlichem Arbeiten. Das vermisse ich bei erschreckend vielen Ärzten bei denen ich war.

Und doch hast du kein Medizinstudium absolviert. Ich bestreite nicht, dass du dir Informationen aneignen kannst. Teilinformationen richtig zu verwerten kann aber schwieriger sein als angenommen. Aber da du ja über der Augenhöhe von Ärzten sprechen kannst, dann müsstest du ja Folgendes selbst beantworten können:

Aha und wie?

Wen es interessiert: Die massive Verschlechterung die ich am Wochenende und Anfang der Woche hatte hat sich etwas gemindert. Offenbar war das Toastbrot, das ich seit kurzem abends gegessen hatte Schuld. Ich war davon ausgegangen, dass es gut verträglich ist, weil die Symptome bisher immer ziemlich schnell nach dem Essen kamen. Das scheint für Toast offenbar nicht zu gelten. Interessant ist, dass es die letzten Tage immer auf nüchternen Magen gegen Mittag am schlechtesten war. Das hatte ich vor gut einem Jahr schon mal eine ganze Zeit lang, ich glaube damals habe ich abends immer Brot gegessen (sonst esse ich Quark).

Weil Beschwerden, die durch die Psyche ausgelöst werden durch Fehlbehandlungen an die der Patient fest glaubt temporär gelindert werden können. Wenn ich fest davon überzeugt bin, dass mich Elektrizität krank macht dann wird es mir zeitweise besser gehen wenn ich sie meide. Das Problem wird aber nicht gelöst, da die tatsächliche Erkrankung nicht verschwindet und Restbeschwerden bestehen und/oder Hauptbeschwerden wiederkehren.

Es ist schade, dass du dich nicht einfach mal kurz in mich hinein versetzen kannst, dann müsste ich mir hier nicht die Finger Wund tippen (und du auch nicht) ;-)

Es ist vorallem für dich Schade, dass du meinst immer alles besser zu wissen. Warum ich mich ganz gut in deine Lage hineinversetzen kann? Weil es mir ähnlich erging. "Keiner von den 15 Fachärzten bei denen ich war weiß richtig bescheid, keiner von denen kann mir helfen. Dabei müssten sie doch nur Folgendes wissen...". Beim Erstgespräch meint man schon zu wissen, dass der Arzt keine Ahnung hat, weil er X gesagt hat man selbst aber vorher Y gelesen hatte. Die Psyche ist es nicht, ich bin nicht traurig. Es muss etwas ganz Ausgefallenes sein, gewisse naheliegenden Erkrankungen muss ich gar nicht untersuchen lassen, ich weiß es selbst schon besser. Und zu taumelt man jahrelang ohne ans Ziel zu gelangen von Idee zu Idee. Man meint immer größere Aktionen seien notwendig. Hausarzt reicht nicht, zum Facharzt, reicht auch nicht. Zum Facharzt in der anderen Stadt mit langen Wartezeiten der soll gut sein! Hat auch nicht geholfen. Ein Expertenteam muss mich in einer Uniklinik auf den Kopf stellen...auch das hat nicht gereicht.

Den eklatanten Fehler hat man direkt zu Beginn gemacht. Etwas ausgeschlossen, was man selbst nicht ausschließen kann. Und die jahrelange Ärzterennerei hätte man sich sparen können, wenn man doch nur wenige Monate lang anderen Menschen vertraut hätte.

Hör dir doch mal selbst zu: Du weißt es besser als speziell ausgebildete Experten, die möglicherweise mehrere Jahrzehnte an Erfahrung haben und leidest nicht an einer weitverbreiteten Erkrankung, die genau zu deinen Beschwerden (UND Diagnosen) passt, sondern an einer Sache für die ein Expertenteam und riesengroße Eigenarbeit in Form von Selbstrecherche notwendig ist.

Ist das möglich? Ja. Ist das wahrscheinlich? Nein. Du willst methodisch effektiv vorgehen? Gehe absolut sicher, dass die wahrscheinlichsten Erkrankungen komplett ausgeschlossen sind. Und zwar durch Expertenrat und nicht durch eigene Vorstellungen.

Geh doch einfach mal davon aus, dass ich mich mit der Psyche beschäftigt habe, dass es nicht zielführend war (im Gegenteil, es wurde eher Schaden angerichtet) und dass ich jetzt wieder auf meinen Körper höre und den naheliegenden Dingen folge.

Und genau das sieht für mich als außenstehende Person ganz anders aus. Zumindest anhand der vorliegenden Informationen.

m,uVhkGuh2k


weil Blähungen durchaus auch psychische Ursachen haben können

Ist das so? Also würde mich jetzt echt ineressieren.

Was machst du denn, wenn in einer Uniklinik nichts rauskommen sollte?

Das gleiche wie in den letzten Monaten auch. Durchhalten und weiter suchen.

Ärzte Schaden angerichtet haben

Mit Schaden meinte ich die unnötige CT-Untersuchung vom Kopf und die Einnahme zweier AD. Den Rest werte ich als Bagatelle.

Ich vertraue keinem Arzt. Egal welche Fachrichtung. Und dass sie nur Menschen sind und Fehler machen ist mir sehr wohl bewusst. Einigen Ärzten aber wohl nicht. Passt wohl nicht zum Gott-Komplex. Ich vermute sobald man das erste Mal einem Menschen das Leben gerettet hast passiert irgendwas komisches im Kopf. Konnte ich bei meiner Schwester (Medizin-Studentin) auch recht gut beobachten ;-). Ist aber ein anderes Thema

P>auwl_Revqerxe


weil Blähungen durchaus auch psychische Ursachen haben können

Ist das so? Also würde mich jetzt echt ineressieren.

Das ist so.

Übrigens bin ich zu der Zeit selbst von einem BMI von 23,5 auf ~15 abgerutscht. Innerhalb von 6 Monaten weit mehr als 20 kg.

Nicht nur ich sondern auch der Gastroenterologe sowie Hausarzt waren überzeugt, dass da was Ernstes hinterstecken muss.

Ich konnte ja kaum noch essen wegen der Appetitlosigkeit und den körperlichen Beschwerden.

Alle drei oben genannten Personen hatten Unrecht. Ohne körperliche Behandlung ließ sich das Normalgewicht wieder erreichen und auch die körperlichen Beschwerden verschwanden.

mFuhkuh"2k


@ Paul

Deine Ausührungen zum Vit.D-Mangel stimme ich zu. Denke ja auch nicht, dass es bei mir die Ursache ist. Aber eine Korrektur: Unter 10 ist es ein schwerer Mangel, darüber ein Mangel.

Was du sonst so schreibst ist schön und dem meisten Stimme ich zu. Aber meinst du mich damit? Oder projezierst du deine eigenen Erfahrungen auf mich?

Ich will nicht Doktor spielen, im Gegenteil, ich möchte mit ihm zusammen arbeiten weil wir das gleiche Ziel haben. Ich habe nie behauptet irgendwas zu haben, sondern immer nur gefragt, ob man es ausschließen könnte. Exotische Diagnosen haben ich nicht ein einziges Mal ins Spiel gebracht, im Gegenteil. Sonst würde ich ja bspw. voll auf den Amyloidose-Verdacht aufspringen, den mein Hausarzt geäußert hat.

Ich glaube auch nicht, dass ich ein Expertenteam brauche. Überhaupt nicht. Ich brauche nur einen Arzt, der gut auf seinem Fachgebiet ist, mir länger als 5 min zuhört und nicht nach dem ersten Fehlverdacht die Flinte ins Korn schmeißt.

Du willst methodisch effektiv vorgehen? Gehe absolut sicher, dass die wahrscheinlichsten Erkrankungen komplett ausgeschlossen sind. Und zwar durch Expertenrat und nicht durch eigene Vorstellungen.

Äh das ist genau das was ich tue? ???

Und mit meinem auf die Schnelle angelesenen Wissen komme ich nicht ansatzweise an einen Experten ran. An mangelhaftes Fachwissen aber sehr wohl.

mRuhzkuNhx2k


Übrigens bin ich zu der Zeit selbst von einem BMI von 23,5 auf ~15 abgerutscht. Innerhalb von 6 Monaten weit mehr als 20 kg.

Nicht nur ich sondern auch der Gastroenterologe sowie Hausarzt waren überzeugt, dass da was Ernstes hinterstecken muss.

Ich konnte ja kaum noch essen wegen der Appetitlosigkeit und den körperlichen Beschwerden.

Alle drei oben genannten Personen hatten Unrecht. Ohne körperliche Behandlung ließ sich das Normalgewicht wieder erreichen und auch die körperlichen Beschwerden verschwanden.

Es freut mich, dass es dir wieder besser geht. Aber hast du mal überlegt, ob du das was ich schreibe nicht vielleicht genau so verstehst, wie du es verstehen willst? Ist ja nicht schlimm, mache ich auch.

_vParvhatxi_


Ist das so? Also würde mich jetzt echt ineressieren.

Deswegen gibt es ja eben auch den Fachbereich der Psychosomatik. Denn: Man kann körperliche Ursachen haben die psychische Probleme zur Folge haben ODER man kann psychische Ursachen haben, die körperliche Probleme Verursachen.

Mal anhand eines anderen Beispiels erklärt: Dass man durch Negativen Stress eine Magenschleimhautentzündung bekommen kann, ist dir sicher bekannt, oder? Der Internist kann jetzt natürlich bei einem Patienten mit Sodbrennen und Magendrücken feststellen, dass dieser eine Gastritis hat und verschreibt entsprechende Medikamente. Der Patient geht davon aus, dass die Gastritis die Ursache seiner Beschwerden ist und glaubt, mit der Medikamenteneinnahme und besserer Ernährung sei es getan. Allerings wäre das alles nur eine reine Symptombehandlung, wenn nicht die Gastritis bzw. die falsche Ernährung der Auslöser der Beschwerden war sondern der Stress.

Was jetzt aber genau die Abläufe im Körper sind, wenn man durch Stress eine Gastritis bekommt, kann ich dir nicht sagen. Soweit reicht mein Laienwissen nicht. Es wird vermutlich eine hormonelle Angelegenheit sein und sicher spielen da noch andere Faktoren eine Rolle. Aber was genau, kann ich dir nicht sagen.

Das gleiche wie in den letzten Monaten auch. Durchhalten und weiter suchen.

Und das willst du wie lange weiter treiben das Spiel?

Mit Schaden meinte ich die unnötige CT-Untersuchung vom Kopf und die Einnahme zweier AD. Den Rest werte ich als Bagatelle.

Was ist an einer CT-Untersuchung so schädlich?

Das AD hättest du ja auch nicht einnehmen müssen. Risiken- und Nebenwirkungen waren dir ja sicher bekannt. Wenn der Arzt darüber aufklärt, wendet man sich eben an den Apotheker oder liest den Beipackzettel. Zudem muss man keine Pillen schlucken, wenn man eine Psychotherapie macht. Habe ich im Übrigen auch nicht, weil es auch nicht immer zwingend nötig ist.

m1uh[kuhF2k


Achso ok. Ja ich denke da spielt ein Ungleichgewicht aus Sympathikus und Parasympathikus eine große Rolle.

Und das willst du wie lange weiter treiben das Spiel?

So lange es notwendig ist. Ich kann mich leider nicht zurücklehnen und sagen "ach sch... drauf". Das ist mit permanentem Schwindel und Benommenheit nicht möglich. Ich denke aber ich bin auf einem guten Weg.

Was ist an einer CT-Untersuchung so schädlich?

Die Strahlung natürlich. Und nicht gerade wenig beim CT.

Das AD hättest du ja auch nicht einnehmen müssen.

Damals habe ich dem Arzt leider noch vertraut. Zumindest so halbwegs.

Risiken- und Nebenwirkungen waren dir ja sicher bekannt. Wenn der Arzt darüber aufklärt, wendet man sich eben an den Apotheker oder liest den Beipackzettel.

Die wurden von ihm klein geredet. Habe auch schon häufiger gesagt "Wenn ich ihnen das vorher gesagt hätte, dann hätten sie es ja auch nicht genommen". Na vielen Dank auch.

Zudem muss man keine Pillen schlucken, wenn man eine Psychotherapie macht.

Er meinte Psychotherapie wäre ein veraltetes Konzept und nur die Pillen reichen. Ich bin dann entgegen seinem Ratschlag selbständig zum Psychiater. Und wurde auch da herbe enttäuscht.

Hatte da also nicht so viel Glück mit der Ärztewahl ;-). Ist mir letztendlich aber auch egal. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man psychisch so stark körperlich auf KH reagieren kann. Wenn ich psychisch H2 ausatmen könnte wäre ich wohl ein ziemliches Wunder ;-)

P\aulN_RevHere


Deine Ausührungen zum Vit.D-Mangel stimme ich zu. Denke ja auch nicht, dass es bei mir die Ursache ist. Aber eine Korrektur: Unter 10 ist es ein schwerer Mangel, darüber ein Mangel.

Du hast Recht, mit den Grenzen habe ich mich vertan. :=o Den Abschnitt kannst du gepflegt ignorieren |-o ;-D

Was du sonst so schreibst ist schön und dem meisten Stimme ich zu. Aber meinst du mich damit? Oder projezierst du deine eigenen Erfahrungen auf mich?

Es freut mich, dass es dir wieder besser geht. Aber hast du mal überlegt, ob du das was ich schreibe nicht vielleicht genau so verstehst, wie du es verstehen willst? Ist ja nicht schlimm, mache ich auch.

Mir war bereits beim Schreiben bewusst, dass das die nächste Antwort sein wird, aber nein: Das tue ich nicht.

Ich schreibe nicht, dass bei dir ein psychisches Problem vorliegt. Ich möchte mit meiner Geschichte nur verdeutlichen, dass es durchaus sein kann auch wenn man nicht daran glaubt. Ich sage auch nicht, dass unsere Verhaltensweisen gleich sind. Was ich aber sage ist, dass es auf mich rein von den Informationen hier so wirkt als könnten sie sich ähneln. Was ich auch sage ist, dass wir in der ähnlichen Situation waren, dass uns (sogar mit ähnlichen Beschwerden) lange Zeit von Ärzten nicht geholfen werden konnte.

Dass bei mir die Alarmglocken läuten, wenn ich lese, dass jemand die Psyche gar nicht richtig in Betracht ziehen möchte (und das tust du nicht. Davon bin ich überzeugt.) sollte verständlich sein.

Ich sage nicht, dass das die Ursache bei dir ist. Ich sage, dass jeder in deiner Situation dieser Ursache vernünftig nachgehen sollte.

Übrigens kam mir das in deinem anderen Thread vor einigen Monaten bereits komisch vor. Damals habe ich die Thematik gar nicht angesprochen, sondern nur nach deinen Diagnosen gefragt. Dieses Mal war das ähnlich: Ich wollte zuerst wissen was gemacht wurde. Ich bin nämlich nicht auf der Mission anderen etwas einzureden oder ihre Geschichte beim kleinsten Verdacht mit meiner in Verbindung zu setzen.

Ich will nicht Doktor spielen, im Gegenteil, ich möchte mit ihm zusammen arbeiten weil wir das gleiche Ziel haben. Ich habe nie behauptet irgendwas zu haben, sondern immer nur gefragt, ob man es ausschließen könnte. Exotische Diagnosen haben ich nicht ein einziges Mal ins Spiel gebracht, im Gegenteil. Sonst würde ich ja bspw. voll auf den Amyloidose-Verdacht aufspringen, den mein Hausarzt geäußert hat.

Bisher ist jeder Verdacht, den ich von dir gelesen habe exotischer als die naheliegendsten (häufigsten) Ursachen.

Ich glaube auch nicht, dass ich ein Expertenteam brauche. Überhaupt nicht. Ich brauche nur einen Arzt, der gut auf seinem Fachgebiet ist, mir länger als 5 min zuhört und nicht nach dem ersten Fehlverdacht die Flinte ins Korn schmeißt.

Dann brauchst du auch keine Uniklinik, sondern ""nur"" Geduld und viele Termine.

Äh das ist genau das was ich tue? ???

Nein, denn du selektierst welchem Expertenrat du glauben schenken willst. Aufgrund eigener Vorstellungen.

Und mit meinem auf die Schnelle angelesenen Wissen komme ich nicht ansatzweise an einen Experten ran. An mangelhaftes Fachwissen aber sehr wohl.

Welches du anderen anscheinend schnell vorwirfst. Beispielsweise nicht nur dem Neurologen und dem Psychiater, die dich behandelt haben, sondern gleich allen Ärzten dieser Fachrichtungen. Oder gibt es einen anderen Grund wegen dem du diese nicht mehr besuchen möchtest? Dass es keine Risiken oder Sackgassen gibt hat man dir hier bereits erklärt. Dass Selbsteinschätzung irrelevant ist ebenfalls.

Möglicherweise war dein Psychiater schlecht. Das ist Grund einen anderen aufzusuchen und nicht das Thema zu vergessen.

m#uhkuVh2k


Dass bei mir die Alarmglocken läuten, wenn ich lese, dass jemand die Psyche gar nicht richtig in Betracht ziehen möchte (und das tust du nicht. Davon bin ich überzeugt.) sollte verständlich sein.

Ist schon richtig, da gebe ich dir recht.

Bisher ist jeder Verdacht, den ich von dir gelesen habe exotischer als die naheliegendsten (häufigsten) Ursachen.

Hm ist das so? Mein Verdacht ist ja eine DDFB oder eine "kaputte" Darmflora. So selten dürfte das nicht sein, neue Studien zeigen auch, dass bis zu 84% der Reizdarm-Patienten eine DDFB haben.

Dass es keine Risiken oder Sackgassen gibt hat man dir hier bereits erklärt.

Wie bereits gesagt, das sehe ich anders. Und dass ich es nicht mache ist reiner Selbstschutz, wie auch bereits gesagt.

Ich hatte mit dem Psychiater ausgemacht, dass ich mich zunächst um die körperliche Diagnostik kümmern will und auch dass eine Therapie bei einer psychischen Ursache vorher aufgrund der fehlenden Einsicht keinen Sinn machen würde. Und bisher wurde es durch die Erkentnisse die ich daher bekommen habe kontinuierlich, wenn auch sehr langsam besser. Ja klar, kann auch psychisch sein, aber dann hätten andere Sachen, von denen ich deutlich überzeugter war, zumindest irgendeinen Erfolg zeigen müssen.

Glaub mir einfach, dass ich die Psyche auf dem Schirm habe.

Und ja, ich muss nicht in die Uniklinik, aber es würde Zeit, Kosten, Schaden und Leid mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich verringern.

_nParv<ati_


So lange es notwendig ist.

Das wird aber irgendwann kein Arzt mehr mitmachen und die Krankenkasse auch nicht.

Die Strahlung natürlich. Und nicht gerade wenig beim CT.

Das kann der Körper schon mal verkraften. Ich würde nur nicht in den nächsten Monaten noch ein CT machen lassen.

Die wurden von ihm klein geredet. Habe auch schon häufiger gesagt "Wenn ich ihnen das vorher gesagt hätte, dann hätten sie es ja auch nicht genommen". Na vielen Dank auch.

Welcher Arzt hat dir das gesagt? Zu dem würde ich echt nicht mehr gehen :|N

Er meinte Psychotherapie wäre ein veraltetes Konzept und nur die Pillen reichen.

So ein Spinner :|N

Ich bin dann entgegen seinem Ratschlag selbständig zum Psychiater. Und wurde auch da herbe enttäuscht.

Und das war wahrscheinlich der Fehler, denn wenn du lieber auf eine medikamentöse Therapie hättest verzichten wollen, dann wäre ein Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner gewesen und weniger der Psychiater. Dafür, dass du sonst so viel recherchierst, hättest du dich darüber auch mal genauer informieren können und ebenso über die verschiedenen Therapieverfahren (ist ja nicht jede für jeden geeignet).

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man psychisch so stark körperlich auf KH reagieren kann. Wenn ich psychisch H2 ausatmen könnte wäre ich wohl ein ziemliches Wunder ;-)

Na ja, mal angenommen es wäre psychisch... wenn die Psyche es sogar schafft, eine Gastritis enstehen zu lassen, wieso sollte es dann nicht auch möglich sein, dass sich der Stoffwechsel vom Darm so sehr verändet, dass er keine komplexen KH mehr verarbeiten kann?

_AParvTatix_


Und ja, ich muss nicht in die Uniklinik, aber es würde Zeit, Kosten, Schaden und Leid mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich verringern.

Da hast du recht, aber dafür brauchts keine Uniklinik. Dafür reicht ein normales Krankenhaus auch aus. Es muss ja nicht das Krankenhaus gleich bei dir um die Ecke sein, wenn du mit diesem eh nicht zufrieden bist. Du kannst auch in eines in einer anderen Stadt gehen.Vielleicht auch eines, welches auch auf Magen-Darm-Leiden spezialisiert ist. Eine Uniklinik ist nämlich auch nicht immer das Nonplusultra.

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