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Stationärer Aufenthalt in Uniklinik - nur als Notfall möglich?

loosgetr?exten


jo, ich weiß, dass es 1. nicht thema des fadens war, ob die probleme des TEs psychischer und/oder in der folge organischer natur sind und dass es 2. dem TE eh nix bringt, wenn man ihn darauf hinweisen möchte, dass eine psychische komponente sehr wohl eine rolle, nämlich bei all seinen genannten problemen, spielen können,

aber eine frage hab ich da schon noch an den TE. du hast ziemlich zu beginn mal den satz

Ich gehe davon aus, dass viele Menschen mit meinen Symptomen einige dutzend male den Krankenwagen bestellt hätten...

geschrieben.

ich habe bisher auf 7 seiten nicht einen hinweis darauf gefunden, weshalb man bei solchen symptomen den krankenwagen rufen sollte.

zur erklärung: ich habe mich jahrelang mit ähnlichen, diffusen problemen herumgeschlagen, bin von pontius zu pilates gerannt. wie einige hier schon geschrieben haben, lässt sich eben bei den meisten, ähnlich gelagerten problemen niemals eine organische ursache nennen.

ich sag hier nicht, dass des dem TE hier gleich ergehen wird wie mir, aber als ich irgendwann akzeptiert habe, dass meine probleme keine erkennbare organische ursache haben und schon gar keine schwerwiegende, ist es irgendwann schleichend besser geworden.

heute geht es mir wieder sehr gut.

vielleicht wäre das doch mal eine option für den TE, sofern natürlich alles organische abgeklärt wurde.

KKleinyeHe=xe2x1


habe ich es dann mal eine Woche mit Nystatin probiert

Nystatin braucht oft viel länger, um zu wirken. Der Selbsttest war damit nutzlos.

Zuckerkonsum kann im Übrigen auch ohne eine Pilzerkrankung diverse Symptome auslösen, die du ständig diskutierst. Ich würde dir eher mal empfehlen, den Konsum radikal zurückzuschrauben.

mwuhktuh2k


Naja starker Grundschwindel mit zusätzlichen Schwindelattacken und Atemprobleme wären für einige Leute schon ein Grund einen RTW zu rufen. Aber da ich weiß, dass die mir eh nicht helfen können wäre es sinnlos und ich bin auch nicht so der ängstliche Typ.

Ich sehe meine Beschwerden nicht als diffus an. Die Schulmedizin bezeichnet Völlegefühl, Schwindel und Benommenheit immer gerne als diffus, weil sie es nicht greifen können. Meine Beschwerden wandern auch nicht oder ändern sich in der Qualität, es ist immer das gleiche. Das Völlegefühl als dauerhafte Folge einer durchzechten Nacht mit folgender Gastritis vor 7 Jahren. Schwindel und Benommenheit als Folge eines Alkoholexzesses vor 1,5 Jahren (und nein ich bin kein Alkoholiker, ich habe vll. 4-5 mal in meinem Leben größere Mengen Alkohol getrunken).

Wenn ich schon damals gewusst hätte, dass ein solches Völlegefühl nicht durch einen 2 cm Zwerchfellbruch kommen kann hätte ich jetzt vermutlich kein Problem.

So, habe gerade bereits im israelitischen Krankenhaus angerufen und in der Privatambulanz einen Termin ausgemacht, ist sogar schon Ende November :)^ . Bin gespannt und hoffe, dass ich bis dahin noch gut durchhalte.

T ueXd\exlue


Das ist ja super :)^, ich wünsche dir viel Erfolg! Unter Symptomen zu leiden, von denen man nicht weiß, woher sie kommen und wie einem geholfen werden kann, ist bestimmt extrem belastend. Viel Glück, dass du dort Hilfe findest!

_6Parbvatxi_


Ich drück dir die Daumen, dass dir in der Klinik weiter geholfen werden kann :-)

mJuhk$uhx2k


Danke euch :)

Ich weiß ja gott sei Dank mittlerweile, dass der Schwindel von zu viel Luft im Bauch kommt. Ist ja noch gar nicht so lange her, dass ich plötzlich Verschlechterungen wie aus dem nichts bekam und keine Ahnung hatte was die Ursache war.

Es ist aber auch fies: Neben komplexen KH spielt auch die Portionsgröße eine rieisige Rolle. Esse ich zu viel (auch von verträglichen Dingen) wird es ebenfalls richtig schlecht. Genau das gleiche gilt, wenn ich zu schnell viel trinke.

Ich denke im Moment würde es mir schon sehr viel helfen, wenn ich meine Darm-Mobilität irgendwie erhöhen könnte. Darmgeräusche habe ich quasi nicht und ich habe auch das Gefühl, dass nicht wirklich viel mit der Nahrung passiert, wenn ich gegessen habe. Oder nur sehr langsam.

Naja dafür wird ja der Laktulose-Test sehr interessant. Ich denke ich probiere es nochmals mit Flohsamen, die ersten beiden Versuche sind schon schief gegangen, vermutlich habe ich da nicht genug zu getrunken.

prelzt5ierx86


Ich will nicht behaupten, dass du ein psychisches Problem hast. Dazu kann ich mich nicht äußern.

Ich kann aber etwas zu deinen Beschwerden und der Art und Weise, wie du diese darstellst, schreiben.

Und da muss ich (leider?) sagen, dass ich keine greifbare somatische Erkrankung dahinter erkennen kann. Das heißt nicht, dass die Beschwerden psychosomatischen Ursprungs sein müssen bzw. nicht somatischen Ursrpungs sein können. Es heißt nur, dass es meiner Erfahrung nach sehr viel sinnvoller wäre sich nicht darauf zu versteifen eine Diagnose für die Beschwerden zu finden. Auf der einen Seite scheinst du selbst einzusehen, dass es nichts Gravierendes sein kann, du siehst die Schwierigkeiten in unserem Gesundheitssystem, willst aber dennoch eine ausgedehnte Diagnostik, die nicht darauf ausgelegt ist, minderschwere Fälle wie dich zu diagnostzieren. Das mag man beklagen, Fakt ist jedoch auch, dass in diesen Fällen der Körper sich tatsächlich selbst helfen kann, wenn man ihn denn lässt. Und auch wenn die Beschwerden somatischen Ursprungs sind, tut man gut daran, dies zu berücksichtigen. Fakt ist, dass die Beschwerden, die du hast, einen Anteil der Menschen in unserer Gesellschaft, nämlich die leider immer mehr zunehmenden Hypochonder, dazu veranlassen würden, einen RTW zu rufen. Fakt ist aber auch, dass das ein psychisch stabiler Mensch nicht tun würde, und auch nicht denken würde, dass das andere, psychisch stabile Menschen dies tun würden.

Hier sehe ich schon ein Problem in deiner Wahrnehmung bzgl. der Verhältnismäßigkeit, genauso wie du meine Aussage "wie ein Spatz essen" völlig anders interpretiert hast. Natürlich ist die Wahrnehmung immer subjektiv, aber man sollte doch eine gewisse Verhältnismäßigkeit im Blick haben und bewahren können.

Und wenn jemand zu mir sagt, dass er wie ein Spatz esse, und dies auch als Begründung für die Aussage anführt, dass sich die Situation immer mehr verschlechtere, dann tut es mir leid, aber den kann ich nicht mehr 100%ig ernstnehmen - unabhängig davon, ob die Beschwerden nun physischen oder psychischen Ursprungs sind.

Genauso wie die Aussage, dass deiner Meinung nach eine DDFB deine Beschwerden gut erklären würde, und nur wenig später schreibst du davon, dass du 50g Zucker verträgst und dich von Snickers und CO ernährst.

Genauso wie die Aussage, dass das CT unnötig gewesen sei (was vll der Wahrheit enstprechen kann, vielleicht auch nicht), und du unnötig Schaden ausgesetzt gewesen seist. Auch hier feht für mich die Verhältnismäßigkeit. Weißt du, was wirklicher Schaden durch Ärzte bedeutet? Ich glaube nicht. Ich weiß es aus eigener leidvoller Erfahung, und für mich zählt ein möglicherweise unnötiges CT und dessen Strahlendosis, die höchstwahrscheinlich keinerlei Effekt auf die (zukünftige) Gesundheit haben wird, eindeutig nicht dazu.

Naja starker Grundschwindel mit zusätzlichen Schwindelattacken und Atemprobleme

Auch hier muss ich nun mal nachhaken: was heißt starker Grundschwindel? Unter starken Schwindel verstehe ich, dass man nicht mehr das Haus verlassen kann, sich nur schwer aufrecht halten kann, unter Umständen erbricht etc.

Schwindel, bei dem man sich noch durchaus gut auf den Beinen halten kann, auch wenn man ein Schwindelgefühl hat (und vielleicht ab und zu mal etwas zur Seite driftet, wenn man eine gerade Linie gehen will), ist KEIN starker Schwindel.

Was verstehst du unter Atemprobleme? Bekommst du de facto schlecht Luft, bist du kurzatmig bei leichten Belastungen? Oder hast du nur das Gefühl, dass dir die Luft wegbleibt?

Daher auch meine Frage der Distension: Besteht wirklich eine Distension, als Korrelat zu der von dir geschilderten massiven Gasansammlung? Oder ist es nur ein Blähungsgefühl? Die meisten Menschen, die sich aufgebläht fühlen, haben nämlich de facto gar nicht so viel mehr Gas im Darm, sie nehmen es offensichtlich nur verstärkt war (ist auch ein Mechanismus beim RDS). Ein Blähungsgefühl ist oft Ausdruck einer funktionellen, nicht schwerwiegenden organischen Störung. Ein aufgetriebener Bauch mit sonografisch nachweisbaren gas-distensierten Darmschlingen ist dagegen häufiger Ausdruck einer nachweisbaren organischen Erkrankung.

Zu deinen Sono-Befunde: nun, wenn du schon immer vermehrt Gas im Darm hattest, könnte das auch dein Normalzustand sein, und du nimmst es nur vermehrt war in den letzten Jahren. Zudem hat der Arzt offensichtlich nicht gesagt, ob der Dick- oder der Dünndarm mehr Gas enthält, was auch im Sono von vielen Ärzten nicht einfach zu unterscheiden ist. Vermehrt Gas im Dickdarm ist meist normal, vemehrt Gas im Dünndar ist eher nicht normal, kann aber auch normal sein, wenn anderen objektivierbare Befunde und ein klinisches Korrelat fehlen.

Ich sehe zudem nicht, wie der Schwindel, der wie du selbst sagt deine Hauptbeschwerde ist, von einem Roemheld-Syndrom ausgelöst werden soll.

Das Israelitische KH soll gut sein bzgl. Störungen des Magen/Darmtrakts funktioneller wie organischer Natur.

Doch weiß ich nicht, ob ich es für gerechtfertigt halte, mit deiner Symptomatik dort vorstellig zu werden, weil dort viele Fälle mit organischen Erkrankungen hingehen, die anderswo keine Hilfe oder Diagnose bekommen haben, und Monate auf einen Termin warten müssen. Die spezielle apparative Diagnostik, die man dort für diese Fälle hat, halte ich in deinem Fall für nicht angebracht. Die Diagnostik, die man dort bzgl. funktioneller Störung fahren kann, also insbesondere Atemtests etc, hast du jedoch alle durch. Also sehe ich keinen Sinn dahinter.

Aber das ist lediglich meine Meinung.

prePltztilerN8x6


Ich denke im Moment würde es mir schon sehr viel helfen, wenn ich meine Darm-Mobilität irgendwie erhöhen könnte.

Nun, dann kann dir dein Hausarzt auch mal Domperidon/Motilium aufschreiben.

Allenfalls könnte man noch einmal die Magenentleerung untersuchen lassen, mit dem 13C-Atemtest oder der Szinti. Aber auch wenn isoliert die Magenentleerung leicht verzögert wäre, wäre die Frage, was Huhn und was Ei ist, denn es ist die natürliche Reaktion des Körpers, dass sich die Entleerung verlangsamt, wenn man über einen längeren Zeitraum weniger isst.

Und wenn man sich hauptsächlich von Schokoriegeln ernährt, muss man sich nicht wundern, wenn man nur noch wenig Darmgeräusche hat. Wobei ich auch hier aufgrund deiner vorigen Aussagen vorsichtig bin und nicht annehme, dass meine Definition von "(fast) keine Darmgeräusche" der deinigen entspricht.

ppelNztiero86


p.s.: da ich eine seltene Darmerkrankung habe, weiß ich gerade in diesem Bereich, von was ich spreche.

S1ilk*PearSl


Hallo muhkuh,

ich habe ja schon in Deinem Faden mitgelesen und finde auf jeden Fall gut, dass es bei Dir mit der Klinik nun weitergeht.

Was mich - die ganze Zeit schon - wundert, ist, dass Du das erstmalige Auftreten Deiner Beschwerden nach Alkoholexzessen festgestellt hast und dass sie seitdem weiterbestehen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Krankheit mit dauerhaften Beschwerden durch 2maliges Trinken über den Durst ausgelöst wird, selbst die Erscheinungen einer akuten Alkoholvergiftung lassen irgendwann wieder nach (sofern dessen Opfer überlebt hat).

Ich will Dir keineswegs etwas einreden, aber mich wundert weiter, dass Du zur Psyche meinst, da ist nichts, und deshalb haben auch die Beschwerden damit nichts zu tun. M. E. ist ein Ausschluss einer psychischen Beteiligung nicht dadurch gewährleistet, dass man keine psychischen - sagen wir: Beeinträchtigungen bei sich feststellen kann. Ein Kennzeichen psychosomatischer Beschwerden kann ja gerade sein, dass sich ein Problem ganz unbewusst auf der psychischen Ebene abspielt und sich sozusagen mit dem Körper, mit Symptomen, meldet.

Spannend auf jeden Fall, ob die Klinik nun bei Dir weiterkommen wird. Bisher ist ja entweder alles ergebnislos verpufft, sogar indem es schlimmer wurde, oder Du hast Dich völlig auf eine bestimmte Richtung fixiert. Alles Gute!

_@P'arva>tix_


@ pelztier

Er hat in der Klinik ja vorerst nur einen ambulanten Termin, so wie ich es verstanden habe. Und da wird es voraussichtlich erst mal nur um die Anamnese gehen. Ob er dann schließlich stationär aufgenommen werden muss und eine umfangreiche Diagnostik erfolgen muss, werden dann die Ärzte vor Ort entscheiden. Ich würde da einfach erst mal abwarten, was die Ärzte sagen.

paelz>tiexr86


So, habe gerade bereits im israelitischen Krankenhaus angerufen und in der Privatambulanz einen Termin ausgemacht, ist sogar schon Ende November

Ist halt Privatambulanz. Daher schon Ende November. Alle anderen müssen mindestens 3-4 Monate warten. Und wenn der Privatpatient etwas wünscht bzw. einfordert, wird viel Unnötiges bzw. medinisch nicht Inidziertes gemacht. Das ist überall so.

hoffe, dass ich bis dahin noch gut durchhalte.

das ist auch schon wieder eine für mich nicht nachvollziehbare Aussage. Warum solltest du bis dahin nicht gut durchhalten, wenn du es die ganze Zeit getan hast und es keinen objektiven Anhalt für eine drastische Verschlechterung gibt? Sorry, aber auch da ist mein Verständnis offensichtlich ein anderes.

pLel4z)tlierx86


ich bin auch nicht so der ängstliche Typ.

anhand deiner Aussagen hier kann ich das so nicht bestätigen. Wirkt auf mich jedefalls nicht so.

Wobei ich damit keineswegs sagen will, dass deine Beschwerden nicht somatischer Natur sein können.

Ich finde es nur - sagen wir - befremdlich, dass du dich so stark von den Angsterkranken und deren und Verhaltens- und Denkweise distanzierst, du aber für mich definitv einige Aussagen (wenn auch in abgeschwächter Form) bringst, die nicht darauf schließen lassen, dass du ein besonders hartgesottener Typ bist, sondern eher implizieren, dass du doch Veränderungen des Körpers schneller und dramatischer wahrnimmst und anders interpretierst, als sie für einen wirklich fachkundigen Außenstehenden erscheinen.

mKuPhkuuh2k


@ Pelztier

Auf der einen Seite scheinst du selbst einzusehen, dass es nichts Gravierendes sein kann, du siehst die Schwierigkeiten in unserem Gesundheitssystem, willst aber dennoch eine ausgedehnte Diagnostik, die nicht darauf ausgelegt ist, minderschwere Fälle wie dich zu diagnostzieren. Das mag man beklagen, Fakt ist jedoch auch, dass in diesen Fällen der Körper sich tatsächlich selbst helfen kann, wenn man ihn denn lässt. Und auch wenn die Beschwerden somatischen Ursprungs sind, tut man gut daran, dies zu berücksichtigen.

Ja, ich denke es ist nichts wildes. Und es würde mich auch nur wenig wundern, wenn es diagnostisch nicht erfasst werden kann, bzw. unter dem Radar ist. Das mit dem selbst helfen ist vollkommen richtig. Körperlich wie psychisch.

Fakt ist, dass die Beschwerden, die du hast, einen Anteil der Menschen in unserer Gesellschaft, nämlich die leider immer mehr zunehmenden Hypochonder, dazu veranlassen würden, einen RTW zu rufen. Fakt ist aber auch, dass das ein psychisch stabiler Mensch nicht tun würde, und auch nicht denken würde, dass das andere, psychisch stabile Menschen dies tun würden.

In den Phasen akuter Verschlechterung war ich kein psychisch stabiler Mensch. Schwindel löst eine elementare Grundangst aus, erst recht wenn man (wie zu diesem Zeitpunkt der Fall war) nicht weiß wo er herkommt.

Hier sehe ich schon ein Problem in deiner Wahrnehmung bzgl. der Verhältnismäßigkeit, genauso wie du meine Aussage "wie ein Spatz essen" völlig anders interpretiert hast. Natürlich ist die Wahrnehmung immer subjektiv, aber man sollte doch eine gewisse Verhältnismäßigkeit im Blick haben und bewahren können.

Das wurde mir so gesagt, mehrfach. Ist nicht meine Interpretation.

Und wenn jemand zu mir sagt, dass er wie ein Spatz esse, und dies auch als Begründung für die Aussage anführt, dass sich die Situation immer mehr verschlechtere, dann tut es mir leid, aber den kann ich nicht mehr 100%ig ernstnehmen - unabhängig davon, ob die Beschwerden nun physischen oder psychischen Ursprungs sind.

Ich formuliere es mal provokativ: Sagst du das auch jemanden mit Darmverschluss? Ich würde gerne mehr und anders essen. Vertrage es aber nicht. Was soll ich bitte machen?

Genauso wie die Aussage, dass deiner Meinung nach eine DDFB deine Beschwerden gut erklären würde, und nur wenig später schreibst du davon, dass du 50g Zucker verträgst und dich von Snickers und CO ernährst.

Wie gesagt, verstehe ich auch nicht. Jedoch ist DDFB ein Sammelbegriff, vor dem Hintergrund wie vielfältig die Bakterienvarianten sind und wie eine Fehlbesiedlung aussehen könnte. Nach meinem Kenntnisstand muss man nicht auf alle Zucker reagieren, aber wie gesagt wundert mich halt auch.

Bzgl. des CT ärgere ich mich auch ein wenig über mich selbst, ist auch egal, ist halt ne doofe Zwickmühle. Wenn ich die Untersuchung verweigert hätte und da wäre was gewesen (wie hier ja auch bereits geschrieben wurde).... Ist halt ne doofe Situation. Natürlich lässt sich Schaden immer noch steigen. Ihn deswegen zu verharmlosen halte ich nicht für sinnvoll.

Auch hier muss ich nun mal nachhaken: was heißt starker Grundschwindel? Unter starken Schwindel verstehe ich, dass man nicht mehr das Haus verlassen kann, sich nur schwer aufrecht halten kann, unter Umständen erbricht etc.

Bis auf das erbrechen war/ist das bei akuten Verschlechterungen der Fall.

Was verstehst du unter Atemprobleme? Bekommst du de facto schlecht Luft, bist du kurzatmig bei leichten Belastungen? Oder hast du nur das Gefühl, dass dir die Luft wegbleibt?

Weder noch. Es ist nur in Ruhe, bei sportlicher Betätigung wird es besser. Ist für mich auch logisch, sobald man das Zwerchfell etwas fordert macht es auch gescheit seinen Job, ansonsten bzw. in Ruhe ist halt der Druck von unten recht groß. Im Schlaf äußert es sich so, dass ich extrem langsam atme (2 Atemzüge pro Minute) und beim ausatmen sehr lange und kontinuierlich stöhne, als wenn ich gegen einen leichten WIederstand pressen würde. Keine Ahnung, ich habs noch nicht selbst hören können, nur mal eine Aufnahme.

Daher auch meine Frage der Distension: Besteht wirklich eine Distension, als Korrelat zu der von dir geschilderten massiven Gasansammlung? Oder ist es nur ein Blähungsgefühl?

Keine Ahnung kann ich dir nicht sagen. Aber wie gesagt, trotz Untergewicht passe ich nur in L/XL Unterwäsche. Und unter AB-Einnahme war der Bauchumfng deutlich geringer.

Ich sehe zudem nicht, wie der Schwindel, der wie du selbst sagt deine Hauptbeschwerde ist, von einem Roemheld-Syndrom ausgelöst werden soll.

Der Schwindel ist subjektiv die Beschwerde die mich am stärksten beeinflusst. Hauptbeschwerde ist wohl eher das Völlegefühl.

Doch weiß ich nicht, ob ich es für gerechtfertigt halte, mit deiner Symptomatik dort vorstellig zu werden, weil dort viele Fälle mit organischen Erkrankungen hingehen, die anderswo keine Hilfe oder Diagnose bekommen haben, und Monate auf einen Termin warten müssen. Die spezielle apparative Diagnostik, die man dort für diese Fälle hat, halte ich in deinem Fall für nicht angebracht. Die Diagnostik, die man dort bzgl. funktioneller Störung fahren kann, also insbesondere Atemtests etc, hast du jedoch alle durch. Also sehe ich keinen Sinn dahinter.

Soll ich jetzt lachen oder weinen? Ich wette mehr als jedem 2. der dort vorstellig wird geht es besser als mir. Nicht vom Verdauungstrakt her, sondern vom Allgemeinzustand. Drei Atemtests (davon einer falsch durchgeführt) und eine Magenspiegelung sind eine vollständige Diagnostik? Na das wäre ja ziemlich traurig. Ja, wenn es psychisch wäre, wäre ich dort falsch. Und wenn es somatisch ist, tust du mir gerade Unrecht an.

Ich habe einen Neurologen und einen Psychiater die sagen es wäre psychisch. Beide als Ausschlussdiagnose ohne begründbare psychische Auffälligkeiten. Einen Gastro der sagt es kann keine DDFB sein, weil ich keine LI habe. Einen der sagt es ist eine. Und einen der sagt es könnte eine sein er möchte es testen. Die Meinungen Fachfremder lasse ich mal außen vor, davon meinte jedenfalls keiner es wäre psychisch.

Und wenn man sich hauptsächlich von Schokoriegeln ernährt, muss man sich nicht wundern, wenn man nur noch wenig Darmgeräusche hat. Wobei ich auch hier aufgrund deiner vorigen Aussagen vorsichtig bin und nicht annehme, dass meine Definition von "(fast) keine Darmgeräusche" der deinigen entspricht.

Jepp ich weiß, war aber vor der Ernährungsumstellung nicht anders.

Was mich - die ganze Zeit schon - wundert, ist, dass Du das erstmalige Auftreten Deiner Beschwerden nach Alkoholexzessen festgestellt hast und dass sie seitdem weiterbestehen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Krankheit mit dauerhaften Beschwerden durch 2maliges Trinken über den Durst ausgelöst wird, selbst die Erscheinungen einer akuten Alkoholvergiftung lassen irgendwann wieder nach (sofern dessen Opfer überlebt hat).

Das verstehe ich allerdings auch nicht.

M. E. ist ein Ausschluss einer psychischen Beteiligung nicht dadurch gewährleistet, dass man keine psychischen - sagen wir: Beeinträchtigungen bei sich feststellen kann.

Da habe ich eine andere Meinung. Die Behauptungen die mir hier teilweise an den Kopf geworfen werden könnte man zu jeder kerngesunden Person sagen und sie könnte dagegen nur das gleiche erwiedern, was ich auch die ganze Zeit tue. Ich weiß doch auch nicht sicher ob es nicht psychisch ist. Ich höre einfach auf die Signale die mir mein Körper liefert und behalte im Hinterkopf, dass die auch trügen können- ok? ;-)

@ Parvati

Richtig.

@ Pezltier

Falsch.

Die Wartezeit beträgt 2,5 Monate und ich bin nicht privatversichert sondern Selbstzahler.

das ist auch schon wieder eine für mich nicht nachvollziehbare Aussage. Warum solltest du bis dahin nicht gut durchhalten, wenn du es die ganze Zeit getan hast und es keinen objektiven Anhalt für eine drastische Verschlechterung gibt? Sorry, aber auch da ist mein Verständnis offensichtlich ein anderes.

Es gab letztes Wochenende eine drastische Verschlechterung, so dass ich kaum mehr laufen konnte, daher haben ich auch diesen Thread hier eröffnet. Kam wie gesagt vermutlich durch ein paar harmlose Scheiben Buttertoast, die ich falsch eingeschätzt hatte.

Sgildk!Pearxl


Die Behauptungen die mir hier teilweise an den Kopf geworfen werden könnte man zu jeder kerngesunden Person sagen und sie könnte dagegen nur das gleiche erwiedern, was ich auch die ganze Zeit tue.

Du antwortest hier mir, nicht Pelztier - deshalb auch noch mal meine Antwort darauf: Ich hoffe, ich habe Dir hier nichts an den Kopf geworfen. Täte mir Leid, wenn das schräg angekommen wäre. Ich meine es wirklich nicht böse, nur kann die Psyche mehr herumzicken, als man gemeinhin meint. *:)

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