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Astronautenkost

MQoo%sglöRckcxhen hat die Diskussion gestartet


Habe ein Problem wo ich seit ca. 6 Monaten nicht weiter komme.

Kann mich bedingt durch einige Darmops nur noch sehr eingeschränkt ernähren. Wodurch in es im letzten Jahr zu einer starken Gewichtsabnahme bis inzwischen ins Untergewicht gekommen ist.

Sinnvoll wäre für mich die Verordnung von Astronautenkost (enterale Ernährung ). Leider will das keiner aus Sorge ums Budget oder einen evtl. Regress verordnen.

Mit der Krankenkasse habe ich auch schon mehrfach gesprochen , grundsätzlich wäre das in meinem Fall verordnungsfähig nur müsste ich einen Arzt finden der das tut und das gestaltet sich schwierig.

Hat jemand noch Ideen was ich tun kann ?

Vielen Dank !

Antworten
n$ulli&priieseZmut


Was ist mit hochkalorischer Trinknahrung?

Mno%osglqöackchexn


Hochkalorische Trinknahrung ( Fresubin etc. ) soll ja verordnet werden .

Proben hatte mir meine Ernährungsberaterin schon besorgt.

R<helixa


Es gibt verschiedene hochkalorische Trinknahrung.

Allerdings habe ich schon erlebt, dass damit die Darmprobleme verstärkt werden können. Hatte mal eine Patientin, die von Fresubin einen Ileus bekommen hat. Manche reagieren andererseits mit Durchfall.

Hält dein Facharzt Astronautenkost für angebracht und verordnet es nur wegen den Kosten nicht?

n]ulli&pr`iesxemut


Ach so, ich hatte dich mißverstanden. Ich dachte bei Astronautenkost an etwas anderes. Meine Mutter hat Fresubin zumindest für eine kurze Zeit verordnet bekommen. Wir haben dann innerhalb der Familie einige weitere Flaschen gekauft.

M)oosglöcAkchexn


Für angebracht halten verschiedene Ärzte die Astronautenkost nur wollen sie diese nicht verordnen wegen Kosten etc.

Meine Hausärztin ist auch der Ansicht das diese nur bei konsumierenden Erkrankungen ( Krebs etc. ) verordnungsfähig wäre.

Das mit den verstärkten Darmproblemen hatte ich bei der hydrolysierten Trinknahrung ( Fresubin Provide extra ).

Hatte davon heftige Kolikartige Bauchschmerzen.

Habe auch noch andere zum probieren zu Hause , soll jetzt erstmal raus gefunden werden womit ich klar komme.

M,oosglö9ckcxhen


wes wegen hat deine Mutter diese den verordnet bekommen , war das auch so problematisch bei euch ?

S$eveno.o.f.Nixne


grundsätzlich wäre das in meinem Fall verordnungsfähig nur müsste ich einen Arzt finden der das tut und das gestaltet sich schwierig.

Wende Dich an das Krankenhaus, in dem die letzte OP gemacht wurde und frage dort nach. Bei weiteren Fragen -> gerne PN.

@:)

n(ulliT&priesemuxt


Meine Hausärztin ist auch der Ansicht das diese nur bei konsumierenden Erkrankungen ( Krebs etc. ) verordnungsfähig wäre.

Das glaube ich nicht! Meine Mutter hatte extrem abgenommen durch einen längeren Krankenhausaufenthalt, bedingt durch Herzprobleme in Kombination mit schwer einstellbarem Diabetes (kein Übergewicht!) und innere Blutungen. Also da kam einiges zusammen...

M2oosglCöQckvchen


@ Seven of Nine

im Kh wo die letzten Ops waren war ich erst vor ein paar Monaten zur Diagnostik , hat das sich auch keiner zuständig gefühlt für das Problem. Aber selbst wenn Kh dürfen doch keine Rezepte ausstellen , oder ?

@ Nulli&Priesemut

ok , dann geht das wohl schon . Hoffe deiner Mutter geht es inzwischen besser !

Aber meine Hausärztin meint laut Kassenärztliche Vereinigung würde das nur in oben genannten Fällen bezahlt werden.

n'ulli&pQriexsemut


Wirklich besser geht es ihr wahrscheinlich nie mehr, und sie kann auch kaum Gewicht zulegen. Aber ab und zu helfen diese Mittelchen da etwas, bloß kriegt sie die inzwischen natürlich auch nicht mehr. Wir kaufen übrigens Nutricia, vielleicht hilft dir das etwas besser? Ich werde bei Gelegenheit mal fragen, wieso sie die verordnet bekommen hat. Vielleicht war ihr Arzt einfach nur hartnäckig oder willig, den entsprechenden Zettel auszufüllen...

SEun?floOwrer_73


Da gehört tatsächlich ein Arzt dazu, der es befürwortet. Ggf. mal Klartext sprechen.

Ich kenne aktuell einen Fall, wo jemand einen Morbus Crohn im oberen Verdauungstrakt hat. Keine akute Phase, aber doch Schluckbeschwerden und Untergewicht (BMI um die 16). Der Gastroenterologe hat Fresubin o.ä. empfohlen (nur als Ergänzung; mit Ausnahmen best. reizender Speisen kann die Person normal essen). Er verweigert aber die Verordnung. Die Hausärztin hat durchgegriffen und stellt seit Sommer Rezepte aus. Problemlos.

m*uhkuhx2k


Bei einer Dünndarmfehlbesiedlung wird ja ebenfalls Astronautenkost empfohlen, bzw. ist eine Option, wobei man sie sich wohl auch selbst machen kann.

Schau mal hier:

[[http://www.reizdarmtherapie.net/2014/10/14/therapie-der-d%C3%BCnndarmfehlbesiedlung-ii/]]

Saeven.owf.7Nixne


Aber selbst wenn Kh dürfen doch keine Rezepte ausstellen , oder ?

Mag sein, daß es an der Uniklinik lag, aber als wir nachfragten, ob wir für diese Zusatznahrung ein Rezept bekommen könnten, bekamen wir das Präparat auf Grund der weiten Entferung zur Klinik sogar zugeschickt.

Und NEIN, wir sind keine Privatpatienten. 8-)

M oosSglöckMc hen


@ Nulli&Priesemut

das tut mir leid für deine Mutter ! Schade auch das sie jetzt keine Zusatznahrung bekommt , wenn es ihr hilft.

Nutricia kenne ich auch , da hatte ich auch schon eine aber die war etwas speziell und die habe ich nicht vertragen.

Aber es gibt ja noch etliche andere Sorten.

@ Sunflower73

Klartext habe ich schon gesprochen bzw. mein Mann , habe inzwischen schon fast keinen Nerv mehr dafür noch zu kämpfen.

Habe jetzt den Gastro gewechselt aber nicht viel Hoffung das das noch klappen wird mit der Zusatznahrung

@ Muhkuh

danke für den Link , aber mit den Zutaten die dort angeben sind kommt man auch nicht günstiger wie mit fertiger Kost.

Zudem schmecken hydrolisierte Eiweiße echt furchtbar , das bekommt man auch mit Aromen kaum überdeckt.

@ seven of Nine

mhm , meine Ops waren nicht in einer Uniklinik , Privat versichert bin ich auch nicht . Habe wohl die falschen Ärzte.

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