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Gibt es bald keine Apotheken mehr?

M$eisterD_Glanxz


Ich find nicht, dass es Bescheissen ist, wenn man jemandem mit Kopfschmerzen Aspirin verkauft. Denn nützten tuts ja. Dass es oft auch ohne Pharmaprodukte ginge, ist klar. Aber Beschiss wär ja eher, etwas zu verkaufen, das nichts nützt.

NnordiK84


Viele meinen doch, dass nur Chemie hilft.

Nicht "nur" aber ja: Medikamente wirken. Natürlich kann man gewisse Dinge auch durch alternative Mittel behandeln allerdings nur in nem begrenzten Rahmen. Bei ner Migräne hilft am Ende auch kein Tigerbalsam mehr und "Ruhe" kann sich nunmal nicht jeder zu jeder Zeit gönnen.

NxordEi84


Aber Beschiss wär ja eher, etwas zu verkaufen, das nichts nützt.

Oder was das völlig überteuert ist. Deswegen ja auch der Vergleich Paracetamol / Grippostad. In Grippostad ist neben Paracetamol halt noch Coffein (wirkungslos bei Erkältung), Ascorbinsäure (wirkungs bei Erkältung) und Chlorphenamin (könnte was bringen, Nasenspray bringt aber mehr und ist billiger) drin. Deswegen aber gleich den vierfachen Betrag dafür zu nehmen ist Abzocke.

N!o6rrdPiu84


Ascorbinsäure (wirkungs bei Erkältung)

Muss natürlich "wirkungslos" heißen.

DZie O_bers8chwqestexr


Viele Apotheken bieten nebenbei auch Onlineversand an.

Für ältere Menschen/ Kranke ist die direkte Beratung besser,

allerdings ist es doch fraglich, ob eine Apotheke als "zweiter Arzt"

handeln sollte. Zentrale Vergabe/Versandstellen sind doch effektiver

und zukunftsorientierter. Je größer der Handel mit Medikamenten,

umso höher die Wahrscheinlichkeit für Fälschungen/ Qualitätsverlust.

Kämpft eine Apotheke ums Überleben ist es für die Kunden/Patienten negativ.

Hier sind Abfindungszahlungen/ Einkommensausgleich angebracht.

cnlaihret


Wenn sich Apotheken wirklich nur auf sinnvolle und/oder wirksame Medikamente beschränken würden würden die Pleite gehen.

Stimmt, das ist ja die Problematik. Das ist natürlich nicht nur die Schuld der Apotheken, sondern auch der Zulassungsbehörden. Im Fernsehen kam vor kurzem ein Beitrag, dass quasi jeder ein neues Ergänzungs-Mittelchen ohne Nutzen auf den Markt werfen darf.

Für mich ist es halt schizophren, wenn der gleiche Apotheker mich einerseits fachlich korrekt zu Medikamenten beraten soll und andererseits überteuerte Zuckerpillen verkauft. Da braucht man sich über das Image als reiner Verkäufer nicht wundern. Und wenn es nur noch um den Tausch von Ware gegen Geld geht kann man gleich im Internet bestellen und dazu noch Geld sparen.

D>ie IOberscMhwesxter


Außerdem ist der Onlineversand anonymer.

Möchte ein Patient nicht, daß der Nachbar von seinen Problemen weiß,

ist das verschlossene Paket diskreter.

mGusi)cuxs_65


Die Pharmalobby ist bei uns so stark, dass in Zukunft selbst für rezeptfreie Medikamente ein Rezept eingereicht werden muss, wenn man's bei einer Versandapotheke bestellen will.

???

Quelle?

M&e#iste'r_Glxanz


In der Schweiz ist das so. Drum "bei uns". ;-)

Man könnte im Ausland bestellen.

[[http://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/schweizer-zahlen-fuer-medikamente-bis-zu-viermal-mehr-als-deutsche/story/22284957 Online-Apotheke]]

D"ie ObSeTrschwZesxter


Wenn das so ist würde ich dann auch im Ausland bestellen :[]

mkaki4kxi


Also ich setze immer auf die Apotheke vor Ort. Klar ist es dort teurer, aber einzelne Apotheken haben eben nicht die super Konditionen im Einkauf, wie eine große Versandapotheke. Habe auch schon häufiger was am Preis verhandeln können. Es lohnt sich auf jeden Fall es zu versuchen! Klar die Internetpreise können die Apotheken oft gar nicht vom Einkaufspreis her ermöglichen, aber ein paar Euro sind ab und an noch drin. Und ich stärke damit die Wirtschaft vor Ort, habe eine persönliche Beratung und erspare mir und der Umwelt Verpackung und Versand.

D9ie O'bersch(weusEter


Bedenkt man daß viele Produkte nach Erreichen des Verfallsdatums entsorgt werden

und oft unter unwürdigen Bedingungen hergestellt werden,

bin ich dafür den Handel zu kontrollieren.

Bis ein Wirkstoff entwickelt wird vergehen Jahre.

Wie er dann produziert und vermarktet wird steht in keinem Verhältnis zum etwaigen Nutzen!

m#usi7cuts_6x5


In der Schweiz ist das so. Drum "bei uns". ;-)

Ach so... Danke für die Klarstellung. @:)

Ich lebe in einer südwestdeutschen Großstadt. Die innerstädtischen Apotheken, die es gab, als ich vor über 20 Jahren hierher gezogen bin, gibt es auch heute noch. Und so wenige sind das nicht...

Mag sein, daß einige mehr zu "kämpfen" haben. Aber das große Apothekensterben scheint, jedenfalls in den Städten, vorerst nicht stattzufinden.

SKilkoPexarl


Totgesagte leben länger. Genau wie Buchläden. Nach dem Hype im Netz kommt irgendwann wieder die Liebe zum Direktkauf.

EAhemQalige)r Nu7tzerW (_#528611x)


Zu Al es ja auch diese Apothekenketten gibt. Linda Apotheken

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