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Gibt es bald keine Apotheken mehr?

Mgncemos5yynxe


Außerdem ist der Onlineversand anonymer

Irgendwie süß. o:)

Am anonymsten kauft man immer noch mit Barzahlung vor Ort. Da kann nichts gespreichert und nachrecherchiert werden ;-)

N[anni7x7


Also ich glaube nicht das meine Stamm Apotheke Pleite macht. Da ist immer was los und die Beratung ist gut. Es wird einem auch nix aufgeschwatzt und bei Standart Medis, Schmerzmittel etc nehm ich immer das günstigste. Irgendeins ist immer im Angebot. ;-)

Da ich viele Medikamente nehmen muss, ist die Beratung auch oft unerlässlich. Dazu nutze ich die Apotheken App, mit der bestelle ich meine Medikamente vor und kann sie dann bequem am nächsten Tag abholen. Falls ich mal nicht selbst kann, liefert die Apotheke auch aus.

Warum sollte ich also so ein Rundum Programm durch ne Online Apotheke ablösen?

lnerchOenzungxe


Es gab in Deutschland 2014 20.441 Apotheken (inkl. Flilialen), das sind beispielsweise fast doppelt soviel wie Sparkassenfilialen (und die gibt es gefühlt doch auch an jeder Ecke...). Zwar ist die Zahl der Apotheken tatsächlich rückläufig seit 2010, hat aber um weniger als 5% abgenommen, von einem "Apothekensterben" kann also nicht mal ansatzweise die Rede sein.

Auch die Apothekendichte in Deutschland ist ungefähr EU-Durchschnitt mit 25 Apotheken pro 100.000 Einwohner. In Dänemark beispielsweise sind es nur 6 Apotheken pro 100.000 Einwohner, in Schweden 14, in den Niederlanden 12, in Finnland 15, in Österreich 16. Mir wäre bislang noch nicht zu Ohren gekommen, dass in diesen Ländern die Versorgung nicht sichergestellt sei...

Ich gehe davon aus, dass eine Reduzierung der Zahl der Apotheken um die Hälfte des derzeitigen Standes sogar ohne jede Änderung hinsichtlich "Pillentaxi", Online-Apotheken etc. ohne jegliche Einschränkung der Versorgung möglich wäre...

s_ic?kliWttlemonxkey


Am anonymsten kauft man immer noch mit Barzahlung vor Ort. Da kann nichts gespreichert und nachrecherchiert werden ;-)

Das kommt wohl drauf an, wem gegenüber man anonym bleiben möchte ":/

TtimMbatxuku


Benutzerin005

Ich habe eine Aversion gegen unnötigen Müll.

Ich auch. Aber eine noch größere Aversion habe ich gegen unnötige Geldausgaben. Die Versandapotheke ist im Schnitt 20 - 30 % billiger, teilweise bis 50 %!! Bei einem Bestellwert von etwa 50 € spare ich mehr als 15 €! Das besänftigt mein Umweltgewissen ungeheuer. Darüber hinaus besteht die Verpackung überwiegend aus Papier/Pappe, das man dann zum Anzünden des Kaminofens nutzen kann.

Benzin und Diesel für LKW und Paketdienste.

Wird deine Apotheke um die Ecke denn mit Mauleseln beliefert?

SLunfljowerf_7x3


Ich finde die Apothekendichte nach wie vor sehr hoch. Und erlebe kaum Schließungen, dafür ständige Neueröffnungen. Ich bestelle aus Prinzip nicht online (weil Online-Apotheken im Akutfall die Medikamente nicht innerhalb weniger Stunden liefern). Nehme aber auch nicht die nächstbeste Apotheke, weil mir vernünftige Beratung wichtig ist.

Und klar gibt's Apotheker, die verkaufen wollen. Aber auch genug Kunden, die werbegeblendet allen Schrott kaufen.

Taimba0tuku


Nehme aber auch nicht die nächstbeste Apotheke, weil mir vernünftige Beratung wichtig ist.

Der Punkt "Beratung" wird immer wieder genannt. Aber wie oft braucht man denn wirklich eine Beratung? Von mir selbst kann ich sagen, dass ich in der Regel nur Standard-Medikamente brauche, die ich schon oft gekauft habe und deren Eigenschaften und Anwendung ich durch und durch kenne. Einen echten Beratungsbedarf habe ich vielleicht alle 2 Jahre mal, und selbst dann bekomme ich im Internet meist all meine Fragen beantwortet. Darüber hinaus hat fast jede Versandapotheke einen telefonischen Beratungsdienst. Die Qualität kann ich nicht beurteilen, da ich den noch nie in Anspruch genommen habe, ich denke aber, wenn da eine ausgebildete PTA sitzt oder gar ein Apotheker, dann ist das genauso gut wie Apotheke vor Ort.

S^un0flowKer_7x3


Für meine jahrelangen Standard-Medikamente brauche ich keine Beratung. Aber ich hatte div. Situationen, wo ich gezielte Fragen hatte. Ob es un Pflaster für OP-Narben-Versorgung ging, um Fragen bzgl. Narbengelen nach Fadenentfernung,... Gelegentlich kommt sowas vor und da bin ich frph, eine Stammapotheke zu haben, die mich kennt. Und keinen Müll aufschwatzt.

Tsi*mba=txuku


Sunflower_73

Das verstehe ich, aber diese Art Fragen beantwortet normalerweise jeder Apotheker, auch ohne den Kunden als "Stammkunden" zu klassifizieren. Mir ist es noch nie passiert, dass mir ein Apotheker bzw. dessen Angestellte eine Antwort schuldig blieben, weil sie mich nicht kannten.

N2annix77


Mag sein das da die Beratung genauso gut ist.

In meiner Apotheke kenn ich aber die Angestellten und sie kennen mich. Es ist eine Vertrauensbasis wo ich auch mal über was unangenehms sprechen kann, ist mir so lieber wie jemand fremdes am Telefon.

Vielleicht ist es aber auch einfach ein Unterschied ob man nur zur Apotheke geht weil man mal ein Schmerzmittel braucht oder ob man regelmäßig verschiedene Medikamente nimmt und dann auch ein gut aufgehoben Gefühl braucht. ;-)

STunfGlowoer_7x3


Mist ist auch niemand eine Antwort schuldig geblieben. Aber zu wissen, dass das Gegenüber einen (bei mir war es so) seit 15 Jahren kennt, meine Gesundheitsdramen in gewissem Sinne mitverfolgt hat und bspw. auch mal nachgehakt hat, warum ich 2 Tage nach einem Schmerzmittel-Rezept mit einem neuen für ein anderes Präparat komme (Unverträglichkeit) und einfach "im Bilde war" war für mich das wichtige Aspekt. Isolierte fachliche Beratung bekomme ich überall. Querverweise und Zusatztipps, für mich passend, nicht.

Oder einfach auch nur Spartipps. Meine Nach-OP-Pflaster habe ich anfangs im 5er-Pack gekauft. Beim 2. Kauf wenige Tage später (nach OP, sichtlich angeschlagen) kommentierte der Apotheker, dass der 25er-Pack doch viel güsntiger sie, wenn in der Riesengröße auch nicht vorhanden. Bestellt, drei Stunden später zu mir nach Hause gebracht nach Feierabend.

Für mich war das immer irgendwie ein Vertrauensverhältnis. Gerade bei div. Medikamenten-Experimenten, wo der Apotheker auch mal Anregungen für den Arzt mitgab.

s0icklitt]lemon"kexy


In meiner Apotheke kenn ich aber die Angestellten und sie kennen mich. Es ist eine Vertrauensbasis wo ich auch mal über was unangenehms sprechen kann, ist mir so lieber wie jemand fremdes am Telefon.

Mir ginge es ehrlichgesagt genau umgekehrt. (Ausser das ich telefonieren hasse). "Richtige" Apotheken sind praktisch, weil man das Zeug direkt bekommt. Bis die Versandapotheke geliefert hat, sind meine Kopfschmerzen auch so wieder weg. ;-) Ach ja, das eine Mal, als ich die doofe Zecke nicht weg bekommen hab, war ich auch sehr froh um den Apotheker :-D

t_emaxre


Mit Paracetamol für 2€ / 20 Stück verdient man einfach viel weniger als mit Grippostad für 11€ / 24 Stück (obwohl es sich fast exakt um das gleiche Mittel handelt), von daher kann ich es im gewissen Rahmen schon verstehen das die so Zeug führen.

Das ist doch komplett Quatsch was du da schreibst, denn Paracetamol enthält einen Wirkstoff und Grippostad C 4 Wirkstoffe.

Dann musst du schon ASS 500 ratiopharm mit Aspirin vergleichen. Da ist exakt der gleiche Wirkstoff (Acetylsalicylsäure) in der gleichen Dosierung drin.

cylaimret


Das ist doch komplett Quatsch was du da schreibst, denn Paracetamol enthält einen Wirkstoff und Grippostad C 4 Wirkstoffe.

Die bringen aber nichts, siehe Nordis weiteren Beitrag:

Deswegen ja auch der Vergleich Paracetamol / Grippostad. In Grippostad ist neben Paracetamol halt noch Coffein (wirkungslos bei Erkältung), Ascorbinsäure (wirkungs bei Erkältung) und Chlorphenamin (könnte was bringen, Nasenspray bringt aber mehr und ist billiger) drin. Deswegen aber gleich den vierfachen Betrag dafür zu nehmen ist Abzocke.

Dhie Ovber]sch$wesxter


Totgesagte leben länger. Genau wie Buchläden. Nach dem Hype im Netz kommt irgendwann wieder die Liebe zum Direktkauf.

Die Frage ist doch ob eine Gesellschaft wie unsere diese Art von Verteilung und Abzocke noch lang erträgt.

Ich bin für Onlineversand durch eine Zentrale Stelle und bleibe dabei!

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