» »

Gibt es bald keine Apotheken mehr?

T imb4atuku


sicklittlemonkey

Bis die Versandapotheke geliefert hat, sind meine Kopfschmerzen auch so wieder weg. ;-)

Sicher, wenn es richtig schnell gehen muss ist die Apotheke vor Ort unschlagbar. Darum wird sie auch nie ganz verschwinden. Es ist aber ratsam, eine Hausapotheke mit den wichtigsten Mitteln (dazu zählt dann auch die Kopfschmerztablette) vorzuhalten. Das hilft dann im Bedarfsfall noch mal schneller als die Apotheke vor Ort. Und ist dazu günstiger, wenn es über die Versandapotheke bezogen wurde. ;-)

Tjimbat8uku


Die Oberschwester

Die Frage ist doch ob eine Gesellschaft wie unsere diese Art von Verteilung und Abzocke noch lang erträgt.

Solange es eine Wahl gibt und solange man einer Gesellschaft wie unserer eine Wahl lässt, muss dich doch nichts beunruhigen.

Ich bin für Onlineversand durch eine Zentrale Stelle und bleibe dabei!

Ich bin für Versandapotheke und Apotheke vor Ort. Beides hat seine Vorteile und von daher seine Existenzberechtigung.

s)teppox25


Es gibt noch zu viele seltsame, mit antiquarischem Interieur ausstaffierte, bizarr-museogen anmutende teure Apotheken. Wehe ihnen, deren Tage gezählt sind :)-

u|nkoTmpliAziert


zum Stichwort "Abzocke"

Ich verstehe die Kritik nicht so ganz. Pharmafirmen sind doch keine soziale Einrichtungen. Das sind Wirtschaftsunternehmen und die sind wie alle am Gewinn orientiert. Ich hab auch mit dem Wort Profit kein Problem. Verlangt wird der Preis, den der Markt hergibt.

Nur als Beispiel. diese eh unnützen Multivitamin-Brausetablette. Die kann ich in der Apotheke (zu Apothekerpreise) kaufen, oder als no Name Produkt im Supermarkt. Unterschied Faktor 4.

Auch bei rezeptpflichtigen Medikamenten gibt es meist preiswerte Generika. Man muss eben als Kunde danach fragen.

Ich benötige schon über 25 Jahren zwei Medikamente und bleibe meiner Apotheke treu. Die müssen zwar meist bestellt werden, aber da er meinen Bedarf kennt - eine Packung hat er immer vorrätig. Die restlichen würde er mir kostenlos nach Hause bringen. Ganz großer Vorteil: Wenn ich mal kein Rezept habe, bekomme ich die Medis auch mal so und bringe eben das Rezept nächste Woche.

Zumindest bei Hilfsmittel habe die Krankenkassen ja schon länger Verträge mit ihren Hoflieferanten. Daher die KK schreibt mir vor bei welchem Lieferanten ich meine Hilfsmittel beziehen muss. Klappt bei der KK(H) mehr schlecht als recht.

Abgesehen ist es für mich umständlicher. Rezept vom Arzt holen, Rezept zur Post bringen, bei Anlieferung zu Hause sein (als Single in Vollzeit-Arbeit ??), dann Zuzahlung überweisen.

M8irsa'nmir


Ich habe noch nie online bestellt. Warum auch? Ich gehe zu meiner Apotheke, bekomme dort sofort alles, was ich brauche, was nicht vorrätig ist, wird mir bis zum Abend ins Haus geliefert und ich werde nebenbei auch noch feundlich und gut beraten und bekomme für kleine aber lästige Problemchen tolle Tipps oder auch Mittelchen, die dann wirklich helfen.

Meine Apotheke hat immer wieder Sonderangebote, so dass ich Ibus ggf. günstig besorgen kann und zuhause vorrätig habe, genauso andere Dinge, die ich einfach immer im Haus haben möchte. Als Stammkundin werden mir sowieso Prozente abgezogen. Für mich ein unschlagbarer Service!

Jduli-Somnne_


Bei uns gibt es noch alle Apotheken, wie früher auch. Allerdings habe ich die Nase gestrichen voll von unserer Apotheke im Ort. Egal, welches Rezept ich vorlege, sie haben nichts vorrätig. Mittlerweile bestelle ich das meiste über Online Apotheken.

c6ontrxablem


Glaub ich nicht. Ich denke es gibt Leute - wie mich - die es zu schätzen wissen wenn sie gut beraten werden.

Grade wenn man viele Medikamente nimmt & es um Wechselwirkung geht usw.

Oder wenn man einen Schnupfen hat und nicht gleich zum Arzt will wird man immer gut beraten was helfen kann...

Honey91_mit_Mini13

Für die Beratung braucht man keine Ladenapotheke, die kann auch online oder telefonisch stattfinden.

Zudem habe ich eh schlechte Erfahrung mit Beratung in Apotheken gemacht. Meist steht dort ein TeenieMädel, die dann kaumgummikauend die Verpackung des Medis öffnet und die Gebrauchsanweisung vorliest. Wow...so weit wäre ich dann allein ohne Beratung auch noch gekommen...

Kurzum, meine Fragen konnten in Apotheken noch nie beantwortet werden, oder ich bekam auch Falschauskünfte oder 0815 Infos, die ich selbst auch wußte und meine Sache nicht klärte usw...

Kurzum: ich nutze seit ein paar Jahren Onlineapotheken und bin damit bestens zufrieden. :)*

c[la4iret


Beratung in Apotheken ist eh so eine Sache. Nach einem Hustenlöser fragen ist eine Sache, aber manche Dinge will man lieber nicht an der Verkaufstheke bereden mit anderen Kunden neben oder hinter einem.

Ich bin für Versandapotheke und Apotheke vor Ort. Beides hat seine Vorteile und von daher seine Existenzberechtigung.

:)^

M&ei>ster_lGVlxanz


Wenn ich mal Beratung brauche, dann bin ich froh, wenn ich zur Apotheke gehen kann. Weil das dann etwas eher Akutes ist, das ich nicht kenne. Eine Telefonberatung mit Postversand ist dann nicht das, was ich suche. Auch wenns etwas günstiger sein könnte.

Eine schlechte Beratung kanns überall geben, mir wurde auch schon ein Halsspray verkauft, der kein Schmerzmittel enthalten hat, obwohl ers hätte enthalten sollen.

Tfimb{atNuxku


unkompliziert

Abgesehen ist es für mich umständlicher. Rezept vom Arzt holen, Rezept zur Post bringen, bei Anlieferung zu Hause sein (als Single in Vollzeit-Arbeit ??), dann Zuzahlung überweisen.

Was rezeptpflichtige Medikamente betrifft kann ich dir auch als total überzeugter Versandapothekenkunde nur zustimmen, denn erstens braucht man das Zeug meist sofort, zweitens spart man nichts, weil rezeptpflichtige Medikamente preisgebunden sind und auch im Versand dasselbe kosten, und drittens ist das Vorausschicken des Originalrezepts wirklich total umständlich. Rezeptpflichtige Medis sind aber auch so ziemlich der einzige Fall, wo die Apotheke vor Ort die Nase vorn hat.

DXie jOberschwVestexr


Rezeptpflichtige Medis sind aber auch so ziemlich der einzige Fall, wo die Apotheke vor Ort die Nase vorn hat.

Super wäre es, wenn die Ladenapotheken sich auf die Ausgabe rezeptpflichtiger Medikamente spezialisieren würden und dafür vom Staat Zuschuss bekommen.

Die Versandapotheken würden dann die nicht rezeptpflichtigen Medis verkaufen ohne vom Staat Unterstützung zu bekommen.

Zusätzliche Produkte wie Bonbons und Co. werden für beide verboten.

Wie findet ihr die Idee?

S:chlaEbbermaxul


Grundsätzlich bestelle ich im Versandhandel (neudeutsch "Online") nur dann, wenn das Angebot vor Ort unzureichend ist. Die Apotheken-Dichte ist in Deutschland recht gut, alle Medikamente bekommt man in jeder Apotheke, so dass es kein Grund gibt, irgendetwas in der Ferne zu bestellen.

TQim;batukxu


Die Apotheken-Dichte ist in Deutschland recht gut, alle Medikamente bekommt man in jeder Apotheke, so dass es kein Grund gibt, irgendetwas in der Ferne zu bestellen.

Keinen Grund? Aber natürlich gibt es den! In der Versandapotheke sind die Produkte teilweise bis zu 50 % billiger. Das soll kein Grund sein? Und ob das einer ist!! %-|

StcKhlabb3ermQaul


Aber natürlich gibt es den! In der Versandapotheke sind die Produkte teilweise bis zu 50 % billiger.

Hauptsache billig! Dies gilt ohnehin nur für rezeptfreie Mittel, und die sind eh nicht teuer, und man braucht sie nicht so oft.

TCimuba\tukxu


Schlabbermaul

Hauptsache billig!

Blödsinn! Natürlich ist das nicht die Hauptsache, aber wenn ich ein identisches Produkt fast die Hälfte billiger bekomme ist das ein Argument. Ich weiß nicht, was das polemische "Hauptsache billig!" an der Stelle soll!

Dies gilt ohnehin nur für rezeptfreie Mittel, und die sind eh nicht teuer, und man braucht sie nicht so oft.

Dass die Versandapotheke bei rezeptpflichtigen Medikamenten keinen Vorteil bietet habe ich bereits oben auf dieser Seite eingeräumt. Dass rezeptfreie Medikamente pauschal "eh nicht teuer" sind ist unzutreffend und zeugt von Unkenntnis des Medikamentenmarkts. Sicher gibt es auch Produkte für unter 3 Euro, aber genauso gibt es rezeptfreie Medikamente, die über 20 Euro kosten. Für dich mag das "nicht teuer" sein, aber ich finde es schon lohnenswert, wenn ich einen Zehner einsparen kann. Lieber spendiere ich den Enkeln davon ein Eis als dass ich den unermesslichen Reichtum eines Pharmahändlers mehre. ;-) Und ob man diese Medikamente oft oder nicht so oft braucht ist sicher individuell unterschiedlich.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH