» »

Gibt es bald keine Apotheken mehr?

S9chla3bbUermaxul


Lieber spendiere ich den Enkeln davon ein Eis als dass ich den unermesslichen Reichtum eines Pharmahändlers mehre. Und ob man diese Medikamente oft oder nicht so oft braucht ist sicher individuell unterschiedlich.

Den unermesslichen Reichtum haben eher die großen Versandapotheken als die Apotheke "um die Ecke". Und ich gebe zu, dass ich fast nur verschreibungspflichtige Medikamante nehme, außer gelegentlich mal ein Schmerzmittel oder Hustensaft.

E?lliypt#isxch


Noch ein anderer Grund online zu kaufen: Nicht nur, weil rezeptfreie Medikamente dort erheblich günstiger sind, sondern vor allem um der Beratungspflicht zu entgehen. Es mag typbedingt sein, aber ich komme mit jedes Mal, wenn ich in einer Apotheke etwas kaufe vor, wie ein kleines Kind. Ich möchte mich nicht erklären müssen, wenn ich "gleich 20" Schmerztabletten kaufe; Nasenspray, obwohl ich "nicht erkältet bin" ("Oh, Sie sind Allergiker, da haben wir auch noch...") und ich muss auch nicht mit der PTA ausdiskutieren, woher ich denn wisse, dass ich wirklich einen Fußpilz habe. Da ist es online für mich persönlich einfacher.

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten finde ich Apotheken - allein wegen der schnellen Verfügbarkeit - sinnvoll, den Vorschlag Apothekenverkäufe auf verschreibungspflichtige Medikamente zu beschränken und dieses zu subventionieren, klasse! Wenn ich sehe, was bei der Apotheke nebenan so los ist und wie viele Mitarbeiter dort im Dienst sind, obwohl die nächste Apotheke gleich 100m weiter ist, ist es stark zu bezweifeln, dass Apotheken zeitnah aussterben werden.

TOiTmbaWtuku


Elliptisch

Guter Punkt! :)^ Hier wurde ja von vielen Nutzern die Beratung in der Apotheke vor Ort in den Himmel gelobt, aber niemand hat sich bisher geäußert, dass unerwünschte aufdringliche Zwangsberatung auch ganz furchtbar nerven kann. Mir ist es auch schon oft so gegangen wie dir und deshalb bin ich ganz auf deiner Seite.

Sqchzlabbtermxaul


den Vorschlag Apothekenverkäufe auf verschreibungspflichtige Medikamente zu beschränken und dieses zu subventionieren, klasse!

Es gibt sowhl verschreibungspflichtige Medikamente als auch apothekenpflichtige Medikamente. Den Versandapotheken das Monopol für apothekenpflichtige Arzneien zu geben, wäre wettbewerbswidrig und praktisch kaum umzusetzen, also keine gute Idee.

ich komme mit jedes Mal, wenn ich in einer Apotheke etwas kaufe vor, wie ein kleines Kind. Ich möchte mich nicht erklären müssen, wenn ich "gleich 20" Schmerztabletten kaufe

Dies kann ich jetzt wirklich nicht betätigen, obwohl ich in mehreren Apotehken einkaufe. Alerdings kaufe ich eher selten apothekenpflichtige Arzneien.

Wfilles_9nur_vLe>rsItehen


Erfahrungsgemäß sind die online Apotheken um einiges billiger

S"chlabVberm@auxl


Erfahrungsgemäß sind die online Apotheken um einiges billiger

Ach wie toll, das wurde doch hier als wichigstes Argument schon zigfach aufgeführt: Hauptsache billig, Geiz ist geil.

NkaseTweisn0x3


Also wenn ich mir so anschaue, wieviele Apotheken es in Berlin gibt, kann ich mir nicht vorstellen, das es bald keine mehr geben wird. Ich würde mal sagen, auf einen Metzger kommen 2 Bäcker und etwa 8 Apotheken. Hier ist glaube ich nur die Dichte an Spätis höher. Wenn da nun ein paar pleite gehen, ist das wohl eher unter Marktbereinigung zu sehen. Ich finde Apotheken auch viel praktischer als Onlineshops. Wenn man vom Arzt ein Rezept bekommt, braucht man das in der Regel sofort. Der Aufwand mit Einscanen und dem ganzen pipapo und dann muss es ja auch erst geliefert werden...da bin ich doch schnell in der Apotheke gewesen, die ja meist auch noch im gleichen Haus zu finden ist. Für Leute, die dauerhaft Medikamente nehmen müssen, macht Online sicher Sinn. Insofern wird es wohl weiterhin beides geben.

S4chlab)bermxaul


Für Leute, die dauerhaft Medikamente nehmen müssen, macht Online sicher Sinn. Insofern wird es wohl weiterhin beides geben.

Diese Leute benötigen in der Regel verschreibungspflichtige Arzneien, und die sind auch im Versand nicht billiger.

Sdilk+Pearxl


Apotheker "früherer Zeiten" waren wirklich durch die Bank über die Maße gut gestellt. Der Oldtimer in der Garage war ebenso vorhanden wie das Segelboot (mir bekannter Fall.)

Nun hat sich das Ganze zurecht gerückt. Auch hier wandeln sich die Zeiten. So what.

DUie O!bebrsc&hwesxter


Die Apotheken-Dichte ist in Deutschland recht gut, alle Medikamente bekommt man in jeder Apotheke, so dass es kein Grund gibt, irgendetwas in der Ferne zu bestellen.

Gerade das ist doch ein Argument FÜR die verstärkte Nutzung von Versandapotheken!

Jede noch so kleine Apotheke muss mit zumindest einigen "Must-Haves" ausgestattet werden.

Einige Medikamente davon werden verbraucht, einige letztlich verworfen (z.B. wegen Überschreiten des Verfallsdatums). Zusätzlich müssen Medikamente per Expressversand an diese Apotheken geliefert werden,

denn nicht jede Apo kann jedes Medi vorrätig haben.

In einer Versandapotheke werden gezielt benötigte Medis bestellt und versendet. Es wird dementsprechend wenig bis nichts verschwendet.

Sxchlsabbe(rmaxul


Gerade das ist doch ein Argument FÜR die verstärkte Nutzung von Versandapotheken!

Wenn man die Sache weiterdenkt, gibt es irgendwann keinen stationären Handel mehr, sondern nur noch Versand-Unternehemn. Wie soll dann der Apotheken-Notdienst geregelt sein?

Die "Internet-Apotheken" haben zwar 24 Stunden geöffnet, aber liefern können sie nicht sofort.

DSie ZOber{scGhwestexr


Wie soll dann der Apotheken-Notdienst geregelt sein?

Den wird es dann nicht mehr geben,

denn dafür gibt es genügend Krankenhäuser und Praxen

die im Notfall Medikamente vorrätig haben.

An vielen Kliniken sind zusätzlich Apotheken angeschlossen,

wozu also dieser Aufwand, diese Verschwendung?

Sbimolxi


Ich bin skeptisch. Viele Apotheken sind gegenüber von Arztpraxen. Was spricht dagegen dort ein Medikament direkt zu holen? Das ist kein Mehraufwand. Man hat alles sofort. Der Aufwand ist nicht größer als einen Lieferservice anzurufen.

D0ie ObeIrschwestxer


Es gibt zu viele Apotheken in Deutschland Punkt

S$c/hlabbe3rmauxl


Den <Notdienst> wird es dann nicht mehr geben, denn dafür gibt es genügend Krankenhäuser und Praxen die im Notfall Medikamente vorrätig haben. An vielen Kliniken sind zusätzlich Apotheken angeschlossen, wozu also dieser Aufwand, diese Verschwendung?

Dies wird so nicht gehen, denn die Klinik-Apotheken dürfen keine Kassenrezepte einlösen. Zudem werden die meisten Krankenhäuser von einer Zentral-Apotheke beliefert, die an einem Krankenhaus ihren Sitz hat und mehrere andere Häuser beliefert.

Es gibt zu viele Apotheken in Deutschland Punkt

Es gibt zu viele Bäckereien, es gibt zu viele Mode-Läden, es gibt zu viele Gaststätten..... Was man nicht noch alles abschaffen könnte.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH