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Arzt/Ärztin

D.onutx-T hat die Diskussion gestartet


War vor einiger Zeit wegen einer Entzündung beim Urologen. Meine Mitbewohnerin (wir reden recht offen über alles) war etwas verdutzt als ich ihr mitteilte, ich würde zu einem männlichen Urologen gehen. Sie würde sich bei intimen Angelegenheiten lieber an männliche Gynäkologen wenden und war davon ausgegangen, dass Männer bei intimen Angelegenheiten ebenfalls Ärzte des anderen Geschlechts vorziehen.

Jetzt frage ich mich, wie da die Präferenzen sind. Mir für meinen Teil fällt es eher schwer mit Frauen über derart unangenehme intime Themen zu reden, geschweige denn mich im Intimbereich untersuchen zu lassen. Das hat nichts mit Zweifeln an der Kompetenz zu tun. In anderen Belangen wende ich mich gleichermaßen an Ärzte und Ärztinnen aber eben nicht in intimen Belangen. Kanns nicht erklären.

Wollt mal fragen wie Andere das sehen. Habt ihr Schwierigkeiten mit sowas? Oder bin ich was das angeht einfach zu verklemmt?

Hoff das ist hier nicht fehl am Platz. Schien mir nirgends im Speziellen reinzupassen. :-/

Antworten
R9HxW


Hallo Donut-T,

passt das hier als Antwort?

[[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/maenner-bei-der-urologin-unbehagen-beim-gesundheits-check-up-a-816387.html]]

Gruß

RHW

SCilberTmonRdauge


Ich denke, es kommt auf den Menschen an. Manche bevorzugen Männer, andere Frauen und manchen ist es egal. Manchmal gibt es einen "Grund" (z.B. schlechte Erfahrungen), manchmal nicht.

Ich persönlich bevorzuge bei Hausarzt und Gyn Frauen. Andere Frauen bevorzugen einen Mann als Gyn.

(Und ehrlich gesagt, habe ich mir immer vorgestellt, dass die meisten Männer einen männlichen Urologen bevorzugen.)

L>og% Lad'y


Ich handhabe das genauso wie Deine Mitbewohnerin.

Die Gründe dafür stehen sehr schön in dem von RHW verlinkten Artikel bzw. habe ich dieselbe These zum Thema:

Wie kann es denn sein, fragt man sich als Mann, dass eine Frau zu einem männlichen Frauenarzt geht? Die Antwort, die man von vielen Frauen daraufhin erhält, ist erstaunlich: "Frauen sind oft ruppig. Männer sind viel einfühlsamer." Wie bitte? Sollte nicht vor allem eine Frau wissen, wie sich das so anfühlt da auf dem kalten Gynäkologenstuhl? Aber die Sache ist verzwickter: Gerade weil sie das wissen und selbst durchgemacht haben, so die These einer Freundin, entwickeln sie womöglich eine Nun-stell-Dich-mal-nicht-so-an-Einstellung. Und die Männer, weil sie es eben nicht nachempfinden können, sind ganz besonders vorsichtig.

Mit Frauen als Gyn kam ich nicht nur wegen der ruppigen Art mich zu untersuchen schlechter klar, sie waren auch im Gespräch tendenziell eher unfreundlich, wirkten oft "gehetzt".

Genau wie Silbermondauge wundert mich allerdings auch nicht, dass Männer lieber zu männlichen Urologen gehen.

SOchm|idtix70


Die Wartezeit auf den Termin bei der weiblichen Gyn war ewig lang und dann der erste Besuch ein Desaster (bin gar nicht dazu gekommen, sie kennenzulernen)...Und das, nachdem ich mit der Ärztin davor schon unzufrieden war. So bin ich bei meinem männlichen Gyn gelandet und da seit 20 Jahren zufrieden.

Meine anderen Ärzte habe ich auch eher durch Empfehlung oder durch Zufall gefunden, das Geschlecht war dabei völlig egal, ich bin sowohl bei Männern als auch Frauen in Behandlung.

U~nhappwyLife


Hauptsache der Arzt taugt etwas, da ist das Geschlecht egal. Ich nehme lieber den Arzt in der Nähe, mit guten Empfehlungen, als dass ich nach Geschlecht suche.

Wobei weilbiche Ärzte, egal welcher Fachrichtung, meist zickige Beisszangen sind

LNog Lcady


Meine Hausärztin und meine Zahnärztin sind sehr lieb und einfühlsam, vor allem letztere. Ich hatte noch nie überhaupt irgendeinen Arzt (oder Ärztin), der sich derart viel Zeit für mich genommen und mir alles so gut bis ins letzte Detail erklärt hat, und zwar, ohne dass ich nachfragen musste. Da kann ich mich also überhaupt nicht beklagen. :)

Grundsätzlich ist mir das Geschlecht meiner behandelnden Ärzte auch egal. Gyn ist da wirklich die einzige Ausnahme, weil die Unterschiede so erheblich sind.

JRul:exy


Ich gehe lieber zu Frauen, vor allen Gyn & Urologin. Zu Männern nur im absoluten Notfall wie z. B. im Krankenhaus. Die große Ausnahme ist mein Hausarzt (obwohl er auch noch seine Frau mit in der Praxis hat, aber er ist mir lieber), den kenne ich allerdings auch schon seit 11 Jahren.

F.lam4ech]en79


Hm ich hab da irgndwie noch nie wirklich drüber nachgedacht, aber wenn ich jetzt mal so "meine" Ärzte durchgehe (sind ja zum Glück noch nicht so viele) sind alle männlich außer meine Hautärztin... kein Ahnung, ob das Zufall oder Bauchgefühl wahr, wonach ich mir die alle ausgesucht habe.

Srap1ienxt


ich weiss nicht warum, aber bei mir verhält es sich so:

gyn: lieber zu einer frau

zahnarzt: auf gar keinen fall zu einer frau!

rest: egal ;-D

l/ittle..Lx.


Das kommt denke ich auf den Arzt an. Ich habe da so meine eigenen Erfahrungen gemacht.

Mein erster Gyn war ein Mann :(v , in meiner Schwangerschaft bin ich dann zu einer Frau gewechselt :)^ Die war wirklich absolut mega Klasse und seeehr einfühlsam. Durch einen Umzug der Ärztin, musste ich mir eine andere suchen. Bin ich wieder zu einer Frau. Himmel , furchtbar. Absolut uneinfühlsam , grob und nicht wirklich vertrauenswürdig. Hat alles irgendwie verteufelt was keine Hormone hatte.

Ich bin jetzt wieder bei einem Mann und der kommt an die Top Ärztin sehr nah ran.

Meine Zahnärztin ist auch eine Frau und da möchte ich nie, nie wieder weg. Bin da jetzt seit 11 Jahren und mehr als zufrieden.

Ich denke es ist egal ob mann oder Frau, es muss einfach passen.

NKailcougoa


Mir ist es eigentlich egal, aber wenns um Untersuchungen untenrum geht, sprich Gyn oder Uro, wähle ich lieber eine Ärztin, wenns geht. Ansonsten ist meistens die Wegstrecke oder Verfügbarkeit entscheidend, nicht das Geschlecht.

Wobei weilbiche Ärzte, egal welcher Fachrichtung, meist zickige Beisszangen sind

%-|

HLyperiEoxn


Ich habe einen Beitrag aus der Diskussion genommen und möchte an unsere [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Umgangsformen Forumsregeln]] und [[https://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette Netiquette]] erinnern.

Die sich darauf beziehenden Folgebeiträge mussten ebenfalls entfernt werden. Ihnen war lediglich der Bezugsbeitrag abhanden gekommen.

L)aun;ebeXer


Mir ist es egal, ob mich Männlein oder Weiblein untersucht, entscheidend ist für mich die Kompetenz eines Arztes.

Ich hatte und habe da keine Berührungsänste .Meisten entscheide ich mich nach einer Empfehlung von Freunden und Bekannten, für oder gegen einen Arzt. Ein weiteres Kriterium ist die Verfügbarkeit, heißt wie schnell brauche und vor allem wie schnell bekomme ich einen Termin.

Ich denke, wenn es einem wirklich schlecht geht, dann lässt man die Hosen runter, egal wer vor einem steht. :-)

s]ofHasüßkzajrtoffxel


Ich habe zwar auch schon zu Hauf aggressive, unhöfliche männliche Ärzte gehabt, aber die Frauen standen dem mit ihrer Zickigkeit keinesfalls nach.

Letztendlich halten sich beide die Waage, würde ich sagen.

Ich nimm denjenigen, der am kompetentesten erscheint, egal welchen Geschlechts.

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