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Wechsel zu reiner Privatpraxis - lohnt sich dies?

vKivi%da


ich denke, dass es total verschieden ist, kompetenz/inkompetenz dürfte es bei beiden gehen. ich würde mir den arzt auch eher danach suchen.

gut, ich bin gesetzlich versichert, habe jetzt für die schwangerschaft einen wirklich hervorragenden "normalen" frauenarzt mit qualifikationen, die über standard hinausgehen. eine privat versicherte freundin wurde in der praxis nicht besser behandelt als ich, eine andere privat versicherte ist bei einem "privatarzt" und wird dort weniger kompetent und intensiv betreut.

ich würde "privatarzt" nicht als garant für eine gute, kompetente behandlung sehen. vielleicht haben ja freundinnen von dir schon gute/schlechte erfahrungen mit ärzten gemacht? so habe ich auch den ein oder anderen guten gefunden.

mMarigposxa


Ach, die Beihilfe zahlt einfach so alles ? Hach habt ihrs gut, ihr Beamten bzw in dem Fall Beamtinnen !

Nein, so einfach ist das nicht.

Die Beihilfe bezahlt 50-70% der ärztlichen Leistungen bis zum 3,4fachen Satz der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) bzw. den 1,8fachen Satz für Laborleistungen. Der einfache Satz ist der, der für Kassenpatienten gezahlt wird.

Privatärzte können aber durchaus auch einen höheren Satz für ihre Leistungen verlangen bzw. mit dem Patienten aushandeln, die muss der Patient dann selber zahlen (es sei denn, es gibt eine auf den Patienten bezogene Begründung). Wenn der Arzt mehr als den 3,4fachen Satz verlangt, weil er vielleicht besonders qualifiziert ist (oder sich dafür hält :-X ) zahlt der Patient die Differenz aus eigener Tasche.

Auf den Eigenanteil ([[http://www.lbv.nrw.de/beihilfeberechtigte/kostendaempfung.php Kostendämpfungspauschale]] für Beamte) wurde ja bereits hingewiesen.

Ich als Privatpatientin gehe übrigens grundsätzlich nicht zu Ärzten, die ausschließlich Privatpatienten behandeln. Ich möchtre nicht diejenigen unterstützen, die nur die Sahnehäubchen von der Patientensuppe ablöffeln.


Also diese Praxen sind ja nur deswegen privat, weil der betreffende Arzt in der Ecke sonst keinen Kassensitz bekommen hat. ODER er ist schon älter, war lange iwo Oberarzt oder hat die Praxis schon vom Dad übernommen und hat keine Lust mehr auf den Kassenstress, aber das sind eher die Ausnahmen, wahrscheinlicher ist Variante 1.

Das ist nicht zutreffend.

T;imbaztuku


Ich als Privatpatientin gehe übrigens grundsätzlich nicht zu Ärzten, die ausschließlich Privatpatienten behandeln.

Wäre ich Privatpatient würde ich das ebenso machen. Man hat als Privatpatient ja keine Vorteile, wenn alle anderen ebenfalls Privatpatienten sind. ;-D :=o

lCittale.xL.


Nie lange Wartezeiten

Fast immer alleine im Wartebreich

Sehr nettes Team

Wenn was war, wurde ich auch kurzfristig dazwischen geschoben und musste trotzdem nicht lange warten.

Top Ultraschall und jedes Mal Foto bekommen.

Ganzheitlicher Ansatz und immer sehr viel Zeit für alle Fragen und Sorgen.

Hatte ich als normale Kassenpatientin in meiner Schwangerschaft auch. Ein Traum dort x:)

Habe dort egal ob mit oder ohne Termin nie länger als 15 Miunten gewartet, alle haben mich mehr als gut behandelt.

Denke es kommt viel auf den Arzt an.

m=aripEoysa


Timbatuku

Ich gehe doch nicht zu Ärzten, die einen Teil meiner Familie abweisen würden, weil sie nicht genug an ihnen verdienen können. :-p

Wie schön, dass wir hier eine große Auswahl haben.

c9riechiarlixe


Also diese Praxen sind ja nur deswegen privat, weil der betreffende Arzt in der Ecke sonst keinen Kassensitz bekommen hat. ODER er ist schon älter, war lange iwo Oberarzt oder hat die Praxis schon vom Dad übernommen und hat keine Lust mehr auf den Kassenstress, aber das sind eher die Ausnahmen, wahrscheinlicher ist Variante 1.

Das ist nicht zutreffend.

hmh,

ich kenne es eigentlich nur so, dass es am (fehlenden) Kassensitz liegt.

m6ar`iMposa


criecharlie, ich könnte Dir spontan 3 Ärzte aus meiner näheren Umgebung benennen, die gerade auf private Praxis umgestellt haben:

- der Zahnarzt, der über die Altersgrenze gekommen ist, aber seine bisherigen Patienten noch versorgen will (entspricht Deinem Beispiel) und die Praxis für seinen noch studierenden Sohn warmgehalten hat

- der plastische Chirurg, der mich vor einiger Zeit genial am Fuß operiert hat und nun nicht mehr in der Klinik ist, sondern eine private Praxis aufgemacht hat - ausschließlich für Schönheitschirurgie, Busen ja, Füße nein

- der Orthopäde, der in der Fortbildung von Kollegen engagiert ist und einfach nur noch privat abrechnet.

cYriecpharl*ie


- der plastische Chirurg, der mich vor einiger Zeit genial am Fuß operiert hat und nun nicht mehr in der Klinik ist, sondern eine private Praxis aufgemacht hat - ausschließlich für Schönheitschirurgie, Busen ja, Füße nein

- der Orthopäde, der in der Fortbildung von Kollegen engagiert ist und einfach nur noch privat abrechnet.

naja,

das kann man halt so und so auslegen...

bespielsweise ist es eigentlich schon besser, man spezialisiert sich auf einen Bereich...

ist in den Uni-Kliniken in den chirurgischen Abteilungen ja auch oft so... einer für alles - eher nicht...

Orthopäde:

evtl. auch keinen Kassensitz/kein Geld für Niederlassung?

umgekehrt kenne ich eben durch meine Arztverwandtschaft hauptsächlich Privatpraxen, betrieben durch iwelche Freunde, die eben im Heimatort (weil Frau/Mann dort arbeitet, Kind im Kiga etc..) keinen Kassensitz bekommen haben.

RDogerCRabbit


Mir sind solche Privatpraxen in der Regel suspekt und ich würde nie auf die Idee kommen, mir so etwas gezielt zu suchen. Ich finde es schon eher unangenehm, dass einer meiner Ärzte 2 verschiedene Wartezimmer hat :-| .

Mir ist bei einem Arzt wichtig, dass er mich gut behandelt und nicht, dass er von vornherein ausschließt, eine ziemlich große Gruppe von potentiellen Patienten zu behandeln.

EThemali,ger\ Nut}zer (#5x01877)


Als ich noch Privatpatient war (Jahre her) war ich mal in einer orthopädischen Privatpraxis. Ich fand es fantastisch. Erstens nicht so voll, zügig Termine und der Arzt war spitze. Dem Trauer ich heute nich hinterher! Da war auch nich Zeit für ein Gespräch. Als Kassenpatient kommt man ja meist kaum noch dazu einen Satz zu Ende zu bringen, schon ist man entweder selber draußen oder der Arzt weg. Ab und an "gönne" ich mir noch einen Besuch bei dem Privatarzt, meist zur Zweitmeinung. Aber das geht natürlich nicht oft, weil es viel zu teuer ist.

Aber wer die Möglichkeit hat sollte sie nutze, wobei man auch aufpassen muss das einem kein Mist angedreht wird. Wobei meine Pkv immer alles gezahlt hat ...

Der Arzt wo ich war ist übrigens jung und hat sich bewusst gegen eine Kassenzulassung entschieden. Ich kann es heutzutage verstehen ...

RxHW


Hallo Ruby_slippers,

vielleicht noch zwei wichtige Aspekte:

- die Regelungen der einzelnen Beihilfestelle sind je nach Bundesland bzw. bei der Bundesbeihilfe sehr unterschiedlich.

- wenn ein Arzt sehr fleißig Diagnosen bei seinen Patienten vermerkt, kann es später bei privaten Versicherungen sehr schwierig bzw. teuer werden: z.B. Berufs- oder Dienstunfähigkeitsversicherung oder Auslandsreisekrankenversicherung ... Es ist schwer bis unmöglich später zu beweisen, dass eine Diagnose, die der Arzt beim Patienten vermerkt hat, falsch war.

Gruß

RHW

M:ad8amexXmas


Ich halte nicht viel von Privatpraxen,

da sie gezwungen sind Gewinn zu machen

und im Notfall auf groessere Kliniken oder andere Aerzte angewiesen sind. Dem Patient soll geholfen werden und die Praxis soll davon profitieren, wie das?

Exhemalig2er NmutzeFr (#5018677x)


Nur weil ein Arzt seine Leistungen in Rechung setzt ist das negativ?

Dem Patient soll geholfen werden und die Praxis soll davon profitieren, wie das?

Wenn ich das Auto in die Werstatt bringe muss ich auch Geld bezahlen. Wo ist jetzt der Unterschied? Vom Helfen aus Selbstlosigkeit hat noch keiner sein Essen und seine Miete bezahlt

MtadaLmeXmaxs


Durch Bezahlung nach Tarif unabhaengig von der Leistung auf geringer Stundenbasis.

S"cphmuidtix70


Jeder niedergelassene Kassenarzt möchte sicher mit Gewinn rausgehen. Ein Arzt ist doch auch ein Unternehmer...

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