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Frust in der Warteschlange...Facharzt Termine bekommen. ...

jBuast_:looki;ng?


Na das macht Sinn. Weil da will man ja unbedingt weit fahren. %:|

L`ies,elqottxe40


Man kann nicht Alles haben.... ausserdem ist zumindest bei mir die Zeit eh vorbei. Und meine Kinderlein sind Beide inzwischen einen Kopf grösser wie ich.... ;-D

LDiesel5otIte4x0


'Tschuldige launebeer fürs Offtopic.... *:)

jCust+_lookrin\g?


Deine Kinderlein schon - da ist es nicht sehr dringend. Aber es könnte auch andere Frauen geben, die das Angebot eventuell nutzen könnten. ;-)

Lkiebselo4tte40


Ist schon klar...aber wir sind in 10 Minuten in VB...alles ab See fährt nach Bad Ischl...

So schlimm ist es nicht....

Ich versteh es trotzdem nicht weil sie erst vor ein paar Jahren komplett umgebaut und renoviert hatten...

Zu viel Kohle? ":/

S.unflowe7rx_73


Ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht... In meinem alten Wohnort (Unistadt in NRW) keinerlei Probleme. Entweder es ging eh schnell, oder es war dringlicher und der überweisende Arzt hat sich gekümmert. Das längste waren 6 Wochen für Pulmologen, der mich - im Gegensatz zu meiner Hausärztin - nicht für einen Notfall hielt. Meine Eltern fahren mit ihren Ü70 bis heute noch aus einem anderen Bundesland in diesen Ort, weil sie in ihrer Kleinstadt nicht viel Auswahlund lange Wartezeiten haben.

Seit 18 Monaten nun in Großstadt wohnend (und selber im Gesundheitswesen tätig): Eher negative Erfahrungen. Sehr oft die Frage nach Versicherungsstatus VOR Terminvergabe. Die Weigerung, best. Untersuchungen kostenlos durchzuführen (nach 2 Netzhautablösungen mit offenen OP's und nachfolgenden Lasereingriffen halte ich einen Ntezhautuntersuchung nicht für eine von mir zu zahlende IGeL-Leistung!). Lange Wartezeiten. Miese Öffnungszeiten (hier scheint kein Arzt Freitags nach 13h zu arbeiten). Termine via Vermittlungsstelle der KK waren schneller möglich, aber bislang bei Ärzten, die mir nicht zusagten. Ich bin nicht anspruchsvoll und kann mich durchsetzen, erwarte aber, mit meinen Erfahrungen ernst genommen zu werden, vernünftige Erklärungen zu bekommen bzw. überhaupt kritisch nachfragen zu dürfen.

Ansonsten kenne ich das Gesundheitssystem, verstehe Dinge wie Klinik-/Abteilungsschließungen und halt die Politik, die dahintersteckt. Manchmal erschreckend...

@ the-caver:

Dafür gibt es psychiatrische Institutsambulanzen. Soweit ich weiß, gibt es ngefähr 2.000 davon in Deutschland, da sollte eigentlich jeder eine in erreichbarer Nähe haben.

Zumindest hier in meinem aktuellen Wohnort nehmen die z.T. auch keine neuen Patienten oder bieten 10-Minuten-Gespräche alle 4 Wochen. Da reicht z.T. einfach nicht. Hier fängt es ja schon an, dass Kliniken einen Pflichtversorgungsauftrag haben, wenn der Patient im Einzugsgebiet wohnt - aber nicht mal einen suizidalen Patienten am Freitag Nachmittag aufnehmen.

T*apxs


So sieht es "hier" aus:

Augen: 4 Monate

Dermat.: 5 Monate

Gastro: 2 Monate

Gyn: 2 Wochen

Kardiologe: 3 Monate

Orthopädie: 3-4 Monate (das Problem hatte sich inzwischen von selbst erledigt)

Radiologie: 2-4 Monate (je nach gewünschter Untersuchung)

Zahn: 1 -2 Wochen (akut am Folgetag)

Neue Patienten werden nirgendwo angenommen. Ich suche händeringend nach einen neuen Hausarzt. Mein Mann nutzt gelegentlich den Terminservice der Krankenkasse, um bei Fachärzten überhaupt erst reinzukommen.

Sie sollen den Versicherten innerhalb einer Woche einen Facharzttermin in zumutbarer Entfernung vorschlagen.

Was ist für eine -aus welchen Gründen auch immer- nicht mobile Person eine zumutbare Entfernung?

Ich halte das ganze Gesetz für ein todgeborenes Kind.

d`ankanex87


Was ist für eine -aus welchen Gründen auch immer- nicht mobile Person eine zumutbare Entfernung?

Selbst für eine mobile Person stellt sich die Frage. Bei meinem Partner gab es wegen der Kostenübernahme für Psychotherapie ein riesen Geeier. Man hielt es seitens der Krankenkasse für Zumutbar ihn einmal die Woche eine Stunde einfache Strecke in die Nachbarstadt pendeln zu lassen. Also drei Stunden jede Woche inklusive der Therapiesitzung. Wie genau sowas mit einem Arbeitsleben und Familie vereinbar sein soll wussten sie dann aber auch nicht, nur das es ihm wohl noch nicht schlecht genug ginge wenn er das nicht mitmachen wolle. %:| %:|

Und unsere Gerichte haben doch wirklich genug zu tun als das man dann jedesmal klagen muss damit festgestellt wird ob das nun unter den Umständen zumutbar ist oder nicht. Ganz abgesehen davon das so ein Verfahren ja auch dauert und man die Behandlung ja nun einmal braucht!

S#unfAlowDer{_73


Was ist für eine -aus welchen Gründen auch immer- nicht mobile Person eine zumutbare Entfernung?

Was da gelegentlich helfen kann: Bei der Krankenkasse beantragen, dass die die Taxikosten für die Fahrstrecke übernehmen. Weil selber ja nicht mobil und so, aber gewillt. Kann die zumutbare Entfernung durchaus schrumpfen. ]:D

d^anSae8:7


DAS glaub ich sofort. ]:D ]:D

R)aglphx_HH


Bei all der Meckerei, wie soll es anders gehen?

Studierte Ärzte gibt es genug, aber davon geht erstmal ein grosser Teil nicht als Arzt arbeiten, weil die Bedingungen teils unzumutbar sind. Schon die Ausbildung zum Facharzt (als fertig studierter und approbierter Arzt weiter zum Facharzt) ist mitunter ein Scherz was Arbeitsbedingungen, Bezahlung und Kosten für die Fortbildung ausgeht. Man muss sich bald freuen, dass man für das 50h arbeiten plus 36h Dienste über Nacht nicht noch Geld mitbringen muss. Details spare ich mir hier, das wird sehr individuell je Fachrichtung sein, denke ich. Mal eben für 200.000€ auf Kredit eine Praxis übernehmen (der reine ideelle Wert ohne wirkliche Sachwerte). Bezahlung von Leistungen wie die Kasse sie vorschreibt, was medizinisch sinnvoll ist, ist zweitrangig. Ein Wunder, dass Menschen freiwillig Arzt werden.

Dann hat man seinen Facharzt und darf mitnichten einfach eine Praxis aufmachen. Die Vergabe einer Praxis mit Kassenzulassung ist strengstens reglementiert, Planwirtschaft pur und sowas hat noch nie irgendwo funktioniert. Da würden gerne X Orthopäden mehr eine Praxis aufmachen, aber die dürfen nicht... Eine der Gründe: Wenn in Hamburg, Köln, München etc noch 10% mehr Orthopäden sitzen dürften, gäbe es am Ende vermutlich in ganz Mecklenburg gar keinen mehr. Also wird das reglementiert.

Und dann ist da eine Praxis, die 1000 Patienten versorgt. Bezahlung nach Patient und Quartal, NULL Anreize für den Patienten, weniger oft zum Arzt zu gehen, da geht dann manch einer mit Wehwehchen zum Arzt, wo man sich echt fragt, warum. Und schon ist keine Zeit mehr für akute Probleme.

Am Ende ist es für das Gesundheitssystem vermutlich schlicht nicht finanzierbar, so viele Ärzte vorzuhalten, dass Termine für alle rechtzeitig da sind? Aber sind die Krankenhäuser, die die Patienten dann oft auffangen müssen billiger?

dlaznae8x7


Am Ende ist es für das Gesundheitssystem vermutlich schlicht nicht finanzierbar, so viele Ärzte vorzuhalten, dass Termine für alle rechtzeitig da sind? Aber sind die Krankenhäuser, die die Patienten dann oft auffangen müssen billiger?

Man könnte ja mal nachsehen wo man denn die Milliarden so lässt...

Als erstes wären da über 100 Kassen mit ihrem kompletten Verwaltungsapparillo der erfahrungsgemäß unmengen an Geld schluckt. Würde man die auf eine Pflichtversicherung zusammenschmelzen mit einem Verwaltungsapparat, was wäre da gespart. Machen die Schweden ja zum Beispiel so.

Dann viele auch gleich der Kostenpunkt Werbung weg. Immerhin sponsoren die großen Kassen mit vielen Millionen Vereine und nicht die kleinen die dem Breitensport und damit der Gesundheit dienen. Und Werbeanzeigen und Sendungen und so. Auch das dürfte man meiner Meinung nach gerne in die Versicherungsleistungen stecken.

Noch dazu würde das bei den behandelnden Ärzten und Krankenhäusern Kapazitäten freiräumen weil die keine eigene Abrechnungsabteilung mit x Angestellten bräuchten. Eine Kasse, alles andere (Homöpathie und sowas) kann über private Zusatzversicherungen vom Versicherten selbst geregelt werden.

Dann wäre da noch die Option der Pharmaindustrie mal auf die Finger zu schauen. Fälle wie das neue Insulin zeigen das die neuen Medikamente die da dann so angepriesen werden nicht unbedingt besser sind, auch wenn die Ergebnisse der Studien der Industrie etwas anderes suggerieren. Aber dafür sind sie sehr viel teurer als die alten Sachen deren Patente abgelaufen sind. Statt unsäglicher Rabattschlachten sollten sie also besser unabhängige Studien finanzieren um zu gucken ob das neue vierlaml so teure Präperat eigentlich lohnt oder ob man doch beim alten bleibt. Andere Verhütungsmethoden als die Pille wären da auch so ein Beispiel. Ärmer an Nebenwirkungen, in der langen Anwendung oft kostengünstiger, aber dennoch zahlt die Kasse die Pille. Hier fehlt mit ein TockTock Smiley.

Ich traue auch Krankenhäusern nicht deren Hauptaktionäre Pharmakonzerne sind. Welches Interesse haben da die Geschäftsmenschen das ich gesund werde? Krank lohne ich dann doch viel mehr....

Und dann könnte man natürlich auch mal den Ärzten auf die Füße treten. Die Verteilung innerhalb des Ärzteverbandes ist eine Katastrophe. Wieso muss ein Radiologe soviel verdienen das er kaum zum Ausgeben kommt während die Ärzte welche die Breitenversorgung sichern stark strampeln müssen. Ich finde auch die Ärztezentren eine gute Idee, da dann teure Geräte nicht von einem Arzt getragen werden müssen. Man könnte zum Beispiel eine Sprechstunde vor Ort haben, aber für die Sachen die solche Geräte brauchen geht man in das Ärztehaus wo der eigene Hausarzt auch regelmäßig Dienst hat. Und auch die Notdienste ließen sich von da aus koordinieren so das der Beruf "Landarzt" nicht mehr so ein Schreckgesicht hat.

Also, da ist schon Luft nach oben. An vielen Stellschrauben könnte da gedreht werden, nicht nur an den Beiträgen.

d2anaxe87


Und natürlich gehören ALLE in die Pflichtversicherung. Auch die Selbstständigen und so die sich heute mittels Privater Versicherung schön dem Solidarsystem entziehen.

EThem7alige,r Nnutze|r` (#5x72661)


Ich rall das wirklich nicht. Es wird gemotzt und gemotzt aber kein sauberer Lösungsvorschlag kommt dabei rüber. Was soll ein Facharzt denn machen, wenn er erst in 3 Monaten einen Termin hat? Mitose? Am Telefon kann er schlecht beurteilen, wer wie dringend einen Termin braucht. Und wenn er jetzt vor Terminvergabe ein Erstgespräch macht, ja holla dann wartet man 6 statt 3 Monate.

Ich finde es lustig, dass immer über Privatpatienten gemotzt wird (nein, ich bin keiner). Wundert es denn jemand, das Ärzte diese bevorzugen? Hier stimmt die Bezahlung! Was die gesetzliche an Ärzte zahlt, ist ein Witz! Und dann sagen die dem Arzt noch, wie er seinen Job machen soll. Meine Ärztin hat mir mal gesagt, sie hat eine 40h Woche rein Sprechstunde, dazu macht sie Sprechstundentechnisch mind. 10h Überstunden pro Woche UND darf das komplette Wochenende den Papierkram für die Kassen erledigen. Und die Papierzeit bekommt sie NICHT bezahlt! Das ist ein Witz!

Statt über die Privatpatienten zu meckern, wie wäre es mal, wenn man nicht wegen jedem kleinen Furz im Darm zum Doc geht? Ich war jetzt erkältet. Klar, das ist unangenehm. Alle um micht rum "oh, du hast husten, geh zum arzt". Was will der Arzt hier machen? Ich trinke meinen Tee, packe mich warm ein und lege mich ins Bett, wenns ganz schlimm wird nehm ich noch ne Parazetamol und pump mich mit Salzwassernasenspray voll. Ein Arztbesuch ist hier vollkommen unnötig. Trotzdem gehen viele deswegen zum Doc. Bei Fachärzten ist es nicht anders. Bei der kleinsten Verstauchung rennen die leute zum Orthopäden. Ich muss wegen Skoliose regelmäßig da hin. Die Wartezeit ist unverschämt, weil hier die ganze zeit leute sind "mimimi, ich hab mir das Handgelenk verstaucht". Ja wunder was. Und der Arzt hat jetzt magische Kräfte und macht das heile? Nein. Er sagt kühlen oder wärmen, je nachdem und schickt die Person heim. Klasse.

Jetzt kommt noch der Patient dazu, selbst ist er ja immer am wichtigsten und hat immer recht, der sich zu fein ist, 20km mit dem Auto zu einem Arzt zu fahren. Das gemecker verstehe ich nicht. Ist eine Person nicht mobil, alt, gebrechlich oder derart krank, dass sie nicht fahren kann und niemand diese Person aus zeitgründen hinfahren kann, da verstehe ich das. Mit einer "Ich sprüh aus allen Löchern" Grippe möchte ich auch nicht 20km zum doc fahren. Aber das ist ja ein Ausnahmefall. Und wenn es nicht anders geht: Taxikosten der Krankenkasse melden oder einen Krankentransport beantragen! Fertig.

T'apxs


Es wird gemotzt und gemotzt aber kein sauberer Lösungsvorschlag kommt dabei rüber.

nanana, machst Du hier was anderes?

Warum geht man denn wegen einem Infekt zum Arzt? Doch nicht weil man sich nicht selbst zu behelfen weiß und irgendwelche Mittelchen braucht (die man sowieso selbst bezahlen muss), sondern weil man sich eben nicht einfach so zum Auskurieren ins Bett legen kann. Als Arbeitnehmer braucht man da nun mal eine AU. Und manche Firmen verlangen die bereits ab ersten Krankheitstag. Da bleibt einen doch gar nichts anderes übrig? Weil man dort so gemütlich sitzt, rennt man doch nicht zum Arzt. Ich zumindest kann mir was Besseres vorstellen, besonders wenn es mir dreckig geht.

Keine Ahnung, weshalb andere zum Orthopäden gehen. Ich selbst war dort erst einmal. Und eine Überweisung bekam ich auch erst, nachdem alle dusseligen Tabletten nichts halfen und ich meine Schulter fast überhaupt nicht mehr bewegen konnte.

Das bekommt man doch i.d.R. gar nicht mit, was andere so haben? Aber ich kann deinen Frust verstehen. Ich habe mit meinem Kind Skoliose, Fußfehlstellung im Wartezimmer des Orthopäden gefühlt Jahre verbracht. Wäre dem nicht so, hätte man mich als Neupatienten gar nicht angenommen. Ich kenne aber niemanden, der dort wegen pillepalle hingeht.

der sich zu fein ist, 20km mit dem Auto zu einem Arzt zu fahren. Das gemecker verstehe ich nicht.

Wie hieß das mal in der Werbung "Aber ich habe doch gar kein…". Aber mal im Ernst Taxikosten? Man könne doch auch mit 2x umsteigen und so… Ohne den ausgestellten Beförderungsschein (den die gar nicht bewilligen müssen) wird das ein reines Privatvergnügen.

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