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Schlaf lässt sich nicht nachholen, aber was ist mit vorholen ?

1C6a@drixan hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

Momenten beschäftige ich mich mit dem Thema schlaf ein wenig. Ich habe oft gelesen dass sich schlaf nicht nachholen lässt, was jetzt aber nicht Thema der Diskussion ist. Was ist aber wenn ich schlaf "vorholen" möchte.

Mal ein Beispiel: ich habe heute Nacht statt 8 Stunden 6 Stunden geschlafen, morgen muss ich 24h wachbleiben kriege aber von Mittwoch auf Donnerstag noch meinen Schlaf von 8 Stunden.

Wirkt sich dann das schlafdefizit von 2 Stunden auf den morgigen, nicht heutigen, Tag aus ? Das wäre mal sehr interessant zu wissen. Klar, der es geht jetzt "nur" um zwei Stunden, der Unterschied ist nicht groß.

Habe versucht dieses Thema in Google zu finden, war leider erfolglos.

Möglicherweise kann mir hier jemand eine Antwort geben, oder seine eigenen Erfahrungen weitergeben

Mit freundlichen Grüßen

Antworten
P<lakneta


Laut eigener Erfahrung geht Nachholen sehr wohl. Wenn man eine Nacht nur 2 Stunden geschlafen hat und die nächste Nacht dann 10 Stunden schläft, hat man Schlaf nachgeholt. Man hätte ja keine 10 Stunden geschlafen, wenn vorher die Nacht nicht nur 2 Stunden gehabt hätte.

Vorschlafen allerdings geht nicht.

B,eautMifulDayM89


Geht beides nicht. Weder vor- noch nachholen

kxleineUr_dracqhenstxern


Geht wirklich nicht. Allerdings schläft man schon mahr als sonst, wenn man mal eine Zeitlang sehr wenig geschlafen hat, einfach weil der Körper erschöpft ist.

Ist auch gar nicht schlimm, mal weniger zu schlafen!

5mvopr6


Natürlich lässt sich Schlaf nachholen. Wie schon beschrieben wurde: wenn man Schlafmangel hatte, schläft man die Folgenächte automatisch mehr und der Mehrschlaf ist das Nachholen.

Vorrat anschlafen für kommende kurze Nächte kann man sich nicht.

5&vo'r6


Obwohl Angela Merkel das behauptet. Sie behauptet steif und fest, sie wäre fähig, Schlaf zu tanken um für bevorstehende kurze Nächte fit zu sein. ;-D

C}omrxan


Wenn man Schlaf nicht nachholen könnte, wäre ich sicherlich schon 3 Wochen im Schlafrückstand und tot ;-)

Szilk8Pe.arl


Doch, es lässt sich sowohl Schlaf "nachholen" als auch vorausschlafen.

Wer (zu) wenig Schlaf hatte, schläft meist, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt, länger bzw. mehr. Wer vorschläft, kann länger durchhalten. Die meisten konnten so etwas wohl schon bei sich selbst feststellen. Ist aber eine subjektive Sache, die nicht jeder gleich erlebt.

m2elin9ka


Aber wie funktioniert denn vorschlafen? Wenn ich ausgeschlafen habe, kann ich doch nicht einfach weiterschlafen, nur weil ich weiß, dass ich nächste Nacht wenig Schlaf bekommen werde. Geht das ohne irgendwelche Mittelchen? ":/

SdilkP4ear(l


Bei manchen geht das: Sie legen den Kopf aufs Kissen und schlafen; bei denen funktionierts. Andere können es nicht. Deshalb ist es eben eine persönliche Erfahrung.

bfeeXtlejuirce21


also wenn ich weiß ich habe Nachtdienst (den ersten) dann schlaf ich morgens aus und wenn ich mich nachmittags noch mal 1-2 std hinlege geht die Nacht deutlich besser ;-)

Und nachholen geht natürlich auch. War jetzt von vorgestern bis gestern abend ca 36 std wach und habe 11 std wie ein stein geschlafen (sogar handy überhört). Sonst bin ich nachts 3 mal wach.

F+io3na85


Wenn ich ausschlafe, dann habe ich doch schon mehr geschlafen, als sonst.

Wenn ich bspw. um 6 Uhr aufstehe um arbeiten zu gehen, dann halte ich am Abend nicht lange durch und werde früher müde, als wenn ich an dem Tag ausgeschlafen hätte.

L5.vanPIexlt


Wenn ich mir mal wieder ne Nacht um die Ohren schlagen muss, bringt es natürlich recht wenig, am Abend des Vortages 2h eher ins Bett zu gehen, wobei, selbst das könnte einen Effekt haben: es macht wahrscheinlich schon einen Unterschied, ob ich nach 7-10h Schlaf 24+h wach bleiben muss oder nach einer recht kurzen Nacht von 4-6h solange auf den Beinen bleibe.

Einen Effekt hat aber durchaus: wie lange ist der letzte Schlaf her? Am späten Nachmittag oder frühen Abend nochmal 2h (eine ist zu wenig, mehr als zwei leider unrealistisch) Schlaf unterbringe, lässt sich die Nacht definitiv leichter durchhalten - eben weil man dann nicht 24+h am Stück wach ist.

In dem Sinne lässt sich durchaus Schlaf vorholen.

Nachholen ist eher schwieriger: nach einer langen Nacht werd' ich oftmals schon nach wenigen Stunden wach. Ich bin den Tag dann ziemlich geplättet und falle entweder nachmittags oder am frühen Abend ins Bett (und bin dann leider wieder nachts wach und hab meinen Rhythmus zerstört) oder ich hangele mich halbgar bis zum Abend und hoffe dann, wieder durchschlafen zu können. :-|

Leider ein Unterfangen, durch das ich regeolmäßig durch muss - und ich glaube, es geht schon ganz schön an die Substanz/Leistungsfähigkeit.

b)eetlnejuixce21


Ja da muss ich auch oft durch. Ich habe das durchhangeln oder das direkt morgens 3 std schlafen für mich entdeckt um dann wieder in einen normalen Rhythmus zu kommen. Klar bricht man dann abends auf der Couch ein, aber das ist ja egal.

Wenn ich mehrere Nachtdienste hab dann kann ich nach der ersten nacht tagsüber auch max 4-5 std schlafen und bin hellwach. Nach der 2. gehts dann besser.

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