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Privat versichern lassen für Anfänger

C"orkxi hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich möchte mich privat versichern lassen und habe ein paar Fragen. Oder viele 8-)


Worauf muss ich bei der Wahl der KK genau achten? Macht es mehr Sinn, eine KK zu wählen, wo ich garantiert Geld am Ende eines Jahres wiederbekomme oder nur abhängig vom Erfolg? Wie hoch sollte die Eigenleistung sein und wie schnell bekommt man die Kosten erstattet?


Lassen KK mit sich "handeln"? Also würde man zB bessere Konditionen erhalten, wenn die halbe Familie dort schon versichert ist?

Gibt es irgendetwas worauf man besonders Wert legen sollte und etwas, was eher unwichtig ist?


Ich habe das Gefühl, ich sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht und bin einfach ahnungslos ":/ ":/

Antworten
P7eddi


Wichtig: Eine PKV kann gut sein. Solange Du gesund bist. Jung bist.

Wehe du bist älter, wirst richtig krank, benötigst Rollstuhl oder richtig viel . Lege für den Fall immer genug Geld beiseite. Bist Du ein sehr guter Verdiener, single und wirst es auch bleiben, dann ist die PKV das richtige für Dich. Bedenke, ein Wechsel im Alter ist oft schwierig, irgendwann sogar nicht mehr möglich. Überlege, ob du in die GKV gehst, und dir eine sehr hochwertige Zusatzversicherung holen willst. Und an eine gute BUZ solltest Du auch denken.

Sdhelaby xT.


Macht es mehr Sinn, eine KK zu wählen, wo ich garantiert Geld am Ende eines Jahres wiederbekomme oder nur abhängig vom Erfolg?

Was meinst Du denn damit genau? Wieso solltest Du garantiert Geld zurück bekommen? Und was meinst Du mit Erfolg?

S'he]lb1y Tx.


Eine PKV kann gut sein. Solange Du gesund bist.

Wieso? Was glaubst Du was passiert, wenn Du krank wirst?

Wehe du bist älter, wirst richtig krank, benötigst Rollstuhl oder richtig viel

Was sollte denn dann sein?

CJo}rki


Danke schonmal für die schnelle Antwort! Noch bin ich jung, Anfang / Mitte 20 und kerngesund. Deswegen würde es Sinn machen, hieß es, wenn ich jetzt wechseln würde.

Single bin ich nicht und in ein paar Jahren würde ich gerne eine Familie gründen. Ist das schlecht im Bezug auf eine PKV? Mein Freund wechselt auch in eine PKV...

S5chokJolad#e-nsü&chtixge


Schwieriges Thema. Wir hatten damals einen wirklich kompetenten Berater, der uns auch wirklich eine gute PKV empfohlen hat.

Wichtig ist, nicht einfach das erst beste und billigste Angebot zu nehmen. Denn das sind meist die, die dann immer gewaltig erhöhen.

Unsere PKV hat immer recht moderat erhöht, manche Jahre gar nicht. PKV ist bei uns in der Familie relevant seit 2001, und in diesem Jahr war es zum ersten Mal so, daß es wirklich eine ordentliche Beitragserhöhung gab (30 EUR pro Monat).

Eigenleistungen mußt Du schon selbst entscheiden. Unsere sind relative niedrig, wenn der Beitrag mal zu teuer erscheint, kann man die ja hochsetzen. Das ist ja unproblematisch. Bei uns ist es auch so, daß man nicht einfach bis zur Eigenbeteiligung alles selbst zahlt, sondern die PKV zahlt solange nur 90% der Rechnung, bis die Eigenbeteiligung erreicht ist. Finde ich fair.

Handeln halte ich für unmöglich und würde ich auch - wenn sich überhaupt wer drauf einläßt - als unseriös erachten.

Grundsätzlich muß die Entscheidung sehr gut überdacht sein. Ich weiß nicht, wie alt Du bist und ob Kinderwunsch noch eine Rolle spielen könnte, aber das sind alles wichtige Punkte, die man bedenken muß. Eine Rückkehr ist schwierig.

Wir haben es damals gemacht, noch kinderlos, wußten auch, daß es sich mit Kindern unter dem Strich nicht mehr lohnt. Haben Kinder bekommen, zahlen da natürlich drauf, aber das war unsere Entscheidung und war uns von Anfang an bewußt.

Mittlerweile bin ich zurück (bin nach der zweiten Elternzeit leicht unter die Grenze gerutscht und wollte mich nicht komplett von der GKV freistellen lassen, denn dann wäre eine spätere Rückkehr unmöglich gewesen). Ich fand es sehr schade (grad weil es finanziell überhaupt kein Problem war), aber mein Mann und die Kinder sind noch privat versichert. Ich hab halt eine Zusatzversicherung.

S5heLlby0 T.


Single bin ich nicht und in ein paar Jahren würde ich gerne eine Familie gründen. Ist das schlecht im Bezug auf eine PKV? Mein Freund wechselt auch in eine PKV...

Single zu sein ist nicht vorrangig wichtig bei der PKV. Kinder zu haben wäre schon von Bedeutung, da es in der PKV keine kostenlose Familienmitgliedschaft gibt (in der GKV schon). Da Dein Freund auch wechselt wird es wohl egal sein ob Du in der GKV bleibst (im Bezug auf Familienversicherung). Kommt darauf an, wieviel er [[http://www.krankenversicherung.net/kinder verdient]].

SIchxokoladenTsücfhtigxe


o.k., unsere Antworten haben sich überschnitten, was Kinderwunsch angeht... ;-)

SDc7hokdolYadensüchRtigxe


Ich weiß, daß es Schlupflöcher gibt, ABER EIGENTLICH ist es so, wenn einer der Elternteile in der PKV ist, müssen die Kinder auch in die PKV. Mag anders sein, wenn man nicht verheiratet ist, aber bei verheirateten ist das wohl so.

Für uns war das nie ein Thema, wir wollten die Kinder in der PKV haben.

Aber das sollte man bedenken. Wie die Schlupflöcher funktionieren, weiß ich nicht, hab ich mich nie mit beschäftigt. Aber mein Chef hat vor Jahren sowas mal erwähnt.

f1ilos-ofixa


Danke schonmal für die schnelle Antwort! Noch bin ich jung, Anfang / Mitte 20 und kerngesund. Deswegen würde es Sinn machen, hieß es, wenn ich jetzt wechseln würde.

Wer sagt das?

Natürlich kostet dich die PKV jetzt noch nicht so viel, eben aus den o.g. Gründen. Was arbeitest du denn? Ist deine Stelle sicher? Hast du einen Beihilfeanspruch oder wirst du in absehbarer Zeit einen haben? Wenn du Kinder willst, ist das mit der PKV als normal Angestellter so eine Sache. Die kosten da nämlich alle extra. Familienversicherung ist nicht möglich. Also ein paar mehr Informationen wären schon sinnvoll, um dir einen guten Tipp geben zu können.

Smhehlbyx T.


@ Schokoladensüchtige

wenn einer der Elternteile in der PKV ist, müssen die Kinder auch in die PKV. Mag anders sein, wenn man nicht verheiratet ist, aber bei verheirateten ist das wohl so.

Klick mal [[http://www.krankenversicherung.net/kinder hier]]

PAevddxi


Ich finde, Schokoladensüchtige hat es sehr gut beschrieben.

Bist und bleibst Du Single, Kinderlos und gesund, ist alles tuti. Ich kenne Familien, die hat die Geburt eines schwerstkranken Kindes, das wirklich gar nichts alleinekann, finanziell enorm belastet.

Als junger Mensch sparst Du sicherlich. Wenn Du gesund bleibst, sowieso. Das ist meine Erfahrung mit einer Freundin, die in der PKV ist, tja, und die es nicht so einfach hat, wie GKV Versicherte. Andere Menschen, andere Meinungen.

S&helJbMy Tx.


mit einer Freundin, die in der PKV ist, tja, und die es nicht so einfach hat, wie GKV Versicherte

Es gibt -zig Tarife...bessere oder schlechtere, alles eine Frage des Beitrages. Pauschal kann man das nicht so sagen.

Ich kenne Familien, die hat die Geburt eines schwerstkranken Kindes, das wirklich gar nichts alleine kann, finanziell enorm belastet

Was hat das mit GKV vs. PKV zu tun?

Und nochmal, was meinst Du damit:

Bist und bleibst Du Single, Kinderlos und gesund, ist alles tuti.

Welche Nachteile hast Du in der PKV, wenn Du krank wirst?

S chokol:adensü(chtxige


Shelby, hab das grad überflogen, das gibt mir doch Recht, oder? Wenn ein Elternteil in der PKV ist und das Einkommen über der Grenze liegt, dann muß man es separate versichern.

Und eine Versicherung bei der GKV macht ja -wenn man den Artikel liest - nicht wirklich Sinn, weil teurer.

Na gut, jetzt hab ich es doch, man MUSS es NICHTin der PKV versichern, aber es ist wahrscheinlich sinnvoller... ;-D So oder so fällt auf legalem Weg ein Zusatzbeitrag fürs Kind an.

Ich meinte eigentlich, daß es wohl irgendwelche Schlupflöcher gibt, es beim GKV-Versicherten ganz normal über Familienversicherung mitzuversichern, also ohne separaten Beitrag. Wie auch immer das geht.

LAilaLYiQna


Ich hatte mich vor zwei Jahren gegen die PKV entschieden, nach ausführlicher Beratung und Überlegung.

Mitte 20, gesund und sicherer, recht gut bezahlter Job (jedoch ohne Beihilfeanspruch) sprachen dafür, langfristiger Kinderwunsch und etliches an Krankheiten in der Familie dagegen.

Mich hat zunächst abgeschreckt, dass ich unglaubwürdige Angebote ohne Ende von den PKV erhalten habe und selbst auf genaue Nachfrage, wie sich Beiträge ändern wenn z.B. chronische Krankheiten auftreten, keine konkreten Antworten kamen.

Hab mich dann durch die Verbraucherzentrale beraten lassen, hin und her gerechnet und mich dann dagegen entschieden.

Die Gefahr, in Zeiten, in denen ich wegen Kindern nicht oder nur in Teilzeit arbeiten kann, die Beiträge nicht zahlen zu können und die voraussichtlich hohe Beiträge im Alter haben mich abgeschreckt.

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