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Privat versichern lassen für Anfänger

S%henlby Tx.


Ist ein Elternteil privat und ein Elternteil gesetzlich versichert, kann das Kind privat oder gesetzlich versichert werden. Die beitragsfreie Familienversicherung ist für das Kind allerdings nicht möglich, wenn der privatversicherte Elternteil mehr als der andere verdient und ein Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze hat (2015: 54.900 Euro). In diesem Fall muss für das Kind ein monatlicher Beitrag gezahlt werden. Sind die Eltern nicht verheiratet, gilt diese Einschränkung nicht.

[[https://www.pkv.de/themen/krankenversicherung/so-funktioniert-die-pkv/wie-kann-ich-mein-kind-krankenversichern/ Quelle]]

Knapp 55.000 ist doch ordentlich, und wird wohl nicht sooo oft vorkommen ":/

LWil#aLi|na


Welche Nachteile hast Du in der PKV, wenn Du krank wirst?

Die Beiträge steigen doch für chronisch Kranke, Behinderte etc. doch verhältnismäßig stark an, oder?

Der Beitrag, den ich als gesunde 25 Jährige zahe wird ja nicht gleich bleiben.

Sjchoklolad`ensüchtxige


Aber man kommt doch gar nicht in die PKV rein, wenn man drunter liegt...

Es sei denn, man ist Beamter. Oder selbständig. ???

Oder man war mal über der "Einstiegsgrenze" und ist später druntergefallen und hat sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen.

S:hel^by xT.


selbst auf genaue Nachfrage, wie sich Beiträge ändern wenn z.B. chronische Krankheiten auftreten, keine konkreten Antworten kamen.

Echt? Das wundert mich, kann man doch relativ leicht ergooglen.

[[http://www.krankenkassen.net/private-krankenversicherung/beitragsberechnung/beitragserhoehung-neuerkrankung.html Klick]]

S|chokaolad)ensüchTtige


LilaLina, Dein Beitrag steigt in Deinem Tarif an und ist nicht explizit von Deinen Erkrankungen abhängig, sondern von allen, die in der Tarifgruppe sind.

SUhelbyx T.


Aber man kommt doch gar nicht in die PKV rein, wenn man drunter liegt...

Als Selbstständiger schon... :)z

SNchokofladenesüchtxige


hab ich ja geschrieben, Shelby.

Aber als Angestellte(r) muß man ja drüber liegen.

S#chok,oladEenseüchxtige


Chronische Krankheiten oder Vorerkrankungen wirken sich am Anfang bei der Berechnung des Beitrags aus, da sind evtl. Zusatzbeiträge fällig. Aber alles, was während der Versicherung neu auftritt hat nicht DIREKT Auswirkungen auf den Beitrag, sondern höchstens indirekt über die Tarifgruppe.

S%heljbyO T.


hab ich ja geschrieben,

überlesen %:|

Leil<aLinxa


Dein Beitrag steigt in Deinem Tarif an und ist nicht explizit von Deinen Erkrankungen abhängig, sondern von allen, die in der Tarifgruppe sind.

Ok, ich hab's doof ausgrdrückt.

Es ist einfach schwer zu prognostizieren, wie sich die Beiträge entwickeln.

Eingetreten mit 25 ohne Krankheiten heißt oft deutlich günstigere Beiträge als in der GKV (bei hohem Verdienst).

Heißt aber nicht, dass es 30 Jahre später nicht ganz anders aussieht. Und wie genau die Anpassungen aussehen, wie hoch voraussichtlich der Beitrag dann sein wird, konnte mir niemand sagen.

S}chokol=ad.ensücxhtige


Nee, das kann auch niemand prognostizieren. So oder so nicht. aber die GKV-Beiträge steigen ja auch kontinierlich, wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, die wird ja üblicherweise auch jährlich angehoben.

Aber es ist eine ganz schwierige Entscheidung, die wohl überlegt sein muß.

Und Teilzeit ist an sich kein Problem. Ich habe nach dem ersten Kind 30 Stunden gearbeitet. Da lag ich noch über der Grenze, das war kein Problem. Für die Elternzeit habe ich mich von der Versicherungspflicht befreien lassen (das geht).

So auch beim zweiten Kind. Habe drei Jahre Elternzeit gemacht, aber nach 15 Monaten wieder Teilzeit gearbeitet (27,5 Stunden), da lag ich leicht unter der Grenze, habe ich mich für die Elternzeit wieder befreien lassen, weil man ja vorher nie weiß, was nach der Elternzeit ist (ob ich vielleicht doch wieder hätte Vollzeit arbeiten müssen oder so). Als die dann ablief und ich die Stunden beibehalten wollte mußte ich mich quasi entscheiden. Lebenslang PKV ohne Rückkehrrecht oder zurück in die GKV.

Wenn man also die Zusatzkosten für die Kinder mal außer Acht läßt, kann man in Teilzeit - wenn man unter die Grenze für die Versicherungspflicht rutscht - wieder zurück, weil man eben versicherungspflichtigt wird, sobald das Einkommen unter die Grenze sinkt.

Pjeddxi


Also, ich habe meine Freundin nicht gefragt, welchen Tarif sie hat. Sie muß jedenfalls wieder arbeiten, mit eine schwerst körperlich und geistig kranken Kind. Wird nie laufen lernen, hat kaum noch Darm, usw. Da sind . 55.000 Euro im Jahr Peanuts.

In Rehas habe ich das auch erlebt, die PKV Versicherten hatten echte Probleme. Ich habe mich nie über Tarife oder so unterhalten.

S^chokosla2densü$c4htixge


Hab mich mißverständlich ausgedrückt. Die Zeit, die ich daheim war, war eh in meiner/unserer Verantwortung, da mußte ich ganz normal Beiträge zahlen, und zwar voll aus unserer Kasse. Danach bin ich in Elternzeit arbeiten gegangen, lag über der Versicherungspflichtgrenze und war ganz normal in der PKV versichert.

Die erste Elternzeit ging nahtlos in die zweite über, gleiches Spiel, die Zeit daheim ging zu unseren Lasten, da muß man ganz normal Beiträge bezahlen. Danach habe ich in der Elternzeit mit Teilzeit angefangen, bin unter die Grenze gerutscht und habe mich bis zum Ablauf der Elternzeit von der Versicherungspflicht befreien lassen.

Und danach mußte ich mich halt entscheiden.

SdchoklolTadenHQchtixge


Peddi, das Kind hat wahrscheinlich einen ganz normalen Beitrag, ABER man muß halt bedenken, daß man die Beiträge auch zahlen muß, wenn man daheim ist und nichts verdient, und DAS ist die Schwierigkeit.

Wobei, wenn man sich arbeitslos meldet, wird man meiner Meinung nach auch wieder versicherungspflichtig (kann also in die GKV zurück). Trotzdem würde das Kind dann eben in der PKV bleiben, wenn das andere Elternteil in der PKV ist (bzw. alternative in der GKV ein Zusatzbeitrag anfallen).

Oder man vereinbart eine solche Stundenzahl, mit der man unter die Grenze rutscht (ich glaube, da muß man dann ein Jahr drunterbleiben) und dann ist man auch wieder GKV-versicherungspflichtigt.

Das sind die Schlupflöcher, um wieder zurückzukommen.

Ich hatte damals überlegt, meine STunden aufzustocken, um drinbleiben zu können, aber mein Arbeitsweg ist sehr lang, und das war zeitmäßig einfach unrealistisch. Leider.

J?oyri


Als junger, gesunder Mensch, der gut verdient ( sonst kommt man gar nicht in die PKV, ist es sehr verlockend, die Vorzüge einer PKV zu genießen und ggf. sogar noch Geld zurückzubekommen.

Aber google mal nach all den Leute, die in jungen Jahren nicht realisiert haben, dass man u.U. nicht immer so gut verdient bzw. irgendwann mal Rentner wird und dann bei deutlich geringerem Geldfluss die nach wie vor hohen Beiträge zahlen muss.

Und dann verzweifelt eine Lösung sucht, wieder in die GKV zu wechseln, weil da im Alter nämlich die Situation anders ist (Beiträge dem Geldfluss angepasst). Also dann wieder schön von der Solidargemeinschaft profitieren, der man vorher ganz unsolidarisch den Rücken gekehrt hat.

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