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Privat versichern lassen für Anfänger

SLchokotladensüjchtige


Also meine zwei Beiträge oben gehörten quasi zusammen.

Wenn man arbeitet ist das klar, dann zahlt der AG die Hälfte (bis zur Beitragsbemessungsgrenze)

f0ilo@sofxia


Comran, bitte richtig lesen, die Aussage bezieht sich auf Elternzeit, wenn man daheim ist.

Und da zahlt der AG mitnichten was dazu.

Und ebenso wenig für die Kinder, die in der GKV beitragsfrei mitversichert werden können.

SFchokoiladenCsüc~htixge


bis zum Erreichen des Beitrags der Beitragsbemessungsgrenze zahlt der AG auch für das Kind die Hälfte. Aber den Großteil furs Kind zahlt man selbst, das ist klar. Auch wenn der eigenen Beitrag über den "Referenzbeitrag" der GKV (gemessen an der Beitragsbemessungsgrenze) steigt, zahlt der AG dann nicht mehr die Hälfte.

KOa0dnhidyxa


Eigentlich wollte ich im Forum nichts mehr posten, aber da wollte ich mich nochmal kurz einschalten

@Lila

Meine GKV erhebt jetzt zum ersten Mal einen Zusatzbeitrag, daher bin ich jetzt gerade wieder am Rechnen und Umgucken. Bin aber weiterhin unsicher ???

Anscheinend erheben aber alle GKVs den Beitrag, von daher ist es relativ egal, wo man ist. Wichtig wäre, ob der erhobene Zusatzbeitrag über dem Durchschnitt ist - und wie das mit den Leistungen ist.

Meine GKV ist knapp unter dem Durchschnitt mit ihrer Erhöhung, aber dafür haben die mir problemlos Rezepte bewilligt, die (angeblich) in der GKV nicht immer leicht zu bekommen sein sollen.

Was die Leistungen angeht, die ich gesundheitlich brauche, funktioniert das tadellos und wenn ich 2016 auch einfach durchgewunken werde, bis das Problem (hoffentlich noch in diesem Jahr) gelöst ist, werde ich auf jeden Fall in dieser GKV bleiben.

Es nützt mir gar nichts, wenn ich vielleicht 0,2% weniger bezahlen muss als anderswo, dafür aber dauernd rumtelefonieren darf, weil meine gesundheitliche Versorgung angeblich selbst zu bezahlen ist.

Eigentlich ist mir das sogar bei 2 Krankheiten passiert - bei dem anderen Fall ist das mit dem "nicht alle übernehmen es" auf jeden Fall aktuell, weil meine Ärztin mir sagte, ich solle erst die Hotline anrufen, bevor sie ein Rezept ausstellt.

Mir wurde genau erklärt, was zu tun ist um die Gesundheitsmittel zu bekommen, und das wird alles übernommen.

Woanders würde ich vielleicht ein oder zwei Prozentpunkte weniger bezahlen, dafür aber mal eben 250-300 € selbst zahlen dürfen.

MqischNa11x9


Vielleicht einmal ein paar konkrete Zahlen. Ich bin 62 Jahre alt und bei der DKV seit Kindheit privat versichert. Das kostet mich zur Zeit pro Monat ungefähr 80 Euro.

Ok, ich zahle 250 Euro. Davon übernimmt mein Arbeitgeber die Hälfte. Bleiben also 125 Euros. Da ich praktisch nie krank bin, bekomme ich Jahr für Jahr 600 zurück. Macht pro Monat 50 Euro, die ich von den 125 abziehen muss. Unter Berücksichtigung der Steuern ergibt das 80 Euro pro Monat.

Wie kommen die 250 Euro zustande? Vor drei Jahren bekam ich für 40.000 Euro im Ober- und Unterkiefer Vollimplantate. Die DKV hat problemlos 30.000 übernommen. Anschließend habe ich den teuren Zahntarif gekündigt. Außerdem verzichte ich auf Einzelzimmer und Chefarztbehandlung. Für ambulante Behandlungen habe ich einen jährlichen Selbstanteil von 2500 Euro. Kein Problem, ich bin ja nie krank.

Und was passiert, wenn ich doch einmal krank werde? Im schlimmsten Fall erhöht sich mein effektiver Monatsbeitrag von 80 auf 350 Euro.

SLvenjLa {87


Wenn ich mich hier mal einmischen darf:

Hier werden nur die Vor- und Nachteile von PKV und GKV diskutiert - als gäbe es hier für jeden ein Wahlrecht.

In welcher Situation befindet sich denn die TE überhaupt?

- Angestellte mit Gehalt über der "Bemessungsgrenze"

- Beamtin

- Selbständige

- nicht oder geringfügig beschäftigte Ehefrau eines Angestellten über der "Bemessungsgrenze"

- nicht oder geringfügig beschäftigte Ehefrau eines Beamten

- nicht oder geringfügig beschäftigte Ehefrau eines Selbständige

Das wäre mal als erstes zu klären.

Angestellte unterhalb der Bemessungsgrenze sind pflichtversichert - GKV zwingend

Beamte sind beihilfeberechtigt, kriegen aber keinen AG-Zuschuss zu einer GKV - PKV nahezu zwingend (aber nur halber Beitrag)

Nur Selbständige und ihre nicht erwerbstätigen Ehefrauen haben wirklich ein Wahlrecht. Hier muss gerechnet werden (wie auf 3 1/2 Seiten bereits geschehen).

Was eine PKV kostet und was sie leistet, hängt im wesentlichen davon ab, ob es sich um eine a.G. (auf Gegenseitigkeit) oder um eine AG (Aktiengesellschaft) handelt. Hier immer auf die Groß- und Kleinschreibung achten!!!

C4orkxi


Danke schon mal für eure ganzen Tipps und Meinungen!

Jetzt werde ich mir bei der Wahl noch ein paar andere Aspekte berücksichtigen! Dass ich wechsle, das steht aber fest :)z

LVenz1x1


Privat versichert für 80? Kann ich kaum glauben! Ich hatte für mich und Sohemann zusammen fast 800,- gezahlt und mein Mann auch nochmal um die 650,-. Eigenanteil lag bei uns bei 450,- pro Person pro Jahr soweit ich mich erinnern kann. Und dann verlor mein Mann seinen Job und wir haben es dann irgendwie mit Mühe und Not geschafft in die GKV zu kommen und auch dort zu bleiben. Mein Mann stand kurz vorm 55 Geburtstag...Ich bin froh, wieder in der GKV zu sein, auch wenn es Einschränkungen gibt. Wobei man ja auch beim Arzt Selbstzahler sein kann, wenn man was bestimmtes untersucht haben möchte, was die Gesetzliche nicht zahlt. Ich brauche auch kein Einbettzimmer im Krankenhaus und sollte es mir mal so schlecht gehen und ich möchte eines, dann zahle ich es eben privat. Aber jeden Monat soviel Geld für die PKV, nie wieder! Alleine der Ärger mit den Rechnungen, wo ständig was abgerechnet wurde, welche Leistung nicht erbracht wurde.

Chefarzt hat trotzdem seine Unteran geschickt, statt sich selbst sehen zu lassen, aber abgerechnet wurde der Chef. Wie oft musste ich mit den Ärzten streiten, weil sie ganz dreist Dinge berechnetet haben, die ich nie und nimmer erhalten habe. Mir hätte es ja egal sein können, die PKV hätte ja alles gezahlt, aber das habe ich nie eingesehen..

Jeder muss für sich entscheiden, aber ich bin froh da raus zu sein! Ich zahle lieber mal so was selbst, wenn es sein muss. Jetzt sind alle 3 für knapp 500 und irgendwas versichert...

Sihel2by xT.


Privat versichert für 80?

Hast Du tatsächlich nur den ersten Satz des Postings gelesen?? ":/

L7enz'11


Shelby, ich habe alles gelesen. Trotzdem ist es wenig! Egal, ich bin froh, da raus zu sein!

M7ann 04x2


Mein Eindruck von der PKV ist der: Ja man spart enorm in jungen, gesunden Jahren. Nur sollte man den eingesparten Beitrag nicht verjuxen, sondern selber anlegen für später. Denn dann steigen die Beiträge enorm. Vor allem auch, wenn man Familie hat und nur einer verdient.

Man kann natürlich auch schlauerweise sagen, wenn man die Möglichkeit zur PKV hat: Ich bin doch nicht blöd und zahle die hohen gesetzlichen Beiträge. Da gehe ich doch lieber zur PKV und später, wenn's schmerzhaft wird in finanzieller Hinsicht, dann wechsle ich wieder zurück. Wahnsinnig sozial so eine Einstellung. Nur hat das der Gesetzgeber auch erkannt und das Rückwechseln entsprechend erschwert.

Das Misch119 so günstig liegt, mag daran liegen, dass er halt schon immer bei der DKV ist und mit 62 immer noch gesund ist. Eigentlich ein toller Zustand.

Ich kenne halt Leute, die sind im privaten System drin, würden jetzt gerne wieder zurück und können halt nicht. Und dann wird die Versicherung auch immer wieder mal gewechselt weil der Versicherungsagent mal wieder einen super günstigen Einstiegstarif ausfindig gemacht hat. Der kassiert dann Prämie, aber dieser anfangs super günstige Tarif fängt dann an zu steigen und zu steigen.

Also meiner Meinung nach kann man schon zur PKV wechseln, das mag für manche Konstellationen sich sogar super rechnen, vor allem, wenn man bedenkt, dass man auch bessere Leistungen erhält. Aber man sollte im Voraus um die Nachteile wissen und wissen, dass in der PKV auch nicht alles Gold ist, was glänzt.

S]helby xT.


Und dann wird die Versicherung auch immer wieder mal gewechselt weil der Versicherungsagent mal wieder einen super günstigen Einstiegstarif ausfindig gemacht hat. Der kassiert dann Prämie, aber dieser anfangs super günstige Tarif fängt dann an zu steigen und zu steigen.

Also wer so was macht, der hat sich mit dem System PKV und vor allem mit der [[https://de.wikipedia.org/wiki/Alterungsr%C3%BCckstellung Altersrückstellung]] (speziell Absatz 6) aber so was von gar nicht auseinander gesetzt %:|

C<ommran


Es gibt diese billigen Locktarife leider. Diverse Makler nutzen ja auch massenhaft Spam- und Affiliate-Möglichkeiten, um diese an den Mann zu bringen.

Eine solide PKV hat seit mindestens 40 Jahren einen großen Bestand und lang laufende Tarife, die nicht alle 5 Jahre vom Markt genommen werden. Diese Unternehmen haben auch im Alter keine enormen Beitragssteigerungen. Teurer wird sowieso alles, da sind medizinische Versorgungskosten nicht ausgenommen. Aber die berühmte Alterssteigerung im Beitrag liegt einfach daran, dass Unternehmen die Tarife überaltern lassen und junge Leute immer in billige Einstiegstarife locken. Da schlägt das dann voll rein, weil gerade ein alter Bestand an Versicherten naturgemäß auch die höchsten Arztkosten hat.

Gute Unternehmen schaffen das auch anders.

MMurtxel


Eine vernünftige Versicherungsberatung bekommt nur der, der sich auf Honorarbasis von einem unabhängigen Versicherungsfachmann beraten lässt.

Jeder der nicht von dem zu Beratenden bezahlt wird, steht in großer Versuchung in erster Linie an seinen eigenen Geldbeutel zu denken.

SHh&eQlby Tx.


zzz

Was ich selber denk und tu, trau ich jedem andern zu

Deutsches Sprichwort

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