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Schulunfall vor 20 Jahren

sipooky57x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wollte, nachdem ich immer noch Beschwerden im Knie habe,erneut einen Arzt aufsuchen.

Nun sitz ich also beim Arzt und der gute fragt mich wie das passiert sei.

Ich erzählte ihm also das das damals beim Sport in der Schule passiert sei.

Darauf hin meinte er ,dann hätten wir ein Problem, er könne mich erstmal nicht behandeln, bevor nicht geklärt ist wer zahlt.

War ich also heut beim Durchgangsarzt , alles aufgenommen.Nun soll ich weitere 3 Wochen warten.

Also eigentlich wollt ich nur mal wissen, müssen Schulunfälle grundsätzlich gemeldet werden von der Schule, oder müssen sich die Eltern darum kümmern,das das gemeldet wird?

Erschwerend kommt hinzu das die Diagnose damals erst ein Jahr nach dem Unfall feststand.

Ich kann auch meine Mutter nicht mehr fragen und hab keinerlei Unterlagen von damals.

Könnte ich auch selbst bei der Unfallkasse anrufen, oder geben die mir keine Auskunft?

Antworten
B#eni~taxB.


Dokumente bei der Schule anfordern, sofern der Unfall damals registriert wurde.

Die hat es an die entsprechende Versicherung weitergeleitet.

Und wenn es nicht registriert wurde, wird genau diese Versicherung sicherlich nicht für den Schaden aufkommen.

In dem Fall würde ich zu einem anderen Unfallarzt gehen und schlichtweg behaupten, Du wüßtest nicht, wieso Du ein kaputtes Knie hast.

Akten von Patienten werden bei Ärzten eh nur 10 Jahre aufbewahrt. von daher ist es doch eigentlich Pillipalle, das nachzuvollziehen.

Deine Krankenkasse wird auf alle Fälle zahlen müssen, wenn sich da nichts ergibt. I

sWpoo]ky79


Akten von Patienten werden bei Ärzten eh nur 10 Jahre aufbewahrt. von daher ist es doch eigentlich Pillipalle, das nachzuvollziehen.

hab grad die Krankenakte aus dem Krankehaus angefordert wo ich damals operiert wurde.

Und die existiert noch.

s?pookiy79


mmh offensichtlich wurde dieser Schulunfall nie gemeldet. Die Dame von der Unfallkasse konnte nix finden

Aber gut, es gab ja ein Jahr auch keine Diagnose, bis dann endlich mal ein fähiger Arzt den Schaden feststellte.

Na dann wird wohl die gesetzliche ran müssen.

_FPa>rv"atxi_


mmh offensichtlich wurde dieser Schulunfall nie gemeldet. Die Dame von der Unfallkasse konnte nix finden

Aber wie wurde dann bei den Ärzten damals abgerechnet? Du wirst dich doch nach dem Umfall bei einem Durchgangsarzt in Behandlung begeben haben, oder?

mGaripKosa


Unfälle in Schulen, Kindergärten etc. werden der [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Unfallversicherung_in_Deutschland guv]] gemeldet. Ich würde Dir empfehlen, mit der [[http://www.dguv.de/de/index.jsp dguv.de]] Kontakt aufzunehmen, vielleicht ist dort doch eine Meldung des Unfalls vorhanden, ansonsten können die Dich beraten.

sqpoo8kyx79


Aber wie wurde dann bei den Ärzten damals abgerechnet? Du wirst dich doch nach dem Umfall bei einem Durchgangsarzt in Behandlung begeben haben, oder?

alles ein bißchen kompliziert.

Also ich versuchs mal:

1996: letztes Schuljahr ,Sportunfall, danach Poliklinik (Sachsen),keine Diagnose

1996: Umzug nach Nordfriesland

04/1997 Bei einem Besuch meiner Mutter in NRW , war ich da in einer Orthopädiepraxis,die dank speziellem Bänderröntgen den Außenbänderriss feststellten und ambulant operierten.

Diese Praxis existiert nicht mehr.

12/1997 wurde in Kiel der Kreuzbandriss und der Meniskusriss operiert

Wo diese festgestellt wurden weiß ich nicht mehr.

Ganz ehrlich , mit 16 interessiert es dich nicht wer was davon bezahlt, scheint ja damals auch keinen interessiert zu haben.

Habe jetzt auf jeden Fall mal die Krankenakte aus dem Krankenhaus in Kiel angefordert.

Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, alle Behandlungen und Untersuchungen liefen seit etwa 2005 immer über die gesetzliche.

werden der [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Unfallversicherung_in_Deutschland guv]] gemeldet

Ich hab da angerufen:

[[http://www.unfallkassesachsen.de/startseite/]]

_.Pa,rvaxti_


Ganz ehrlich , mit 16 interessiert es dich nicht wer was davon bezahlt, scheint ja damals auch keinen interessiert zu haben.

Ärzte fragen eigentlich immer, wie man sich und wo man sich verletzt hat. Wenn man dann sagt, dass es in der Schule passiert ist, ist das schon Hinweis genug dich zu einem Durchgangsarzt zu schicken. Ich hatte mit 15 auch einen Schulunfall (Finger beim Handball gebrochen) und da hatte mir schon der Lehrer gesagt, dass ich damit zum Durchgangsarzt müsste. Zudem sollten es auch die Eltern wissen. Da ist bei dir anscheindend mächtig was schief gelaufen, wenn tatsächlich nirgens einer registriert hat, dass es ein Schulunfall war.

_,Parv2atxi_


Mir fällt gerade ein, dass es auch eine andere Ursache haben könnte, warum keine Daten bei der Unfallkasse existieren... Kann es sein, dass dein Schulunfall als solcher nicht anerkannt wurde? Ein Unfall ist es auch erst, wenn ein äußeres Ereignis vorlag. Das wäre z.B. der Fall, wenn jemand, wie z.B. bei mir, ein Ball wirft welcher dich verletzt. Bist du hingegen über deine eigenen Füße gestolpert und hast dir dabei das Knie unglücklich verdreht, ist es kein Unfall und dann ist es auch eher ein Fall für die Krankenkasse.

sspook[y7x9


Mir fällt gerade ein, dass es auch eine andere Ursache haben könnte, warum keine Daten bei der Unfallkasse existieren... Kann es sein, dass dein Schulunfall als solcher nicht anerkannt wurde?

Ich würde mal vermuten das es so ist.

Ich weiß mit ziemlicher Sicherheit das ich irgendwelche Fragen beantworten mußte und auch den Unfallhergang schildern mußte.

Es war auch kein Unfall mit Fremdeinwirkung.

Ich bin hoch gesprungen auf einem Bein, und beim aufkommen hats mir die Bänder weggehauen.

Ich kann auch ehrlich nicht verstehen warum der Arzt da jetzt so ein Trara drum macht.

Eigentlich wollt ich nur ne Zweitmeinung einholen.

Und noch weniger kann ich verstehen das ich jetzt auch noch so lange warten soll bis der ganze Scheiß durch ist, wenn doch ein Anruf bei der Unfalkasse genügt.

V|aghabuindixn


Der DGUV ist der falsche Ansprechpartner. Das ist der Dachverband der gesetzlichen Unfallkassen.

UK Sac.hsen ist schon korrekt.

Nur weil der Unfall während des Schulsports geschehen ist, heißt es noch lange nicht, dass es auch automatisch als Schulunfall anerkannt wird. Ein Unfallgeschehen wird da in aller Regel vorausgesetzt. Gerissene Bänder oder rausgesprungene Kniescheiben haben meistens anlagebedingte Ursachen. Es ist dann als Zufall zu werten, dass es ausgerechnet beim Schulsport geschehen ist.

Entweder wurde der Unfall damals nicht korrekt als Schulunfall gemeldet oder er wurde eben nicht als Schulunfall anerkannt.

Zahlen muss auf jeden Fall erstmal die Krankenkasse. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass es doch als Schulunfall anerkannt wird, dann stellt die Krankenkasse einen Erstattungsanspruch an den UV-Träger.

Die Ärzte werden natürlich dazu angehalten, potentielle Arbeits-/Schulunfälle an den D-Arzt weiterzuleiten.

Ich arbeite bei einem UV-Träger eines anderen Bundeslandes.

_~Parvxati_


Ich bin hoch gesprungen auf einem Bein, und beim aufkommen hats mir die Bänder weggehauen.

Das sieht mir tatsächlich so aus, als ob der Unfall nicht anerkannt wurde. In dem Fall kann man nämlich davon ausgehen, dass schon ein Vorschaden vorhanden war, welcher durch das unglückliche Aufkommen beim Springen erst zu einem weiteren Schaden führte.

Hier ist zwar von privaten Unfallversicherungen die Rede, aber soviel ich weiß ist das bei der gesetzlichen nicht anders:

Nach den Musterbedingungen der privaten Unfallversicherungen liegt ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Dies schließt nach der Rechtsprechung zum Teil auch Fälle aus, in denen Eigenbewegungen des Versicherten ursächlich für die Verletzung sind (beispielsweise erhöhte Kraftanstrengung bei sportlichen Aktivitäten). Die Unfallforschung hat zum Ziel, Ablauf und Ursache eines Unfalles zu rekonstruieren.

Quelle: Wiki

Ich kann auch ehrlich nicht verstehen warum der Arzt da jetzt so ein Trara drum macht.

Das Trara ist schon verständlich, weil es hier um Geld (oft nicht wenig) geht. Da sollte schon geklärt sein wer die Behandlungskosten trägt.

V,agaDbunAdixn


Schulunfälle müssen immer von der Schule gemeldet werden. Gerade bei Zahnschäden ist das auch wirklich wichtig, weil evtl. noch Jahre später Probleme auftreten können. Und man kann schon generell sagen, dass eine BGliche Behandlung besser ist, bzw. weitaus mehr Kosten übernommen werden.

Das gleiche gilt für Wegeunfälle. Wenn Kinder in Tageseinrichtungen oder Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen auf dem direkten Weg zur Arbeit verunfallen (private Umwege sind meistens ausgenommen) ist der Unfall zeitnah zu melden und auch ein Hinweis beim behandelnden Arzt zu geben, dass es sich um einen potentiellen Arbeits-/Schulunfall handelt.

Die Schulen füllen die Unfallanzeige und den Wegeunfallfragebogen aus. Dann geht alles Weitere seinen Gang.

sqpook&y7x9


Das Trara ist schon verständlich, weil es hier um Geld (oft nicht wenig) geht. Da sollte schon geklärt sein wer die Behandlungskosten trägt.

ja aber wenn es sogar hier innerhalb von Minuten zu klären ist, warum muß da jetzt erst wieder so ein Aufstand veranstaltet werden.

Hab übrigens grad auch selbst noch mal da angerufen und hab meinen Fall geschildert.

Und sowas wird nicht von der Unfallversicherung übernommen.

Also ich finds ätzend:

Ich habe Schmerzen .Warte also brav 2 Wochen bis zum Termin. Der schickt mich wieder weg.

Warte weitere 2 Wochen bis zum Termin beim Durchgangsarzt. Der nimmt das ganze auf, sagt mir zwar Knie kaputt, behandelt aber auch noch nicht.

Jetzt warte ich wieder 3 Wochen bis zum Termin.

Hätte man dann ja auch einfacher und schneller klären können.

_"Parvratix_


ja aber wenn es sogar hier innerhalb von Minuten zu klären ist, warum muß da jetzt erst wieder so ein Aufstand veranstaltet werden.

Na ja, du wusstest schließlich bis jetzt nicht, das der Schulunfall womöglich nicht als Unfall anerkannt war. Hättest du das gewusst, hättest du das dem Arzt auch so gesagt und er hätte dich jetzt nicht zum D-Arzt geschickt. Wenn herausgekommen wäre, dass der Unfall doch anerkannt wurde, dann ist der Vorgang, den du durchgemacht hast, schon richtig. Vielleicht hättest du dir gar den Gang zum D-Arzt sparen können, hättest du dich schon vor dem D-Arzt Termin informiert. Und streng genommen hättest du auch gleich zum D-Arzt gehen können, welcher nun mal für Unfallfolgeschäden zuständig ist.

Ist halt dumm gelaufen.

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