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Job mit Demenzkrankem ertragen?

SOhojxo


All diese Details hättest Du Dir sparen können. Wie es mit dementen Menschen ist, weiß ich zur Genüge.

Monsti, es geht erstens nicht um das, was Du weißt, und zweitens ist die wichtige Frage dabei, wie 15Uhr bisher damit umgeht.

Was Monsti und Quacksalberei schreiben (ihn nicht korrigieren, sich gegebenenfalls etwas einlassen, sagen: Ja, mach ich gleich), ist sehr wichtig - momentan diskutierst und korrigierst Du, und so lieb Du es auch meinst, er wird es als Affront empfinden. Der Mann verliert gerade sich und die Welt, das ist, soweit er es mitbekommt, ganz entsetzlich für ihn, er hängt gerade über einem Abgrund, in den er hineinstürzen wird.
Du hast momentan genau zwei vernünftige Möglichkeiten zur Auswahl, um da durchzusteuern. Entweder beendest Du die Arbeit vorzeitig, oder Du machst Dich ein bisschen über den Umgang mit Demenzkranken schlau, lässt Dich darauf ein, hältst den Rest der Zeit durch und schaust, ob Du daraus neben aller Anstrengung (und die ist heftig) etwas für Dich mitnehmen kannst - neue Erfahrungen mit der Welt und mit Dir selbst. So ein innerer Perspektivwechsel kann sehr viel an der konkreten Situation verändern. Spiel doch mal beide Möglichkeiten gründlich durch und überleg Dir, ob Du es versuchen willst oder nicht. Es ist beides völlig okay - man muss nicht jede Erfahrung mitnehmen, die am Straßenrand steht und den Daumen hochhält, und es ist nicht ehrenrührig, wenn Du Dich aus dieser Situation zurückziehst. Wenn es Dich aber verunsichert und ärgert, dass Du damit nicht gut klarkommst, ist es die Überlegung wert, ob Du für die restliche zeit nicht noch mal krallenden Ehrgeiz entwickeln und schauen willst, ob Du einen anderen Umgang damit findest, der es für Dich aushaltbar, vielleicht sogar interessant macht. Anstrengend und verunsichernd ist es, ja, aber es ist auch faszinierend, wenn man seinen eigenen Zugang dazu findet, mit jemandem umzugehen, der gerade in einer sehr fremden, bizarren Welt versinkt. Es erfordert aber einen gewissen Pragmatismus und die Bereitschaft zu akzeptieren, dass auch so ein schlimmer Zustand "Menschsein" heißt. Wenn Du das jetzt gerade nicht aushalten und Dich nicht damit konfrontieren möchtest, ist ein klarer Cut die bessere Option und eine ganz legitime Entscheidung.

aEprDil4;5


Ich denke für jemanden der keine Erfahrung mit dementen Leuten hat und in diesem Freiwilligen Dienst keinerlei medizinische Grundlagen hat, doch erstmal ziemlich überfordert ist mit der Situation.

Es ist schon sehr verwirrend wenn man sich in einem Moment ganz normal mit der Person unterhält und von einer sekunde auf die andere ist er in einer anderen Welt.

Versuche ihn zu überzeugen das etwas so oder so ist sind zwecklos. Man kann aber lernen damit umzugehen und sich auf diese Situationen einzulassen. Wenn du schreibst er fragt nach seiner Mama, dann sag doch einfach sie ist noch auf Arbeit oder sie ist gerade einkaufen und er kann ja so lange noch etwas lesen. Er will das du die Blumen im Regen gießt ja dann frag doch ob er dir dabei helfen möchte. Versuche dich in seine momentane Welt einzufinden.

Vor Jahren ging es mir so das eine Dame meinte mir von ihrer Möhrensuppe die sie in ihrer Handtasche für sich und ihre Schwester gekocht hatte, damit sie auf Arbeit etwas zu essen haben , unbedingt abgeben wollte. Darauf hin meinte ich zu ihr danke für ihr Angebot ich habe gerade gegessen. Sie meinte dann na ein bischen kannst du schon noch essen. Da erklärte ich ihr das ich keine Möhrensuppe mag aber ihr Angebot sehr zu schätzen weiß. Ihre Antwort darauf, haste Pech gehabt, weißt ja garnicht was du verpasst, dafür hab ich halt jetzt mehr davon. ;-D

Das der werte Herr dich nicht anspucken kann sollte man ihm dann auch klar machen das geht garnicht und kann man auch dementen Personen klar machen. Da du keine körperpflege bei ihm durchführst sollte es doch auch möglich sein das du gut Abstand zu ihm halten kannst.

S$oSmmernsonnxe80


Bin völlig bei dir april ....

Mein Schwiegervater fragte ständig wie es seiner Schwester geht ... bis ich ihm irgendwann völlig entnervt mitteilte dass sie vor 10 Jahren gestorben ist ... da hatte ich dann auf einmal ein weinendes Häufchen Elend neben mir. . bis diese Wogen geglättet waren dauerte es ewig. Zudem wurde er dann böse weil wir ihn nicht darüber informiert hätte. .

Nächster Tag .. gleiches Thema ...da war ich schon klüger "Ja der Tante xxxx geht es ganz gut. . " ... was ja bestimmt nicht gelogen ist! ;-) Und der Opa war glücklich und zufrieden.

Also was ich vorher schon meinte.... einlassen .. lernen und verstehen und versuchen umzusetzen.

Ich behaupte ich lerne dieser Tage soviel fürs Leben wie noch nie zuvor .

Für diese 4 Wochen sollte es machbar sein. Kann dir das Buch "Der König im Exil" sehr ans Herz legen

1$5UDhr


Hui, das sind jetzt aber viele Beiträge und viele Ratschläge.

Herzlichen Dank dafür.

Ich werde diese und nächste Woche auf jeden Fall noch zur Arbeit gehen und versuchen eure Ratschläge umzusetzen. Wenn es gut klappt auch noch eine weitere Woche.

Die letzten 2-3 Wochen werde ich mich dann aber wohl tatsächlich krank schreiben lassen um wieder runterzukommen und mich in Ruhe auf die bevorstehende Ausbildung vorzubereiten und dort ohne Stress starten zu können.

Eure Antworten haben mir aber sehr geholfen!

LG

C,araOmala- 2


Davon mal abgesehen, was macht der Sohn denn für den Vater.

Es gibt ja allerlei Ursachen die eine Demenz fördern können, manche können sogar bis zu einem gewissen Grade rückgängig gemacht werden.

Kenne zwei Fälle bei denen das der Fall gewesen ist. Trinken im Alter ist wichtig, eine anständige Versorgung mit Vit. D, B 12, Selen, Zink, Mangan, Folsäure ect. auch. Und die Medikamente, Blutdruck, müssen richtig eingestellt sein. Eine Bekannte von mir ist mehrere Tage dement gewesen, durch ein Blutdruckmedikament, welches sie statt einmal am Tag zweimal nehmen sollte. Sie ist total daneben gewesen. Einfach Demenz hinnehmen, ohne zu schauen, was evt. die Ursache sein könnte, dass ist leider häufiger der Fall.

SWommerysonwne8A0


Es freut mich dass du versuchst durchzuhalten. ...es ist sicher sinnvoll sich vor Augen zu führen dass der Kranke der ist dem der Boden unter den Füßen weggezogen wird .. der sich in seinem Umfeld nicht mehr zurechtfindet ... der jeden Plan verloren hat.

Mein Schwiegervater meinte vor einigen Tagen entnervt zu mir "Ihr lebt ja in einer anderen Welt. . "... wenn es nicht so traurig wäre hätte ich fast gelacht. .. "Ja wir leben in einer anderen Welt. ..."

E4hemawliger ~Nutzegr (#>52!8611)


Ich hätte das so nicht mitgemacht.

Die TE sagt ganz klar, dass sie genau diese Situation nicht wollte.

Das ist ihre Entscheidung und die ist zu akzeptieren.

Ich habe beinahe den Eindruck, sie soll hier überredet werden.

Aber das ist nun mal eine starke psychische Belastung, der eben nicht jeder gewachsen ist!

Und ehrlich: ich möchte weder von jemandem angerotzt werden, noch den Jenigen nackt sehen!

Die TE ist keine Pflegekraft.

Ich täte die Sache beenden.

S,hoxjo


Die letzten 2-3 Wochen werde ich mich dann aber wohl tatsächlich krank schreiben lassen um wieder runterzukommen und mich in Ruhe auf die bevorstehende Ausbildung vorzubereiten und dort ohne Stress starten zu können.

Das ist unter den Umständen vollkommen legitim. Schau, dass Du Deine eigene, ganz persönliche Belastungsgrenze im Auge behältst, und wenn es zu viel ist, dann beendest Du die Sache.

CZhancHe00x7


Meine Aufgaben sind eigentlich Tiere zu versorgen und die Ställe zu säubern.

Wenn diese wichtige Aufgabe nicht wäre, fände ich es auch eine Überlegung wert, sich auf den alten Mann vermehrt einzulassen. Ginge es um einen reinen Bürojob, würde ich durchhalten und dann eben das mitmachen, was er von mir möchte. Wäre mir wirklich egal.

Aber angesichts der Tatsache, dass das Wohl anderer Lebewesen dran hängt, die abhängig sind von der Tätigkeit der TE (denn genau DAS ist der Freiwilligendienst) und denen sie - da sie sich mehr um den alten Mann kümmern muss und dessen "Arbeitsanweisungen" ohne Sinn und Verstand stattdessen umsetzen soll - überhaupt nicht gerecht werden kann, finde ich schon, dass hier mehr passieren sollte als ein reines Einlassen der TE auf den alten Mann als Menschen. Sie kann ja schlecht sagen, sie geht im Regen Blumen gießen und die Tiere versorgen sich mal hübsch selbst.

Also ist in irgendeiner Form hier ein Handeln erforderlich, das die Ausgangssituation so verändert, dass a) die Tiere vernünftig versorgt werden (können) und b) dem alten Mann mal die Hilfe zukommt, die er sichtlich braucht.

Warum kümmert sich der Sohn nicht? TE, hast Du mit diesem das Gespräch zur Situation gesucht? Was sagt er, wenn er gerufen wird? Warum ist ein so dementer Mensch (das fällt ja wohl jedem auf, mit dem er Umgang hat) in einer Chefposition und nicht vernünftig betreut?

Nein, im Gegensatz zu anderen hier sehe ich nicht die TE in der Pflicht. Jedenfalls nicht in der Pflicht, sich um den Mann intensiv zu kümmern UND sich gleichzeitig um die vernünftige Versorgung anderer Lebewesen Gedanken machen zu müssen.

Eher in der Pflicht, den Sohn deutlichst darauf hinzuweisen, dass etwas passieren muss.

Inwieweit der Mann selbst- oder fremdgefährdend ist, kann mit diesen paar Informationen auch niemand beurteilen. Das sollte geprüft werden.

TE, es wäre schön, wenn Du mal was dazu schreibst, was den Sohn und dessen Verantwortung betrifft. Wie reagiert dieser denn? Was sagt er dazu?

eqlEeutMherxa


Entschuldigung, falls ich es überlesen habe, aber warum arbeitet dieser Mann denn überhaupt noch? Als mein Papa dement wurde, ging er in Rente oder besser gesagt wurde gegangen. Das ist doch unverantwortlich, sowohl wegen der Gesamtverantwortung in dieser Position, als auch wegen seiner selbst. Verstehe ich nicht. Verstehe die Angehörigen nicht. :|N

Dass du dich, 15Uhr, krankschreiben lassen möchest, kann ich verstehen und würde ich an deiner Stelle auch machen. Es hat keinen Sinn, wenn du dich aufgrund dieser Situation mit ihm ständig so schlecht fühlst.

TUaps


Nur um das mal klarzustellen:

Eine Bekannte von mir ist mehrere Tage dement gewesen, durch ein Blutdruckmedikament, welches sie statt einmal am Tag zweimal nehmen sollte. Sie ist total daneben gewesen.

Die Person war vielleicht verwirrt, aber dement ganz sicher nicht.

Einfach Demenz hinnehmen, ohne zu schauen, was evt. die Ursache sein könnte, dass ist leider häufiger der Fall.

Und das weißt Du im Fall der TE woher?

Davon abgesehen, dass ich da den Sohn in der Pflicht sehe.

CKaroamaZla x2


Habe ich in meinem ersten Satz geschrieben, dass der Sohn sich hier einbringen sollte.

Davon mal abgesehen, was macht der Sohn denn für den Vater.

Ich denke, dass sehen wir dann doch ähnlich. ;-)

Wenn man die unterschiedlichen Formen der Demenz kennt, dann kann man auch sagen, dass derjenige sich hier einmal kümmern soll und nicht dass man selbst in etwas hineingezogen wird, wo evt. noch Hilfe und ein schnelles Handeln möglich ist.

[[http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Demenz/Ursachen/Demenz-Ursachen-7389.html]]

[[http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/priscusbroschuere_medikamente_im_alter.pdf]]

[[http://www.pflege-shv.de/uploads/pflege-shv/Erfahrungsberichte_Praxis/Bericht_InstinktivMedikamenteabgesetzt_Feb2011.pdf]]

DCie`KrMuexmi


Entschuldigung, falls ich es überlesen habe, aber warum arbeitet dieser Mann denn überhaupt noch? Als mein Papa dement wurde, ging er in Rente oder besser gesagt wurde gegangen. Das ist doch unverantwortlich, sowohl wegen der Gesamtverantwortung in dieser Position, als auch wegen seiner selbst. Verstehe ich nicht. Verstehe die Angehörigen nicht. :|N

Vermutlich, weil es sein Betrieb ist. Und weil er den Betrieb offenbar noch nicht auf den Sohn überschrieben hat und es jetzt, bei anerkannter Demenz juristisch auch heikel wäre, es jetzt zu tun. also bleibt für den Sohn nur, bis zum Erbe die Situation auszusitzen.......

Ich kenne eien ganz ähnlichen Fall, da ist der Chef eines kleineren Betriebs auch schon recht dement, die Angestellten betreiben alle Schadensbegrenzung, damit die Fa nicht konkurs geht--er selbst denkt aber, er hat alles im Griff......

E_laafARemic/h0815


Zunächst einmal tust du mir echt Leid und dein Chef natürlich auch. Das du mit der Situation sicher überfordert bist ist klar und das würde ich auch niemals klein reden wollen. Du bist keine ausgebildete Pflegekraft, noch hast du Erfahrung im Umgang und dem Verhalten von demenzkranken Menschen. Alleine der Umgang mit älteren Menschen die noch ganz klar im Kopf sind kann schon schwierig werden, vor allem wenn diese Personen pflegebedürftig werden. Wenn dann noch eine Demenzerkrankung oben drauf kommt potenzieren sich die Probleme.

Was dir als erstes klar werden muss ist folgendes. Niemand kann dich dazu zwingen diese Situation aushalten zu müssen. Dein Chef hat sich seinen Lebensumstand nicht freiwillig ausgesucht. Er kann nichts für sein Verhalten. Es ist eine leider unheilbare Krankheit.

Ich wundere mich nur das er, obwohl er offensichtlich große Probleme hat, weiterhin den "Chef" spielt. Und Familienangehörigen - sein Sohn - sind wohl auch in inmittelbarer Nähe. Kann es sein das seine Erkrankung von seinem familiären Umfeld ignoriert wird bzw. versucht wird so zu tun als sei alles gar nicht so schlimm? Lassen sie die Probleme an sich heran? Oder fungierst du hier als Puffer die das Verhalten und die Probleme - die sicher nicht weniger werden - abzufangen?

Wenn es dir nicht mehr möglich ist deine eigentlichen Tätigkeiten, Tiere versorgen usw., so auszuüben das es den Tieren gut geht (deine Aufgabe) und dir natürlich auch, würde ich als erstes ein ruhiges, sachliches aber klärendes Gespräch mit den Angehörigen suchen. Mach ihnen klar das du kein Therapieersatz sein kannst und willst und mach ihnen klar das die Situation deines Chefs nun mal so ist wie sie ist, dass sie dieses akzeptieren und ihrerseits handeln müssen. Wenn das alles nicht hilft würde ich die Arbeit dort niederlegen. Aus Schutz dir selber gegenüber als auch als Schutz für den kranken Chef. Denn du kannst ihm nicht helfen. Das kann und darf niemand von dir erwarten.

Natürlich kannst du dich ein Stück weit auch auf die neue Situation einlassen. Das bedeutet dann aber sich mit dem Krankheitsbild auseinander zu setzen und das geht nur in engem Kontakt zum Rest der Familie und zum hoffentlich vorhandenen Beteuungspersonal. Du müsstest lernen wie du dich verhalten musst. Welches Verhalten Cheffe helfen würde und welches nicht. Das würde auch bedeuten das seltsame und nicht nachvollziehbare Verhalten von Cheffe hinzunehmen bzw. auszuhalten. Er ist nur ein Opfer seiner Erkrankung und "tyrannisiert" seine Umgebung weder bewusst noch freiwillig. Ihm hilft es nicht wütend zu werden. Ihm hilft es nicht ihn verständnislos als "Spinner" abzustempeln. Wenn er schon nicht mehr weiß wie man ein Telefon benutzt oder nicht merkt das er gerade in strömendem Regen steht ist die Situation schon recht weit fortgeschritten.

Demenz ist eine furchtbare Sache. Dein Chef verliert zur Zeit alles was ihn mal als Menschen ausgemacht hat. In wie weit er selber merkt das was nicht mit ihm stimmt weiß ich nicht. Wissen und Erfahrung selbst im Umgang mit völlig banalen Dingen sowie "Sozialkompetenz" wird er dauerhaft verlieren und zwar so das er auch nicht wissen wird dieses Wissen einst besessen zu haben.

Wenn du das nicht kannst zieh dich zurück und überlasse das Feld Profis die wissen was zu tun ist.

:)*

E!lGa(fRAemich0x815


Vielleicht benötigt er auch einen gerichtlich bestellten Betreuer, aufgrund seiner Demenzerkrankung der dann auch alles notwendige veranlassen kann und darf die Firma z.B. auf seinen Sohn zu übertragen.

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