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Hygienemängel bei Hno

s&onja3x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich war letztens beim HNO. Bei der Untersuchung wurden kleine Metalltrichter verwendet, die ins Ohr eingeführt wurden, um das Trommelfell begutachten zu können. Es wurde für jedes Ohr ein eigener Trichter verwendet, was einen sehr hygienischen Anschein machte. Allerdings viel mir auf, dass die Trichter übereinander gestapelt waren, und der Arzt diese vorher an der Spitze anfasste, bevor er sie ins Ohr einführte.

Meine Frage ist jetzt, ob es dadurch nicht zu einer Übertragung von Bakterien von der Hand des Arztes in das Innere des Ohres kommen kann. Das mag vielleicht für manche ein bisschen paranoid klingen, aber ich verstehe nicht, wieso der Arzt die Trichter nicht am Rand anfasst, damit die Spitze, die eingeführt wird, steril bleibt.

Wie lautet eure Meinung zu diesem Thema? Und gibt es eine Anlaufstelle, der man solche Verbesserungsvorschläge melden kann, damit vielleicht in Zukunft die Hygienemaßnahmen noch weiter verbessert werden können?

Vielen Dank,

Sonja

Antworten
b|eetl^ejuiOc]e21


Steril sind die Dinger eh nicht sonst wären sie einzeln verpackt. Jedoch ist das bei einem Ohrtrichter auch sicher nicht nötig.

g7alax[ys


Der Arzt desinfiziert sich die Hände, sofern er keine Handschuhe trägt, die Praxis wird komplett gereinigt und die Oberflächen desinfiziert, also so viele Keime sind da nicht im Spiel. Und wenn, dann nur normale Hautkeime, die sowieso schon in deinem Ohr sind. Außerdem, im Ohr kann da nicht viel passieren. Eine Mittelohrentzündung entsteht zb dadurch, dass die Keime von innen kommen, nicht von außen...

uGnopienePdl"etters


Mein liebes Lieschen, du kratzt dich doch auch mit dreckigen Fingern im/am Ohr, es ist dir bisher nicht abgefallen oder? Solange dein Arzt nicht drauf spuckt oder hustet, wirst du es überleben. Wie bereits gesagt wurde, die Dinger sind sauber, aber nicht steril, eben weil nicht alles steril sein muss.

gKerercht@iFgkeixt


Dies Ohrtrichter (ich hasse sie!!!!!) liegen schon immer direkt zu Hauf in einer Metallschüssel neben dem Behandlungssstuhl. Wer weiß, wieviele Patienten, die daneben saßen und gehustet, gerotzt, gekeucht haben usw., und was somit alles an Bakterien bis dorthin gekommen ist mit der Zeit. Die Dinger werden bestimmt nicht zwischendurch gereinigt, da sie ja eh noch unbenutzt sind.

In deinem äußeren Gehörgang sind eh immer Bakterien, allein von draußen auf der Straße usw..

B"enixtaB.


Aber auf den Stuhl im Wartezimmer hast Du Dich gesetzt? Wo schon Tausende Patienten vorher mit all ihren hochansteckenden Pestilenzien gesessen haben. Du fährst auch Bus und Bahn in desinfizierten Verkehrsmitteln und vor dem Popeln desinfizierst Du auch Deine Fingerkuppe?

An Deiner Tastatur am PC oder auf dem Display befinden sich sicherlich mehr Keime als auf so einem Ohrtrichter des Arztes.

Und nicht vergessen; die meisten Menschen haben im Kühlschrank mehr Keime als auffer Klobrille, weil sie dden Kühlschrank trotz Lebensmitteln nur alle paar Monate auswaschen. Meist mit Lappen aus der Küche, die schon nach wenigen Stunden nur so strotzen vor Bakterien, die Keimschleudern überhaupt-

Bei Dir wird das natürlich gaaanz anders sein. Alles komplett steril.

Wie kann ein Bauer, der im Kuhfladendreck arbeitet, nur überleben??

E.hemalige]r Nut2zerb (|#5h45s4x21)


Das (Klein)Geld in Deiner Geldbörse ist dreckiger als der Ohrentrichter, also keine Panik ;-)

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