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Frage zu Diagnoseschlüssel AU

s<poQoky79 hat die Diskussion gestartet


Mein Hausarzt bzw. die Arzthelferin hat mir am Montag wohl versehentlich einen falschen Diagnoseschlüssel auf die Krankmeldung gesetzt.

Die Krankenkasse meint das wäre unwichtig,und ich bräuchte das nicht ändern lassen.

Jetzt meine Frage:

Wenn jetzt sag ich mal Komplikationen auftreten und ich länger als 6Wochen krankgeschrieben wäre,könnte es dann nicht Probleme mit dem Krankengeld geben?

Ich bin mir jetzt nicht sicher , aber ich meine das sich die 6 Wochen auf ein und diesselbe Krankheit beziehen müssen.

Und dieser Fall wäre dann ja nicht gegeben.

Es ist jetzt so das die erste AU vom Krankenhaus ausgestellt wurde für 3Tage, danach vom Hausarzt mit falschem Diagnoseschlüssel.

Antworten
s@pooEky79


direkt noch eine Frage.

Bei der Bescheinigung von meinem Hausarzt steht Erstbescheinigung, ist das richtig?

Bezieht sich die Erstbescheinigung auf den Arzt oder auf mich?

Also Ertsbescheinigung -Arzt stellt erstmalig Bescheinigung für Patientin aus

oder: Patientin erstmalig wegen einer bestimmten Krankheit arbeitsunfähig.

SHchmi-dtix70


Der Diagnoseschlüssel würde nur wichtig werden, wenn Du innerhalb von 6 Monaten dann noch mal krank werden würdest mit der gleichen bescheinigten Krankheit.

Ich bin z.B. im Januar 12 an der rechten Schulter operiert worden und dann im Juli noch einmal, habe dazwischen aber schon gearbeitet. Da ich noch in der 6Monatsfrist war, habe ich im Juli dann keine Lohnfortzahlung, sondern gleich wieder Krankengeld bekommen (weil ich schon durch die OP im Januar in den Krankengeldbezug gerutscht bin). Das wird dann aufgerechnet. Nehmen wir an, Du bist jetzt 4 Wochen krank und dann innerhalb von 6 Monaten wieder (gleiche Krankheit), dann würdest Du schon nach 2 Wochen Krankengeld bekommen.

Außerdem ist das Krankengeld auf 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren bei der gleichen Krankheit gedeckelt.

Erstbescheinigung bezieht sich auf Deine aktuelle Erkrankung. Wenn Du irgendwann in diesem Jahr wieder krank werden würdest, gäbe es eine neue Erstbescheinigung. Wird Deine Krankschreibung jetzt nach Ablauf verlängert, gibt es die Folgebescheinigung. Selbst wenn Du wegen des Knies noch mal krank wirst, gibt es dann wieder die Erstbescheinigung, wenn Du zwischendurch normal gearbeitet hast.

sDpookxy79


@ schmidti *:)

Ok das mit der Folgebescheinigung hab ich verstanden.

Aber mit dem Krankengeld nicht so.

Bzw. hatte ich ja bisher noch keins.

Also im Normalfall steht einem Krankengeld nach 6 Wochen ein und derselben Krankheit zu,richtig?

Jetzt ist es ja aber so:

20.04. - 22.4. Knie (Erstbescheinigung)

25.04. -03.05. Fuß (Erstbescheinigung)

04.05.- ??? wenn er das jetzt umändert auf Knie wärs ja wieder eine Erstbescheinigung.

D.h. die 6 Wochen bis zum Krankengeldanspruch beginnen dann erst ab 04.05.

oder hab ich jetzt nen Denkfehler.

s0pooxky79


PS:

04.05.- ??? wenn er das jetzt umändert auf Knie wärs ja wieder eine Erstbescheinigung.

er kann ja schlecht ne Folgebescheinigung aufs Knie ausstellen wenn vorher der Fuß kaputt war. ":/

Swchmuidtxi70


20.-24. war vom KH ausgestellt?

Ich denke mal, die Folgescheinigung stellt Dir der Hausarzt dann auch wieder mit dem falschen Diagnoseschlüssel aus.

Das würde ich dann aber noch mal bei der KK erfragen, da müsste ich jetzt in den Kaffeesatz gucken... ;-D

Wirst Du denn jetzt in den Krankengeldbezug kommen mit dem Knie?

s{poo'ky7x9


nein ich geh jetzt mal einfach davon aus ,das es sich maximal um 4 Wochen handeln wird.

Die Wunden sind trocken, sehen gut aus.Das Gelenk selbst ist schmerzfrei.Bis auf ein Muskelkaterähnliches Ziehen im Oberschenkel beim Beugen ist alles tutti.

Ich möchte hier nur auf der sicheren Seite sein, man weiß ja nie was passiert.

Die Fehler haben zwar die anderen gemacht, aber ich wär dann ja die Dumme die das ausbaden darf. %-|

sepookxy79


20.-24. war vom KH ausgestellt?

20.-22.4.

Ich denke mal, die Folgescheinigung stellt Dir der Hausarzt dann auch wieder mit dem falschen Diagnoseschlüssel aus.

das denk ich nämlich eher nicht, die weiß ja nix von ihrem Fehler und wird mich ganz normal aufs Knie krankschreiben.

c=hi


Ich würds einfach korrigieren lassen, fertig. Die sollen sich nicht so anpissen, immerhin gehts um deine Gesundheit und dein Geld.

S&ch mjidtxi70


Aber nur, wenn Du sie drauf hinweist, sonst wird doch der Diagnoseschlüssel bei der Folgebescheinigung übernommen? Bei mir steht immer das Gleiche dann drauf...

Die Frage ist ja wirklich, ob das irgendwelche Auswirkungen für Dich haben wird vom Zeitraum der Krankschreibung her...

s"po'oky7)9


Aber nur, wenn Du sie drauf hinweist, sonst wird doch der Diagnoseschlüssel bei der Folgebescheinigung übernommen? Bei mir steht immer das Gleiche dann drauf...

ja stimmt da haste Recht.

Menno, irgendwie läuft nix so richtig rund seit der Op, %-| naja bis auf mein Knie selbst. ;-D

S"chmidjti7x0


Das ist doch die Hauptsache, alles Andere ließe sich im Falle des Falles leicht klären... ;-)

RLHxW


Hallo,

für die Entgeltfortzahlung sind nach § 3 EFZG die Diagnosen in den letzten bzw. auch kommenden 6 bzw. 12 Monaten relevant. Wenn in den nächsten 3 Jahren ggf. wegen Erkrankungen im Knie- oder Fußbereich die Höchstdauer von 1,5 Jahren Krankengeld erschöpft sein wird, sind die Diagnosen der letzten 3 Jahre relevant. Wenn man eine private Zusatzversicherung abschließen möchte, sind oft die Erkrankungen der letzten 5 Jahre relevant. Die Versicherung fordert im Krankheitsfall ggf. Diagnosen und Befunde vom Arzt an. Die Versicherung glaubt dann prinzipiell dem Arzt und nicht dem Versicherten.

Fazit: Ich würde es ändern lassen. (Wenn man im Betrieb die Erkrankung erzählt hat und die Krankenkasse dann dem Arbeitgeber aber bestätigt, dass es zwei verschiedene Erkrankungen waren, stehen Arbeitnehmer oder Krankenkasse beim Arbeitgeber als Lügner da!).

S{chmidtxi70


Auf der Ausfertigung für den Arbeitgeber stehen aber keine Diagnoseschlüssel... ;-)

sjpookxy79


@ schmidti

das schon, aber wenn ein Arbeitgeber statt 6 Wochen Lohnfortzahlung bis zum Krankengeld plötzlich 8 Wochen zahlen soll, würd ich als Arbeitgeber wahrscheinlich stutzig werden.

Wobei ich denke das mein Arbeitgeber mir in diesem Fall schon glauben würde.

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