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Frage zu Diagnoseschlüssel AU

S3chmiFdti70


Aber der Arbeitgeber zahlt doch eh nur 6 Wochen, auch wenn Du wegen 3 verschiedenen Krankheiten am Stück 6 Wochen fehlst... ":/

Es sei denn, Du arbeitest zwischendurch wieder...Aber wenn Du 2 Wochen auf Fuß und dann weiter 4 Wochen auf Knie fehlst, dann gibt es trotzdem nach 6 Wochen Krankengeld...

Das wirkt sich doch erst aus, wenn Du jetzt Krankengeld bekommst, dann wieder arbeitest und dann noch mal krank wirst und in den Krankengeldbezg rutschst...

s#pookxy79


Aber der Arbeitgeber zahlt doch eh nur 6 Wochen, auch wenn Du wegen 3 verschiedenen Krankheiten am Stück 6 Wochen fehlst... ":/

ok das wußz ich ja nun nicht genau, ich dachte bei den 6 Wochen muß es sich dabei um eine Erkrankung handeln, wußte nicht das das auch gilt wenn eine andere Krankheit dazu kommt.

Ich lass es trotzdem umändern, besser ist das.

NIanni+77


01.05.16 11:04

Aber der Arbeitgeber zahlt doch eh nur 6 Wochen, auch wenn Du wegen 3 verschiedenen Krankheiten am Stück 6 Wochen fehlst... ":/

Das ist nicht richtig. Du kannst auch ein halbes Jahr am Stück krank sein, wenn das immer eine neue Diagnose ist, zahlt der Arbeitgeber.

S&chmidVti70


Ist das so? Ist mir ja ganz neu... Zumal ja der Arbeitgeber maximal den Arzt sehen kann, der die AU ausgestellt hat. Der Diagnoseschlüssel ist definitiv auf der Ausfertigung nicht drauf, habe gerade selbst wieder eine AU an meinen Arbeitgeber geschickt...

N7annxi77


Da wird eine Anfrage an die Krankenkasse gestellt. ;-) Diese sagt dann ob es sich um die selbe oder eine neue Krankheit handelt.

Anders geht es logischerweise nicht, da ja der Arbeitgeber die Diagnose nicht weiß. Und der Arzt ist ja auch unerheblich.

SochmAidtxi70


Habe gerade gegoogelt und da gefunden, dass es völlig unerheblich ist, ob andere Krankheiten dazu gekommen sind. Es sei denn, man arbeitet zwischendurch wieder.

Ich wäre daher sehr an Quellen interessiert, weil ich das so nicht glauben kann...

N?anni7x7


Hier zum Beispiel

[[http://www.lohn-info.de/lohnfortzahlung_im_krankheitsfall.html#frist ]]

Oder hier

[[ [[http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/abwicklung/content_09.html]] ]]

NCanniT7x7


Nur wenn du während der Krankheit eine neue Krankheit hast gilt das nicht. Bist du aber bis Sonntag wegen X krank geschrieben und hast ab Montag Y, fängt die Frist von vorne an weil es dann eine neue Krankheit ist.

Sichsmidti17x0


Da steht das aber genau so drin, wie ich das gesagt habe: maximal 6 Wochen... Es sei denn, ich arbeite zwischendurch und bin dann wieder wegen einer anderen Krankheit krank.

Dort steht auch wortwörtlich drin, dass die Entgeltfortzahlung auch bei sich überlappenden Krankheiten nicht verlängert, sondern nach 6 Wochen Schluss ist... ":/

S<chm8idti7x0


Aber dann musst Du wenigstens einen Tag gearbeitet haben...

N+an&nCi77


Wird der Arbeitnehmer hintereinander wegen verschiedener Krankheiten arbeitsunfähig, so besteht für jeden Krankheitsfall ein Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt auch dann, wenn eine Erkrankung unmittelbar nach Abschluss einer ersten Erkrankung eintritt.

Aus dem ersten Link.

Ich seh aber gerade das sich die Quellen widersprechen. ":/

Ich weiß aber auch das es unsere Personalabteilung so hält wie ichs beschrieben hab. Jetzt bin ich auch verwirrt. ;-D

N'ann,i77


Dauer des Anspruchs auf Entgeltfortzahlung

Für den Arbeitnehmer besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für 42 Kalendertage. Dies entspricht einem Zeitraum von sechs Wochen. Der Beginn der Entgeltzahlung ist der erste Tag der Arbeitsunfähigkeit. Sollte während der Elternzeit keiner Teilzeitarbeit nachgegangen werden, so beginnt der Anspruch auf Entgeltfortzahlung dann, wenn die Elternzeit beendet worden ist. Sollte die Arbeitsunfähigkeit an einem Arbeitstag vor dem eigentlichen Arbeitstag eintreten, so gilt bereits dieser Arbeitstag als arbeitsunfähig. Sollte eine weitere Krankheit neben der eigentlichen Krankheit, die zur Arbeitsunfähigkeit geführt hatte, während der Arbeitsunfähigkeit hinzukommen, so wird der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nicht verlängert. Dies verhält sich anders, wenn die erste Krankheit bereits beendet worden war und dann erst eine neue Krankheit hinzugekommen ist. Dann besteht für jede der Krankheiten ein Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung für sechs Wochen, auch wenn nach der ersten Krankheit die Arbeit noch nicht wieder aufgenommen wurde.

[[ [[http://www.oeffentlichen-dienst.de/wirtschafts-news/277-ratgeber/1025-entgeltfortzahlung.html]]]]

Wohl eine Sache im Öffentlichen Dienst.

S)chmidsti7x0


Und das würden sie dann ein halbes Jahr mitmachen? ;-) Ich glaube, bei uns gäbe es dann Redebedarf... ;-D

Kann ja tatsächlich mal passieren...Komme nach 6 Wochen wieder und breche mir dann das Bein, aber wenn sich das einige Male wiederholt...hust... o:)

Aber egal, ich will mich darum nicht zanken. Ich bin schon grundsätzlich dankbar für das System, was wir hier überhaupt in Deutschland haben...

SVchm_idt0i7x0


O.k., eventuell eine Extrawurst im ÖD ;-D

Aber da ich auch aufgrund Betriebszugehörigkeit eine Aufstockung des Kankengeldes bekomme, habe ich keinen Grund, mich benachteiligt zu fühlen... :-D

N6an4ni7z7


Ich wollte jetzt auch keine Verwirrung stiften, mir war nicht klar das es da ne Extra Regelung im ÖD gibt. Wieder was dazu gelernt. ;-D

Bzw womöglich hat man uns das auch irgendwann beigebracht und ich habs nur vergessen. Memo an mich, red nicht von Dingen, von denen du keine Ahnung hast. :-X ;-D

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