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Mein Arzt möchte mich nicht länger krankschreiben!

mYaria[xxiSixi hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich bin 17 Jahre und habe letzte Woche Mittwoch einen Herzschrittmacher implantiert bekommen. Donnerstag wurde ich entlassen und Freitag war ich bei meinem Hausarzt. Ich habe ihm gesagt, dass ein Arzt gemeint hat 4 Wochen krankschreiben ist inordnung, der andere meinte 6 Wochen. Die beiden Ärzte waren meine Ärzte im Krankenhaus. Dann hat mein Hausarzt nochmal im Krankenhaus angerufen und hat einen dritten unbeteiligten Arzt gefragt, wie lange er mich krankschreiben sollte. Der meinte bis zum Fädenziehen. Am Montag werden die Fäden gezogen und mein Arzt hat schon gesagt gehabt, länger schreibt er mich nicht krank. Jetzt aber das Problem ich arbeite im Krankenhaus, das Heist ich muss Patienten Waschen, Mobilisieren, usw. Ich darf nicht über 5 kg, mit dem linken Arm heben, ziehen, drücken und den Arm auch nicht zu weit abspreizen oder auf 90 grad heben. Ist im Krankenhaus also schwer mit arbeiten. Zudem habe ich das ganze noch nicht psychisch verarbeitet. Und einen Termin beim Psychologen habe ich auch erst in 2 Wochen. Und mein Arbeitgeber hat gemeint ich soll mir so lange Zeit lassen, wie ich brauche für die Genesung körperlich und psychisch. Was soll ich jetzt machen?

Lg Maria

Antworten
N-oYrdiz8x4


Sag dem Arzt ganz klar das du dich noch nicht in der Lage fühlst und das du mehr Zeit brauchst um die OP zu verarbeiten. Ein guter Hausarzt sollte darauf eingehen und Verständnis haben, immerhin reden wir hier ja nicht von jemandem mit Bauchschmerzen oder Erkältung der einfach keine Lust hat sondern von ner größeren Operation nach der man drei Tage später nicht wieder voll auf den Beinen ist.

Foizzlyp5uxzzly


Da hat es dich in deinem zarten Alter von 17 Jahren aber arg erwischt. Ich wünsche dir erst mal gute Besserung und viel Kraft. Mir ist unverständlich, warum dein Hausarzt deinen physischen und psychischen Zustand nicht erkennt. Da hilft u U nur ein Wechsel. Könntest Du im KH nicht noch mal die Ärzte kontaktieren und schnellstmöglich um einen Bericht bitten? Meistens steht dabei, wie lange au geschrieben werden sollte. Das dein AG dir schon Zeit einräumt zeigt doch, dass eine längere Genesungszeit erforderlich ist.

Bist Du schon in Therapeutischer Behandlung oder ist der Termin in 2 Wochen der erste? Hier könnte sonst der Therapeut mitwirken. Vllt fragst Du mal nach.

l3asserlladxy


Was mich allerdings wundert ist, dass wenn du Mittwochs operiert wurdest, am Donnerstag schon entlassen wurdest.

Aber naja, vielleicht geht das heutzutage so fix.

Wegen Deiner Frage:

Also ich würde mit oder ohne Krankschreibung daheim bleiben, wenn ich wüßte, dass es für meine Gesundheit unverantwortlich wäre, so verfrüht schon wieder die Arbeit anzutreten.

Verstehe auch nicht, wieso kein Arzt diese einfachen Fakten erkennt, dass Du als Krankenhausmitarbeiterin bei so einer OP noch nicht wieder arbeiten gehen kannst.

B#eni%taB,.


Mit 17 einen Herzschrittmacher bekommen und davor schon mit heftigen Herzrhythmusstörungen gearbeitet ???

Patienten mobilisiert - wann gelernt und wie erfolgte das mit dieser "Grunderkrankung" ?

Und warum wurde bei einer doch offensichtlich schweren Erkrankung dann so ein Berufswunsch gewählt?

Ich denke mich da mal nur logisch durch das Ganze durch. ":/

l)as1erlaAdxy


Ja, jetzt, wo Benita das so sagt, wird die Sache für mich auch noch fragwürdiger, als sie eh schon ist.

Ffizzly\puzxzly


Da sind wir schon zu dritt. Hatte nur meinen Beitrag schon abgeschickt.

MWor$itz27x1


Freitag war ich bei meinem Hausarzt. Ich habe ihm gesagt, dass ein Arzt gemeint hat 4 Wochen krankschreiben ist inordnung, der andere meinte 6 Wochen. Die beiden Ärzte waren meine Ärzte im Krankenhaus.

Also bei uns in allen Krankenhäusern, die ich kenne, bekommt man bei der Entlassung einen Arztbrief für den Hausarzt. Darin steht vorgesehene Medikation und Dauer der Krankschreibung.

Wie soll es denn sonst gehen? Man erzählt dem Hausarzt, was der oder der angeblich gesagt hat und entsprechend schreibt der krank?

Und weshalb ruft der Hausarzt nicht den Stationsarzt bzw. Oberarzt an und bittet dringend um einen Arztbrief?

Komisch, das Ganze.

m&ariaKxxriixxi


Ich wusste nichts von diesen schweren Rhytmusstörungen. Ich bin früher öfter umgefallen aber seit einem Jahr ging es mir recht gut, dann bin ich allerdings vor 2 Wochen wieder umgekippt und wurde ins KH eingeliefert. Da wurde das dann erst festgestellt. Hätte ich es früher gewusst, dann hätte ich mich dafür nicht entschieden, da ich auch in vielen Bereichen nicht mehr arbeiten darf. Bin im 1. Lehrjahr. Arztbrief habe ich bekommen, steht drinnen dass ich Schmerzmittel und Blutverdünner bekommen kann, da hat sich mein Hausarzt auch geweigert. Und mittlerweile ist das so, dass man schon einen Tag nach der OP entlassen werden kann.

tphe-cuavxer


Also ich würde mit oder ohne Krankschreibung daheim bleiben

Das solltest du *auf keinen Fall* tun, das ist nämlich ein Grund zur fristlosen Kündigung

S}unflYower_x73


Stolpere auch über ein paar Aspekte, aber bzgl. der Kündigung: Vermutlich wäre es sinnvoll, JETZT über eine neue berufliche Planung nachzudenken...

mxarGi<posxa


Arztbrief habe ich bekommen, steht drinnen dass ich Schmerzmittel und Blutverdünner bekommen kann

Kann? Das ist aber eine merkwürdige Formulierung in einem Arztbrief. :-/ Genauso merkwürdig finde ich eine Krankschreibung von 4 bis 6 Wochen nach einer solchen Implantation.

q"uaecksalEbaerei


Genauso merkwürdig finde ich eine Krankschreibung von 4 bis 6 Wochen nach einer solchen Implantation.

Na ja. Nach einer Schrittmacher-Implantation sollte man sich zwei, drei Wochen generell zurückhalten mit körperlichen Aktivitäten, damit Elektroden und Aggregat problemlos einwachsen - insbesondere sollte der Arm der betroffenen Seite nicht über Schulterhöhe gehoben werden. Aber auch die ersten 4 (bis 6) Wochen nach Implantation sollten schwere Arbeiten mit dem Arm wie Heben von Lasten, Überkopfarbeiten und ruckartige Bewegungen vermieden werden, um eine Dislokation der Elektroden zu verhindern. Eine Krankschreibung für diese Zeit bei einem Job in der Pflege ist also durchaus nicht unangebracht.

m%arip+osa


Okay - ich bin von den Belastungen von Bundeskanzlern und anderen White-Collar-Jobs ausgegangen. Danke für die Erklärung, insofern ist die Dauer der Krankschreibung nachvollziehbar. @:)

Tbigerbaen+diegerixn


Müßte der Hausarzt nicht aber auch wissen, wie lange die Krankschreibung Sinn macht? Ich meine, warum will er nicht verlängern wenn es doch eigentlich üblich ist?

Hausärzte müssen/können zwar nicht alles wissen, aber das ist doch fast eine Standart-OP oder?

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