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Mein Arzt möchte mich nicht länger krankschreiben!

bheetle,juic!e2x1


Ich werfe dir nichts vor. Ich sag nur das Theorie nicht alles ist und das 3 Jahre eh scheiss kurz sind. Das ist bei 2.5 Jahren also nicht besser.

Und darum hab ich dir raten wollen das freiwillig zu verlängern oder neu anzufangen damit du nen Guten und nicht einen unsicheren Berufsstart hast. Der ist eh voller ??? zu Anfang

Ljittle6-mitN-Loxtte


Komisches Krankenhaus. Ich habe am Tag der Entlassung immer vom behandelnden Arzt im Krankenhaus eine Krankmeldung bekommen. Denn nur der kann meinen Zustand nach einem Krankenhausaufenthalt auch wirklich beurteilen.

Das ist nicht komisch, sondern normal wenn die Behandlung ambulant weitergeführt wird! Wir entlassen unsere Patienten auch immer in die häusliche Weiterbetreuung und schreiben daher nicht krank. Wir erteilen nur Bescheinigungen von wann bis wann sie stationär waren.

Ich persönlich würde den Hausarzt wechseln.

G\arouK78


Bist Du überhaupt in der Lage, Deine Ausbildung mit Herzschrittmacher zu absolvieren? Ich habe damals während meiner Krankenpflegeausbildung auch diverse Herzrhythmusstörungen bekommen, bin 6 mal abladiert worden und bekam am Ende einen Schrittmacher wegen anfallsartigen AV-Block 3°.

Mir wurde damals von unserer Betriebsärztin dringend geraten, die Ausbildung zu beenden. Was ich letztendlich auch getan hatte.

E7hemali9ger NutzXer (:#5x88574)


@ Little

Wir entlassen unsere Patienten auch immer in die häusliche Weiterbetreuung und schreiben daher nicht krank.

Ich glaube das ist auch die Regel in deutschen Kliniken.

Hab auch schon viele Krankenhausaufenthalte hinter mir und mir wurde immer gesagt das die nur Aufenthaltsbescheinigungen ausstellen können. Für AU's sind die Hausärzte zuständig.

Z?yda


Ganz genau.

Unsere Ärzte dürfen keine AU Bescheinigung ausstellen, das macht der Hausarzt.

Der Operateur kann nur eine Empfehlung aussprechen ab wann was an Arbeit ungefähr wieder möglich ist- schließlich kennt der die Arbeitsbelastung und den Job seiner Patienten nicht genau. Und das subjektive Empfinden und die empfundene Belastung dabei.

Die Empfehlung kann er auf Wunsch auch in den Entlassungsbrief schreiben, ist aber bei uns nicht Usus.

Meist ist das bei uns zumindest bis zur Nahtentfernung, ersten Kontrolle etc.

Ein Infoblatt bekommen alle Patienten mit, da steht alles drin was bei Rötung/Schwellung/ Schmerz, Fieber, Nässender Wunde etc etc zu tun ist.

Bei einer Schrittmacher Implantation wurde die Funktion des PM am Entlassungstag bei uns mindestens bereits zweimal kontrolliert, ggf. auch korrigiert.

Einmal im OP, einmal am ersten postoperativen Tag morgens- da wird auch nochmal mit dem Patienten gesprochen was die konkreten Einstellungen angeht und erklärt, ab welchen Werten der PM was tut, also bei welcher Pulsfrequenz etc das Ding was genau macht- kommt ja auch darauf an ob der Patient zB sportlich tätig ist - je nachdem und nach Befunden bzw Problematik erhält der PM dann mehr oder weniger Spielraum, andere Einstellungen - der Patient soll ja nicht beim leichten Joggen oder in Ruhe sofort eine gewischt kriegen....und evtl. danach nochmal, falls bei diesem ersten Auslesen der Daten irgendetwas auffällig war - heißt es ist davon auszugehen das der Schrittmacher fehlerfrei arbeitet, sonst würden wir ja nicht entlassen dürfen.

Dann nach drei Monaten erneute Kontrolle, bei Bedarf/ Beschwerden werden die Patienten dazu angehalten natürlich jederzeit sofort in die PM-Ambulanz oder NFA zu kommen.

Bei leichter Büroarbeit spricht von unserer Seite eigentlich nix dagegen nach zweieinhalb Wochen wieder zu arbeiten WENN der Patient das wünscht -

gibt viele die so schnell wie möglich wieder arbeiten wollen, wenn jemand zB Chef eines Betriebes ist und nur vom PC aus arbeitet, sich ZB seine Arbeitszeit und Pausen selbst einteilen kann und falls es doch nicht geht wie gedacht, eben doch noch ein paar Tage Krankenstand dranhängen kann.

Da ist der Heilungsprozess da auch nicht besonders gefährdet solange die Bewegungseinschränkungen eingehalten und der Wundheilungsverlauf kontrolliert werden und (!) der Patient sich gut genug fühlt.

Die drei Wochen Einheilungsphase werden immer betont, auch dass Anstrengung und sportliche Betätigung je nachdem noch viel länger brauchen können.

Aber wer mag kann natürlich auch nach zwei Wochen eine halbe Stunde Heimtrainer fahren, spricht aus ärztlicher Sicht überhaupt nix dagegen. Rythmusstörungen wurden ja mit dem PM behoben.

Hanteltraining oder schwere Dinge tragen sieht natürlich anders aus.

Die weitere AU muss der Patient aber auf jeden fall mit dem HA klären, wenn gerade bei schwerer Arbeit der sich so uneinsichtig zeigt würde ich mir

a) einen anderen suchen und mir

B) vom Kardiologen bzw. Operateur oder bei einem Termin in der PM-Ambulanz nochmal eine Bestätigung bzw. den Wisch den man bei der Kontrolle erhalten hat erbitten und da nochmal auflisten lassen welche Bewegungen /Aktivitäten definitiv erlaubt sind und welche nicht.

Und das wiederum schließt bereits schwere Arbeiten mit Heben und gewisse Bewegungen ja definitiv aus, also auch Tätigkeiten die man in dem Beruf dann machen muss, was eine Fortsetzung der AU zwingend zur Folge haben müsste.

Andernfalls könnte man doch sogar den HA für Folgeschäden haftbar machen, wenn er der ausdrücklichen Empfehlung des FA besseren Wissens zu wieder handelt ? Oder falls die TE dann während der Arbeit zusammenklappt, weil sie sich eine PM-Sonde versehentlich gezogen bzw. disloziert hat, der somit nicht mehr voll funktionstüchtig ist und dabei auch im schlimmsten Fall noch Patienten zu schaden kommen, dem Arbeitgeber dann durch weitere AU der TE noch Verluste entstehen etc etc ?

Oder lieg ich da völlig falsch ? ":/

Mit besonderer Betonung auf "wieder besseren Wissens" !

Zyyda


Würde mich in der Praxis jetzt echt interessieren.... ":/

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