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Diagnose "hypochondrische Störung" - spinnt der?

k[athrarina-'die-xgroße hat die Diskussion gestartet


Hallo,

im Rahmen der elektronischen Patientenquittung habe ich mal einen Blick in die Diagnose meines Frauenarztes geworfen und frage mich nun, ob solche Diagnosen einfach eine typische Abrechnungsgeschichte ist oder ob er einfach ein Ar***loch ist? letzteres hat mich bereits für etwa 2 Jahre in die Hände seiner Frau getrieben, die beiden betreiben gemeinsam eine Praxis Diagnose: Hypochondrische Störung. Zusätzlich abgerechnet hat er "Verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen".

Ich bin ganz sicher nicht hypochondrisch gestört, bleibe sogar bei dem inzwischen bestehenden PAP4A-Befund noch locker und sehe mich nicht an einem Hirntumor sterben, weil ich ständig Kopfweh habe. Diese Diagnose ist also schlicht eine Frechheit und definitiv auch nicht durch das begründet, was ich von ihm wollte. Ich habe um die Abklärung für mich undefinierbarer Unannehmlichkeiten gebeten, weil sie halt nervig sind und nicht, weil ich meinen nahenden Tod oder eine schwere Krankheit vermute. Also etwas, was wahrscheinlich Millionen von Patienten von ihren Ärzten wollen und wofür sie ja auch da sind. Und das auch im Rahmen eines ganz normalen Kontrolltermins, also auch kein extra dafür vereinbarter Termin.

Nun hatte ich spontane Ambitionen, mir einen neuen Arzt zu suchen... Oder ist das einfach typischer Mist, den die da für die KK reinschreiben? Genauso wie er jedesmal Verhütungsberatung abrechnet, obwohl ich da keinerlei Beratung brauche und auch nicht bekomme? %-|

Nächste Woche muss ich zur Besprechung (mal wieder) - soll ich ihn da einfach fragen, was er sich dabei gedacht hat? Wobei er es vermutlich eh nicht mehr weiß, er kann sich ja auch sonst nichts merken, was mit seinen Patienten zu tun hat %-|

Antworten
d!anIaeP8x7


Ich würde schätzen das er das da reingeschrieben hat um mehr abrechnen zu können. Normaler KOntrolltermin ergibt da nicht soviel. Würde das der Krankenkasse berichten und dann einen neuen Arzt suchen. :-|

TTha lina


Ob der spinnt können wir ja schlecht beurteilen. Genausowenig wie wir anhand dessen was Du schreibst erkennen können ob Du Hypochonder bist.

Ich kenne jemanden, stehe ihm sehr nahe, der sehr überzeugt und überzeugend über Jhare hin verschiedene "ganz sicher feststehende" Diagnosen hatte. Sie tat mir sehr leid.

Sie ist auch mal ausgerastet als sie auf einer Abrechnung "hypochondrische Störung" fand. Fand das total unmöglich, absolut abwegig.

Heute ist je tatsächlich darüber hinweg - und sagt selbst, dass sie damals tatsächlich hypochondrische Beschwerden hatte, es ihr aber total fern lag das zu erkennen. Im Gegenteil sogar.

Was ich aber in Deinem Fall schon seltsam fand - wie kann ein Gynäkologe erkennen ob Beschwerden hypochondrisxh oder psychosomatisch sind ???

T(hal,ixna


Ach ja, vergessen: Ich würde das definitiv ansprechen.

CBomrxan


soll ich ihn da einfach fragen, was er sich dabei gedacht hat?

Natürlich. Ich rede mit meinen Ärzten auch Tacheles, wenn etwas nicht richtig läuft. Das Ergebnis ist ein fairer Umgang miteinander.

Du hast ein Recht auf Erklärung und auch ein Recht an deinen persönlichen Daten. Wenn der Arzt da wenig kooperativ ist, lass dir nach dem Auskunftsrecht die gesamte Patientenakte aushändigen.

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