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Auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen: und dann?

e,xtgREHM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

sorry, dass ich das im Off-Topic schreibe. War mir aber nicht sicher, an welchem Platz das Thema am besten aufgehoben ist.

Folgendes Problem:

meine Partnerin besfindet sich seit 17 Tagen im Krankenhaus. Inzwischen nur noch zum "beobachten".

Sie bekommt kaum schlaf, weil der Kopf immer auf "Alarmbereitschaft" ist. Das längste, was sie am Stück geschlafen hat waren 4 Stunden.

Obwohl dem Krankenhaus seit Jahren bekannt ist, dass sie unter Depressionen leidet (welche eigentlich mit starken Antidepressiva behandelt werden), bekommt sie zum einschlafen - wenn überhaupt - nur Baldrian oder Tee mit Schafgarbe.

Sie hat schon einige Monate im Krankehaus gelegen, dank Krankhaushauskeim auch in Isolation. Egal was war: sie hat bisher noch nie ein Krankenhaus auf eigene Verantwortung verlassen. Aber dieses Krankhaus macht einfach nur krank. Sie sieht aus, als sei sie 20 Jahre gealtert. Ich habe sie noch nicht ein einziges Mal in diesem Zustand erlebt.

Jetzt ist es aber so, dass sie innerhalb der nächsten drei Monate wegen der gleichen Sache nochmal in das Krankenhaus muss: kann man dann wieder in das selbe gehen oder kann das Krankenhaus dann die weiterbehandlung verweigern?

Antworten
AilIeonXoxr


Faden verschoben

P2Asdporytxs


Laut meines Wissens ist es so, dass man wenn man das Krankenhaus auf eigene Verantwortung verläßt, die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigern könnte, wenn dann doch etwas passieren würde was aus dem fahrlässigen vorzeitigen Verlassen des Krankenhaus resultierte.

Darüber hinaus darf das Krankenhaus meines Wissens die Weiterbehandlung verweigern sofern es sich nicht um ein Notfall handelt.

Sfhe`ilaxgh


Falls Du finanziell nicht eingeschränkt bist, sprich, auch mal eine Behandlung selbst bezahlen könntest, bist Du da ganz frei!

Ein Krabkenhaus ist schließlich kein Gefängnis! :)z

RLHW


Hallo,

wenn die Entlassung auf eigenen Wunsch erfolgt, gibt es nmit der Krankenkasse keine Probleme.

Das Krankenhaus lässt sich per Unterschrift bestätigen, dass die Entlassung auf eigene Gefahr hin erfolgt. Das bedeutet: z.B.

- wenn man vor dem Krankenhaus auf der Straße vom Auto angefahren wird, kann man dem Krankenhaus keine Vorwürfe machen, dass man in diesem Zustand nie hätte entlassenm werden dürfen

- wenn man später dem Krankenhaus Behandlungsfehler vorwirft, ist eine Entlassung auf eigenen Wunsch eine wesentliche Schwächung der rechtlichen Stellung des Patienten.

Gruß

RHW

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