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Auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen: und dann?

ejxtRBEHM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

sorry, dass ich das im Off-Topic schreibe. War mir aber nicht sicher, an welchem Platz das Thema am besten aufgehoben ist.

Folgendes Problem:

meine Partnerin besfindet sich seit 17 Tagen im Krankenhaus. Inzwischen nur noch zum "beobachten".

Sie bekommt kaum schlaf, weil der Kopf immer auf "Alarmbereitschaft" ist. Das längste, was sie am Stück geschlafen hat waren 4 Stunden.

Obwohl dem Krankenhaus seit Jahren bekannt ist, dass sie unter Depressionen leidet (welche eigentlich mit starken Antidepressiva behandelt werden), bekommt sie zum einschlafen - wenn überhaupt - nur Baldrian oder Tee mit Schafgarbe.

Sie hat schon einige Monate im Krankehaus gelegen, dank Krankhaushauskeim auch in Isolation. Egal was war: sie hat bisher noch nie ein Krankenhaus auf eigene Verantwortung verlassen. Aber dieses Krankhaus macht einfach nur krank. Sie sieht aus, als sei sie 20 Jahre gealtert. Ich habe sie noch nicht ein einziges Mal in diesem Zustand erlebt.

Jetzt ist es aber so, dass sie innerhalb der nächsten drei Monate wegen der gleichen Sache nochmal in das Krankenhaus muss: kann man dann wieder in das selbe gehen oder kann das Krankenhaus dann die weiterbehandlung verweigern?

Antworten
A#le#onoxr


Faden verschoben

Euhemali.ger Nutzger (#58x8574)


Laut meines Wissens ist es so, dass man wenn man das Krankenhaus auf eigene Verantwortung verläßt, die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigern könnte, wenn dann doch etwas passieren würde was aus dem fahrlässigen vorzeitigen Verlassen des Krankenhaus resultierte.

Darüber hinaus darf das Krankenhaus meines Wissens die Weiterbehandlung verweigern sofern es sich nicht um ein Notfall handelt.

S'heiUlagxh


Falls Du finanziell nicht eingeschränkt bist, sprich, auch mal eine Behandlung selbst bezahlen könntest, bist Du da ganz frei!

Ein Krabkenhaus ist schließlich kein Gefängnis! :)z

RxHW


Hallo,

wenn die Entlassung auf eigenen Wunsch erfolgt, gibt es nmit der Krankenkasse keine Probleme.

Das Krankenhaus lässt sich per Unterschrift bestätigen, dass die Entlassung auf eigene Gefahr hin erfolgt. Das bedeutet: z.B.

- wenn man vor dem Krankenhaus auf der Straße vom Auto angefahren wird, kann man dem Krankenhaus keine Vorwürfe machen, dass man in diesem Zustand nie hätte entlassenm werden dürfen

- wenn man später dem Krankenhaus Behandlungsfehler vorwirft, ist eine Entlassung auf eigenen Wunsch eine wesentliche Schwächung der rechtlichen Stellung des Patienten.

Gruß

RHW

KAennenleYrnWpreixs


Ich habe einmal ein Krankenhaus frühzeitig verlassen. Entweder hat es niemanden interessiert oder es ist niemanden aufgefallen, dass ein Patient auf einmal weg war. Keine Ahnung was ich schlimmer finden soll. Jedenfalls hat man mich nicht mal angerufen und nach mir gefragt.

F8izzl_ypuzzxly


Jedenfalls hat man mich nicht mal angerufen und nach mir gefragt.

Warum sollten sie auch? Du bist doch für dich selbst verantwortlich. Es wird - soweit ich weis - nur nachgehakt, wenn es sich z.B. um verwirrte, demente oder psychisch erkrankte Menschen handelt, die evtl. auch noch Suizid gefährdet sind.

F5izzl1ypuzzxly


Obwohl dem Krankenhaus seit Jahren bekannt ist, dass sie unter Depressionen leidet (welche eigentlich mit starken Antidepressiva behandelt werden), bekommt sie zum einschlafen - wenn überhaupt - nur Baldrian oder Tee mit Schafgarbe.

Hat deine Partnerin bei der Aufnahme denn mitgeteilt, dass sie Antidepressiva nimmt? Auch wenn es dem KH einmal zur Kenntnis gelangte, heisst das ja nicht unbedingt für immer. Eine Medikation kann sich ja auch zwischenzeitlich ändern oder ganz entfallen. Und wenn sie die Antidepressiva unbedingt braucht, kann sie die auch verlangen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt vor Ort dürfte doch auch kein Problem sein, wenn ihr u.U. nicht geglaubt wird. Da Du nicht geschrieben hast, worauf sie behandelt wird - was Du auch nicht musst -, würde ich bei einer Behandlung ihrer Depressionen auf keinen Fall das KH verlassen. Ist allerdings nur eine Annahme von mir, die ja nicht stimmen muss.

K%ennendler nprxeis


Warum sollten sie auch?

Weil ich ja auch in den Klinikteich hätte gefallen sein können oder mich im Krankenhaus verlaufen und mich selbst in der Leichenkammer eingesperrt habe könnte. Schließlich war ich frisch an der Wirbelsäule operiert. Da fällt man ja vielleicht schon mal eine Treppe runter und landet im Keller oder eben im Teich.

wVinters`onnex 01


na wenn die Klinik gar keinen Teich hatte ]:D

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