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Impfung gegen Pilz, Name des Medikamentes

tbekksi_mauxsi hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

habe ja versprochen, euch den Namen des Medikamentes zur Impfung gegen Pilz mitzuteilen.

GYNATREN heisst es und ist gegen Privatrezept in der Apotheke zu kaufen. Wird über 3 Spritzen im Abstand von 2 Wochen gespritzt.

Info zu Gynatren:

Gynatren hilft bei rezidivierender Kolpitis

"Die erfolgreiche Therapie rezidivierender Vaginalinfektionen bleibt ein Sorgenkind der Ärzte", erklärten einstimmig elf Experten bei einem Symposium der Strathmann AG auf Schloß Tremsbüttel am 16. August 2001. Lokal wirksame Medikamente haben bei Kolpitis nur einen zeitlich limitierten Effekt und schützen nicht vor Reinfektionen. Neue Impfmöglichkeiten und Therapiewege bietet Gynatren.

Knapp fünf Millionen Frauen erkranken jährlich an einer Kolpitis. Oft erschweren Rezidive die Behandlung. Der Einsatz lokaler Therapeutika ist im akuten Fall zwar sinnvoll, kann aber erneute Infektionen nicht verhindern. Langfristigen Schutz vor Rezidiven bietet der biotechnologisch optimierte Impfstoff Gynatren. Er induziert die Produktion von Antikörpern gegen aberrierende Vaginalkeime und regeneriert so die gestörte Döderlein-Flora. 26 klinische Studien an mehr als 2.800 Patientinnen belegen die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit nicht nur bei unspezifischer bakterieller Kolpitis und Trichomoniasis, sondern auch bei Candidose. Besonders häufig tritt die unspezifische Kolpitis auf: Sie wird bei 10 - 15 % aller Frauen im gebärfähigen Alter diagnostiziert. Pathologische Keime verdrängen die physiologische Vaginalflora, intakte Laktobazillen finden sich nur noch vereinzelt. Die Milchsäureproduktion sinkt, als Folge steigt der pH-Wert an. In dem veränderten Milieu vermehren sich bevorzugt pathogene Keime, Rezidive werden begünstigt. Jede zehnte Patientin erleidet einen Rückfall. Viele empfinden die Erkrankung als extrem belastend, insbesondere für die Partnerschaft.

Regeneration der Döderlein-Flora

Die Ursache der rezidivierenden Kolpitis ist bislang ungeklärt. Exogene und endogene Faktoren können die natürliche immunologische Schutzfunktion der Vaginalflora beeinträchtigen, so dass das Risiko eines Rückfalls steigt. Für eine langfristig erfolgreiche Therapie bietet sich daher der Impfstoff Gynatren an. Er enthält inaktivierte Keime verschiedener Laktobazillus-Stämme und induziert die Bildung spezifischer Antikörper. Diese richten sich in erster Linie gegen aberrante Stämme der Döderlein-Flora, die nicht zum physiologischen Milieu beitragen. Außerdem werden über Kreuzreaktionen auch pathogene Erreger eliminiert. So kurbelt Gynatren die lokale Immunantwort an und erhöht die Konzentration der sekretorischen IgA-Antikörper (sIgA), die von enormer protektiver Bedeutung für das Vaginalsekret sind. Die Döderlein-Flora wird langfristig rekonstruiert.

In der Scheide sorgt Lactobacillus acidophilus zusammen mit anderen Lactobacillus-Arten durch seine Milchsäureproduktion für das saure Milieu, das das Wachstum krankheitserregender Keime hemmt. Fehlen die Milchsäurebakterien, kommt es zu Infektionen.

82 % weniger Rezidive durch Gynatren

Eine Anwendungsbeobachtung belegt den Effekt der Gynatren-Impfung. Die 576 Teilnehmerinnen litten im Mittel seit 3,5 Jahren unter einer rezidivierenden Kolpitis. Bei rund der Hälfte der Frauen handelte es sich um Mischinfektionen, bei knapp 15 % verursachten pathogene Bakterien die Beschwerden, bei 23 % wurde allein Candida albicans diagnostiziert. Die Patientinnen erhielten eine Grundimmunisierung in Form von drei aufeinanderfolgenden Spritzen im Abstand von zwei Wochen. Nach einem Jahr war zur Auffrischung eine vierte Injektion vorgesehen. Die Zahl der Rezidive sank nach der Therapie mit Gynatren um 82 %. Erkrankte zuvor jede Patientin an 4,6 Kolpitiden pro Jahr, waren es in dem einjährigen Beobachtungszeitraum nur noch 0,83. Zwei Drittel blieben gänzlich rezidivfrei. Dementsprechend beurteilten Ärzte und Patienten zu über 80 % die Wirksamkeit mit sehr gut bzw. gut, noch besser bewertet wurde die Verträglichkeit.

Birnenförmige Trichomonaden, 7-30 mm klein: Sie sind schuld an der chronischen Kolpitis. Sie vermehren sich durch gewöhnliche Zweiteilung.

Problemindikation Candidiasis

Ähnlich erfolgreich war die Therapie mit Gynatren in einer zweiten Studie bei wiederholt auftretender Candidiasis. 50 Patientinnen erhielten entweder drei oder fünf Gynatren-Injektionen - je nach Rezidivhäufigkeit. Eine Kontrollgruppe mit 30 Patientinnen blieb ohne Immunstimulation. Alle Gruppen wurden im Falle eines Infektes mit Antimykotika behandelt. Die Zahl der Reinfektionen nahm in den Verumgruppen um 75 bzw. 84 % ab, bei den nicht behandelten Frauen lediglich um 32 %. Somit stellt der Impfstoff Gynatren eine sinnvolle Alternative zur systemischen Langzeittherapie mit Antimykotika oder Antibiotika dar. Das biotechnologische Produktionsverfahren gewährleistet dabei eine exzellente Sicherheit.

Folgende Thesen wurden auf der Gynatren-Thesen-Konferenz vom 16.08.2001 in Tremsbüttel beschlossen:

Bakterielle Vaginose und Kolpitis sind häufige Erkrankungen und müssen aus folgenden Gründen behandelt werden:

Die Patientinnen leiden unter Ausfluss, Geruchsbelästigung, Jucken, Brennen und Schmerzen.

Das Risiko einer aszendierenden Infektion wird erhöht.

Die Partnerschaft wird beeinträchtigt.

Erreger werden als alleinige Ursache häufig überschätzt. Ebenso wichtig sind die Schutzmechanismen der Vagina.

Rezidiv- und Reinfektionsprophylaxe können langfristig zu Einsparungen von Untersuchungen und Behandlungen führen und reduzieren die Belastung der Patientinnen.

Die Rezidiv- und Reinfektionsprophylaxe ist einer wiederholten Therapie mit antimikrobiellen Chemotherapeutika vorzuziehen.

Impfungen, mit z.B. Gynatren, als prophylaktische Maßnahme normalisieren die bakterielle Besiedlung der Scheide und das Scheidenmilieu, steigern die Antikörpersekretion (IgA) und können die Abwehrlage anhaltend verbessern.

Nach Impfung mit Gynatren ist die Haftung pathogener Keime an die Vaginal-Epithelzellen reduziert.

Gynatren verschafft der physiologischen Döderlein-Flora einen Selektionsvorteil.

Grundimmunisierung und Boosterung mit Gynatren nach spätestens zwölf Monaten ergeben einen Infektionsschutz von bis zu drei Jahren.

Nach den vorliegenden Untersuchungen ist bei rezidivierender bakterieller Vaginose und Kolpitis eine Impfprophylaxe mit Gynatren wirksam.

Diese Thesen sind das Resümee der Expertenkonferenz und werden von folgenden Meinungsbildnern getragen:

Prof. Dr. Dr. U. Borchard, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Pharmakologie

Prof. Dr. J. Beuth, Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren, Köln

Prof. Dr. P. Dominiak, Institut für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie, Lübeck

Dr. E. Finsterwalder, Facharzt für Gynäkologie, Hamburg

Dr. L. Frommelt, Klinische Mikrobiologie, Chefarzt Endoklinik, Hamburg

Dr. J.F. Hallauer, Universitätsklinikum Charité, Berlin Prof.

Dr. U.B. Hoyme, Frauenklinik, Erfurt

K.-A. Hueter, Deutsches Grünes Kreuz, Marburg

Prof. Dr. Dr. N.-P. Lüpke, Leiter Pharmakologisches Institut Universität Osnabrück

Dr. M. Mikus, Fachärztin für Gynäkologie, Hamburg

Dr. T. Sautter, Chefarzt der Frauenklinik Erbach

Quelle: Strathmann

Antworten
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Danke, ich werde meine Frauenärztin mal danach fragen

cIome5_u9ndonxe


ich habe mich letztes jahr mit gynatren impfen lassen, leider ohne nennenswerten erfolg. aber muß ja nicht heißen, dass es bei anderen nicht hilft.

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