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Pco-Syndrom?

d_anJnysuxn hat die Diskussion gestartet


Mein FA hat anhand eines Bluttests das PCO-Syndrom festgestellt. Jetzt habe ich vieles gelesen und hab total Angst. Ist es wirklich so schlimm, dass man keine Kinder kriegen kann und dass es bishin zu Herzinfarkten kommen kann. Woher kann das PCO-Syndrom kommen? In meiner Familie hatte nie jemand Probleme damit.Hat jemand Erfahrung damit und kann mir ein paar tipps geben?Mein FA hat mir jetzt die Pille "Bella HEXAL" gegeben, als Therapie. Leider hat er mir nicht erklärt, was genau es ist :-( Der Test wurde gemacht da ich seit 4 Monaten meine Periode nicht bekommen habe.

Antworten
BBliLx


Beruhig dich erstmal, PCO ist nicht der Untergang und ich weiß wovon ich rede, habs selber.

Die Diagnose habe ich letzten August bekommen und wenn ich ehrlich bin, ich hab genauso reagiert wie du. Ich wußte ja auch gar nicht, was PCOS genau ist. Bin dann irgendwann hier im Forum gelandet, dass hat mir sehr geholfen. Schau doch einfach mal unter [[http://www.pco-syndrom.de]] nach, die Site ist gut, hat mir jedenfalls ne Menge Klarheit verschafft. Und mit dem Schwanger werden, das klappt auch. Ich muss es ja wissen, ich bin's nämlich. In der 9. Woche und z. Zt. auf Wolke sieben.

dqanny$suxn


@ Blix

danke für deine Antwort und alles Gute für deine Schwangerschaft. Das ist so schön zu hören, dass es schon klappen kann mit den Kinder kriegen :-) Das beruhigt mich schon ein bißchen. Danke für den Tipp werd mir die Seite auf jeden fall noch anschauen.

BLlix


Du kannst auch echt von Glück reden, dass Du an einen Arzt geraten bist, der weiß was PCO ist. Bei mir ist das nur so "durch Zufall" rausgekommen. Hatte meine Mens auch mehrere Monate nicht, wurde aber auf die Hormonumstellung nach Absetzten der Pille geschoben. Hast Du den PCO-typische Symptome, also z. B. starke Körperbehaarung oder bist du extrem leistungsfähig beim Sport?

Hab auch mal irgendwo gelesen, das PCO sehr wohl vererbbar sein kann. Bei mir wars halt so, das im Nachhinein in Gesprächen mit meiner Mum Klarheit in die Sache gekommen ist. Sie hat nämlich zB. extrem lange gebraucht um mit mir schwanger zu werden und bei meiner Oma solls ähnlich gewesen sein.

Wenn ich dir irgendwie helfen kann, frag ruhig, ich war auch froh, dass hier so viele liebe Leute für mich da waren.

Liebe Grüße, Blix

d8annybsuxn


*:)

Die Symptome hab ich nicht, aber hatte halt 4 Monate meine Periode nicht mehr gehabt und ich glaub die Eierstöcke sind was größer ??? Und daher hab ich auch immer so starke Unterleibsschmerzen . Mein Fa den ich vorher hatte, hat garnicht an PCO gedacht, aber der bei dem ich jetzt bin, hatte den Veracht sofort.Vererbar kann es bei mir nicht sein, in meiner Familie hat auch keiner Probleme mit kinder kriegen, bei meiner Mutter gings immer schneller als ihr lieb war :-/ .

Woher kann es denn sonst kommen wenn nicht vererbbar?

Balix


Hab auf der Seite, die ich dir genannt hab mein' ich mal gelesen, das PCO auch vom väterlicher Seite vererbt werden kann, so von wegen, Vater mit wenig Haaren oder Glatze (schon in jungen Jahren)

Wo's im Endeffekt herkommt ist eigentlich ja auch egal, wir haben's halt und müssen jetzt damit umgehen bzw. leben. Bei mir war's übrigens ähnlich wie bei dir, hatte nach Absetzen der Pille erst ein paar Monate normal meine Periode und dann nach nem halben Jahr nix mehr. Starke Schmerzen während der Mens hatte ich aber auch schon, wo ich noch die Pille genommen hab. Mein eigentlicher Arzt hat's auch nicht erkannt, aber die Urlaubsvertretung. Von da an ging alles recht flott. Innerhalb von drei Tagen ab ins Krankenhaus, Bauchspiegelung machen. Die Ärzte dort haben gleich "in Ordnung gebracht" was ging. Hatte zusätzlich ein paar kleinere Endometrioseherde, die wurden verödet. Und meine Eierstöcke wurden "gestichelt", d. H. sie waren mit einer Schicht aus ganz vielen Eibläschen übersät (deshalb auch keine Periode, weil kein Eisprung stattfinden konnte, die Schicht war so dicht, da kam nichts durch), die aufgeschnitten wurde oder besser gesagt, eingeritzt. Im KH hat man mir dann erklärt, dass dann wieder ein Eisprung "passieren" könnte und die beste Zeit um schwanger zu werden in den nächsten Monaten sei. Der Eingriff war übrigens vollkommen schmerzfrei, ich hatte zu keiner Zeit Schmerzen. Sprich doch mal mit deinem Doc über ne Bauchspiegelung. Du kannst natürlich auch mit Medikamenten dagegen vorgehen, Metformin soll helfen, aber davon hielt mein Gyn nicht allzu viel, wegen evtl. Nebenwirkungen.

Lgaa


Hallo

lass dich auf insulinr esistens testen und metformin ist sehr gut, auch wenns bei manachen 8wie bei mir) nebenwirkungen hat.

Die Stichelung der Eierstoecke ist zwar eine veraltete aber eine effektive methode, man hat mit Glueck danach ein halbes Jahr lang ES. Was man aber auch bei pco bedenken muss ist die erhoehte FG Rate, metformin kann da abhilfe schaffen

BZl@ixx


@ Laa

Was meinst Du mit der Abkürzung "FG"? Fehlgeburt/Abort?

Wie gesagt, ich habe zwar auch PCO, bin jetzt nach der Stichelung schwanger, aber ich mach mich deshalb jetzt nicht verrückt. War heute noch beim Arzt, ist alles ok und normal. Ich bin auch nicht als "Risikoschwangerschaft" eingestuft. Mein Mann und ich versuchen positiv zu denken. Wenn es einmal geklappt hat das ich schwanger werden, dann würde es auch im schlimmsten Fall ein zweites Mal klappen. Aber so weit kommt es hoffentlich nicht, hab mir fest "vorgenommen" mein Würmchen gaaaanz normal auszutragen...

-fStel.la-


Hallo dannysun,

ich würde mich an deiner Stelle an einen Endokrinologen wenden. Die kennen sich meiner Erfahrung nach am besten mit PCO aus und können gezielter behandeln. Ich selbst nehme auch seit ca. 9 Monaten Metformin und mein PCOS hat sich nach anfänglichen Nebenwirkungen nun sehr verbessert.

PCOS kann übrigens auch mehrere Generationen überspringen, so dass man gar nicht mehr richtig nachverfolgen kann, ob man es vom wem vererbt bekommen hat.

LG, Stella

-CSte\lla-


Met. in der SS

Hallo Laa,

Was man aber auch bei pco bedenken muss ist die erhoehte FG Rate, metformin kann da abhilfe schaffen

Ich nahm auf Antaten des Arztes Met. nach Feststellung der SS weiter und hatte trotzdem eine FG. Ich würde es darum in Zukunft nicht wieder so machen.

LG, Stella

L0asa


FG= Fehlgeburt

und ich kenne mehrere die aufgehoert haben met zu nehmen und hatten eine FG.

Faktum ist laut die pco seite, wir haben eine 60+% chance fuer einen FG mit Metformin senkt sich dieses Risiko auf etwa 20+% was im normalen Bereich liegt.

Auch nicht pcolerinnen erleiden Fehlgeburte, nicht immer ist alles ok mit dem Foster.

B^lixx


Oh Laa, wenn du wüßtest...

Als wir unsere Posts hier geschrieben haben, da war die Welt echt noch in Ordnung, und jetzt?

Hab mein Baby in der 12. SSW verloren, vor einer Woche. Ich warte z. Zt. noch auf dem pathologischen Befund, aber mein Gyn sagt, mit meinem PCO hätte es nichts zu tun.

Wir werden sehen...

Laucyrlimlli


Bin hier neu, hab PCO und wünsche mir ein Baby

Hallo Ihr,

gestern Abend haben mein Mann und ich wieder einmal über das Thema Nachwuchs gesprochen und wir haben uns entschieden es zu versuchen. In diesem Jahr wurde bei mir PCO festgestellt. Obwohl ich eigentlich schon immer wusste das irgendwas nicht stimmt. Ich hatte mit 18 immer noch nicht regelmäßig meine Tage und obwohl ich immer in ärztlicher Betreuung war, hat das erst dieses Jahr mein Frauenarzt gemerkt. Ich habe letztes Jahr geheiratet und danach die Pille abgesetzt, weil ich irgendwie das Gefühl hatte ich nehme da seit Jahren diesen Mist, es hat mich irgendwie geeckelt vor der Pille. Tja und dann war das alt bewehrte Spiel wie früher schon, keine Pille keine Tage. Und nach ein paar Monaten bin ich dann zum FA. Der hat direkt nach den typischen Anzeichen wie Haarwuchs, Haarausfall, Gewichtsprobleme und so gefragt. Und nach einen Ultraschall hat er gesagt, er bräuchte da gar keinen Bluttest mehr zu machen, den Bläschen in den Eierstöcken hat er schon alles gesehen. Er hat dann gefragt, ob wir Kinder wollten und da war ich echt noch nicht so weit und da hat er mir die Pille (Diane 35) verschrieben. Die hole ich jetzt seit 5 Monaten und fühle mich echt gut. Mein Arzt hat gesagt, dass wäre alles gar nicht so schlimm und er da kann man was machen und so. Deswegen bin ich auch ganz ruhig da raus gegangen, obwohl ich mich eigentlich sehr schnell aufrege. Und irgendwann hab ich gedacht, ich surf mal im Netz und hab die Seite gefunden, die Blix schon erwähnt hat und plötzlich war da von Gebärmutterhalskrebs, Herzinfakt und Diabetes die Rede. Da war ich erst mal fertig. Heute bin ich dann durch Zufall weil ich in Google gesucht habe auch dieses Forum gekommen. Wünsche mir so ein Baby, das hab ich schon immer getan und jetzt fühl ich mich auch endlich bereit dazu. Ich brauch Eure Hilfe fühl mich jetzt aber wegen diesem blöden PCO als würde ich in ein Loch fallen. Was soll ich denn jetzt tun?? Soll ich jetzt die Pille absetzen und dann...... Mein Arzt sagte mir, dass sehr viele Frauen nach dem Absetzen der Diane 35 gleich schwanger geworden wären. Oh Mann. So jetzt aber genug von mir. Ich möchte auf diesem Weg noch Blix sagen, dass es mir sehr leid tut, wegen Deiner Fehlgeburt. Aber ich drücke Dir alle Daumen, die ich hab, damit es wieder klappt. Und das wird es.

Würde mich freuen, wenn Ihr mir helfen könntet.

Lucylilli

B^lixx


Hallo Lucylilli!

So richtig helfen können wir dir hier wahrscheinlich nicht, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, der Ausstausch, den man hier mit vielen lieben Menschen hat, der hilft!

Wie sieht es mit deinem Eisprung aus, hast Du einen, keinen oder nur alle paar Monate mal? Bei PCO sind deine Eierstöcke ja meist mit ganz vielen Eibläschen übersät (ist bei dir auch, oder?), so dicht, dass es wie eine dicke Schicht ist, durch die ein reifes Ei gar nicht durchkommt, deshalb auch kein Eisprung. Bei mir war's nach absetzen der Pille so, dass ich nach ein paar Monaten (bis die "Resthormone" aus dem Körper raus waren) mein Periode auch nicht mehr bekam. Im ersten Moment denkt man dann ja, man ist schwanger, aber Pustkuchen. Als dann letztendlich PCO bei mir diagnostiziert wurde, war ich am Boden zerstört. Wenn es dir im Moment also mies geht, das ist normal, wär' doch schlimm, wenn es dir egal wäre.

Frag' deinen Arzt mal nach einer Bauchspiegelung mit gleichzeitiger Stichelung. Dieser Eingriff wurde bei mir gemacht. Ist angeblich veraltet, aber effektiv. Bei der Bauchspiegelung wird nachgesehen, ob soweit organisch alles ok ist, ob z. B. deine Eileiter durchlässig sind oder ob du evtl. Verwachsungen hast. In meinem Fall wurde bei der Bauchspiegelung PCO auch konkret festgestellt, vorher war's nur ein Verdacht vom FA. Man hatte mir vor dem Eingriff im KH erklärt, dass wenn PCO vorliegt und meine Eierstöcke "dicht" wären, also mit dieser Eibläschenschicht überzogen wären, man mich sticheln würde, d. H., man hat kleine Schnitte in die Schicht gemacht und dadurch bestand dann wieder die Möglichkeit eines Eisprungs. Und das es funktioniert, tja, so traurig wie es jetzt sein mag, ich bin innerhalb von sechs Wochen nach dem Eingriff schwanger geworden...

Ein Bluttest wäre vielleicht auch nicht verkehrt, dabei ist bei mir nämlich auch rausgekommen, das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe, was auch ein Grund dafür sein kann, das man nicht schwanger wird.

Laß' dich mal gründlich durchchecken, es gibt Mittel und Weg, glaube mir. Wie ich in deiner derzeitigen Lage war, habe ich auch gedacht, das gibt nie was. Und jetzt bin ich, trotz aller widrigen Umstände, eigentlich wieder ganz zuversichtlich, dass es auch ein zweites Mal "klappt".

Und was die ganzen Begleiterscheinungen von PCO angeht, mach dich bitte nicht verrückt. Das ist wie vor ner OP im KH, wenn man dir alles sagt, was schief gehen könnte oder so wie ein Medikamentenbeipackzettel, auf dem entsetzlich viele schlimme Nebenwirkungen stehen. Das sind Dinge, die könnten eintreten, aber es muss nicht sein.

Wenn ich dir sonst irgendwie helfen kann, lass es mich wissen. Bin zwar auch nicht "der" Experte auf dem Gebiet PCO, nur eine Leidensgenossin, aber wie gesagt, wenn ich dir helfen kann...

Liebe Grüße, Blix

G~ua!rdi^an6x66


Schaut mal dort nach, wenn ihr Hilfe braucht

Hallo Leute,

ich hab hier einen Tip für Euch, wenn ihr wirklich Hilfe und Rat über PCO braucht.

Geht mal zu [[http://yahoo.de]] und meldet Euch bei der Group PCO an. Ich hatte auch damals hier im Forum den Tip gekriegt und mich dann dort angemeldet. Dort sind im Moment ca. 250 Mitglieder, alle mit PCO. Die können Euch mehr weiterhelfen, als jeder normale Frauenarzt, weil sie direkt davon betroffen sind.

Ihr müsst euch da kurz vorstellen, bevor ihr freigeschaltet werdet. Dadurch soll verhindert werden, dass sich dort Leute anmelden, die mit dem Thema nix zu tun habt.

Also meldet Euch dort an, da werden alle Eure Fragen beantwortet.

LG Grüße

Moni

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