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Bin ich normal?

D#a8niGelax1978


tz... da ich ja sagte,dass meine bekannten nur in anwesenheit einer helferin untersucht werden,kenne ich persönlich natürlich niemanden,der belästigt wurde.

aber habt ihr eigentlich keinen zugriff auf die medien ???

keine ohren zum hören und keine augen zum lesen? ist doch oft genug vorgekommen.

ausserdem sag ich ja,dass das jede sehen kann,wie sie will.

ICH würd mich halt nicht sicher fühlen,deshalb geh ich zu ner frau.

punkt.

F`rom uEuuropxe


Die Gynäkologie ist immer noch von männl. Ärzten dominiert

In einem Beitrag wurde es so verstanden, als würde ich fordern, dass es grundsätzlich nur weibliche Frauenärzte geben sollte. Ich habe aber keine "fundamentamentalistischen" Forderungen. Jede Frau muss die Freiheit haben, auch zu einem männlichen Gynäkologen zu gehen. Ich finde es nur schwer zu verstehen, dass viele Frauen (scheinbar?) sogar einen männlichen FA bevorzugen.

Hinzu kommt natürlich, dass wie in vielen Bereichen auch in der Gynäkologie (=FRAUENHeilkunde) die Männer immer noch dominieren, es gibt viel mehr männliche als weibliche FA's. Unbd ich finde es nicht in Ordnung, dass deshalb viele Frauen dadurch indirekt dahin gelenkt werden, zu einem männlichen FA zu gehen, weil man da einfacher oder schneller einen Termin bekommt.

Gkretcnhen


@ From Europe,

ich denke, dass es grundsätzlich mehr männliche als weibliche Ärzte gibt, unabhängig vom Fachbereich. Zur Zeit unserer Mütter und Großmütter gab es nur männliche Frauenärzte bzw. sehr wenige Weibliche, vielleicht haben wir es da einfach so mitbekommen, dass es OK ist sich von einem Mann untersuchen zu lassen. Männer haben in der Regel ja auch Probleme mit solchen Untersuchungen überhaupt, ich kenn jedenfalls keinen der freiwillig zum Urologen geht.

Keine Frau wird heute irgendwie "gelenkt" zu einem männlichen FA zu gehen, Blödsinn. Normalerweise weiß Frau, dass sie alle 1/2 Jahre zur Untersuchung muss und kann entsprechend frühzeitig einen Termin machen und in Notfällen darf sie eh kein Arzt abweisen....

@Daniela1978,

was bitte für Medien ? Mir ist nicht ein solcher Fall bekannt und ich lese täglich seriöse Zeitungen und verfolge die Nachrichten.

F7rIom E3utroxpe


Der Körper wird völlig entzaubert, enttabuisiert...

Was mir persönlich nicht gefällt, ist die Tendenz in unserer europäischen/westlichen Kultur, dass wir alles so rationell angehen, alles "entzaubern".

So ist das Anfassen der Sexualorgane nach Meinung von vielen Leuten und allen Frauenärzten auch einem Fremden (nämlich dem Frauenarzt) möglich. Einzige Voraussetzung: Sexuelle Stimulation ist verboten, es muss einen medizinischen Zweck haben.

Toll! Wirklich! Rationell geht's dann so weiter: Sexuelle Begegnung ist erst dann da, wenn beide Beteiligten sexuelle Lust empfinden, es wollen, bla-bla-bla.

Warum laufen wir dann eigentlich nicht alle nackt voreinander herum? (im Sommer wär das temperaturmäßig doch auch in Europa möglich).

Es scheint aber in allen Kulturen (auch in unserer modernen westlichen) so etwas wie ein "TABU-Gefühl" (auch "Schamgefühl" genannt, besser wäre "Geheim-Gefühl" oder so etwas) zu geben. Dies Gefühl sagt: Die intimen Körperstellen stellt man nur seinem Partner zur Verfügung.

In vielen afrikanischen und anderen indigenen Kulturen werden FRAUEN an ihren Sexualorganen NUR von FRAUEN untersucht. Man möchte damit das Geheimnis wahren, das in der Begegnung zwischen Frau und Mann zwischen beiden geteilt wird.

Ich finde daher die westliche rationelle Sichtweise irgendwie arrogant, den gesamten Körper des Menschen zur reinen "Materie" zu erklären, bei der ein Abstrich vom Muttermund kein größerer Eingriff auf den Menschen in seiner Gesamtheit ist als eine Bohrung eines Zahns beim Zahnarzt.

Wir wissen vom menschlichen Körper auch heute noch viel zu wenig, haben aber trotzdem die Arroganz, ihn als reine "Maschine" zu betrachten, die z.B. einen regelmäßigen TÜV braucht. Auch die Organe, die das größte Geheimnis des Lebens (nämlich das der Fortpflanzung) möglich machen, werden rein technisch angegangen.

Ich finde diesen Umgang mit dem menschlichen Körper wirklich entwürdigend.

Würde gerne Eure Meinungen hierzu hören.

F'ros:ch19N69


In vielen afrikanischen und anderen indigenen Kulturen werden FRAUEN an ihren Sexualorganen NUR von FRAUEN untersucht. Man möchte damit das Geheimnis wahren, das in der Begegnung zwischen Frau und Mann zwischen beiden geteilt wird.

In vielen afrikanischen Kulturen werden Frauen auch beschnitten und sind nicht so viel wert wie ein Mann.

F6rom> Eurxope


Dies Argument musste ja kommen...

@Frosch1969:

Also, mit diesem Argument hatte ich schon fast gerechnet. Weil auf einem riesigen Kontinent (z.B. Afrika) einige kulturelle Dinge völlig inakzeptabel sind (z.B. Unterdrückung der Frau, Beschneidung), gilt alles "von dort" dann schon wieder als nicht ernst zu nehmen.

Typische Arroganz. Dabei ist es so, dass die Kulturen von denen ich sprach (u.a. in Äthiopien) nun gerade nicht die sind, die die Frau unterdrücken oder beschneiden oder sonst was.

Denk mal eher an die Weisheiten von Indianern, oder den von den Europäern brutal vernichteten Azteken und Mayas in Südamerika. Es gibt und gab außerhalb Europas viel Wissen in der Welt, das von uns einfach kaputt gemacht wurde. Damit haben wir (der Westen) uns selbst betrogen, mehr verstehen zu können.

Ich meinte aber nicht die (fundamentalistische) islamische Kultur, die meiner Meinung nach in Sachen Frau tatsächlich total das LETZTE ist.

D@anizela!197x8


@ gretchen... du gehst mir auf die nerven. nur weil die letzten monate vielleicht nichts in den SERIÖSEN zeitungen stand,ist sowas natürlich noch nie passiert. KLAR! deshalb nehmen auch alle fä (ausser deinem...) ne hilfe mit in den behandlungsraum.

JAAAA! du hast recht. NOCH NIE hat ein fa eine frau unsittlich berührt. sowas gibts nur im fernsehen und ICH dumme nuss bin drauf reingefallen.

kannste mal sehen,wie dämlich ich bin!

G!re-tvchexn


In vielen afrikanischen und anderen indigenen Kulturen werden FRAUEN an ihren Sexualorganen NUR von FRAUEN untersucht. Man möchte damit das Geheimnis wahren, das in der Begegnung zwischen Frau und Mann zwischen beiden geteilt wird.

Ich weiß zwar nicht, was das jetzt noch mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, aber bitte....Du bist da irgendwie falsch informiert ! In den meißten Ost-und Zentralafrikanischen Kulturen sind es zwar ausschließlich Frauen die die weibl. Beschneidung durchführen, aber die Sexualität ist da wie ein offenes Buch, Intimität gibt es nicht, Poligamie ist da angesagt ( von männlicher wie weiblicher Seite ) und Sex dient nicht als "Spaßfaktor" wie in Europa, sondern dient lediglich zur Fortpflanzung, küssen und streicheln kennen diese Menschen genauso wenig wie Extase

und Wohlgefühl. Auch in Äthiopien gibt es übrigens die weibl. Beschneidung.

Was bitte ist denn an einem Abstrich entwürdigend ? Ich finde es viel eher entwürdigend an z.B. Krebs ( der durch einen Abstrich frühzeitig festgestellt werden kann ) langsam und ziemlich elendig dahin zu siechen oder wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

F%rom 1EuroUpxe


@daniela1978

Ich kann dich nur unterstützen. Die "Grauzone" oder wie man das nennen will, wo rechtlich noch nicht von "sexuellem Übergriff" geredet werden kann, wo die Patientin aber irgendwie das komische Gefühl hatte, dass das alles nicht so ganz normal abläuft, ist wohl sehr groß! Ein einziges Gespräch mit einer meiner weiblichen Bekannten reichte aus. Sie sagte: "Ja, bei uns im Ort gibt's tatsächlich so einen Frauenarzt, da sollte man lieber nicht hingehen. Gehe auch zu einem anderen."

Man muss sich doch mal klar machen, dass die Patientinnen zu 99% gar nicht einschätzen können, ob das, was gerade gemacht wird, medizinisch nun notwendig oder richtig ist. Die meisten Patientinnen sind ja nicht selber Frauenärztinnen. Man vertraut eben dem Arzt.

Und die allermeisten Ärzte sind ja auch nicht so blöd, "zu weit zu gehen". Man kann ja noch einen Extra-Vaginalultraschall machen, nochmal bimanuell abtasten, nochmal hier extra nachfühlen etc. Lösst sich medizinisch ja im Zweifelsfall sowieso rechtfertigen. Und auch die viel genannte "Aufpasserin" (die anwesende Arzthelferin) kann da doch gar nichts gegen sagen. Die würde doch nur dann eine Rolle spielen, wenn der Arzt tatsächlich eindeutig danebenliegt. Das kommt wohl eher selten vor, aber die GRAUZONE ist wohl RIESIG.

F{romi EuQrope


@gretchen: Weißt du wie sinnlos ein PAP-Abstrich ist??

Zu den indigenen Kulturen und deren Wissen nur Folgendes: Ich bin der Meinung, dass wir im Westen (wenn wir für uns was erreichen wollen) doch schön blöd sind, uns nicht auch mal mit den Ideen anderer Völker zu befassen. Wir sollen ja nichts einfach übernehmen, sondern positive Aspekte vielleicht in unsere Kultur einbeziehen. Oder hältst du den "Rationalismus" für perfekt?

Es ging mir generell um die Entmythologisierung des Körpers in der westlichen Kultur.

Dea}nieSla1x978


jetzt lach ich mich aber tot. ich finde,es geht viel zu weit,der afrikanischen kultur ein wohlgefühl beim sex abzusprechen. das sind doch keine tiere!!!

gretchen... das steht wohl auch in den seriösen zeitungen ???

echt... die überheblichkeit in person.

Fqrom EuDropxe


Pathologisierung des Weiblichen (Sinnlosigkeit von PAP Tests

Was Euch wahrscheinlich die wenigsten Frauenärzte mal ehrlich erzählen werden, ist, für wie sinnlos die moderne Wissenschaft den derzeitig im Rahmen der Krebsvorsorge jährlich durchgeführten PAP Test einschätzt.

Die Fehlerquote liegt zwischen 20%-60%. D.h. viele Frauen bekommen ein beunruhigendes Ergebnis, obwohl sie völlig gesund sind. Dann sollen sie nochmal zum FA rennen. In der Zwischenzeit haben sie psychol. Stress. Evtl. wird dann eine Biopsie gemacht, die im ungünstigsten Fall sogar zur Unfruchtbarkeit führt etc. etc.

Kritische Journalisten aus GB, USA und Kanada (z.B. Lynne McTaggart) zeigen auf, dass die Durchführung von regelmäßigen PAP-Tests den Frauen insgesamt mehr Schäden als Nutzen bringt.

Zitat aus British Medical Journal 2003, in Übersetzung:

"Um eine einzige Frau vor dem Tod durch einen Gebärmutterhalskrebs zu bewahren, müssen 1000 Frauen 35 Jahre lang zur Früherkennung gehen. Von diesen Frauen werden 150 ein besorgniserregendes Testresultat bescheinigt bekommen, von denen mehr als 50 wegen ihres Tumors behandelt werden – mit allen Risiken und Nebenwirkungen einer Krebstherapie."

In einem anderen offiziellen Bericht des deutschen Ärztejournals (ich gebe Euch auf Wunsch gern die URL) schreibt ein Frauenarzt, kurzgefasst (hier sinngemäß wiedergegeben): "Der PAP Test ist nicht gerade das Optimalste, aber wenn wir jetzt aufhören, unsere Patientinnen zu diesen (zwar zugegebenermaßen relativ zweifelhaften) Test aufzufordern bzw. diese an ihnen durchführen, kriegen wir auch in z.B. 10 Jahren, wenn wir in der Forschung einen besseren Test entwickelt haben, die Frauen nicht mehr zu uns in die Praxis".

Mal ehrlich: Die Ärzteschaft hat Angst, Euch als Patienten zu verlieren. Sie kämpfen in vielen Fällen vor allem um ihren (Extra-)Verdienst (ist ja an sich O.K.), aber sie tun dies im Zweifelsfall zu Lasten Eurer Gesundheit.

Das solltet Ihr zumindest mal überdenken.

[[http://www.gesundheit-nds.de/ewhnet/Country%20Reports/Germany%20D.PDF]]

D(anielaj1c9x78


der frühere fa meiner mum hat sie nur immer wieder zum test gebeten. dass das ergebnis schlecht war,hat er nicht gesagt.

mit dem endergebnis,dass es für eine therapie schon zu spät war und ihr die gebährmutter wg des krebses dann rausgenommen wurde.

wenn sie damals nicht zu unserer jetzigen fä gewechselt hätte... wer weiss,was dann passiert wäre. soviel zum thema,männer seien vorsichtiger oder gründlicher...

MTeleexn


@from Europe

Es scheint aber in allen Kulturen (auch in unserer modernen westlichen) so etwas wie ein "TABU-Gefühl" (auch "Schamgefühl" genannt, besser wäre "Geheim-Gefühl" oder so etwas) zu geben. Dies Gefühl sagt: Die intimen Körperstellen stellt man nur seinem Partner zur Verfügung.

Es gibt aber auch genauso gut Kulturen, wo das überhaupt nicht der Fall ist. z.B. Indianervölker die sich immer nur nackt bewegen, wo Sexualität vor anderen und sogar vor den Kindern stattfindet. Es war ja vor langer Zeit sogar mal üblich einem Gast die eigene Frau zum Sex anzubieten (Gastfreundschaft) und es galt als unhöflich dies ausgeschlagen.

Insofern ist es schwierig zu sagen, ob wir jetzt besonders offen mit unserem Körper umgehen (diesen sozusagen als Materie betrachten, wobei ich das ganz und gar nicht so sehe!) oder ob wir nun besonders verklemmt sind, weil wir das Schamgefühl "anerzogen" bekommen.

Und um nochmal auf den Gynäkologen zu kommen. OBWOHL ich mal eine schlechte Erfahrung gemacht habe bin ich ja trotzdem nochmal zu einem FA (Mann) gegangen und ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass er mich begrapscht oder sonstwas. Es ist eine Untersuchung (für mich!) nicht mehr und nicht weniger.

Sonst dürfte ich ja zu gar keinem Arzt mehr gehen.....?!?!

M=elexen


ach und nochwas

Wir wissen vom menschlichen Körper auch heute noch viel zu wenig, haben aber trotzdem die Arroganz, ihn als reine "Maschine" zu betrachten, die z.B. einen regelmäßigen TÜV braucht. Auch die Organe, die das größte Geheimnis des Lebens (nämlich das der Fortpflanzung) möglich machen, werden rein technisch angegangen.

Ich finde diesen Umgang mit dem menschlichen Körper wirklich entwürdigend.

Ich hatte noch nie das GEfühl meinen Körper als reine "Maschine" zu betrachten....

und wenn die Medizin oder Ärzte das tun, dann find ich das nicht nur mehr als gut, sondern auch normal. Denn die sind ja quasi dafür zuständig zu gucken, dass diese "Maschine";-D auch funktioniert und für sonst nix....

Irgendwie würde sich das ja auch sonst widersprechen. Denn wenn ein Arzt anfängt, meinen Körper bei einer Untersuchung als "Heiligtum" anzusehen, den er nicht anfassen darf, kann er einerseits seine Arbeit nicht tun und zum anderen hätte er dann wohl noch eher seltsame Gedanken bei einer solchen Untersuchung......

Und was überflüssige Untersuchungen angeht, dann denk ich doch auch dass es eher was damit zu tun hat, dass er einfach Geld verdienen will. Genauso wie ein Zahnarzt der die Zähne korrigiert oder plombiert obwohls nicht nötig ist.....

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