» »

Bin ich normal?

FZros:ch1S96p9


@ Daniela

deshalb nehmen auch alle fä (ausser deinem...) ne hilfe mit in den behandlungsraum.

Ich habe noch nie erlebt, dass eine Sprechstundenhilfe dabei war.

NOCH NIE hat ein fa eine frau unsittlich berührt.

Das hat hier niemand behauptet. Natürlich gibt es solche Einzelfälle. Aber ich finde es nicht fair, deswegen generell Frauenärzte zu verdammen.

ich finde, es geht viel zu weit, der afrikanischen kultur ein wohlgefühl beim sex abzusprechen. das sind doch keine tiere!!!

Wie soll eine beschnittene, vielleicht noch zusammengenähte Frau ein "Wohlgefühl" empfinden? Hast du dich schon mal mit dem Thema beschäftigt? Da spielt der Spaß tatsächlich keine Rolle, höchstens für den Mann (und auch für diesen stelle ich mir das nicht wirklich spaßig vor).

der frühere fa meiner mum hat sie nur immer wieder zum test gebeten. dass das ergebnis schlecht war, hat er nicht gesagt.

mit dem endergebnis, dass es für eine therapie schon zu spät war und ihr die gebährmutter wg des krebses dann rausgenommen wurde.

wenn sie damals nicht zu unserer jetzigen fä gewechselt hätte... wer weiss, was dann passiert wäre. soviel zum thema, männer seien vorsichtiger oder gründlicher...

Zufällig war es ein Mann. Das hätte ihr aber bei einer Frau genauso passieren können. Es gibt auch schlechte ÄRZTINNEN!

@From Europe

Ein einziges Gespräch mit einer meiner weiblichen Bekannten reichte aus. Sie sagte: "Ja, bei uns im Ort gibt's tatsächlich so einen Frauenarzt, da sollte man lieber nicht hingehen. Gehe auch zu einem anderen."

Dann geht man eben woanders hin. Aber offenbar geht sie ja trotzdem zu einem Mann (oder ???)

Man muss sich doch mal klar machen, dass die Patientinnen zu 99% gar nicht einschätzen können, ob das, was gerade gemacht wird, medizinisch nun notwendig oder richtig ist. Die meisten Patientinnen sind ja nicht selber Frauenärztinnen. Man vertraut eben dem Arzt.

Ja, deswegen ist es auch wichtig, einen Arzt zu finden, dem man vertraut, UNABHÄNGIG vom Geschlecht.

Und in Bezug auf "Übergriffe" vertraut an auch seinem Gefühl. Du scheinst den Frauen ja ziemlich wenig zuzutrauen.

Zitat aus British Medical Journal 2003, in Übersetzung:

"Um eine einzige Frau vor dem Tod durch einen Gebärmutterhalskrebs zu bewahren, müssen 1000 Frauen 35 Jahre lang zur Früherkennung gehen. Von diesen Frauen werden 150 ein besorgniserregendes Testresultat bescheinigt bekommen, von denen mehr als 50 wegen ihres Tumors behandelt werden – mit allen Risiken und Nebenwirkungen einer Krebstherapie."

Und was wolltest du damit sagen?

Mal ehrlich: Die Ärzteschaft hat Angst, Euch als Patienten zu verlieren. Sie kämpfen in vielen Fällen vor allem um ihren (Extra-) Verdienst (ist ja an sich O.K.), aber sie tun dies im Zweifelsfall zu Lasten Eurer Gesundheit.

Das mag ja sein, aber mit MÄNNLICHEN Ärzten hat das jetzt nichts mehr zu tun. Das dürfte Ärztinnen im gleichen Maße betreffen.

L4ilabla2ssblau


"Der PAP Test ist nicht gerade das Optimalste

Es gibt seit Jahren einen zuverlässigeren Test, den frau allerdings selbst bezahlen muss, weil er teurer ist. Dafür ist allerdings auch ein Abstrich notwendig. Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass from Europe irgendwelche Zitate anschleppt, weil er selbst keinerlei Argumente mehr für seine Eingangsthese hat und hiermit nur einen "Nebenkriegsschauplatz" eröffnet, um von seiner (argumentativen) Niederlage abzulenken.

GHretchIen


@ Daniela1978,

jetzt gehtst Du mir auch langsam auf den Geist...beschäftige Dich mal mit den von mir genannten Kulturen. Dann wirst du feststellen,

dass für sie der Sex nichts anderes ist als Fortpflanzung, sie setzten das dem gleich, was die Tiere tun ! In den meißten Kulturen wird nicht mal geküßt ( die wissen garnicht was das ist ), der Akt dauert da nicht länger als unbedingt nötig, Vorspiel gibt es nicht und auch sonst keinerlei zärtliche Liebesbekundung ! Um das zu wissen brauche ich keine Zeitungen, ich habe viele Länder bereist, da gelebt und mich sehr genau mit der Kultur beschäftigt.

Ich habe auch nicht behauptet, dass es nie Übergriffe von FAs gab, sondern nur, dass sich diese Zahl in dem Rahmen bewegt wie bei allen anderen Berufszweigen auch und nichts besonders auffälliges ist.

@From Europe

der PAP test hat mir das Leben gerettet !!! Ich hatte Gebärmutterhalskrebs und ohne diesen Test wäre das wohl nicht erkannt worden, wie denn auch ??

Wir Europäer sind ein verträumtes Volk und den Mythos Körper haben wir uns selbst erschaffen. Unterhalt Dich mal mit einem

"alten Volk", die lachen Dich aus wenn Du mit sowas wie Scham

kommst, die sind wesentlich rationeller als wir.

@Meleen,

prima ;-D , da sind wir völlig einer Meinung...

F5rom} Eueroxpe


Fazit vom Artikel aus British Medical Journal 2003

Was die Autoren in diesem Journal sagen wollten:

Es wurde also bei nur 1 von 35.000 PAP Abstrichen (1000 Frauen x 35 Jahre) eine richtige Diagnose von bösartigem Krebs gestellt.

Gleichzeitig kriegen 149 Frauen unnötigerweise Stress (wegen dem besorgniserregenden Ergebnis), wobei dieser Stress sich insgesamt ja negativ auf ihre Gesundheit auswirkt, und bei 49 Frauen werden dann unnötigerweise weitere Behandlungen vorgenommen (Biopsie, Konisation etc.) die nachweislich nicht mehr risikolos sind.

Mit anderen Worten: Man rettet 1 Frau, aber das bezahlen gleichzeitig 149 Falschdiagnose-Frauen mit Unfruchtbarkeit und vielleicht einem anderen tödlichen Krebs.

Fazit: Unterm Strich schaden die PAP Test-Durchführungen mehr als sie nutzen.

G}reQtchxen


@ From Europe,

dann beschäftige Dich mal etwas tiefer gehend mit dem Thema.

Wenn ein Pap Abstrich "besorgniserregend" ist, dann liegt es lediglich an der Aufklärung durch die Ärzte ob Frau sich Sorgen macht oder nicht. Eine Biopsie ist nun wirklich Kinderkram und wenn es dazu dient zu erkennen ob es bösartiger Krebs ist oder nicht, dann ist es in meinen Augen eine tolle Sache. Ob diese Biopsie unnötig war sieht man ja erst am Ergebnis und weiß es nicht schon vorher.

Man rettet 1 Frau, aber das bezahlen gleichzeitig 149 Falschdiagnose-Frauen mit Unfruchtbarkeit und vielleicht einem anderen tödlichen Krebs.

Ähm, wie kommst Du jetzt darauf ? Wenn nur bei 49 Frauen eine weitere Abklärung vorgenommen wird, werden dann 149 Frauen

unfruchtbar oder bekommen anderen Krebs ? Unfruchtbar wird man weder von einer Biopsie noch von einer Koni, die werden nämlich beide am Gebärmutermund vorgenommen, höchstens im Gebärmutterhals. Und ob Frau irgendwann mal irgendeinen Krebs bekommt hat sicherlich nichts damit zu tun ob sie einen Pap Abstrich macht.

F3rom E,urope


@Lilablassblau: Du meinst den HPV-Test, nicht wahr?

Als meine Frau also neulich wegen diesem PAP Test zum Frauenarzt war, habe ich ihr nur vorher gesagt: "Dann kannst Du besser auch gleich den HPV Test machen lassen. Wenn der negativ (=kein HPV) ausfällt, dann hast du wenigsten ein vernünftigeres Ergebnis."

Hintergrund: Bei 99% von Gebärmutterhalskrebs sind HPV (eine Art Viren) vorhanden. Wenn frau heute kein HPV hat, dann kann sie höchstwahrscheinlich auch in den nächsten 3-5 Jahren keinen Gebärmutterhalskrebs bekommen. Sie braucht dann nur noch alle ca. 3 Jahre zum FA, wenn sie eine Vorsorge will.

Umgekehrt ist es allerdings so, dass im Laufe des Lebens bis zu 80% aller Frauen mal HPV haben, der Organismus das aber erfolgreich bekämpft wie einen Schnupfen. Heißt also, dass ein positives HPV-Ergebnis noch lange nicht heißt, dass man Gebärmutterhalskrebs bekommt.

Meine Frau hatte übrigens keinerlei HPV. Sozusagen das Super-Ergebnis. (Aber insbesondere bei HPV-Tests gilt: Bloß keine Panik kriegen, wenn es positiv ist).

Überhaupt zu den Statistiken:

Ist Euch schon mal aufgefallen, wie mit offiziellen Statistiken gezielte Propagande betrieben wird? So sterben z.B. leider ca. 2.000 Frauen jährlich an Gebärmutterhalskrebs. Die Ärzteschaft erweckt gezielt den Eindruck, dass sie mit ihren Vorsorge-PAP-Tests alle diese 2.000 Frauen retten würden. Erstens werden sie aber tatsächlich nur einen kleinen Teil dieser Frauen richtig diagnostizieren, viele Tausende falsch behandeln und vielleicht schädigen.

Gleichzeitig sterben jährlich 98.000 Frauen an ANDEREN Krebsarten. Warum werden nicht alle anderen Organe auch durchgecheckt?

Das Krebsrisiko für Gebärmutterhalskrebs ist genauso hoch (oder besser gesagt: niedrig) wie das eines Gehirntumors (ca. 1 von 20.000 Frauen).

Ein wirklich hohes Krebsrisiko hat eine Frau nur beim BRUSTKREBS. Deshalb ist eine Anleitung zur monatlichen Selbstabtastung das Allersinnvollste.

Für die PAP-Tests sollte man die Beine vielleicht lieber gar nicht erst breitmachen ('tschuldigung für die Ausdrucksweise).

@ Lilablassblau:

Nebenkriegsschauplatz kannst Du es ja nennen. Es ist ein verwandtes Thema, das ich hier auch mal loswerden wollte. Ich sollte vielleicht einen neuen Thread eröffnen.

Mich kotzt es nur an, dass die Frauenärzteschaft z.B. ihren PAP-Test so knallhart wider besseres Wissen als Errungenschaft darstellt. Ich würde mir mehr Ehrlichkeit wünschen.

G+re5tchexn


@ From Europe,

jetzt bitte mal eine Antwort ohne irgendwelche Statistiken, es gibt übrigens welche die genau das Gegenteil von den Dir genannten sagen.

Pap Test, selbst ist er völlig harmlos, gibt evt. Hinweis auf Krebs und wenn dem so ist kann man mit ganz harmlosen Mitteln gucken was dran ist. Ähm, warum bitte also nicht machen ? Weil bei dem meißten Frauen dann Entwarnung gegeben werden kann oder spielst Du auf die karzinoma in situ an und wie bitte willst Du innere Organe auf Krebs untersuchen ?

Zum regelmäßigen FA Besuch: es gibt noch ne Menge anderer Krankheiten auf die Frau untersucht wird und die auch tödlich sein können oder für Unfruchtbarkeit verantwortlich sind wenn nicht rechtzeitig entdeckt. Alle 3 Jahre wäre da grob fahrlässig.

FBrom &ELuroxpe


@gretchen

Sorry, ich meinte bei der zweiten Zahl 49, nicht 149.

Richtig muss es heißen:

Gleichzeitig kriegen 149 Frauen unnötigerweise Stress [...] Man rettet 1 Frau, aber das bezahlen gleichzeitig 49 Falschdiagnose-Frauen mit Unfruchtbarkeit und vielleicht einem anderen tödlichen Krebs.

Zur Gefährlichkeit von über den PAP-Abstrich hinausgehenden Prozeduren verweise ich auf das Buch von Lynne McTaggart - eine renommierte, ausgezeichnete britische unabhängige Wissenschafts-Journalistin:

"Was Sie schon immer über die Gesundheit der Frau wissen wollten", Sensei Verlag, Dezember 2003, ISBN: 3932576616, ca. 10 Euro.

G@ret^chen


Britisch, alles klar, das englische Gesundheitssystem und auch die OP-Techniken, sowie Medikamente nicht mit den kontinentalen verglichen werden können ist bekannt ?

Fzrom Eugroxpe


warum nicht jährlich PAP-TEst machen? - die Antwort

@gretchen:

Weil der PAP Test eben relativ sinnlos ist. Wenn Du bei irgendeinem Test in bis zu 60% (manche Studien sagen sogar 80%) Falschergebnisse bekommst, warum sollte man so einen Test machen? Das ist wissenschaftlich doch völliger Blödsinn.

In den USA gibt es seit kurzem einen Empfehlungsplan der FDA, die bei negativem HPV-Befund einen Routine-Check auf PAP bzw. erneuten HPV-TEST in 3 Jahres Abständen für sinnvoll hält.

Weil wenn Du dieses Jahr z.B. HPV-negativ bist, macht PAP 3 Jahre lang sowieso keinen Sinn. HPV braucht bis zu 3 Jahre, das man es nachweisen kann. Alle zytologischen Veränderungen (so hab ich das verstanden) können dann nur falscher Alarm sein.

In Deutschland aber halten die Ärzte und Kassen erstmal nur an PAP fest (HPV-Test, ca. 50 Euro, musst Du selbst bezahlen). Deutsche Experten sagen, statt der jährlichen PAP-Tests sollte man lieber so ein mit HPV kombiniertes System wie in den USA einführen, das dann die Kassen auch bezahlen. (Würde insgesamt wahrscheinlich sogar noch billiger sein...)

F|ro5m Eu\roxpe


Bemerkung zu "Britisch"-Vergleich

@gretchen:

Also wirklich, wir reden hier doch nicht vom britischen Gesundheitssystem, das sicherlich in vieler Hinsicht vor allem sozial gesehen schlechter ist als das deutsche/kontinentale.

Aber hier geht es doch um die WISSENSCHAFT an sich, nicht um GESUNDHEITSLEISTUNGEN in Großbritannien.

Die Journalistin McTaggart ist ja gerade unabhängig und bei dem Thema spricht sie ja gegen die britische Ärzteschaft, die auch gern weiterhin PAP-Tests machen.

Sehe also hier überhaupt keinen Widerspruch??

F9rom &Euro)pe


Medizinische Wissenschaft und Journalismus

Wollte noch hinzufügen: Wissenschaftlich gesehen dürfte Nordamerika und auch Großbritannien wohl nach wie vor mit an erster Stelle liegen, Deutschland sicher auch.

Und hier geht es ja vor allem um unabhängigen Journalismus, und da ist der englisch-sprachige Raum nun mal das größte Forum. Kein Wunder, dass aus diesen Ländern auch die meisten unabhängigen und kritischen Stimmen kommen (leider wieder reine Statistik... auch in Kontinental-Europa gibt's viele schlaue Köpfe...)

Glret/chexn


@ From Europe,

ein Pap Test zeigt doch nicht nur "Krebs" an. Er sagt nur aus, ob

alles Ok ist und ein schlechtes Pap Ergebnis kann z.B. auf alle möglichen Infektionen oder auch auf Störungen hinweisen. Erst bei einer weiteren Untersuchung wird festgestellt ob überhaupt eine zytologische Veränderung vorliegt und diese Untersuchung wird erst nach mehreren schlechten Pap Abstrichen gemacht. Sollte diese Veränderung vorliegen wird weiter untersucht um was es sich handelt. Er ist also nicht sinnlos und liefert auch keine falschen Ergebnisse.

HPV ist bereits 6 Wochen - 3 Monate nach Infektion nachweisbar.

LDilab%lassxblau


bezahlen gleichzeitig 49 Falschdiagnose-Frauen mit Unfruchtbarkeit

Eine Bekannte von mir hatte eine Konisation und hat anschließend zwei Kinder geboren. Du kannst Konisation nicht mit Unfruchtbarkeit gleichsetzen; das geht aus der Statistik wohl auch nicht hervor.

und vielleicht einem anderen tödlichen Krebs

Da kann ich nun überhaupt keinen Zusammenhang erkennen: Krebs durch Konisation??

GUret+chen


@ Lilablassblau,

auf die Antwort warte ich auch noch...kann da auch keinen Zusammenhang erkennen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH