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Bin ich normal?

D3anie&lax1978


@gretchen... lies mal "wüstenblume" von waris dirie.

und ironie kennst du auch nicht?

mit allem,was ich hier geschrieben habe,hab ich MEINE meinung kundgetan. DU eben deine.

für mich bist du ignorant und uneinsichtig. ich für dich sicher total übervorsichtig und (weil ich ja keine gesetztestexte zitieren kann) dämlich.du zweifelst an,dass alle frauen die ICH so kenne immer nur in anwesenheit einer hilfe untersucht werden. ok!

bleib in deiner kleinen,harmlosen einzelfallwelt.

ich klinke mich hier aus.

hat ja auch mit dem topic gar nix zu tun.

G1ret:chbexn


@ Daniela1978,

Wüstenblume hab ich gelesen, zeigt auch genau die Welt die ich meine. Ansonsten hab ich keine Ahnung von was Du gerade sprichst. Ich hab keine Ahnung von Gesetzestexten und ich kenn es auch nur so, dass ( auch bei einer Ärztin ) immer eine Hilfe mit dabei ist, was anderes hab ich nicht behauptet.

F#romm Eruropxe


@gretchen

Natürlich hängt es vom FA ab, wie er mit auffälligen PAP Ergebnissen umgeht. Dass Konisationen etc. zu Krebs führen muss, haben weder ich noch Lynne McTaggart jemals behauptet. Sie hat jedoch ausgewertet, dass unterm Strich mehr Schaden als Nutzen herauskommt. Mit anderer tödlicher Krebs meine ich, dass Frauen, dass man bei einer objektiven Statistik, die Frauen, die man vorm Gebärmutterhalskrebs gerettet hat, wieder in eine Risikoberechnung für alle anderen Krebsarten einrechnen muss, an denen sie auch sterben können. Klingt vielleicht kompliziert, ist aber an sich logisch. Toll ist es alles nicht.

Aber mit Statistiken muss objektiv, und nicht emotional umgegangen werden.

Lies das Buch von McTaggart oder lass es sein, dann kannst Du Dir selbst eine eigene Meinung bilden.

Jeder hat ansonsten die Freiheit, soviele Tests zu machen wie er möchte.

Werde weiter zu diesem Thema nichts mehr schreiben. Es gehört sowieso nicht direkt zum Ausgangsthema (ich hätte einen Extra-Thread machen sollen).

Es hängt nur insofern zusammen, dass ich es 1) schon mal blöd finde, wenn meine Partnerin zu einem männlichen FA geht 2) mir das erst recht auf den Keks geht, dass einige von den Untersuchungen beim FA sowieso längst umstritten sind.

Jeder darf aber seine eigene Meinung haben. Ich finde jedoch Beiträge wie die von daniela1978 viel sympathischer und konstruktiver, als Antworten wie die von gretchen.

S3teffxi 83


@From Europe

Das geht am Thema vorbei, aber mal abgesehen von dem Pap-Test gibt es ja noch andere Krankheiten, wegen denen man ab und an mal zur Vorsorge beim FA vorbeischauen.

Das hat aber mit der Frage Arzt oder Ärztin nichts zu tun.

Du schreibst in einem Posting wiederholt (ist schon wieder ein bisschen her), dass du nicht verstehen kannst, dass manche Frauen einen männlichen Frauenarzt vorziehen. Ich und nochmal jemand haben dir aber bereits geantwortet, dass Männer oft (nicht immer) einfühlsamer sind und auf jeden Fall unabhängiger.

Da du keine Frau bist kannst du aber im Endeffekt nicht wirklich beurteilen, wo der Unterschied liegt.

C<oro#llxa


@From Europe

Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, wie du dich damit so intensiv beschäftigen kannst. Es scheint ja fast ein Trauma zu sein. Du liest dazu in anderen Foren über dieses Thema und auch hier bei med1 ist es dein einziges Gesprächsfeld. Du wirst sicher kaum Frauen finden, die dafür so richtig viel Verständnis finden. Klar, mit ganz viel gutem Willen kann ich das irgendwie nachvollziehen, was du meinst. Es ist auch nicht so, dass ich noch kein schlechtes Erlebnis mit einem Frauenarzt hatte, da ist mir nämlich wieder etwas eingefallen.... :-o Aber ich will und kann mir dazu keine Gedanken in deiner Art machen, das nimmt mir als Frau wieder mal ein Stück Freiheit -klingt pathetisch, kann ich aber nicht anders ausdrücken. Ich will mir nicht ausmalen, was dieser oder jener Mann alles in mir als Frau sehen könnte. Dass er was entzaubert. Ich will nicht davon ausgehen, dass Männer so sind. Du qualifizierst dich damit selber ab. Wenn du damit ein Problem hast, dann arbeite daran! Bitte! Mach deiner Partnerin damit keinen Stress! Ich finde so etwas total unfair. Lass sie tun was sie will und halte die Klappe (lieb gemeint).

In deinem Nebenkriegsschauplatz gebe ich dir aber Recht. Mich nervt es schon seit langem, dass die Frau suggeriert bekommt, sie wäre der wandelnde Krankheitsherd, wo man ständig "bei gucken" muss. Auch bei der Pap-Untersuchung hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber auch da wirst du bei den Frauen wenig Anklang finden. Du bist da auf einsamem Posten. Die wenigsten Frauen interessieren sich für Zahlen (kennt man ja ;-) ). Als Frau hat man irgendwie immer das Gefühl, es könnte was mit einem nicht stimmen. Und wenn es da irgendeine Vorsorgeuntersuchung gibt, dann machen wir die, egal wie sinnvoll sie wirklich ist, denn wir sind ja so vernünftig. (Hier schreibt eine 15-jährige, die anfängt zu menstruieren, ob die Unregelmäßigkeit auf eine Zyste zurückzuführen sei oder gar auf Krebs! Das verschlug mir die Sprache!)

Also Europe, sei in deinem Herzen auch so weltgewandt wie dein Name vermuten lässt und beschäftige dich doch in Zukunft mir den angenehmeren Dingen des Lebens -als es dir unnötig schwer zu machen -oder deiner Freundin.

Lieben Gruß

F`r"om Exurope


@Corolla, meine Definition von "Entzauberung"

Hallo! Vielen Dank für Deinen Beitrag, den ich sehr konstruktiv finde. Ja, ich habe damit ein wohl ungewöhnlich großes Problem, mit "Trauma" liegst Du wohl gar nicht so verkehrt. Da ich meine Frau aber nicht damit nerven will, habe ich mit ihr seit den Tagen ihres FA-Besuchs nicht mehr darüber gesprochen. Das ist der Grund, warum ich in diesem Forum darüber schreibe.

Eins wollte ich zum besseren Verständnis noch näher erläutern: Mit "entzaubern" meinte ich nicht, dass ein konkreter Frauenarzt den Körper durch seine Untersuchung entzaubert oder nicht.

Es war der Gedanke, dass der körperliche Ort der Liebe (um das mal so pathetisch auszudrücken) gewissermaßen dadurch "entzaubert" ist, dass sich die Frau dort außer von ihrem Partner auch noch von einem anderen MANN berühren lässt (den sie nicht liebt und der sie nicht líebt).

Die Berührung dieses Ortes durch diesen MANN (FA) hat deshalb eine so große Bedeutung, weil sie ja sonst niemand anderes dort berühren darf. Das sieht man doch daran, dass, wenn eine Frau aufzählen sollte, welche Männer in diesem "Ort der Liebe" gewesen sind, müsste sie tatsächlich sagen: "Mein Partner (Meine Partner, wenn sie mehrere hatte), und - ja - der FRAUENARZT."

Wenn die Frau einen männlichen Frauenarzt aufsucht, ist dieser "Ort der Liebe" auch von einem fremden Dritten berührt worden, zwar nur kurz, aber ER IST DAGEWESEN. Diese Tatsache kriegt man nicht mehr weg.

Ganz besonders krass finde ich die Situation, wenn diese FRAUENARZT-Berührung bei jungen Mädchen noch vor der Begegnung mit dem ersten geliebten Mann stattfindet.

Da ich das Zulassen der männlich-frauenärztlichen Berührung als eine Art "Opfer" sehe (was frau für einen Zweck erbringt, nämlich z.B. die Kontrolle der Gesundheit), finde ich, dass Opfer und Zweck in einem vernünftigen Verhältnis stehen müssen.

Von daher meine Wut, dass jungen Mädchen in unserer Gesellschaft bereits früh erklärt wird, dass ein FA-Besuch zu ihrem Leben dazugehört wie Essen und Trinken. Bin ja keine Feministin (müsste es Feminist? heißen), aber dies ist in meinen Augen eine subtile und perverse raffinierte Art der Unterdrückung der Frau. Und da die meisten Frauenärzte nach wie vor Männer sind, richtet sich meine Wut natürlich vor allem gegen sie.

Mir scheint, dass die männlichen Frauenärzte beim Thema "Mädchen/Frau hat Angst/Scheu vor der Untersuchung" nur daran denken, dass man erklären muss, dass "es auch gar nicht weh tut". Das es körperlich nicht weh tut, ist ja klar. Aber mir scheint, dass vielleicht die (anfängliche) Scheu vieler Mädchen/Frau in ihrem intuitiven Gefühl besteht, dass sie sich "dort" eigentlich nicht von einem FREMDEN anfassen lassen wollen. Dieses (anfängliche) Gefühl wird dann mit eigener Argumentation verdrängt ("Ach, ist ja nur 'ne Untersuchung, er ist doch Arzt.")

Ich möchte mal wissen, ob es wohl mal vorgekommen ist, dass ein männlicher FA im Erstgespräch mit einem jungen Mädchen erkannt hätte, dass es ihre Scheu vor der Berührung eines fremden Mannes ist, nicht die Angst vor Schmerzen - und das dieser FA sie dann zu einer weiblichen Gynäkologin geschickt hätte.

Frage an die Frauen: Wenn Ihr Euch ehrlich selbst fragt, wenn Ihr eine Angst/Scheu vor dem Besuch beim (männl.) Frauenarzt gehabt habt, warum war das so?

Und habt Ihr niemals den Gedanken gehabt, "Mensch, das ist ja nun tatsächlich der einzige MANN außer meinem Partner, der mich da anfasst..."? Wenn ja, habt Ihr dies Gefühl eventuell schnell verdrängt?

MIel*een


;-)

Sorry aber ich muss da echt schmunzeln drüber wie du die Sache siehst...

Mal ne Zwischenfrage.... Hatte deine Frau vor die nie einen anderen Partner ??? Der war doch auch an diesem "Ort der Liebe". Hast du damit auch ein problem??

Und zu dem anderen kann ich nur sagen, wie ich das empfinde...

Zum einen hatte ich tatsächlich ausser vor den Schmerzen (beim ersten Frauenarztbesuch) keine Angst/Scham/Scheu davor.

Kenne auch ehrlich gesagt keine Frau in meinem Umfeld, bei der das anders war.

Zum anderen (finde ich) hast du da wirklich ein ganz falsches Bild von was da beim Frauenarzt passiert.

Man kann ja nichtmal wirklich von "anfassen" reden. Man setzt sich auf diesen Stuhl, dann kommt der Arzt mit einem eisernen Ding (weiss jetzt grad nicht wie das heisst) und schiebt einem das dort hinein, und dann nimmt er den Abstrich...

Ich kann mich an sonst keine "Berührung" erinnern.

Ultraschall wird auch häufig gemacht, wo er ja auch nicht mit seinen Händen an dir (als Frau) dran ist, höchstens auf dem Bauch.

Ich hatte bisher ganze ZWEI Untersuchungen, wo der FA oder FÄ mal tatsächlich mit seinen Fingern (Handschuhe,klar) drin war und innerlich abgetastet hat.

Und das fühlt sich für mich (kann da jetzt nur von mir reden) überhaupt nicht nach "anfassen" an.

Das ist für mich(!!) eine Untersuchung, wie jede andere. Ich kann nicht einmal sagen, dass es mir unangenehmer ist, als zum Zahnarzt und/oder Hausarzt zu gehen...

Und jetzt mal wirklich andersrum.

Wenn du zum Urologen gehst und dich dort der Arzt (oder Ärztin ist jetzt mal egal) "anfasst", hast du dann genau die gleichen Gedanken ???

S$tefcfi x83


Aber wenn die Untersuchung von einer Ärztin durchgeführt wird ist das für dich in Ordnung? Sie ist doch genauso fremd?

Ganz ehrlich, ich hatte noch nie eine Angst oder irgendwie ein komisches Gefühl, nur weil der Arzt ein Mann ist.

Die Berührungen eines Partners und die eines Frauenarztes lassen sich nicht im entferntesten vergleichen.

Und es ist auch nichts Intimes, sondern lediglich eine Untersuchung von Körperteilen, dass das nun mal die sind, die normalerweise nicht jeder sieht spielt doch keine Rolle.

Wenn einem jungen Mädchen das peinlich ist, dann eher deswegen, weil es eben eine natürliche Scheu hat sich nackt zu zeigen, vor allem so nackt... ob das jetzt bei einem Mann oder einer Frau ist, spielt keine Rolle. Diejenigen die das nicht möchten können ja zu einer Frau gehen. Aber wo ist das jetzt eine Unterdrückung der Frau? Weil man sagt, Frauen müssen regelmäßig zum Arzt? Erstens hast du immer noch die Wahl, ob du überhaupt hingehst und zweitens bin ich sehr froh, dass es diese Möglichkeit gibt und es von den Kassen gezahlt wird. Wenn bei dir bei einer Routineuntersuchung schonmal etwas festgestellt wurde stellst du spätestens fest, wie toll es ist, dass wir die Möglichkeit haben uns untersuchen zu lassen.

FErosBch.19x69


Wenn die Frau einen männlichen Frauenarzt aufsucht, ist dieser "Ort der Liebe" auch von einem fremden Dritten berührt worden, zwar nur kurz, aber ER IST DAGEWESEN. Diese Tatsache kriegt man nicht mehr weg.

Und wieso hast du dieses Problem nicht bei einer ÄRZTIN? Oder mit früheren Partnern der Frau?

Mir scheint, dass die männlichen Frauenärzte beim Thema "Mädchen/Frau hat Angst/Scheu vor der Untersuchung" nur daran denken, dass man erklären muss, dass "es auch gar nicht weh tut". Das es körperlich nicht weh tut, ist ja klar.

Nein, das ist NICHT klar. Und manchmal TUT es weh.

Aber mir scheint, dass vielleicht die (anfängliche) Scheu vieler Mädchen/Frau in ihrem intuitiven Gefühl besteht, dass sie sich "dort" eigentlich nicht von einem FREMDEN anfassen lassen wollen.

Wenn Ihr Euch ehrlich selbst fragt, wenn Ihr eine Angst/Scheu vor dem Besuch beim (männl.) Frauenarzt gehabt habt, warum war das so?

Die Angst hat mit der gesamten Situation zu tun, man weiß nicht, was auf einen zukommt, muß sich vor einem Fremden oder einer Fremden (!) ausziehen usw. Ich wage zu behaupten, die Angst ist bei einer ÄRZTIN auch nicht kleiner. Und wenn das eine Frau so empfindet, kann sie sich ja eine Ärztin aussuchen.

F=romf Eurxope


Antwort an Meleen: Der Hintergrund meines "Traumas"

Danke für die Antwort. Doch, meine Frau hatte vorher ein paar Partner, aber nur One-night-stand und sie war nicht in die verliebt. Und frühere Partner sind ja Vergangenheit. Der FA ist jedesmal wieder "Gegenwart".

Also, damit man es besser versteht, folgender Hintergrund: Vor 7 Jahren ist meine Frau von mir (zwar ungeplant, das ist aber egal) schwanger geworden.

Wir haben so'n Selbst-Test gekauft und sind dann aber zur Überprüfung natürlich zu einem FA gegangen. Bei diesem(männlichen) FA war ich dann mit im Besprechungszimmer. Er gratulierte uns sofort (die Tests hätten fast 100% richtiges Ergebnis, sagte er). Anschließend forderte er meine Frau, ins Behandlungszimmer weiterzugehen. Meiner Frau und ihm war es wohl stillschweigend klar, dass ich da nicht reingehen sollte. Ich blieb also in dem Besprechungszimmer sitzen.

Nach einer Weile kamen die beiden heraus und gingen am mir vorbei in ein weiteres Zimmer, das Ultraschall-Zimmer. Meine Frau sagte zu mir: "Warte noch kurz hier, es wird noch was untersucht."

Auf dem Weg nach Hause erzählte sie mir, dass der FA im zweiten Zimmer ein Vaginal-Ultraschall gemacht hätte (so'n Ding durch die Scheide) und man das Herzchen des Kindes bereits hat klopfen sehen.

Da war ich so enttäuscht und wütend, dass mich der FA nicht mal in das Ultraschallzimmer mit aufgefordert hat. Das war 1997. Ich kannte mich damals ja noch nicht aus, aber es ist doch seit der Einführung dieser Ultraschall-Untersuchungen üblich, dass die Väter an diesem Erlebnis teilnehmen. Der FA hätte mich ja auffordern können, schließlich wusste ja nur er, dass jetzt ein "interessanter Teil" der Untersuchung kommt.

Als ich meiner Frau sagte, wie enttäuscht ich bin, hat sie zugestimmt, dass ich ab der nächsten Untersuchung bei der Ultraschall-Untersuchung dabei sein dürfte. Wir haben trotzdem 1 Monat den FA gewechselt, weil uns beiden nicht gefiel, dass er die Krebsvorsorge an einem zusätzlichen Termin machen wollte, nicht gleichzeitig mit der Schwangerschaftsroutine.

Bei dem zweiten (auch männlichen) FA war dann alles in einem einzigen Raum (Vorbesprechungstisch, gyn. Stuhl und Ultraschall-Liege). Dort bin ich dann einige Male dabei gewesen, wie sie am gyn. Stuhl untersucht wurde. Auch bei der Geburt war ich dabei.

Anschließend war meine Frau noch einmal zur Nachuntersuchung. Danach war sie sieben Jahre nicht zur Vorsorge (Jahre von Alter 20-27). Sie nimmt nicht die Pille, sondern wir verhüten natürlich, mit Zykluscomputer und Kondom an fruchtbaren Tagen. (das klappt bei uns super). Sie brauchte also nicht wegen der Pille zum FA.

Jetzt nach 7 Jahren wollte sie sich doch mal durchchecken lassen. Sie wollte aber nicht zu unserem Geburts-FA, weil der immer "so oberflächlich" untersucht hätte. Sie hat daher einen anderen Arzt in unserer Stadt gewählt, willkürlich, nach den Gelben Seiten. Sie wollte erst zu einer weiblichen Gynäkologen, aber da hätte sie monatelang warten müssen. Also ist sie zu einem männlichen gegangen. Weil sie dann unglücklicherweise erst kurz ihrer Regel war (ca. 5 Tag), hat er sie für den PAP Test noch ein 2. Mal in der darauffolgenden Woche bestellt.

Das hat mir irgendwie "den Rest" gegeben, jetzt auch noch 2 Mal dahin... Deshalb habe ich sie gebeten, mich beim 2. Termin mitzunehmen. Das hat sie wie gesagt heftigst abgelehnt. Ich sei nicht normal... tja.

Irgendwie denke ich, ob vielleicht mein "Trauma" davon herrührt, dass mich der erste FA damals nicht das erste Herzklopfen meines Babys mit hat anhören lassen? Meine Frau dachte damals nämlich auch erst an Abtreibung, davon habe ich sie abhalten können, aber ich hatte dieses Gefühl, dass sie auch in dieser Entscheidung der Meinung des "Spezialisten" (dem FA) vertraut...

Fxro5sch19x69


From Europe

Weil sie dann unglücklicherweise erst kurz ihrer Regel war (ca. 5 Tag), hat er sie für den PAP Test noch ein 2. Mal in der darauffolgenden Woche bestellt.

Das hat mir irgendwie "den Rest" gegeben, jetzt auch noch 2 Mal dahin... Deshalb habe ich sie gebeten, mich beim 2. Termin mitzunehmen.

Entschuldige, aber die Begründung kann ich nicht verstehen. Wo ist dein Problem, wenn sie bei der ersten Untersuchung ihre Regel hatte und daher eine Untersuchung nachgeholt werden muß?

Irgendwie denke ich, ob vielleicht mein "Trauma" davon herrührt, dass mich der erste FA damals nicht das erste Herzklopfen meines Babys mit hat anhören lassen?

Ich kann verstehen, wie enttäuschend das für dich ist. Aber nur weil der Frauenarzt damals zufällig männlich war, unterstellst du allen männlichen Ärzten unlautere Motive?

Meine Frau dachte damals nämlich auch erst an Abtreibung, davon habe ich sie abhalten können, aber ich hatte dieses Gefühl, dass sie auch in dieser Entscheidung der Meinung des "Spezialisten" (dem FA) vertraut...

Glaubst du wirklich, deine Frau hätte diese Entscheidung von einem Frauenarzt abhängig gemacht?

MgelAeexn


@ From Europe

mmmmmmhhhh..... ??? ?

Ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht wirklich warum daher dieses "Trauma" herrührt....

Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun.

Ich kann zwar echt verstehen, dass du enttäuscht warst dass du nicht zum Ultraschall mitdurftest. Wirklich!

Aber zum einen hat DAS doch nichts damit zu tun, dass der FA die Frau dort anfasst.... zum anderen (finde ich) hätte damals auch genauso gut deine Frau sagen können, dass du mitsollst!

Irgendwie verstehe ich es so, dass du eifersüchtig auf die Frauenärzte bist, weil die Momente als erstes miterleben (wie z.B. das Herzklopfen des Babys) die du als so besonders empfindest, dass du derjenige sein willst, der das als erstes miterlebt, bzw. überhaupt miterlebt. Und ganz ernsthaft, das kann ich wirklich nachvollziehen.

Aber das hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, dass der FA irgendwas bei deiner Frau "am Ort der Liebe" macht.....(oder?)

Zum anderen..... denke ich, dass das doch dann sogar eher ein Problem zwischen dir und deiner Frau ist.

Und das ist wiederum ganz anders......

Ich nenne dir ein Beispiel:

Wir wünschen uns ein Baby. Ich habe aber im Moment das Gefühl, dass ich meinen Freund bei der Geburt eher nicht dabei haben möchte.... Mein Freund will auf jeden Fall dabei sein!

Wenn mein Freund dann eifersüchtig auf den Arzt wäre (angenommen!!!) dann könnte ich diese Eifersucht nachvollziehen. Aber das ist doch eigentlich nicht wirklich die Eifersucht auf den Arzt als Mann, sondern die Eifersucht, dass er etwas miterlebt, was mein Freund miterleben möchte...

Um diese Eifersucht aus dem Weg zu räumen, müsste ICH doch entweder mich und meine Gefühle (also dass ich ihn nicht dabei haben will) meinem Freund erklären insoweit dass er das versteht/nachvollziehen kann/oder akzeptiert oder ich lasse ihn dabei sein.....

Das ist doch dann eine Sache zwischen mir und meinem Partner und hat rein gar nichts mit dem Arzt zu tun (der einfach nur seine Arbeit macht).

Oder habe ich dich da jetzt komplett falsch verstanden?

F|rom Eurxope


@Frosch1969

Die Antwort auf Deine Fragen: Habe in einem früheren Beitrag ja geschrieben, dass ich (zumindest aus meiner Sicht, der Männersicht) die FA-Untersuchungen irgendwie "sehr intim" finde, und deshalb 2 Mal natürlich schlimmer finde als 1 Mal. Und dann habe ich mich gefragt, warum weisen die Frauenärzte bzw. deren Sprechstundenhilfen die Frauen nicht darauf hin, z.B. für einen PAP-Test in der Zyklusmitte zu kommen? Mat hat so den Eindruck, dass es denen dann wieder ganz egal, lass die Frau doch eventuell zweimal herkommen, macht ja nichts. (Wohlgemerkt: Meine Frau hat bei der Terminvereinbarung genau angegeben, dass sie für eine Krebsvorsorgeuntersuchung kommen wolle).

Zum Trauma: Es war ein älterer männlicher FA, und seine Ausstrahlung war schon so arrogant irgendwie und auch sehr wortkarg. Wie gesagt, der zweite FA war ein jüngerer Mann (d.h. um die 45) und viel kommunikativer.

Vielleicht ist es dies, das ich den jetzigen FA, den "dritten" nicht kenne, der, der sie zweimal bestellt hat. Ich weiß nicht was er für einer ist. Bei dem zweiten wäre ich mir sicher gewesen, aber der war meiner Frau ja zu oberflächlich. Ich kann es irgendwie nicht verkraften, dass er auf Grund seines Berufs, seiner Qualifikation das Recht hat, dass sich meine Frau von ihm dort untersuchen lässt. Wenn es schon sein muss, dann möchte ich irgendwie wenigstens dabei sein.

Abtreibung: Nein, natürlich macht sie es nicht von den Aussagen eines FA abhängig. Aber mich hatte damals sehr wütend gemacht, dass sie die Abtreibungsmöglichkeiten mit ihm allein diskutiert hat (weil ich ja eben nicht bei der Untersuchung dabei war).

G3re:tcxhen


warum weisen die Frauenärzte bzw. deren Sprechstundenhilfen die Frauen nicht darauf hin, z.B. für einen PAP-Test in der Zyklusmitte zu komme

ganz einfach, weil Frau sowas normalerweise weiß !

bmo^ndgPixrl


Ich kann nur sagen, dass es zwei total verschiedene Dinge sind, wenn mich mein Freund oder der FA berührt.

Wenn der Zahnarzt in meinem Mund rumfummelt ist das auch nicht das gleiche wie wenn ich meinen Freund küsse oder ein wenig an seinem Finger knabbere und lecke.

Und wenn ich nicht sicher wäre, ob ich bei einer Schwangerschaft abtreiben möchte oder das Kind behalte, dann möchte ich auch nicht dass mein Freund beim Ultraschall dabei ist. Es ist meine Entscheidung und wenn ich mich wirklich gegen das Kind entscheide, würde es meinen Freund wohl sehr belasten wenn er schon mal den Herschlag des Kindes beim Ultraschall gesehen hätte. Das möchte ich ihm nicht antun, schliesslich hätte ich wohl selbst schon genug mit dieser Entscheidung zu kämpfen.

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