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Abtreibung aber wie?

Czrazhylenxi


Aber wenn man weiß daß es behindert wird, Charline?

CChUarli7nex1


Es ist trotzdem ein lebewesen.

Dieses Thema ist echt nicht einfach. :-/

Ich weis nicht wie ich reagieren wuerde wenn es behindert sein wuerde.

Ich kann mich da auch nicht reinsteigern, da ich wohl nie Kinder haben werde.

rrin6gels5ocke


Abtreibung ist kein Mord

wie wir von seriösen Seiten, die hier genannt wurden gelernt haben empfindet "das Kind" wenn mn es überhaupt schon so nennen kann, dabei überhaupt nichts (denkt dran: Abtreibung nur bis zur 12ten SSW). Ehrlichgesagt finde ich auch den "Beratungszwang" vor einer Abtreibung Schwachsinnig. OK, wenn eine Rat möchte, weil sie sich noch nicht für od. gegen die SS entschieden hat, wäre ein BERATUNGSANGEBOT echt gut, aber wenn ich sicher bin, dass ich das Kind auf keine Fall will, was soll ich mich da beraten lassen? Um mir ein schlechtes Gewissen zu machen?

Das sollte jede Frau für sich selbst entscheiden dürfen, ohne das Hintergrundgeplänkel von "MOrd" und "Schmerzen" beim Kind (=Schlechtes Gewissen machen-die seelische Belastung ist wohl sowieso schon groß genug). UNd: ich weiß, das klingt jetzt hart, aber: die Schmerzen sind nur von kurzer Dauer und dann ist es - im wahrsten Sinne des Wortes vorbei...

C~harl9ine1


:-/ ich sag ja, das Thema ist nicht einfach.

r0ingdels*ockxe


Ja,

da hast du wohl recht. Und dazu ist es noch kontrovers....

Wobei, wie war das?

"Wenn Männer schwanger würden wäre die Abtreibung ein Sakrament..."

CbharlIine1


Den spruch kenne ich nicht :-/

Aber wegen dem Thema, ich weis echt nicht wie ich meine meinung dazu bilden soll :-/

Einerseitz finde ich ist es mord, andererseits wenn ein Kind behindert ist kann ich es vieleicht verstehen.

Ich weis echt nicht wie ich meine meinung verteilen soll, sorry :-/

Zumal ich nie Kinder haben werde.

rningel"socxke


Schwierig,

aber ich denke, jeder kann seine Meinung dazu haben, nur sollte die Abtreibung an sich schon freigestellt sein - es haben ja auch schon Frauen nach der Geburt (aus Verzweifelung) das Kind umgebracht oder in eine Mülltonne gesteckt - das finde ich viel schlimmer als eine Abtreibung.

CXrazYyleani


Jep, stimmt ringelsocke, oft aber auch aus purer Verzweiflung..trotzdem in so nem Fall is eine Abtreibung ja noch fast ein Segen, bevor dann sowas wie mit der Mülltonne passiert

CAha8rliRne1


Als ich noch in Deutschland Lebte wurde da wo ich wohnte nur wehnige meter endfernt ein baby nach der geburt mitten im Winter neben den Bahngleisen gefunden :-(

natuerlich Tot :-(

Ich bin den Tag davor auch noch da lang gegangen und warscheinlich lag das baby da schon :-(

Das ist so schrecklich :-(

Es trifft immer die Falschen :-(

Viele wuenschen sich Kinder, koennen keinen bekommen (so wie ich) und andere bringen ihre Kinder um :-(

Das ist so grauenvoll und ich hasse leute die ihre kinder toeten, wobei die kleinen da am wehnigsten etwas zu koennen >:(

rOi)ngNelso/chke


Natürlich

aus Verzweifelung, warum denn sonst?

Es muss schon schlimm sein, wenn eine Frau sowas tut.

Bestimmt denkt sie nicht: ich trag das Kind 9 Mon. in meinem Bauch rum, bringe es unter Schmerzen und auf mich selbst gestellt auf die Welt und dann steck ich es in die Mülltonne oder werfe es in den nächsten Fluss, weil ich das Lustig finde.

Sorry, kein persönlicher Angriff, aber ich hab die Verzweifelung einfachmal vorausgesetzt. Ich denke nur, um so zu Handeln muss die Lage der Frau wirklich richtig schlimm sein.

C7harlixne1


Das weis ich und verstehe ich auch.

Dieses thema ist wirklich sehr schwer, wie ich ja schon sagte.

C{razyl"enxi


Ringelsocke

Hattest es ohnehin in Klammer dazu geschrieben, seh ich erst jezz..ups..schon ok..dann sind wir sowieso einer Meinung *:)

r`ingels,ockxe


Crazyleni

No Problem, es ist ja auch schon spät *g*

Dann ist die Welt ja wieder in Ordnung *:)

LCilaVblaDssxblau


Schwangeren-Pflichtberatung

finde ich trotzdem gut. Und da werden auch nicht solche Ammenmärchen verbreitet wie auf manchen Websites. Es werden die Hilfsangebote vorgstellt, falls jemand sich für das Kind entscheidet, man erhält aber auch Hilfestellung, wenn man sich gegen das Kind entscheidet. Die Leute unterstützen die Frauen auch psychologisch, und das halte ich auf jeden Fall für sehr wichtig. Und: Wenn es nicht Pflicht wäre, würden sicher viele gar nicht hingehen und wären u. U. nicht ausreichend informiert. Was, wenn sie später erfahren, dass es doch eine Möglichkeit gegeben hätte, mit dem Kind zu leben, die sie bloß nicht kannten? Wie soll eine Frau das psychisch verkraften? Vielleicht wünscht sie sich später ein Kind und kann keine mehr bekommen? Bei der Schwangeren-Konfliktberatung sitzen keine Monster, und da wird auch (zumindest bei Pro Familia) niemand unter Druck gesetzt. Ganz unschuldig an einer ungewollten Schwangerschaft ist kaum jemand, und da ist es auch sinnvoll, das Thema Verhütung noch einmal durchzusprechen; auch das machen sie bei Pro Familia. Wie ihr zu Recht schon geschrieben habt, ist eine Abtreibung für die Frau (in den meisten Fällen) belastend - da sollte sie wenigstens anständig beraten werden.

hwexha


ich finde es sehr erschreckend dass so viele ein behindertes kind abtreiben würden...

irgendwann kann man von der geburt feststellen welchen iq ein kind haben wird und wie es mal aussehn würde und dann sagt auch eine mutter "Oh nein, mein kind soll aber braune haare haben" und lässt es abtreiben...

das ist natürlich ein krasses beispiel, aber irgendwann wird es so sein dass man versucht nur noch perfekte menschen in die welt zu setzen. die viel leisten können, nicht müde werden u.s.w.

das finde ich total traurig dass man einen menschen aufgrund seiner behinderung zum tode verurteilt und aufgrund der eigenen meinung beurteilen will ob der mensch ein glückliches leben haben wird...

@escada ich habe nicht gesagt dass ein "normaler" mensch ein perfekter mensch ist

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