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Abtreibung aber wie?

RKixm


Steffi 83

Sicher ist das so. Oder was würdest du denken, wenn du nie Dinge unternehmen könntest, die deine Freunde machen ??? Ich hätte nicht Lust, ständig Rücksicht nehmen zu müssen.

LHilablaSssblxau


Zu spekulativ

Das sind doch alles Spekulationen. Auch ein nicht behinderter Mensch kann nicht alles machen, was er will, Behinderungen kann man außerdem im Laufe des Lebens auch erwerben (körperliche und psychische); soll man sich dann umbringen? Ich habe eine Allergie seit dem 3. Lebensjahr, darf vieles nicht essen, kann etliche Sportarten nicht ausüben und führe trotzdem ein - in meinen Augen - enorm lebenswertes Leben! Viele Menschen sind durch psychische Probleme stark eingeschränkt, trotzdem bringen sich nicht alle gleich um! Ich glaube nicht, dass ihr beurteilen könnt, wann ein Leben lebenswert ist und wann nicht. Das ist eine Anmaßung. Man kann das so pauschal einfach nicht sagen.

CJraz{ylfenxi


Naja, mit einer Allergie kann man das auch nicht ganz vergleichen,Lila, ohne "dein Leiden" jezz "verniedlichen" zu wollen..natürlich kommt es immer auch auf die jeweilige Persönlichkeit drauf an

S1te.ffi 8x3


@Rim

Na sicher nicht, dass mein Leben nicht lebenswert wäre.

Czrazy:lexni


Hm, aber das schließt nicht aus, daß ein Teil der Behinderten das trotzdem denkt Steffi

S9teffri {8x3


Nein natürlich nicht, aber es heißt doch nicht, dass Behinderte zwangsläufig nicht glücklich sein können und sie deshalb am besten erst gar nicht geboren werden.

Luilabl3asls0blxau


Der Bruder meiner Freundin ist behindert. Er ist in seinem Alltag sicherlich eingeschränkt, und es gibt glücklichere Menschen als ihn. Dennoch finden weder er noch seine Familie/Freunde sein Leben nicht lebenswert. Das ist m. E. eher eine Frage der psychischen Verfassung des Einzelnen. Es gibt auch körperlich und - von den Anlagen her - psychisch gesunde Menschen, die ihr Leben plötzlich oder wegen einer erworbenen schweren Krankheit nicht mehr lebenswert finden und Selbstmordversuche machen. Der Auslöser dafür kann sogar so etwas (für Außenstehende) Profanes wie Liebeskummer sein. Das könnt ihr nicht an körperlichen Behinderungen festmachen. Ein körperlich Behinderter kann vollkommen ausgeglichen sein, wenn er mit sich im Reinen ist. Genauso wie ein Gesunder kreuzunglücklich sein kann. Jeder einzelne Mensch trägt einen Sack mit sich herum mit seinen Sorgen, Ängsten, Beschwerden. Und jeder wird auf andere Weise damit fertig, schlimmstenfalls gar nicht. Das heißt noch lange nicht, dass Behinderte ihren Sack als besonders schwer und "untragbar" empfinden.

LEildablasmsblaxu


das schließt nicht aus, daß ein Teil der Behinderten das trotzdem denkt

Genauso wie ein Teil der nicht Behinderten es denkt.

es heißt doch nicht, dass Behinderte zwangsläufig nicht glücklich sein können und sie deshalb am besten erst gar nicht geboren werden

Sehe ich auch so.

EKscaxda


Ich hätte nicht Lust, ständig Rücksicht nehmen zu müssen.

genauso wenig wie ich. und wer isses dann shculd dass das kind dann unglücklich ist? das böse, böse umfeld, welches sich nicht 100% an eine person anpasst. na dann heidewitzka :-/

SHteqffis 8x3


Es gibt ja auch Gott sei Dank noch andere Menschen auf der Welt, die auf andere Rücksicht nehmen. Von 100% anpassen war nie die Rede. Mein Umfeld ist auch nicht an mich angepasst und ich bin auch nicht immer glücklich, eher sogar selten und ich bin nicht behindert. Mein Cousin ist behindert und er ist definitiv ein lebenslustiger, glücklicher Mensch.

Wenn ihr (Escada und Rim) ein behindertes Kind abtreibt, dann doch nur, weil ihr es nicht wollt. Nicht aus Rücksicht auf das arme Kind, das ist doch nur vorgeschoben.

C4razyelxeni


Steffi

Hey, das ist aber jezz auch eine Unterstellung von dir,Steffi..und ist es nicht besser, die Mutter entschließt sich frühzeitig zur Abtreibung als sie kommt dann drauf, sie schafft es einfach nicht, mit dem Kind "zurechtzukommen"? Ich denke,hier ist auch Realitätssinn gefragt

RTim


Steffi 83

So kein Kind wird doch früher oder später sowieso sterben. Und ob ich nun jetzt trauere oder später, ist doch egal. Wobei ich es mir schlimmer vorstelle wenn es später ist.

Und denkst du wirklich, dass ein Kind glücklich ist, wenn es ständig im KH liegen muss, zu Ärzten muss und auch sonst immer eingeschränkt ist.

Und ich finde, du darfst nicht immer von einer körperlichen Behinderung ausgehen. Denn damit kann man sehr wohl leben. Was ist z. B. wenn dem Kind irgendwelche Organe fehlen oder sowas.

Hab z. B. vor kurzem mal ne Sendung gesehen, da wurde ein Kind geboren, dass kein Gesicht hatte. Der Kopf war vorne total offen... Die Eltern wussten vorher, dass etwas nicht stimmt mit dem Kind und haben es trotzdem bekommen. Sowas finde ich dann echt pervers. Das sich Menschen etwas beweisen müssen, und es dann das arme Kind austragen muss. Ich meine, das wird doch nie im Leben glücklich werden. Noch wohnt es bei seinen Eltern zu Hause und kommt nich unter Menschen. aber irgendwann muss es sich auch der Welt stellen. Und es ist nunmal so, dass mensch die anders sind, in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert werden. und wem kann man das schon verübeln ???

h5eha


rim

dann bist du ja das beste beispiel dafür wie intolerant unsere gesellschaft sich menschen gegenüber verhält die anders sind.

was hier über beeinträchtigte alles abgelassen wird ist echt unter aller sau! würden solche sachen über ausländer geredet werden wäre aber die hölle los.

willkommen in der realität kann ich da nur sagen...ein behinderter mensch hat ja eh nichts zu melden. er ist ja sowieso nur störend für seine mitmenschen und muss gepflegt werden und fällt damit allen auf den wecker.er sieht anders aus und bringt seine mitmenschen in unangenehme situationen und spaß haben kann man mit so einem ja sowieso nicht weil er ja so eingeschränkt ist.

es geht nicht darum sich 100 % an einen anderen menschen anzupassen. an mich passt sich auch nicht die ganze umwelt an, aber man sollte auf andere rücksicht nehmen und MIT ihnen leben und nicht gegen sie leben.und es ist ja nicht zu viel verlangt auf einen anderen menschen rücksicht zu nehmen sondern gehört zum normalen umgang auch bei gesunden menschen. ein behinderter mensch muss sich auch in seine umwelt integrieren, das ist ihm jedoch nicht möglich solange es menschen gibt die sich absolut dagegen wehren und solche menschen lieber erst gar nicht auf der welt haben wollen sondern lieber tod als embryo in der tonne sehn...denn tod stören sie niemanden und machen keinem arbeit. ein behinderter mensch verlangt von niemandem dass sich alle an ihn anpassen und orientieren müssen, er will nur leben genau wie alle anderen menschen auch!

man sollte sich wirklich lieber vorher mal überlegen was man hier so alles von sich gibt und ob das vielleicht verletzend für andere sein könnte bevor man es aufschreibt!

SQtefdfi 83


@Crazyleni

Wenn jemand weiß, dass er damit nicht zurechtkommen würde, ist es auch was anderes. Aber sich einzureden, dass es für das Kind besser wäre, weil sein Leben eh nicht glücklich sein kann finde ich unmöglich.

@Rim

Du hast schon viel Respekt vor dem Leben und vor anderen Menschen, das merkt man sofort.

iotsx me


aber ma ganz abgesehn von "nicht gluecklich" was wenn dein pflegebeduerftiges behindertes kind dich ueberlebt...?? wer soll sich dann kuemmern? das kind hat nie in eine rentenoder pflegeversicherung einbezahlt, eine finanzielle absicherung zu gewaehrleisten ist echt schwierig... was wenn dieser mensch dann jahre lang voellig vereinsamt in einem pflegeheim dahin vegetieren muss?? das wollte ich fuer niemanden, ich wollte das weder fuer meine grosseltern, noch fuer meine behinderte mutter, noch fuer einkind dass ich noch nicht habe...

Meine Mutter hat 1971 ein kind im 6. schwangerschaftsmonat geboren, ein junge, mein aeltester bruder... fdieses kind war lebensfaehig mit maschienen. 3 monate wurde er von den aerzten am leben gehalten.... als die aerzte sagten sie saehen keine chance das dieses kind einmal ohne eine dieser maschienenleben koennte, wollte meine mutter das die mschienen abgestellt werden... das recht dazu haette sie vor gericht erkaempfen muessen...

dieses kind hat in seinen 4 monaten leben nicht einen atemzug allein getan, hat nie nahrung selber zu sich genommen, durfte nie im arm unserer mutter liegen und hat keinen einzigen schrei von sich gegeben... seine einzigen lebenszeichen waren wohl eine erhoehte pulsfrequenz und veraenderung eines stresshormons wenn die aerzte da waren, und eine beruhigung wenn meine mutter die hand in den brutkasten legte. alles was ich von meinem bruder kenne sind ein paar armselige vergilbte fotos.

meine mutter hat damals selber dafuer sorge getragen, dass der kleine nicht weiter experimentierobjekt der aerzte wurde...

Jahre hat sich sich mit der "aber was" Frage geplagt, bis sie selber an MS erkrankte... wir koennen uns ihre Pflege praktisch nicht leisten... waere mein bruder noch dabei, es waere absolut nicht mahcbar gewesen... mein richtiger bruder und ich waren kinder... wir haetten niemals die belastung von 2 pflegefaellen ausgehalten...

meine mutter denkt auch immer noch, warum musste dieses kleine wesen durch diese S**** gehn??

nur so als denkanstoss...

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